From the Cradle

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From the Cradle
Studioalbum von Eric Clapton
Veröffentlichung 13. September 1994
Label Duck, Reprise, Warner
Format CD, Digital, LP, MC
Genre Blues
Anzahl der Titel 16
Laufzeit 60:10
Produktion Eric Clapton, Russ Titelman
Studio Olympic Studios, London
Chronologie
Journeyman
(1989)
From the Cradle Pilgrim
(1998)

From the Cradle ist das zwölfte Studioalbum von Eric Clapton. Es erschien 1994 unter den Labels Duck-, Reprise-, Warner.[1] Clapton stellte das Album auf der From the Cradle World Tour vor. Es wurde 1995 mit einem Grammy ausgezeichnet und erreichte vier Nummer-eins-Platzierungen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album enthält Coverversionen von Claptons Lieblings-Bluessongs von seiner Kindheit bis heute. Clapton erfüllte sich mit dem Album den langehegten Wunsch, ein reines Bluesalbum zu veröffentlichen.[2] Er nahm das Album in den Londoner Olympic Studios auf.[3]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Blues Before Sunrise (Leroy Carr) − 2:58
  2. Third Degree (Eddie Boyd / Willie Dixon) − 5:07
  3. Reconsider Baby (Lowell Fulson) − 3:20
  4. Hoochie Coochie Man (Dixon) − 3:16
  5. Five Long Years (Boyd) − 4:47
  6. I’m Tore Down (Sonny Thompson) − 3:02
  7. How Long The Blues (Carr) − 3:09
  8. Goin’ Away Baby (James Lane) − 4:00
  9. Blues Leave Me Alone (Lane) − 3:36
  10. Sinner’s Prayer (Lowell Glenn / Fulson) − 3:20
  11. Motherless Child (Traditional) − 2:57
  12. It Hurts Me Too (Elmore James) − 3:17
  13. Someday After A While (Freddy King / Thompson) − 4:27
  14. Standin’ Round Crying (McKinley Morganfield) − 3:39
  15. Driftin’ (Charles Brown / Johnny Moore / Eddie Williams) − 3:10
  16. Groaning The Blues (Dixon) − 6:05

Rezeption und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allmusic-Kritiker Stephen Thomas Erlewine bezeichnete Claptons Gitarrenspiel als „bewegend, originell und bezaubernd“, kritisierte aber Claptons gesangliche Darbietung. Zusammenfassend erklärte er: „Selbst mit dessen Fehlern, From the Cradle ist einer von Claptons besten Momenten.“ Er vergab insgesamt viereinhalb von fünf möglichen Bewertungseinheiten für das Album.[4] Das Album erreichte Platz eins in Österreich, Schweiz, USA und im Vereinigten Königreich. In Deutschland platzierte sich das Album auf Rang sechs und blieb 28 Wochen in den deutschen Media-Control-Charts. Außerdem positionierte sich das Album auf Platz eins der Top-Blues-Album-Charts.[5] Bei den Grammy Awards 1995 gewann das Album eine Auszeichnung in der Kategorie „Bestes traditionelles Blues-Album“ und war ferner als "Album des Jahres" nominiert. From the Cradle erhielt unter anderem dreifachen Platin-Status in den USA.

Auszeichnungen und Verkaufszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land / Verband Auszeichnung Verkäufe Quelle
ArgentinienArgentinien Argentinien (CAPIF) Gold 30.000 + [6]
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI) Gold 250.000 + [7]
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP) 2× Gold 400.000 + [8]
JapanJapan Japan (RIAJ) Platin 250.000 + [9]
OsterreichÖsterreich Österreich (IFPI Österreich) Gold 25.000 + [10]
SchwedenSchweden Schweden (IFPI Schweden) Gold 50.000 + [11]
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI Schweiz) Gold 25.000 + [12]
SpanienSpanien Spanien (Promusicae) Platin 100.000 + [13]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) 3× Platin [14]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) Gold [15]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. From the Cradle, abgerufen am 13. Dezember 2014, whereseric.com
  2. The Eric Clapton Story Legend Part 4 The Best Documentary Interview (11:41), abgerufen am 13. Dezember 2014, youtube.com
  3. Eric Clapton - A Conversation With EC (Olympic Studios 1994) (13:23), abgerufen am 13. Dezember 2014, youtube.com
  4. From the Cradle - Eric Clapton | Songs, Reviews, Credits, Awards | AllMusic, abgerufen am 13. Dezember 2014, allmusic.com
  5. From the Cradle - Eric Clapton | Awards | AllMusic, abgerufen am 13. Dezember 2014, allmusic.com
  6. Representando a la Industria Argentina de la Música. CAPIF, archiviert vom Original am 6. Juli 2011; abgerufen am 9. April 2015.
  7. Gold-/Platin-Datenbank. Bundesverband Musikindustrie; abgerufen am 9. April 2015.
  8. Les Certifications (Albums) du SNEP (Bilan par Artiste). InfoDisc; abgerufen am 9. April 2015.
  9. Certified Awards (March 1995). Recording Industry Association of Japan; abgerufen am 9. April 2015.
  10. Verband der Österreichischen Musikwirtschaft. IFPI Österreich; abgerufen am 9. April 2015.
  11. Guld- och Platinacertifikat − År 1987−1998. IFPI Schweden; abgerufen am 9. April 2015.
  12. The Official Swiss Charts and Music Company. IFPI Schweiz; abgerufen am 9. April 2015.
  13. Spanish Certifications for 1991-1995. Abgerufen am 9. April 2015.
  14. Gold & Platinum Searchable Database. Recording Industry Association of America; abgerufen am 9. April 2015.
  15. Certified Awards. British Phonographic Industry; abgerufen am 9. April 2015.