Arcole

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Arcole
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Arcole (Italien)
Arcole
Staat: Italien
Region: Venetien
Provinz: Verona (VR)
Lokale Bezeichnung: Arcole
Koordinaten: 45° 21′ N, 11° 17′ OKoordinaten: 45° 21′ 0″ N, 11° 17′ 0″ O
Höhe: 27 m s.l.m.
Fläche: 18,81 km²
Einwohner: 6.191 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 329 Einw./km²
Postleitzahl: 37040
Vorwahl: 045
ISTAT-Nummer: 023004
Volksbezeichnung: arcolesi
Schutzpatron: San Giorgio (23. April)
Website: http://www.comunediarcole.it/

Arcole ist ein Ort in der italienischen Provinz Verona, Region Veneto. Der Ort mit 6191 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) liegt auf einer Höhe von 27 m s.l.m. und erstreckt sich über 18,81 km².

Der Ort wurde vor allem bekannt durch die Schlacht bei Arcole, die 1796 zwischen den Franzosen und den Österreichern stattfand.

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Gegend, südlich von Verona, in den Provinzen Verona und Vicenza werden gleichnamige Weiß-, Rosé-, Rot- und Schaumweine erzeugt, die seit dem 13. September 2000 eine kontrollierte „Herkunftsbezeichnung“ („Denominazione di origine controllata“ – DOC) besitzen, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[2]

Anbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anbau ist folgenden Gemeinden zugelassen:[2]

Im Jahr 2013 wurden von 57 ha zugelassenen Rebfläche 7272 hl DOC-Wein hergestellt.[3]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Erzeugung der Weine dürfen folgende Rebsorten verwendet werden:

Verschnittweine (Cuvées)
  • Arcole Bianco (auch als Frizzante, Spumante oder Passito): muss mindestens 50 % Garganega enthalten. Höchstens 50 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau zugelassen sind, dürfen (einzeln oder gemeinsam) zugesetzt werden.
  • Arcole Rosso (auch als Novello und Frizzante), Arcole Rosato (auch als Novello und Frizzante) und Arcole Nero: müssen mindestens 50 % Merlot enthalten. Höchstens 50 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau zugelassen sind, dürfen (einzeln oder gemeinsam) zugesetzt werden.
Fast sortenreine Weine

Die erzeugten Weine müssen jeweils mindestens 85 % der genannten Rebsorte enthalten. Höchstens 15 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in den Provinzen Vicenza und Verona zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden. Folgende Weintypen werden erzeugt:[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. a b c Produktionsvorschriften und Beschreibung, PDF (italienisch), auf wineacts.com, abgerufen am 2. Mai 2016
  3. Weinbau in Zahlen 2014. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2014. federdoc.com, abgerufen am 30. April 2016 (italienisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steffen Maus: Italiens Weinwelten – Wein, Vino, Wine. Gebrüder Kornmayer, Dreieich 2013, ISBN 978-3-942051-18-7.
  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]