Muş (Provinz)

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Muş
Nummer der Provinz: 49
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Landkreise
Muş districts.png
Basisdaten
Koordinaten: 39° N, 42° O39.00055555555641.827222222222Koordinaten: 39° N, 42° O
Provinzhauptstadt: Muş
Region: Ostanatolien
Fläche: 8.023 km²
Einwohnerzahl: 405.509
Bevölkerungsdichte: 50,54 pro km²
Politisches
Gouverneur: Erdoğan Bektaş[1]
Sitze im Parlament: 4
Strukturelles
Telefonvorwahl: 0436
Kennzeichen: 49
Website
www.Mus.gov.tr (Türkisch)

Muş (armenisch Մուշ, kurdisch Mûş) ist eine Provinz der Türkei und zählt mit 8.023 km² zu den kleineren Provinzen. Ihre Hauptstadt ist Muş. Am Süphan Dağı (4058 m) kommt sie dem Vansee auf 20 km nahe.

Geografie[Bearbeiten]

37,9 Prozent der Fläche der Provinz besteht aus Plateaus, 34,9 Prozent aus Bergen und die restlichen 27,2 Prozent aus Tälern. Das Tal von Muş erstreckt sich zwischen zwei in Nordost-Südwest-Richtung verlaufenden Ketten des östlichen Taurusgebirges. Die Stadt Muş liegt auf 1404 m Höhe. Die niedrigste Höhe im Tal beträgt 1300 m, der höchste Gipfel ist mit 2950 m Höhe der Bilican Tepe (auch Ziyaret oder Vangesor genannt). Der Berg Akdoğan, auch Hamurpet genannt, im Norden der Provinz erreicht eine Höhe von 2879 m. Das Bilicangebirge liegt zwischen Bulanık und Liz. Nach Süden hin nimmt die Höhe des Gebirges zu. Richtung Bulanık wird das Gebirge niedriger, bis es abrupt endet. Andere Gipfel sind der Avni Kalesi Tepe mit 2754 m, der Şeyhtokum mit 2300 m, der Karaburun mit 2500 m, der Hasan Tepe, der Akdoğan (Hamurpet), der Şerafettin, der Haçreş (Karaçavuş, Çavuş), der Otluk und der Yakupağa.

Der Murat entspringt nördlich des Vansees am Berg Aladağ und der aus dem Süden kommende Karasu fließt in Ost-West-Richtung durch den Süden der Provinz. Beide treffen sich nordwestlich der Provinzhauptstadt. Kleinere Flüsse sind der Heronek (24 km), der Liz (32 km) und der Memanlı (24 km).

Der Große Hamurpetsee (Akdoğan Gölü) im Landkreis Varto liegt auf einer Höhe von 2149 m und hat 21 m Tiefe bei einer Fläche von 1088 km². Der See wird durch Quellen und Schmelzwasser aus den Bergen gespeist. Am und im See leben unter anderem Kraniche, Karpfen, Gänse und Biber. Der Kleine Hamurpetsee etwa 300 m südlich des großen liegt 2173 m hoch und hat eine Fläche von nur 149 km². Er ist mit 47 m tiefer als der Große Hamurpetsee und fließt diesem unterirdisch zu.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Jahr Gesamt Stadtbevölkerung Landbevölkerung Anteil Landbevölkerung Menschen pro km²
1990 376 543 101 154 275 389 73.14 % 46
1997 427 812 153 941 273 871 64.02 % 52
2000 453 654 159 503 294 151 64.84 % 55
2007 405 509 142 913 262 596 64.75 % 50

Die Bevölkerungsmehrheit bilden sunnitische Kurden. Daneben gibt es alevitische Kurden, Türken und Tscherkessen in Muş.

Landkreise[Bearbeiten]

Die Provinz hat die Landkreise:

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Provinz Muş war offensichtlich ab dem 6. Jahrtausend v. Chr. bis heute kontinuierlich bewohnt. Die ältesten beiden Fundstellen datieren in die Halaf-Kultur. Die Siedlungen in der Talebene lagen seit der Frühen Bronzezeit verkehrsgünstig an einer Handelsroute für Obsidian und Metallerze (Silber, Kupfer, Blei) durch die ansonsten unwegsamen Berge. Mehrere Fundorte werden nach Art der Topfscherben der südkaukasischen Kura-Araxes-Kultur zugeordnet.[2]

Altertum und Antike[Bearbeiten]

Das erste Schriftdokument, das über Muş berichtet, stammt aus der Zeit des assyrischen Königs Salmanassar I. (1274-1245 v. Chr.). Darin wird über eine Nairi-Föderation in Ostanatolien berichtet. Im 13. Jahrhundert v. Chr. siedelten die Urartäer, die vermutlich aus der Nairi-Föderation hervorgingen, in Muş. Die kommenden Jahrhunderte wurden durch den Konflikt von Urartu mit Assyrien beherrscht.

Urartu wird im 9. Jahrhundert unter König Sarduri I. zu einem Reich vereint. Unter König Menua ist Urartu ein mächtiges Reich und umfasst ganz Ostanatolien. Eine Festung bei Kayalıdere im Landkreis Varto stammt aus der Zeit des Königs Argišti I. (764-735). Urartu zerfiel spätestens 585, nachdem es jahrelang gegen Assyrien und einfallende Völker wie Kimmerer und Skythen ankämpfen musste. Muş war eine wichtige Station auf dem Königsweg Urartus. Der Weg kam vom Osten von der Hauptstadt Tuspa (das heutige Van) und führte dann durch das Tal von Malazgirt am Murat entlang nach Varto. Von hier führte er weiter nach Westen Richtung Elazığ und Malatya nach Mittelanatolien und Syrien.

Nach dem Fall Urartus beherrschten die Meder die Gegend. Sie tauchten im 7. Jahrhundert v. Chr im Tal von Muş auf. Doch keine hundert Jahre später wurden der medische Thron 550 von dem Achämeniden Kyros II. übernommen. Die Perser herrschten 200 Jahre lang über Muş. Vielleicht siedelten im Gebiet von Muş die Arodier. Damals gehörte Muş zur Satrapie Babylon. Das wichtigste Ereignis aus der Perserzeit war der Durchzug der zehntausend griechischen Söldner unter dem Kommando von Xenophon. Er schrieb in seiner Anabasis, dass das Volk von Muş in Stämmen lebte und seinem Heer mit Nahrung und Pferden aushalf.

In den kommenden Jahrhunderten war Muş der Schauplatz der Kämpfe von Römern und Parthern. Als Puffer zwischen diesen Mächten lagen armenische Fürstentümer, unter diesen der Kanton Taron (Muş) in der Provinz Turuberan. Nach der armenischen Überlieferung gründete der heilige Gregor Anfang des 4. Jahrhunderts in Aschtischat nördlich der Stadt Muş die erste Kirche der armenischen Christen.[3] Aschtischat war demnach das erste religiöse Zentrum der Armenier in frühchristlicher Zeit.[4] Am heiligen Ort Aschtischat wurde das Kloster Surb Karapet gegründet, ein bedeutendes Pilgerzentrum vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Weitere Klöster in der Umgebung waren Surb Arakelots und Yeghrduti Vank.

Die Parther konnten längerfristig die Fürstentümer an sich binden und die Römer aus Ostanatolien fernhalten. Die Nachfolger der Parther wurden die Sasaniden, welche die Römer und später die Byzantiner als Gegner hatten. Die Sasaniden beherrschten Muş 400 Jahre. Doch der byzantinische Kaiser Heraklios konnte die Sasaniden besiegen. Aber nicht lange danach drangen im 7. Jahrhundert n. Chr. muslimische Heere in Anatolien und Iran ein. Das Reich der Sasaniden zerfiel und die Araber drangen bis Muş vor, konnten aber die Byzantiner von dort nicht vertreiben. Eine wesentliche frühmittelalterliche Quelle für die Auseinandersetzungen zwischen den Byzantinern und Sassaniden in Muş im 6. und 7. Jahrhundert ist Johannes Mamikoneans „Geschichte von Taron“[5].

Mittelalter[Bearbeiten]

Bis 1071 blieb Muş mit Unterbrechungen Teil von Byzanz. Es war Teil des Thema Taron. Taron blieb der Name der Provinz im gesamten Mittelalter. Im Jahr 641 konnte der arabische General İyaz bin Ganın die wichtigen Städte Bitlis, Ahlat und Muş einnehmen. Doch die Araber wechselten sich hier mit den Byzantinern ab. Unter den Umayyaden wurde Muş von Diyarbakir aus verwaltet. Unter den Abbasiden war Muş später Teil der Region Avasım. Mit dem Nachlassen der abbasidischen Kontrolle wurde Muş Teil des Reiches der Bagratiden.

Im 11. Jahrhundert drangen die Seldschuken in den Iran und nach Ostanatolien ein. 1054 belagerten sie Malazgirt. Wenig später eroberte der seldschukische Herrscher Alp Arslan Malazgirt und schickte sich an, Syrien zu unterwerfen. Kaiser Diogenes eroberte die Stadt zurück. 1071 kam es schließlich zur Schlacht von Malazgirt, die Byzanz verlor. Mit der Schlacht verlor Byzanz Ostanatolien und die türkische Besiedlung setzte ein. Muş wurde zum Teil des Seldschukenreiches.

Im 12. Jahrhundert entstand in Ahlat das Beylik der Ahlatschahs. Muş wurde ebenfalls Teil dieses Fürstentums. In der kommenden Zeit wechselte Muş zwischen den Ahlatschahs, den Ortoqiden und den Ayyubiden hin und her. 1191 belagerten die Ayyubiden die Burg von Malazgirt. Aber Muş blieb Teil der Ahlatschahs, deren Herrscher 1196 von seinem Schwiegersohn gestürzt und getötet wurde. Frau und Sohn des toten Herrschers wurden in der Festung von Muş festgesetzt, doch der Okkupator wurde schon 1197 wieder vertrieben.

1207 endete das Fürstentum der Ahlatschahs und die Ayyubiden wurden die neuen Herrscher von Muş. Um 1225 drang Dschalal ad-Din, der letzte Herrscher Choresm-Schahs in Muş und Umgebung ein. Er war vor den Mongolen geflohen und wollte sich in Anatolien ein neues Reich aufbauen. Dabei verwüstete er ganze Gebiete. Er wurde 1230 vom rumseldschukischen Sultan Kai Kobad I. geschlagen und Muş wurde Teil des Sultanats Rum. Doch die Rumseldschuken unterlagen 1243 ihrerseits den Mongolen. Muş wurde von den Mongolen geplündert und verwüstet. Seit dem Ende der Ahlatschahs verlor Muş immer mehr an kultureller Bedeutung. Unter den Ahlatschahs gab es eine rege Bautätigkeit. Das Gebiet wurde immer mehr türkisiert. Die Nachfolger der Mongolen wurden die Ilchane.

In den kommenden Jahrhunderten wurde Muş Teil des Reiches der Weißen Hammel und des Reiches der Schwarzen Hammel. Zur Zeit der Herrschaft der Schwarzen Hammel flohen viele Turkmenen aus Innerasien vor Tamerlans Armeen. Die Herrscher über Muş siedelten diese Flüchtlinge in den Orten Muş, Bulanık, Malazgirt und Varto an. Schließlich fiel Tamerlan auch in Anatolien ein und Städte wie Muş wurden geplündert und die Menschen massakriert. Jahrhunderte später schrieb Evliya Celebi, dass man die Spuren der Verwüstungen noch sehen könne. Der Herrscher der Schwarzen Hammel Qara Yusuf suchte Zuflucht bei den Osmanen in Westanatolien. Diese wurden aber ihrerseits 1402 bei Ankara geschlagen. Wenig später zog sich Tamerlan wieder aus Anatolien zurück. So konnte Qara Yusuf in sein Gebiet zurückkehren. Die Konkurrenz der Schwarzen Hammel waren die Weißen Hammel. Der mächtigste Herrscher der Weißen Hammel Uzun Hasan schlug in Muş die Schwarzen Hammel unter Dschahan Schah 1467. 1473 kämpfte Uzun Hasan gegen die Osmanen um die Vorherrschaft in Anatolien und verlor. 1478 starb Uzun Hasan im Exil. Sein Reich fiel größtenteils an die Safawiden. Der italienische Gesandte Giosafat Barbaro besuchte Uzun Hasan an seinem Hof und sagte, dass Muş gut bevölkert und die Festung stark sei.

1514 kam es in Tschaldiran zur Entscheidungsschlacht zwischen den Osmanen und den Safawiden. Die Osmanen siegten und Ostanatolien wurde ein fester Teil ihres Reiches. Sie banden die kurdischen Fürsten in Ostanatolien durch Zusicherung einer Autonomie an sich und konnten so die Grenze zum Iran sichern.

Muş wurde zur osmanischen Zeit mal als Sandschak Teil des Eyalets von Van und mal Teil des kurdischen Fürstentums von Bitlis, dessen bekanntester Herrscher Scherefhan war. Als das Fürstentum endete, wurde Muş Teil von Erzurum. Im 18. Jahrhundert gab es in und um Muş eine lokale Herrscherdynastie.

