Caprino Veronese

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Caprino Veronese
Wappen
Caprino Veronese (Italien)
Caprino Veronese
Staat Italien
Region Venetien
Provinz Verona (VR)
Lokale Bezeichnung Caprìn oder Cavrìn
Koordinaten 45° 36′ N, 10° 48′ OKoordinaten: 45° 36′ 0″ N, 10° 48′ 0″ O
Höhe 254 m s.l.m.
Fläche 47,31 km²
Einwohner 8.371 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 177 Einw./km²
Postleitzahl 37010, 37013
Vorwahl 045
ISTAT-Nummer 023018
Volksbezeichnung Caprinesi
Schutzpatron Mariä Aufnahme in den Himmel
Website Caprino Veronese

Caprino Veronese ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 8371 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Verona in Venetien. Die Gemeinde liegt etwa 23 Kilometer nordwestlich von Verona und etwa 9 Kilometer östlich des Gardasees. Die Gemeinde ist Zentrum der Comunità montana del Baldo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Gemeinde bzw. Ortschaft soll vom keltischen Stamm der Cauri herrühren, wobei sich hier möglicherweise ein Handelszentrum befand. Vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis Ende des 18. Jahrhunderts war die Gegend mitsamt der Ortschaft Teil der Republik Venedig.

Santuario Madonna della Corona[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche und der Wallfahrtsort Madonna della Corona liegt im Ortsteil Spiazzi. Dieser Ort ist mit 773 m s.l.m. der höchst gelegene Wallfahrtsort Italiens[2]. Die meisten Wanderwege, vor allem wegen der besonderen Lage des Wallfahrtsortes,führen entlang des Monte Baldo – Massivs[3][4], um einen besonderen Blick auf die Kirche richten zu können. Die Kirche wurde teils in den Fels hineingebaut, die Westwand und Teile der Nordwand der Kirche bestehen aus Felsenstein. Das Gebäude wurde zwischen 19741978 renoviert[5].

Santuario Madonna della Corona

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caprino Veronese unterhält Partnerschaften mit der französischen Stadt Saulieu im Département Côte-d’Or und mit der rheinland-pfälzischen Stadt Gau-Algesheim (Deutschland).

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde lebt in erster Linie vom Tourismus. Von hier aus ist unmittelbar der Monte Baldo zu erreichen.

Von 1889 bis zur endgültigen Stilllegung 1959 besaß der Ort eine Station an der Bahnstrecke Verona–Caprino/Garda.

Östlich von Caprino Veronese erstreckt sich die Autostrada A22 in Nord-Süd-Richtung entlang des Etsch. Der nächste Anschluss befindet sich allerdings in der Gemeinde Affi.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Caprino Veronese – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Heinrich Bauregger: Bergwandern rund um den Gardasee. 6. Aufl. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-4256-3, S. 52
  3. http://www.gardasee-hotels.net/orte-am-gardasee/caprino-veronese.html
  4. http://www.madonnadellacorona.it/de/presentazione-e-storia/
  5. Vasco Senatore Gondola: Der Wallfahrtsort Madonna della Corona. Kurzer geschichtlicher Abriss. B.N. Marconi, Geneva 2008, S. 5 ff