Costermano sul Garda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Costermano)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Costermano sul Garda
Wappen
Costermano sul Garda (Italien)
Costermano sul Garda
Staat Italien
Region Venetien
Provinz Verona (VR)
Lokale Bezeichnung Costerman
Koordinaten 45° 35′ N, 10° 44′ OKoordinaten: 45° 35′ 0″ N, 10° 44′ 0″ O
Höhe 237 m s.l.m.
Fläche 16,93 km²
Einwohner 3.738 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 221 Einw./km²
Postleitzahl 37010
Vorwahl 045
ISTAT-Nummer 023030
Volksbezeichnung Costermanesi
Schutzpatron Antonius der Große
Website http://www.comunecostermano.it/

Costermano sul Garda ist eine norditalienische Gemeinde (comune) in der Provinz Verona in Venetien. Die von 3738 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) bewohnte Gemeinde befindet sich im Hinterland des Gardasees ca. 120 Kilometer westlich von Venedig und 25 Kilometer nordwestlich von Verona. Im Ortsteil Costermano liegt südlich des Ortskerns auf einem Hügel der gleichnamige deutsche Soldatenfriedhof.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Costermano sul Garda gehören 4 Fraktionen: Albarè, Castion Veronese, Costermano (Gemeindesitz) und Marciaga.[2]

Deutscher Soldatenfriedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingeweiht am 6. Mai 1967, war der deutsche Soldatenfriedhof[3] das Ergebnis eines Übereinkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien, um den dort 21.972 gefallenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges eine würdige Beisetzung zu ermöglichen. Dies wurde unter anderem durch die Unterstützung von Manfred Bergmeister ermöglicht, der u.a. das Kreuz auf der Spitze des Hügels, wo viele Gottesdienste, auch in der Sprache Deutsch im Freien abgehalten werden, geschmiedet hat. Costermano wurde vor allem wegen der leichten Erreichbarkeit für die zahlreichen deutschen Touristen gewählt. Der Friedhof ist auf den Hügeln des Guardia errichtet worden, in einer Mulde zwischen der Caprinoebene und der Gardabucht. Der Friedhof wird allerdings auch kritisiert, da hier neben zahlreichen einfachen Soldaten u.a. auch die Vernichtungslager-Kommandanten Christian Wirth, Franz Reichleitner und Gottfried Schwarz begraben sind.

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerungsentwicklung von Costermano sul Garda von 1872 bis 2001:

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Costermano sul Garda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Gemeindestatut auf Italienisch (PDF; 140 kB), abgerufen am 14. Juni 2017.
  3. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.: Kriegsgräberstätte Costermano