Trierweiler

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Dieser Artikel beschreibt die rheinland-pfälzische Gemeinde Trierweiler, zu der französischen Journalistin siehe Valérie Trierweiler.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Trierweiler
Trierweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Trierweiler hervorgehoben
49.7633333333336.5594444444444290Koordinaten: 49° 46′ N, 6° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 18,42 km²
Einwohner: 3711 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54311
Vorwahl: 0651
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 137
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstr. 12
54295 Trier
Webpräsenz: www.gemeinde-trierweiler.de
Ortsbürgermeister: Matthias Daleiden
Lage der Ortsgemeinde Trierweiler im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild
Kirche in Trierweiler
Abbildung von Trierweiler auf dem Trierer Gerichtsbild von 1589

Trierweiler (luxemburgisch Tréierwëller) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Trierweiler besteht aus den vier Ortsteilen Trierweiler (1561 Einwohner), Sirzenich (1399), Udelfangen (305) und Fusenich (261).

Zum Ortsteil Trierweiler gehören auch die Wohnplätze Haus Ferring, Niederweiler und Trierweiler Siedlung. Der westlich der B 51 liegende Teil der Siedlung Neuhaus gehört zum Ortsteil Sirzenich, der östliche Teil zur Ortsgemeinde Aach.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Entstehung der Ortsteile von Trierweiler vollzog sich in verschiedenen Jahrhunderten. Der Name von Sirzenich findet sich zum ersten Mal 975 als Sarceni, Udelfangen Odolvinga wurde 1030 urkundlich erwähnt. Trierweiler geht auf Villarium in monte (1202) und Fusenich auf Vosene (1259) zurück. Dass die Region um Trierweiler bereits in vergangenen Jahrhunderten ein beliebtes Siedlungsgebiet war, zeigen u. a. die in Sirzenich entdeckten römischen und fränkischen Funde. Udelfangen ist auch überregional durch seinen Udelfanger Sandstein bekannt, der u. a. beim Bau des Reichstags in Berlin verwendet und ins Ausland und nach Übersee verfrachtet wurde. Es war und ist ein beliebter Naturstein der Steinbildhauer.

Die heutige Gemeinde wurde am 20. März 1971 aus den Gemeinden Sirzenich und Trierweiler neu gebildet. Am 16. März 1974 wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Fusenich und Udelfangen eingemeindet.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Trierweiler bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 521
1835 862
1871 1.034
1905 1.086
1939 1.441
1950 1.257
Jahr Einwohner
1961 1.354
1970 1.559
1987 2.438
1997 3.384
2005 3.488
2012 3.711

Kirche[Bearbeiten]

Hauptartikel: St. Dionysius (Trierweiler)

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Trierweiler besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG FBL Gesamt
2014 4 6 2 5 3 20 Sitze
2009 3 7 2 5 3 20 Sitze
2004 4 7 2 5 2 20 Sitze
1999 5 9 2 4 20 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Sirzenich e.V.
  • FBL = Freie Bürgerliste Trierweiler e.V.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Unmittelbar an der Bundesstraße 51 befindet sich das Gewerbegebiet Trierweiler-Sirzenich.

Siehe auch[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder wirkten[Bearbeiten]

  • Reinhold Wirtz (1842–1898) war ein deutscher Architekt, Kommunalkreis- und Diözesanbaumeister des Bistums Trier und nach seinen Plänen wurde in den Jahren 1893 und 1894 die Katholische Pfarrkirche St. Dionysius [6] errichtet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trierweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 80 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 198 (PDF; 2,6 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 27. Juli 2013