Nowoajdar

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Nowoajdar
Новоайдар
Wappen fehlt
Nowoajdar (Ukraine)
Nowoajdar
Nowoajdar
Basisdaten
Oblast: Oblast Luhansk
Rajon: Rajon Nowoajdar
Höhe: keine Angabe
Fläche: 11,55 km²
Einwohner: 8.431 (2016)
Bevölkerungsdichte: 730 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 93500
Vorwahl: +380 6445
Geographische Lage: 48° 58′ N, 39° 0′ OKoordinaten: 48° 58′ 23″ N, 39° 0′ 11″ O
KOATUU: 4423155100
Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs, 2 Dörfer
Bürgermeister: Wolodymyr Olexandrowytsch Krawtschenko
Adresse: вул. Кірова 1
93500 смт. Новоайдар
Statistische Informationen
Nowoajdar (Oblast Luhansk)
Nowoajdar
Nowoajdar
i1

Nowoajdar (ukrainisch Новоайдар; russisch Новоайдар/Nowoaidar) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Luhansk im Osten der Ukraine. Sie hat 8400 Einwohner (2016)[1] und ist das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Donezbecken am Ajdar, einem linken Nebenfluss des Donez. Das Oblastzentrum Luhansk ist über die Fernstraße N 21 in 58 km Richtung Süden und Starobilsk auf derselben Straße 38 km Richtung Norden erreichbar. Zur gleichnamigen Siedlungsratsgemeinde zählen auch die Dörfer Ajdar-Mykolajiwka (Айдар-Миколаївка) und Malowendeliwka (Маловенделівка).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1685 gegründet. Nowoajdar war vom 12. Juli 1942 bis zum 21. Januar 1943 von Truppen der Wehrmacht besetzt. Seit 1957 hat der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demographie
1959 1970 1979 1989 2001 2016
4.969 6.117 6.995 8.367 9.072 8.431

Quelle: [1]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jewhen Selin, ukrainischer Fußballspieler
  • Alexander Schopin (russisch: Александр Самойлович Шопин; * 15. Dezember 1917; † 11. Oktober 1982). Schopin wurde am 20. Dezember 1943 der Titel „Held der Sowjetunion“ für seine aktive Beteiligung bei der Überquerung des Dneprs und das Halten eines Brückenkopfes während der Dnepr-Offensive am 25. September 1943 verliehen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Demographie ukrainischer Städte auf pop-stat.mashke.org
  2. Alexander Schopin auf 14gvard.info (russisch), abgerufen am 15. November 2016