Föhren

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Föhren. Für das gleichnamige Nadelbäume siehe Kiefern.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Föhren
Föhren
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Föhren hervorgehoben
49.8580555555566.7669444444444205Koordinaten: 49° 51′ N, 6° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Schweich an der Römischen Weinstraße
Höhe: 205 m ü. NHN
Fläche: 9,79 km²
Einwohner: 2691 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 275 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54343
Vorwahl: 06502
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 026
Adresse der Verbandsverwaltung: Brückenstraße 26
54338 Schweich
Webpräsenz: www.gemeinde-foehren.de
Ortsbürgermeisterin: Rosi Radant (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Föhren im Landkreis Trier-Saarburg
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Föhren am Meulenwald ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße an und ist nach der Stadt Schweich deren größte Gemeinde. In Föhren ist der Flugplatz Trier-Föhren ansässig.

Geographie[Bearbeiten]

Föhren liegt im Bereich der Wittlicher Senke und wird süd-östlich durch die „Föhrener Heide“ (Flugplatz Föhren) und nord-westlich durch den Meulenwald begrenzt.

Zu Föhren gehören auch die Wohnplätze Hochkreuz, Marbruch und Terneshof.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Föhren besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 7 7 6 20 Sitze
2009 8 6 6 20 Sitze
2004 9 7 4 20 Sitze

Bürgermeisterin[Bearbeiten]

Bei einer Stichwahl vom 8. Juni 2014 wurde Rosi Radant (CDU) als Nachfolgerin von Jürgen Reinehr (SPD) zur neuen Ortsbürgermeisterin gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Schild von eingebogener erniedrigter goldener Spitze, darin ein roter Brennofen mit silbernem Ofenloch, gespalten; vorne in Blau eine goldenes Buch, belegt mit schwarzem Hochkreuz, hinten in Silber ein roter Drache“.

Das goldene Buch ist ein Attribut des örtlichen Kirchenpatrons St. Bartholomäus. Es ist überliefert in einem „Sigill Paroche Eccl. S. Bartholomäi“ (Abdruck 1787 im Bistumsarchiv Trier). Der rote Drache ist das Familienwappen der Reichsgrafen von Kesselstatt, die seit 1446 bis in die neapoleonische Zeit als Lehnsleute der Kurfürsten von Trier Ortsherren von Föhren waren. Der Brennofen ist ein redendes Zeichen; der Ortsname „Föhren“ ist auf den römischen Ausdruck „Furnus“ = Brennofen (für Töpferwaren) oder Schmelzofen (für Rasenerze oder Kupfer) zurückzuführen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

BW
  • Zehntscheune
  • „Dicker Herrgott“
  • Heimatmuseum und „Alte Backscheier“
  • Viezkelterstation
  • Grabmal des Primulus
  • Meulenwald
  • Solarkraftwerk IRT (8,4 MW Spitzenleistung)

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Föhren

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Föhren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 78 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen