Gusterath

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gusterath
Gusterath
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gusterath hervorgehoben
49.7008333333336.7172222222222301Koordinaten: 49° 42′ N, 6° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Ruwer
Höhe: 301 m ü. NHN
Fläche: 4,41 km²
Einwohner: 1894 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 429 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54317
Vorwahl: 06588
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 037
Adresse der Verbandsverwaltung: Untere Kirchstraße 1
54320 Waldrach
Webpräsenz: www.gusterath.de
Ortsbürgermeister: Alfred Bläser (FWG)
Lage der Ortsgemeinde Gusterath im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Gusterath (moselfränkisch: Göstert) ist eine Ortsgemeinde und eine staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ruwer an, die ihren Verwaltungssitz in Waldrach hat.

Geografie[Bearbeiten]

Sicht auf Gusterath aus Richtung Pluwig
Gusterath auf einer Ansichtskarte von 1980

Gusterath liegt im mittleren Ruwertal bei Trier.

Geschichte[Bearbeiten]

Einzelgehöfte bestanden schon zu römischer Zeit, was Funde römischen Gebäudeschutts in den Flurteilen Lindenkreuz und Im Schiffelland belegen. Der Ort wird erstmals als Gozprethrode in einer Urkunde aus dem Jahre 1236 erwähnt im Zusammenhang mit der Schenkung der Herrschafts- und Nutzungsrechte über die Kirche zu Gusterath an das Nonnenkloster St. Martin auf dem Berge. Im Jahre 1246 wird die an der Ruwer gelegene und heutige Wüstung Nivenderoth genannt. Eine Kirche, die 1670 baufällig war, wurde 1797 durch einen Neubau ersetzt und 1881/82 restauriert.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Gusterath besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl 2014 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Wappen geteilt, unten gespalten, oben in Gold ein wachsender roter Löwe, unten vorne rotes Balkenkreuz in Silber, hinten goldener Schuh in Blau.

Wappenbegründung: Der rote Löwe in Gold und das Blau sind dem Wappen des Wilhelm von Helphenstein entnommen. Die Familie von Helphenstein hatte das Patronatsrecht über den Ort. 1236 bestätigt Erzbischof Theoderich von Trier dem Kloster St. Martin auf dem Berge von Trier den Besitz des Patronatsrechts. Dieser Urkunde ist das Siegel von Helphenstein angeheftet. Das Kurtrierer Kreuz weist auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit des Ortes zum Kurfürstentum Trier hin. Der Schuh symbolisiert die wirtschaftliche Bedeutung der Schuhindustrie (Romika) der letzten 50 Jahre für die Gemeinde.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Bei Gusterath befindet sich das Gewerbegebiet Gusterath-Tal. Dort befand sich früher die Schuhproduktion Romika, die einen Großteil der Arbeitsplätze im Raum Ruwertal bis in die 1980er Jahre hinein stellte.

Medien[Bearbeiten]

Örtliche Medien sind der Trierische Volksfreund, der Wochenspiegel und das Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2014, Gemeinderat

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gusterath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien