Kell am See

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kell am See
Kell am See
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kell am See hervorgehoben
49.6334166666676.8222583333333480Koordinaten: 49° 38′ N, 6° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Kell am See
Höhe: 480 m ü. NHN
Fläche: 28,26 km²
Einwohner: 1925 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54427
Vorwahl: 06589
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 058
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
54427 Kell am See
Webpräsenz: www.kellamsee.de
Ortsbürgermeister: Markus Lehnen (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Kell am See im Landkreis Trier-Saarburg
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Ehemaliger Bahnhof am heutigen Ruwer-Hochwald-Radweg

Kell am See an der Hunsrückhöhenstraße ist ein Luftkurort im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Die Ortsgemeinde ist der Sitz der Verbandsgemeinde Kell am See.

Geographie[Bearbeiten]

Kell am See liegt im südwestlichen Teil des Hunsrücks zwischen dem Schwarzwälder und dem Osburger Hochwald in der Keller Mulde, an der oberen Ruwer und am Keller Stausee. Am See befindet sich ein Landal GreenPark sowie der Kletterwald Koala.

Gemeindeteile von Kell am See sind Am Reichertsbruch, Farm, Fronhof, Mühlscheid und Wallerplatz.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahre 634 erstmals urkundlich im Grimo-Testament erwähnt und um das Jahr 1220 erscheint er im Liber annalium iurium. In kurtrierischer Zeit gehörte er zum Amt Grimburg und war zentraler Ort der Pflege Kell. In französischer Zeit gab es die Mairie Kell und unter preußischer Herrschaft die Bürgermeisterei und das spätere Amt Kell, aus dem 1968 die Verbandsgemeinde Kell entstand. Den Namensbestandteil „am See“ trägt die Gemeinde seit dem 24. März 1992.[3]

Die 1889 eröffnete Hochwaldbahn (TrierTürkismühle) verlief durch den Ort und wurde bis zum Ende des 20. Jahrhunderts betrieben. Später entstand auf der ehemaligen Trasse der Ruwer-Hochwald-Radweg.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

  • 1815 – 0699
  • 1835 – 0889
  • 1871 – 0961
  • 1905 – 1026
  • 1939 – 1287
  • 1950 – 1385
  • 1961 – 1606
  • 1965 – 1637
  • 1970 – 1709
  • 1975 – 1692
  • 1980 – 1653
  • 1985 – 1705
  • 1987 – 1675
  • 1990 – 1755
  • 1995 – 1829
  • 2000 – 1944
  • 2005 – 1925
  • 2010 – 1916

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Religion[Bearbeiten]

Die Bevölkerung ist überwiegend römisch-katholisch. Die katholische Pfarrkirche trägt das Patrozinium von St. Bartholomäus. Überörtlich bekannt ist die Keller Weihnachtskrippe in der Kirche.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Kell am See besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Ortsbürgermeister[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Markus Lehnen (CDU).

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Jährlich findet im Frühjahr das Festival "Highway to Kell" statt.
  • An Wochenenden ist das Segelfluggelände geöffnet. Der Luftsportverein bietet dann lokale Rundflüge über den Hochwald an.
  • Am letzten Wochenende im August findet die traditionelle St. Bartholomäuskirmes statt, mit großem Krammarkt und Verbandsgemeinde-Tierschau.

Wirtschaft[Bearbeiten]

An der Hunsrückhöhenstraße liegt der Gewerbepark Hochwald.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Die KOMAGE Gellner Maschinenfabrik KG ist seit 1938 in Kell am See ansässig und größter Arbeitgeber der Gemeinde. Sie stellt Pulverpressensysteme und Automationsanlagen her.
  • Sägewerk Franz Lang & Sohn

Bildung[Bearbeiten]

In Kell am See befinden sich ein Kindergarten sowie die Grund- und Realschule plus Kell am See - Zerf.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kell am See – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 75 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 204 (PDF; 2,6 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Infothek
  5. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat