Dachsbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Dachsbach
Dachsbach
Deutschlandkarte, Position des Marktes Dachsbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 38′ N, 10° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Uehlfeld
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 20,58 km2
Einwohner: 1698 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91462
Vorwahl: 09163
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 117
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Schulstraße 11
91462 Dachsbach
Webpräsenz: www.dachsbach.de
Bürgermeister: Hans-Jürgen Regus (Einigkeit Oberhöchstädt)
Lage des Marktes Dachsbach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Wahrzeichen Dachsbachs, der Wohnturm des ehemaligen Wasserschlosses
Die evangelische Kirche St. Marien
Das Rondell
Das alte Amtshaus

Dachsbach ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Markt liegt im Aischtal, der Ortsteil Rauschenberg mit Ziegelhütte im südlichen Steigerwald.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Uehlfeld, Weisendorf, Gerhardshofen und Gutenstetten.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dachsbach hat sieben Ortsteile:[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (1806)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich ist der Markt Dachsbach erstmals im Jahre 1129 nachweisbar – ein Ritter Heinrich von Dahspach verkaufte für 80 Silber-Mark eines seiner Güter an das Kloster St. Michael in Bamberg. Der Ortsname leitet sich von einem gleichnamigen Gewässernamen ab, dessen Bestimmungswort vielleicht „dahs“ (mhd. für Dachs) ist. Demnach könnte damit ein Bach bezeichnet worden sein, an dem Dachse vorkommen.[4] Auch das Ortswappen verweist auf diese Bedeutung.

Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag Dachsbach im Herzogtum Franken. 1132 war bei der Gründung des Klosters Heilsbronn ein Ritter Albrecht von Dachsbach Zeuge. Am 14. April 1280 musste Ludwig von Oettingen, dem damaligen Besitzer der Burg Dachsbach, diese mit allen Rechten und Zugehörungen an die Burggrafschaft Nürnberg verpfänden. Die Burggrafen machten daraus einen Amtssitz und bauten es als Bastion gegen das Hochstift Bamberg aus. Von 1298 bis 1347 war ein Amtmann und Ritter Konrad Heider von Dachsbach († 3. August 1347), Nachfolger des Vogtes von Neustadt, Konrad, Klostervogt in Münchsteinach.[5] Bis 1797 blieb dieser Amtssitz in Dachsbach. Zu diesem Zeitpunkt wurde Neustadt an der Aisch zentraler Amtssitz im Aischtal. Bis dahin war die Blutgerichtsbarkeit für bis zu 41 Orte der Umgebung im Dachsbacher Amtshaus ansässig. Die Richtstätte am Galgenberg wurde 1814 abgebaut.

Diverse Kriege haben in Dachsbach ihre Spuren hinterlassen. Im Ersten (1449–1450) und Zweiten Markgrafenkrieg (1552–1555) waren es die Nürnberger, im Bauernkrieg (9. Mai 1525) die aufständischen Bauern, die den Ort einnahmen und plünderten. Am 12. November 1553 brannte Albrecht Alcibiades das Schloss, das ihm selbst gehörte, eigenhändig nieder, um den „Nürnberger Pfeffersäcken das Brennen zu lehren“. Im Dreißigjährigen Krieg (10. August 1634) wurde Dachsbach nahezu vollständig zerstört. Forchheimer Truppen ließen nur die Kirche, die Zehntscheune und sechs Häuser stehen. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges wurden in der markgräflichen Münzstätte in Dachsbach unter anderem „Schlechte Taler“ zu 120 Kreuzern geprägt, welche die Größe von vollwertigen Talern hatten, aber aus einer geringeren Silberlegierung mit hohem Kupferanteil bestanden. Nach Ende des Krieges ließen sich dort protestantische Glaubensvertriebene aus Österreich nieder, die in ihrer neuen Heimat maßgeblich zum Wiederaufbau beitrugen.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Dachsbach 55 Haushalte. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das brandenburg-bayreuthische Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach aus. Die einzelnen Anwesen unterstanden unterschiedlichen Grundherrn: 50 Anwesen dem Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach, 2 Anwesen der Pfarrei Oberhöchstädt, 2 Anwesen Barnos Joseph Löw und Abraham Cohn und 1 Anwesen dem Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg.[7]

Das Ende der Amtszeit in Dachsbach war 1797. Zu dieser Zeit hieß der Dachsbacher Amtmann Herrgott, auf den sowohl der Spruch „leben wie der Herrgott in Dachsbach“ als auch die Bezeichnung „Herrgottsköpfe“ für die Dachsbacher zurückgeht. Im August 1798 gelang ihm durch die Befragung eines Inhaftierten der Anstoß zur Zerschlagung der sogenannten Großen Fränkischen Diebes- und Räuberbande. Das Ende von Herrgott war nicht sonderlich „herrgöttlich“, da er 1806 wegen dienstlicher Verfehlungen nach Bayreuth ins Gefängnis kam. Seither führt Dachsbach ein eher beschauliches Dasein und kann seine regionale Bedeutung nur noch durch seine Baudenkmale belegen.

Unter dem Königreich Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1810 kam Dachsbach an das neue Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 das Steuerdistrikt Dachsbach gebildet, zu gebildet, zu dem die Orte Birnbaum, Demantsfürth, Emelsdorf, Forst, Gerhardshofen, Kästel, Kleehof, Linden, Rohrmühle, Vahlenmühle, Wiesenmühle, Willmersbach und Ziegelhütte gehörten. 1813 wurde das Steuerdistrikt aufgepalten:

  • Steuerdistrikt Dachsbach mit Demantsfürth, Forst, Gerhardshofen, Rohrmühle und Vahlenmühle;
  • Steuerdistrikt Birnbaum mit Emelsdorf, Kästel, Kleehof, Linden, Wiesenmühle, Willmersbach und Ziegelhütte.

Zugleich wurde die Ruralgemeinde Dachsbach gebildet, zu dem Demantsfürth und Rohrmühle gehörten. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Demantsfürth eine eigene Ruralgemeinde.[8] Die Ruralgemeinde Dachsbach unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Aisch und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Neustadt an der Aisch (1920 in Finanzamt Neustadt an der Aisch umbenannt).[9] Ab 1862 wurde Dachsbach von dem Bezirksamt Neustadt an der Aisch (1938 in Landkreis Neustadt an der Aisch umbenannt) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Neustadt an der Aisch, ab 1880 Amtsgericht Neustadt an der Aisch. Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Gebietsfläche von 4,755 km².[10]

1923 bis 1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Warnungen vor der nationalsozialistischen Politik der neu entstandenen NSDAP formulierte am 24. Juni 1923 Karl Lechner bei einer Veranstaltung des Republikanischen Reichsbundes im Gasthaus Zur Goldenen Traube. Ab März 1925 erfolgten in Dachsbach Veranstaltungen der paramilitärischen Vereinigung „Reichsflagge“, woran auf dem Keller des Gasthauses Hieronymus am 21. Mai 1925 auch deren Gründer Adolf Heiß teilnahm. Die hierbei auftretende Reichsflaggenkapelle Nürnberg war bereits im Januar 1924 in Dachsbach musikalisch im Rahmen einer Reichsgründungsfeier tätig gewesen. Bei einer von der Reichsflagge-Bezirksgruppe Dachsbach am 4. April 1925 durchgeführten Veranstaltung war der Lehrer Hümmer, der Leiter des Abschnitts Aischgrund der Reichsflagge, aufgetreten. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde auch in Dachsbach eine NSDAP-Ortsgruppe gegründet, für die etwa der Nürnberger Politiker Karl Holz im Gasthaus Schütt am 5. November 1927 einen Vortrag hielt, entstand im Mai 1931 ein von dem Tierarzt Adolf Hausmann geführter SA-Sturm in Dachsbach. Bis zum Verbot im April 1932 war die zunächst der Standarte Ansbach und später der Standarte 8 Neustadt unterstellte Gruppe auf 125 Mitglieder angewachsen. Nach der Verbotszeit wurde die Dachsbacher SA dann von dem Jurastudenten Fritz Friedrich aus Oberhöchstädt angeführt.[11] Ein neu entstandenes Landjugendheim erhielt den Namen „Otto Roth“ nach dem 1932 gestorbenen Neustädter Bezirksleiter.[12]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Rauschenberg und Traishöchstädt eingegliedert.[13] Oberhöchstädt kam am 1. Januar 1978 hinzu.[14]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Dachsbach

Jahr 1987 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Einwohner 1398 1777 1796 1783 1787 1703 1714 1711 1697 1705 1698
Häuser[15] 408 545 547 553 553
Quelle [16] [17] [17] [17] [17] [17] [17] [17] [17] [17] [17]

Ortsteil Dachsbach (=Gemeinde Dachsbach bis zur Gebietsreform)

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987
Einwohner 473 545 484 481 487 492 480 501 524 509 439 456 411 471 487 481 449 473 458 773 701 671 662 673 645
Häuser[15] 92 72 78 82 78 88 101 123 182
Quelle [18] [19] [20] [20] [21] [20] [22] [20] [20] [23] [20] [20] [24] [20] [20] [20] [25] [20] [20] [20] [26] [20] [10] [27] [16]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2010 Hans-Jürgen Regus. Er wurde 2014 in einer Wahl ohne Gegenkandidaten mit 85 % der Stimmen[28] für weitere 6 Jahre im Amt bestätigt.

Wahlvorschlagskennwort Stimmenanteil ggü. 2008 Sitze ggü. 2008
Bürgerblock 28,33 % −6,02 %p 4 −1
Rauschenberg 25,15 % +0,65 %p 3 ±0
Öberhöchstädt 23,99 % +3,85 %p 3 ±0
JW Dachsbach 11,50 % +4,90 %p 1 +1
Aktive Frauen 11,03 % +3,12 %p 1 ±0
Gesamt 100 % - 12 -

Stand: Kommunalwahl 17. März 2014[29]

Bildung und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische Kirchengemeinde Dachsbach
    • Kirchenchor Dachsbach
    • Posaunenchor Dachsbach
    • Evangelische Landjugend Dachsbach
  • Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstädt

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marienkirche
  • Rondell
  • Wohnturm des Wasserschlosses
  • Altes Amtshaus
  • Altes und Neues Schloss Rauschenberg
  • Altes Gasthaus in Oberhöchstädt
  • Villa Am Haller

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dachsbacher Burgtheater e. V.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aischgründer Karpfen in der lokalen Gastronomie

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B 470 führt von Nordosten nach Südwesten durch das Dachsbacher Gemeindegebiet und verbindet den Ort mit Gerhardshofen und Uehlfeld. Die Kreisstraße NEA 1 führt nach Tragelhöchstädt bzw. nach Demantsfürth. Die Kreisstraße NEA 3/ERH 20 führt nach Hermersdorf. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Voggendorf bzw. nach Oberhöchstädt zur Kreisstraße NEA 14.

Vom 12. Juli 1904 bis zum 30. Mai 1976 verband die Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Demantsfürth-Uehlfeld den Ort mit der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg, die Züge wurden nach dem die Strecke begleitenden Fluss Aischtalbahn genannt. Seitdem verbinden mehrere Buslinien Dachsbach mit den Städten und Gemeinden im Umland.

Gastronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gasthaus Zur Goldenen Traube (Bamberger Straße 7).

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Goethes Götz von Berlichingen ruft dieser im ersten Aufzug „Geh auf den Weg nach Dachsbach!“, das ungefähr auf dem Weg von Jagsthausen nach Bamberg liegt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dachsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Dachsbach im BayernAtlas
  3. Dachsbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 9. Juni 2011
  4. W.-A, v. Reitzenstein, S. 52.
  5. Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950, S. 24 und 28.
  6. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch. Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5
  7. H. H. Hofmann, S. 87.
  8. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 58 (Digitalisat). H. H. Hofmann S. 221.
  9. H. H. Hofmann, S. 184.
  10. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 803 (Digitalisat).
  11. Wolfgang Mück: NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933. Verlag Philipp Schmidt, Neustadt an der Aisch 2016 (= Streiflichter aus der Heimatgeschichte. Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4, S. 61 f., 66 f., Anm. 151, S. 73 und 141 f.
  12. Heinz Kühlwein: Im Zeichen des Nationalsozialismus: Die „braunen“ Jahre ab 1933. In: Markt Dachsbach. Geschichten und Geschichte. Markt Dachsbach 2013, S. 302.
  13. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 536.
  14. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.
  15. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 2016 als Wohngebäude.
  16. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 338 (Digitalisat).
  17. a b c d e f g h i j Dachsbach: Amtliche Statistik des LfStat
  18. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 57 (Digitalisat). Für die Gemeinde Dachsbach zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Rohrmühle (S. 77).
  19. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 196 (Digitalisat). Dachsbach: 535 Einwohner, 71 Häuser; Rohrmühle: 10 E., 1 H. Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 525 Einwohner.
  20. a b c d e f g h i j k l m n Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 179, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  21. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1055, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat). Dachsbach: 479 Einwohner; Rohrmühle: 8 E.
  22. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1220, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat). Dachsbach: 475 Einwohner; Rohrmühle: 5 E.
  23. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1155 (Digitalisat). Dachsbach: 500 Einwohner, 81 Wohngebäude; Rohrmühle: 9 E., 1 Wgb.
  24. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1227 (Digitalisat). Dachsbach: 401 Einwohner, 77 Wohngebäude; Rohrmühle: 10 E., 1 Wgb.
  25. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1265 (Digitalisat).
  26. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1095 (Digitalisat).
  27. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 175 (Digitalisat).
  28. http://www.kreis-nea.de/uploads/tx_deciwahlen/2014-KoW-117-Bgm-Dachsbach.pdf
  29. http://www.kreis-nea.de/uploads/tx_deciwahlen/2014-KoW-117-GR-Dachsbach.pdf