Eving

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Dieser Artikel erläutert den Dortmunder Stadtteil Eving; zu dem gleichnamigen Stadtbezirk siehe Stadtbezirk Eving.

51.5527777777787.474444444444490Koordinaten: 51° 33′ 10″ N, 7° 28′ 28″ O

Eving
Stadt Dortmund
Höhe: ca. 90 m
Fläche: 7,44 km²
Einwohner: 21.635 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 2.907 Einwohner je km²
Eingemeindung: 10. Juni 1914
Postleitzahlen: 44239, 44339
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 12
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Lage von Eving in Dortmund

Eving ist ein Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk im Norden der Stadt Dortmund.

Geschichte[Bearbeiten]

Hammerkopfturm der Zeche Minister Stein in Dortmund. Im nachträglich angebauten, länglichen Unterbau befinden sich Büroeinrichtungen.

In Eving begann 1870 mit der Teufe der ersten Schächte auf den Steinkohlenzechen Zeche Minister Stein und Zeche Fürst Hardenberg der Wandel zur Industriegesellschaft. Die Zechen waren bis zur Stilllegung 1987 der Haupterwerbszweig im Stadtbezirk. Die Belegschaft der Bergwerke betrug in Spitzenzeiten bis fünftausend Beschäftigte.

Das ehemalige Betriebsgelände der Zeche Minister Stein bildet heute die Grundlage der Neuen Mitte Eving, dessen Wahrzeichen der sanierte Hammerkopfturm des Bergwerks ist.

Am 10. Juni 1914 wurde Eving nach Dortmund eingemeindet.[2]

Durch den Zuzug von Bergleuten und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg wohnten bis zu 41.000 Einwohner in Eving. Heute beträgt die Zahl der Einwohner rund 19.500.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einw.
1987 20.185
2003 21.093
2008 21.298
2013 21.635

Statistik[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2008 lebten 19.560 Einwohner in Eving. Strukturdaten der Bevölkerung Evings: Minderjährigenquote: 24,9 % (Dortmunder Durchschnitt: 20,1 %), Altenquote: 32,2 % (Dortmunder Durchschnitt 31,3 %), Ausländeranteil: 21,3 % (Dortmunder Durchschnitt 12,8 %), Arbeitslosenquote: 16,5 % (Dortmunder Durchschnitt 13,4 %). Das Durchschnittseinkommen liegt ca. 20 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dortmund-Eving – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht Dortmunder Statistik 2014 – Bevölkerung (PDF-Datei)
  2.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 233.