Liste der Stolpersteine in Prichsenstadt

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Die Stolpersteine am Karlsplatz 9

In der Liste der Stolpersteine in Prichsenstadt werden die vorhandenen Gedenksteine aufgeführt, die im Rahmen des Projektes Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig bisher in Prichsenstadt verlegt worden sind.

Verlegte Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adresse Name Inschrift Verlegedatum Bild Anmerkung
Kirchgasse 9 Frieda Fleischmann 05. Mai 2017
BW
Kirchgasse 9 Hilde Fleischmann 05. Mai 2017
BW
Kirchgasse 9 Inge Fleischmann 05. Mai 2017
BW
Kirchgasse 9 Max Fleischmann 05. Mai 2017
BW
Kirchgasse 9 Trude Fleischmann 05. Mai 2017
BW
Freihofgasse 3 Bernhard Frank 05. Mai 2017
BW
Freihofgasse 3 Berta Frank 05. Mai 2017
BW
Karlsplatz 9 Bertha Künstler Hier wohnte
Bertha Künstler
Jg. 1901
deportiert 1942
Krasnystaw
ermordet
09. Oktober 2016 Der Stolperstein für Bertha Künstler geboren am 22. Oktober 1901 in Prichsenstadt[1]
Gretchen Künstler Hier wohnte
Gretchen Künstler
geb. Silbermann
Jg. 1877
deportiert 1942
Krasnystaw
ermordet
09. Oktober 2016 Der Stolperstein für Gretchen Künstler geboren am 30. Januar 1877 in Trabelsdorf[2]
Helene Künstler Hier wohnte
Helene Künstler
geb. Maier
Jg. 1908
unfreiwillig verzogen
1939 Sontheim
deportiert 1942
Theresienstadt
1943 Auschwitz
ermordet
09. Oktober 2016 Der Stolperstein für Helene Künstler geboren am 7. April 1908 in Horkheim[3]
Isaak Künstler Hier wohnte
Isaak Künstler
Jg. 1903
verhaftet Juni 1938
Sachsenhausen
entlassen Jan. 1939
Flucht 1939
England
09. Oktober 2016 Der Stolperstein für Isaak Künstler
Justin Künstler Hier wohnte
Justin Künstler
Jg. 1911
deportiert 1942
Krasnystaw
ermordet
09. Oktober 2016 Der Stolperstein für Justin Künstler geboren am 15. Juli 1911 in Prichsenstadt[4]
Karlsplatz 14
(Standort)
Pauline Künstler Hier wohnte
Pauline Künstler
Jg. 1870
deportiert 1942
Theresienstadt
ermordet 14.3.1943
26. Mai 2016
BW
Pauline Künstler wurde am 14. Oktober 1870 in Prichsenstadt geboren.[5] Sie lebte unverheiratet mit ihrer Schwester Sophie zusammen, bis diese 1929 starb. Künstler wurde im September 1942 über Schweinfurt und Würzburg nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 18. September 1943 starb.[6]
Luitpoldstraße 17
(Standort)
Martha Löwenberger Hier wohnte
Martha
Löwenberger
geb. Schülein
Jg. 1884
deportiert 1942
Krasnystaw
ermordet
26. Mai 2016
BW
Martha Löwenberger (auch Marta Löwenberger) wurde am 25. März 1884 in Oettingen geboren.[7] Sie war die Gattin des Isaak Löwenberger, der 1914 im Ersten Weltkrieg fiel. Als Witwe wohnte sie mit ihren Söhnen Ludwig und Justin in Prichsenstadt. Beide Söhne verließen den Ort vor 1933. Löwenberger plante bereits ihre Ausreise und war auf einer Warteliste eingetragen. Im April 1942 wurde sie über Würzburg nach Izbica deportiert, wo sie am 22. April 1942 starb.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Steinhauser: Juden in und um Prichsenstadt. Prichsenstadt 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolpersteine in Prichsenstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Bundesarchiv: Eintrag: Künstler, Berta. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945, abgerufen am 27. Juli 2017.
  2. Das Bundesarchiv: Eintrag: Künstler, Gretchen. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945, abgerufen am 27. Juli 2017.
  3. Das Bundesarchiv: Eintrag: Künstler, Helene. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945, abgerufen am 27. Juli 2017.
  4. Das Bundesarchiv: Eintrag: Künstler, Justin. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945, abgerufen am 27. Juli 2017.
  5. Das Bundesarchiv: Eintrag: Künstler, Pauline Paulina. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945, abgerufen am 1. Oktober 2016.
  6. Steinhauser, Werner: Juden in und um Prichsenstadt. S. 40.
  7. Das Bundesarchiv: Eintrag: Löwenberger, Martha Marta. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945, abgerufen am 1. Oktober 2016.
  8. Steinhauser, Werner: Juden in und um Prichsenstadt. S. 39.