Neuzeit[Bearbeiten]

Bedingt durch die Nähe zum Iran wurde Muş und Umgebung 1794 und 1821 Ziel der Kriegszüge der Könige von Iran. Doch die Osmanen konnten die Angriffe wieder zurückschlagen. Mit einem Edikt der hohen Pforte vom 1839 sollten alle lokalen Herrscher im Reich, auch die von Muş, beseitigt und das Reich stärker zentralisiert werden. Muş verlor dadurch seinen Status und wurde Teil Erzurums.

1899 wurde im Osten die Hamidiye gegründet. Diese aus kurdischen Stammeskriegern bestehenden Einheiten wurden vorwiegend gegen die Gefahr aus Russland, die das Osmanische Reich im Osten bedrohte, eingesetzt. Doch die Hamidiye ergriff auch Partei in Kämpfen zwischen den verschiedenen kurdischen Stämmen. 1890 eskalierte die Lage im Osten, es kam zu Massakern zwischen Armeniern und den muslimischen Einwohnern. Die Armenier gründeten mit Unterstützung der Russen mehrere Komitees u. a. die Dashnak. Ihr Ziel war die Schaffung eines armenischen Staates in Ostanatolien. Muş wurde in den folgenden Jahrzehnten Schauplatz mehrere Aufstände, so zum Beispiel der Aufstand 1895 von Sason.

Erster Weltkrieg und Auslöschung der Armenier[Bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg drangen die russischen Truppen über den Kaukasus durch Nordostanatolien ins osmanische Reich ein. Gleichzeitig wurden unter dem Vorwand der Kollaboration mit den Invasoren alle Armenier, die in der osmanischen Armee dienten, unter Arrest gestellt und die armenische Bevölkerung in Muş zusammengetrieben getötet oder deportiert. Kurdische Stämme bemächtigten sich der armenischen Eigentümer und Ländereien. Von den ehemals 140.000 Armeniern im Sandschak Muş, flohen 20.000 in die Berge.[6] 1915 rückten die Russen über Ağrı bis Malazgirt vor. Im Februar 1915 fiel Varto und 1916 Muş unter russische Kontrolle. Viele muslimische Einwohner flohen vor dem Druck der Russen und den Überfällen der Armenier aus Muş. Ein osmanischer Vorstoß zur Rückeroberung von Muş fand im August 1916 statt. Es glückte zwar, doch die Russen konnten die Stadt abermals erobern. Daraufhin eroberten die Osmanen die Stadt am 30. April 1917 wieder zurück. Mit dem Waffenstillstand vom 18. August 1917 zogen sich die Russen aus dem Gebiet zurück.

Nach der Niederlage der Osmanen im Ersten Weltkrieg, begann der türkische Befreiungskrieg gegen die Alliierten und den Sultan. Im Osten kämpfte General Kazim Karabekir gegen die armenischen Truppen, die weiter für ihren eigenen Staat kämpften, aber sich dann aus Anatolien zurückziehen mussten. Erst mit dem Vertrag von Alexandropol (Gümrü) am 2. Dezember 1920 wurde die Ostgrenze zwischen der Türkei und den Nachbarn geregelt und befriedet.

Muş nach 1923[Bearbeiten]

Kurz nach der Errichtung der Republik Türkei brach 1925 im Osten der Scheich-Said-Aufstand aus. Dieser weitete sich auch nach Muş aus. Die Aufständischen griffen die Städte Muş, Varto, Göynük und Malazgirt an. Varto wurde eingenommen, doch die Aufständischen wurden vor Muş zurückgeschlagen. Kurze Zeit später wurde der Aufstand niedergeschlagen und Scheich Said erhängt.

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  •  Commons: Muş – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite der Provinz
  2. Mitchell S. Rothman, Gülriz Kozbe: Muş in the Early Bronze Age. In: Anatolian Studies, Vol. 47, 1997, S. 105–126, hier S. 110
  3. Adrian Fortescue: The Lesser Eastern Churches. Catholic Truth Society, London 1913, S. 403 (bei Internet Archive)
  4. Nina G. Garsoïan: Taron as an early Christian Armenian center. In: Richard G. Hovannisian (Hrsg.): Armenian Bagesh/Bitlis and Taron/Mush. Mazda, Costa-Mesa (CA) 2001, S. 64
  5. John Mamikonean's History of Taron. Robert Bedrosian
  6. Raymond Kévorkian: Le Génocide des Arméniens. Odile Jacob, Paris 2006, S. 297 f. und 421 ff.