Hachschara

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Arbeit auf der Hachschara-Farm in Betzenrod, Deutschland, 1920er Jahre

Als Hachschara (hebräisch הכשרה „Vorbereitung, Tauglichmachung“) wurde die systematische Vorbereitung von Juden auf die Alija bezeichnet, d. h. für die Besiedlung Palästinas vor allem in den 1920er und 1930er Jahren. Ideologische Grundlage für dieses Programm war der Zionismus, getragen und propagiert wurde sie von der jüdischen Jugendbewegung, und hier vor allem von den beiden Dachverbänden Hechaluz und Bachad.

Meist fanden Hachschara-Kurse auf landwirtschaftlichen Gütern statt. Eine Gruppe von Auswanderungswilligen (hebräisch קבוצה, Kəvutza) lernte dort gemeinsam, was für den Aufbau eines Gemeinwesens in Palästina notwendig erschien. Die häufig aus bürgerlichen Umgebungen stammenden jungen Menschen erwarben vor allem gärtnerische, land- und hauswirtschaftliche sowie handwerkliche Fertigkeiten und lernten Iwrit, das moderne Hebräisch. In der weiteren Entwicklung der Hachschara galt zunehmend auch die Schaffung einer jüdischen Identität als wichtige Aufgabe. Dazu gehörte auch, die jüdischen Feste zu feiern, jüdische Geschichte und Literatur kennenzulernen. Leben und Arbeiten im Kollektiv sollten dabei die kulturellen Grundlagen für die neue Existenz in Palästina schaffen. Im späteren Israel setzten sich die Hachschara-Gemeinschaften in den Kibbuzim fort. Seltener lernten auch einzelne Auswanderungswillige bei einem Landwirt oder Handwerker.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hachschara formierte sich am Ende des 19. Jahrhunderts aus der „Chaluzbewegung“ (von hebräisch חלוץ, Chaluz, dt. Pionier), vor allem unter Juden in den USA und Russland. Auf dem 12. Zionistenkongress 1922 in Karlsbad bildete sich der Pionier-Weltverband Hechaluz. 1923 gründete sich ein deutscher Hechaluz-Verband, der 1928 500 Mitglieder und vier Lehrgüter zählte. Insgesamt verbreitete sich die Bewegung unter den stark assimilierten Juden Westeuropas nur langsam. Erst seit der Weltwirtschaftskrise wurde die Auswanderung von vielen als Chance für einen wirtschaftlichen Neuanfang verstanden. Die idealistische Einstellung des frühen Zionismus trat in den Hintergrund.

Die zunehmende Diskriminierung der Juden verschaffte der Hachschara-Bewegung in der Anfangsphase der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland großen Zulauf. Neben der Vorbereitung zur Auswanderung nach Palästina spielte vor allem für junge Jüdinnen und Juden eine Rolle, dass die Hachschara eine der letzten Möglichkeiten für sie war, überhaupt eine Berufsausbildung (Umschichtung im damaligen Sprachgebrauch) zu erlangen. 1934 verzeichnete die deutsche Hechaluz rund 15.000 Mitglieder. Rund 3500 Menschen wurden zu dieser Zeit in den Hachschara-Lehreinrichtungen ausgebildet. Diese wurden im Auftrage der Reichsvertretung der Deutschen Juden von Martin Gerson betreut. Insgesamt wurden innerhalb der damaligen deutschen Grenzen mindestens 32 dieser Vorbereitungslager eingerichtet.

In den Anfangsjahren war die vorherrschende Ausbildungsform die Einzel-Hachschara, bei der Ausreisewillige bei einem Bauern oder in einem Handwerksbetrieb arbeiteten und dabei von einem Hachschara- oder Hechaluz-Zentrum unterstützt und betreut wurden. Mit der ab 1933 steigenden Nachfrage an Ausbildungsplätzen bildeten sich auch andere Hachschara-Formen heraus, so zum Beispiel „Hachschara-Kibbuzim, wo die Jugendlichen gemeinsam lebten und ausgebildet wurden, Hachschara-Zentren, wo sie zusammenlebten, aber eine Ausbildung auf verschiedenen landwirtschaftlichen und handwerklichen Stellen bekamen und – vor allem in größeren Städten – die Batei-Chaluz (Sing. Beit Chaluz), Wohnheime für ausreisewillige Jugendliche mit handwerklicher oder hauswirtschaftlicher Einzelausbildung. Der erhöhte Bedarf an Ausbildungsplätzen erklärt den forcierten Ausbau gerade der gemeinschaftlichen Hachschara-Lehrgüter in den folgenden Jahren nur zum Teil, denn dieser war auch aus ideologischen und erzieherischen Gründen besonders wichtig: Vor allem hier, losgelöst von sozialen und familiären Bindungen, glaubte man die Erziehung zur Kibbuz-Gemeinschaft effektiv verwirklichen zu können.“[1]

Hachschara und Jugend-Alijah waren wichtige Säulen der jüdischen Selbsthilfe zur Vorbereitung Jugendlicher auf eine Auswanderung nach Palästina. Hinzu kam 1935 die sogenannte Mittlere-Hachschara (auch: Mi-Ha). Sie richtete sich an 15- bis 17-Jährige und sah ebenso wie die reguläre Hachschara eine zweijährige landwirtschaftliche, gärtnerische oder hauswirtschaftliche Ausbildung vor. Eine handwerkliche Ausbildung dauerte drei Jahre.[2] Joseph Walk bezeichnet sie als einen Ersatz für die nicht über die Jugend-Alija nach Palästina einwandernden Jugendlichen dieser Altersgruppe. Sie „lehnt sich in ihrem Tagesablauf an das Vorbild der in den dortigen Kollektivsiedlungen erzogenen Gruppen an: der Vormittag war der fachlichen, im wesentlichen landwirtschaftlichen (für Mädchen: hauswirtschaftlichen) Ausbildung, der Nachmittag der geistigen Fortbildung vorbehalten. Der Lehrplan umfaßte Hebräisch (6 Std.), Judentums- und Judenheitskunde (2), Erdkunde (2), Naturwissenschaft (2); je eine Stunde Palästinakunde und Zionismus. Einen breiten Raum nahmen die in den Abendstunden an freien Tagen geführten Aussprachen und Diskussionen ein, welche sich in erster Linie um Probleme des Palästinaaufbaus drehten. Die sich im ländlichen Milieu formende Gemeinschaft wurde weitgehend von der Persönlichkeit des aus der Jugendbewegung hervorgegangenen Führers geprägt und ging nach beendeter zweijähriger Ausbildung zumeist mit diesem auf Alija.“[3]

Als Träger der Mi-Ha erwähnt Walk außer den schon genannten Verbänden Hechaluz und Bachad zusätzlich noch die Noar Agudati („Jugend der Aguda“). Bei der handelte es sich um den deutschen Jugendverband der 1912 gegründeten ultraorthodox-jüdischen Agudath Israel Weltorganisation. Eine wichtige Rolle in dieser Organisation spielte Kalman Kahana, der in Deutschland an der Gründung der Noar Agudati beteiligt war.[4]

Eine besondere Rolle spielte die Auslands-Hachschara. Sie gab es in den 1930er Jahren in zehn europäischen Ländern, vorwiegend in der Form der Einzel-Hachschara. Nur das Werkdorp Wieringermeer in Holland war im Stil eines Hachschara-Kibbuz organisiert. Die Auslands-Hachschara bot auch noch die Möglichkeit, besonders gefährdete Personen dem Zugriff nationalsozialistischer Behörden zu entziehen. Auch Jugend-Alija-Zentren im Ausland existierten, zum Beispiel das Internat Kristinehov in Schweden. Sie boten die Möglichkeit, Jugendliche unterzubringen, für die es noch keine Einreisezertifikate für Palästina gab. Neben den schon erwähnten Einrichtungen gab es welche in Rumänien, Litauen, Nordirland, England, Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Russland und der Schweiz sowie in Übersee (USA, Kanada), wo der Ursprung der Bewegung lag.

Hachschara Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel, Selma-und-Paul-Latte-Platz, Berlin-Niederschönhausen

Hachschara-Einrichtungen auf dem Gebiet des Deutschen Reichs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Brandenburg gab es folgende Hachschara-Stätten[6]

  • Alt-Karbe in der Neumark, heute Polen (bis 1940 bestehend)
  • Landwerk Ahrensdorf bei Trebbin (1936–1941)[7]
  • Eichow »Neue Feldschneidermühle«, heute Gemeinde Kolkwitz, bei Cottbus (bis 1941)
  • Havelberg / Mark, Jagdgehöft Parola (bis 1941)
  • das Landwirtschaftliche Gut der Hirsch, Kupfer- und Messingwerke bei Eberswalde[8]
  • Halbe in der Mark (bis 1939)
  • Hachschara-Lager Jessen (auch Jessen Mühle) bei Sorau in der Niederlausitz: „Einer der wenigen, die im Untergrund bis zur Befreiung überlebten, war der spätere TV-Moderator Hans Rosenthal, zuvor »auf Hachschara« in Jessen in der Niederlausitz.“[9] (ab 1937)
  • Landwerk Neuendorf bei Fürstenwalde (1932–1943)
  • Polenzwerder bei Eberswalde (1937 bis vermutlich 1940)
  • Rüdnitz, Hof Wecker, bei Bernau (bis 1941)[10] „In so genannten Hachschara-Zentren wurden die 14- bis 17-jährigen jüdischen Jugendlichen, die sich in die Jugend-Aliyah einschrieben, um Deutschland Richtung Palästina zu verlassen, auf ihr dortiges Leben vorbereitet. Das Gut Rüdnitz an der Bahnlinie Berlin–Eberswalde war das erste Vorbereitungszentrum. Es folgten unter anderem Ahrensdorf bei Trebbin, Schiebinchen (Sommerfeld/Niederlausitz), Polenzwerder bei Eberswalde, Gut Winkel bei Fürstenwalde, Kibbuz Rissen bei Hamburg, Kibbuz Jägerlust bei Flensburg, Gehringshof bei Fulda. Hinzu kamen Jugend-Aliyah-Schulen in Köln und Berlin.“[11]
  • Schniebinchen bei Sommerfeld, heute ein Teil der Landgemeinde Gmina Lubomino[12] (bis 1941). Die letzten beiden Leiter von Schniebinchen, Alfred Cohn und Ludwig Kuttner, waren zuvor Lehrer an der Privaten Waldschule Kaliski in Berlin.[13]
  • Auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Spreenhagen befanden sich mehrere Hachschara-Einrichtungen:

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Hamburger Hachschara-Einrichtungen hatten bis 1938 hatten etwa 800 Jugendliche ihre Ausbildung abgeschlossen.[16]

  • Landwirtschaftsschule Schalom in Neugraben.[17] Die Schule war eine Einrichtung des Bachad.
  • Jugendwohnheim (Bet Chaluz) des Hechaluz in der Beneckestraße (seit Juni 1932). „Das Bet Chaluz in der Beneckestraße wurde zu einem Zentrum jüdischer Jugendkultur – und zu einem besonderen Ziel des Novemberpogroms 1938.“[16]
  • Seit Juni 1933 gab es Ausbildungsplätze in einer Tischlerei in der Emilienstr. und un der Siedlerschule Wilhelminenhöhe an. „Letztere wurde im Frühjahr 1934 wegen ihrer zionistischen Ausrichtung eingestellt und stattdessen ein Ausbildungslehrgang für Gärtner eingerichtet.“[16]
  • Für die Betreuung der Ausbildungsteilnehmer, die älter als 18 Jahre alt waren, existierten mehrere Betreuungszentren:
    • Kibbuz Ejn Chajim („Quell des Lebens“) in Hamburg-Rissen (ab August 1933)[18]
    • Kibbuz Schachal war eine Einrichtung des Bachad in der ehemaligen Villa eines jüdischen Zahnarztes am Blankeneser Steubenweg 36 (heute Grotiusweg 36)[19]
    • Cherut-Charut
  • Für Teilnehmer der Mittleren-Hachschara bestanden Wohnheime in der Schäferkampsallee (ab Februar 1936) und in der Klosterallee (ab Mai 1937).
  • „Handwerkliche Ausbildungen boten die Lehrwerkstätten für Tischler und Schlosser in der Weidenallee, die von der Deutsch-Israelitischen Gemeinde im März 1934 eingerichtet worden waren.“[16]
  • Für Mädchen gab es seit März 1934 Ausbildungsgänge – vorwiegend in praktischer Hauswirtschaft – „in der Jüdischen Haushaltungsschule in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Fachschule für Schneiderinnen (Heimhuderstr.), interne in der Internatsschule des Mädchenwaisenhauses (Laufgraben)“.[16]
  • Seit Mai 1935 betrieb der Bachad eine religiöse Lehrschule für Mädchen in der Johnsallee.
  • Seit Februar 1935 betrieb der Noar Agudati ebenfalls eine Ausbildungsstätte für Mädchen in der Werderstraße.

Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • die - ursprünglich nicht zionistische - Israelitische Gartenbauschule Ahlem bei Hannover
  • Kibbuz Cheruth bei Hameln[20] „In Hameln richtete der Hechaluz 1926 eine erste gemeinsame Hachschara-Stätte (Kibbutz-Hachschara) ein, die meisten Teilnehmer waren Mitglieder des zionistischen Jugendbundes ‚Brith Haolim‘. Den Namen ‚Cheruth‘ (Freiheit) gab sich die Gruppe selbst, der Bezug zu Bubers Rede ‚Cheruth‘ aus dem Jahr 1919 ist jedoch umstritten. 1928 wanderten die Ersten der Gruppe ‚Cheruth‘ aus und gründeten gemeinsam mit Chaluzim aus Osteuropa den Kibbutz Givat Brenner bei Rechovot.“[21]

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brüderhof bei Harksheide. Er wurde wahrscheinlich vom Hechaluz von Hamburg aus betreut. „Der Brüderhof stellte im Frühjahr 1939 seine Arbeit ein.“[16]

Sonstige Hachschara-Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eine Besonderheit war die sogenannte Seefahrts-Hachschara der „Fairplay Schleppdampfschiffs-Reederei Richard Borchard GmbH“ der jüdischen Reederin Lucy Borchardt.[23] „Anfang 1934 war außerdem eine seemännische Ausbildung der Fairplay-, später auch der Bernstein- und Schindler-Reederei aufgenommen worden. Es gelang, einige Lehrlinge in Schiffbaubetrieben in Hamburg und Lübeck unterzubringen. Sie bildeten die personelle Basis der 1934 entstehenden Handelsschifffahrt in Palästina.“[16]

Zwangsarbeit statt Hachschara[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem Jahr 1941 wurden die im Deutschen Reich gelegenen Einrichtungen der Hachschara durch die Nationalsozialisten in Zwangs-Arbeitslager für jüdische Jugendliche umgewandelt oder ganz aufgelöst.

Einrichtungen der Auslands-Hachschara[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großbritannien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über ganz Großbritannien verteilt gab es etwa 20 Hachschara-Zentren.

Jugoslawien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Subotica
    Zumindest zwischen 1937 und 1939 existierte hier ein Gut, „das von der zionistischen Organisation Hechaluz betrieben wurde. Hier lernten die jungen Männer und Frauen, das Weingut und die Äcker zu bewirtschaften, für die Tiere zu sorgen und den Hof zu führen.“[25]

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Internat Kristinehov
  • Ohne weitere Namen zu nennen, verweist Pontus Rudberg auf „junge Juden, die ihre landwirtschaftliche Umschulung auf schwedischen Höfen absolviert haben“.[26]

Hachschara-Einrichtungen nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Nationalsozialismus gründeten überlebende zionistische Juden wiederum Hachschara-Gemeinschaften, die bis zur Errichtung des Staates Israel im Jahr 1948 bestanden.

  • 30 Einrichtungen existierten in Mittel- und Oberfranken.[27]
  • Der Gehringshof wurde als Kibbuz Buchenwald reaktiviert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Winkelmann: Die Hachscharah in Külte. In: Renate Knigge-Tesche, Axel Ulrich (Hrsg.): Verfolgung und Widerstand in Hessen. 1933–1945. Eichborn, Frankfurt 1996, ISBN 3-8218-1735-6, S. 102–112
  • Irmgard Klönne, Ilana Michaeli (Hg.): Gut Winkel, die schützende Insel. Hachschara 1933-1941, LIT Verlag, Berlin 2007
  • Werner Rosenstock: Exodus 1933 bis 1939. Ein Überblick über die jüdische Auswanderung aus Deutschland, in Robert Weltsch Hg.: Deutsches Judentum, Aufstieg und Krise. Gestalten, Ideen, Werke. Vierzehn Monographien. Veröffentlichung des Leo Baeck Instituts. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1963, S. 380–405 (zuerst in Englisch: Exodus 1933 - 1939. A survey of Jewish Emigration from Germany, in: Leo Baeck Institute Yearbook LBY, Jg. 1, 1956, S. 373–390; engl. auch als Separatdruck)
  • Ulrike Pilarczyk: Gemeinschaft in Bildern. Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina/Israel. Unter Mitarbeit von Ulrike Mietzner, Juliane Jacobi und Ilka von Cossart, Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden, für die Stiftung Institut für die Geschichte der deutschen Juden herausgegeben von Stefanie Schüler-Springorum und Andreas Brämer, Bd. XXXV, Wallstein Verlag, Göttingen, 2009, Isbn 978-3-8353-0439-0. Das Buch steht online zur Verfügung: Ulrike Pilarczyk: Gemeinschaft in Bildern
  • Joseph Walk: Jüdische Schule und Erziehung im Dritten Reich, Verlag Anton Hain Meisenheim GmbH, Frankfurt am Main, 1991, ISBN 3-445-09930-8.

Quellen und Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hachschara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ulrike Pilarczyk: Gemeinschaft in Bildern, S. 107
  2. Ulrike Pilarczyk: Gemeinschaft in Bildern, S. 108
  3. Joseph Walk: Jüdische Schule und Erziehung im Dritten Reich, S. 155
  4. Rabbi K. Kahane – PAI Leader
  5. Ehrung des Ehepaars, Werkstatt Denkmal, 2016; vgl. deutschsprachige Fassung, Museum Pankow; dito, englisch-sprachige Fassung, ausführlicher und mit Verweis auf weiterführende Materialien.
  6. Die nachfolgende Zusammenstellung folgt – soweit keine anderen Quellen benannt sind – der Publikation von Barbara Rösch: Jüdische Geschichte und Kultur in Brandenburg. Lehrerhandreichung für Grundschulen, S. 174 ff.
  7. Eine ausführliche Darstellung hierzu bei Barbara Rösch: Jüdische Geschichte und Kultur in Brandenburg. Lehrerhandreichung für Grundschulen, S. 175 ff.
  8. Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer: Heimatcontainer. Deutsche Fertighäuser in Israel. Suhrkamp, Frankfurt 2009, S. 64f.; vgl. weiterhin: Katharina Hoba: Das Gut Winkel – Spreenhagen in der Mark. In: Irmgard Klönne, Ilana Michaeli (Hg.): Gut Winkel, die schützende Insel. Hachschara 1933–1941. LIT Verlag, Berlin 2007, S. 250 f.
  9. Verena Buser: Feuer auf dem Gutshof. Auch Hachschara-Lager für Auswanderer fielen den Pogromen zum Opfer, Jüdische Allgemeine, 7. November 2013
  10. Rainer Horn: RÜDNITZER HACHSCHARA ALS STATION AUF DER FLUCHT VOR DER JUDENVERFOLGUNG. Schicksale in schlimmer Zeit. In: moz.de, 19. November 2014.
  11. Die Jugend-Aliyah: Aus Nazi-Deutschland nach Palästina, aus dem Holocaust nach Israel. In: its-arolsen.org, abgerufen am 17. Januar 2018.
  12. Aus den Sammlungen des Jüdischen Museums Berlin: Jugendliche im Hachschara-Lager Schniebinchen bei Sommerfeld (Fotografie)
  13. Biografische Notitzen zu Cohn und Kuttner siehe Das jüdische Lehrpersonal der PriWaKi
  14. Ezra BenGershôm: David. Aufzeichnungen eines Überlebenden. Fischer, Frankfurt 1994 ISBN 3-596-11700-3, S. 111–199 (Kapitel: "In einer Palästina-Vorbereitungsschule"). Die Gebäude sind heute noch fast komplett erhalten.
  15. Eckdaten über Gut Winkel und Katharina Hoba: Das Gut Winkel – Spreenhagen in der Mark. In: Irmgard Klönne, Ilana Michaeli (Hg.): Gut Winkel, die schützende Insel. Hachschara 1933–1941. LIT Verlag, Berlin 2007. Auf das Landwerk Neuendorf und das Gut Winkel geht ausführlich Horst Helas ein: Eine Fürstenwalder Geschichte (PDF; 38 kB)
  16. a b c d e f g Das jüdische Hamburg:Hachschara-Stätten. Alle Angaben zu Hamburg beruhen – soweit keine anderen Quellen benannt sind – auf dieser Publikation.
  17. Hachschara. In: Kirsten Heinsohn (Red.): Das Jüdische Hamburg. Ein historisches Nachschlagewerk. Herausgegeben vom Institut für die Geschichte der Deutschen Juden. Wallstein-Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3-8353-0004-0, S. 102ff.
  18. OLIVER TÖRNER: Vom Kibbuz-Leben in Hamburg, Hamburger Abendblatt, 19. Oktober 1999
  19. Rede zur Gedenkfeier Grotiusweg 36; 17. Juli 2011
  20. Biografie Arie Goral-Sternheim
  21. Meike Sophia Baader, Helga Kelle, Elke Kleinau (Hg.): Bildungsgeschichten. Geschlecht, Religion und Pädagogik in der Moderne, Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien, 2006, ISBN 978-3-412-33405-5, S. 32 (Anmerkung 16)
  22. Gisbert Strotdrees: Ein Kibbuz in Westfalen. In: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21281
  23. Ina Lorenz: Lucy Borchardt. In: Kirsten Heinsohn (Red.): Das Jüdische Hamburg. Ein historisches Nachschlagewerk. Herausgegeben vom Institut für die Geschichte der Deutschen Juden. Wallstein-Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3-8353-0004-0, S. 40.
  24. Martin Gilbert: Sie waren die Boys. Die Geschichte von 732 jungen Holocaust-Überlebenden, Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin, 2007, ISBN 978-386650-222-2, S. 330.
  25. Kim Wünschmann: Palästina als Zufluchtsort der europäischen Juden bis 1945, Bundeszentrale für politische Bildung, 2014
  26. Pontus Rudberg: Sweden and Jewish Refugees from Nazi Germany, 1933–1939, in: International Holocaust Remembrance Alliance (Ed.): Bystanders, Rescuers or Perpetrators? The Neutral Countries and the Shoah, Metropol Verlag & IHRA, Berlin, 2016, ISBN 978-3-86331-287-9, S. 65–76. Dieses Buch ist komplett online einsehbar unter Bystanders, Rescuers or Perpetrators? The Neutral Countries and the Shoah
  27. Jim G. Tobias: Der Kibbuz auf dem Streicher-Hof. Die vergessene Geschichte der jüdischen Kollektivfarmen 1945 – 1948. Antogo, Nürnberg 1997 ISBN 3-9806636-1-2
  28. Er erwähnt ebenfalls die beiden vorgenannten Lager, sowie weitere; den Schieberegler auf der Website unten auf die Zahlen 1274ff. stellen.