Costermano sul Garda

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Costermano sul Garda
Wappen
Costermano sul Garda (Italien)
Costermano sul Garda
Staat Italien
Region Venetien
Provinz Verona (VR)
Lokale Bezeichnung Costerman
Koordinaten 45° 35′ N, 10° 44′ OKoordinaten: 45° 35′ 0″ N, 10° 44′ 0″ O
Höhe 237 m s.l.m.
Fläche 16,93 km²
Einwohner 3.902 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 37010
Vorwahl 045
ISTAT-Nummer 023030
Volksbezeichnung Costermanesi
Schutzpatron Sant’Antonio Abate
Website comunecostermano.it

Costermano sul Garda ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 3902 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Verona in Venetien.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich im hügeligen Hinterland des Gardasees etwa 25 Kilometer nordwestlich von Verona auf 237 m s.l.m. und grenzt nördlich an die südlichen Ausläufer des Monte Baldo und im Osten an das Etschtal. Die Nachbargemeinden sind Affi, Bardolino, Caprino Veronese, Garda, Rivoli Veronese, San Zeno di Montagna und Torri del Benaco. Südlich des Ortskerns liegt auf einem Hügel der gleichnamige deutsche Soldatenfriedhof.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Costermano sul Garda gehören die vier Fraktionen Albarè, Castion Veronese, Costermano (Gemeindesitz) und Marciaga.[2]

Deutscher Soldatenfriedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingeweiht am 6. Mai 1967, war die Deutsche Kriegsgräberstätte Costermano[3] das Ergebnis eines Übereinkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien, um den dort 21.972 gefallenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges eine würdige Beisetzung zu ermöglichen. Dies wurde unter anderem durch die Unterstützung von Manfred Bergmeister ermöglicht, der u. a. das Kreuz auf der Spitze des Hügels, wo viele Gottesdienste, auch in der Sprache Deutsch im Freien abgehalten werden, geschmiedet hat. Costermano wurde vor allem wegen der leichten Erreichbarkeit für die zahlreichen deutschen Touristen gewählt. Der Friedhof ist auf den Hügeln des Guardia errichtet worden, in einer Mulde zwischen der Caprinoebene und der Gardabucht. Der Friedhof wird allerdings auch kritisiert, da hier neben zahlreichen einfachen Soldaten u. a. auch die Vernichtungslager-Kommandanten Christian Wirth, Franz Reichleitner und Gottfried Schwarz begraben sind.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Costermano sul Garda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Statuto comunale. (PDF) In: comunecostermano.it. Abgerufen am 2. Dezember 2020 (italienisch).
  3. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V Internetseite des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Arbeit des Volksbundes und Beschreibung der Deutschen Kriegsgräberstätte in Costermano)