Sigalens

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Sigalens
Sigalens (Frankreich)
Sigalens
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Langon
Kanton Le Réolais et Les Bastides
Koordinaten 44° 27′ N, 0° 3′ OKoordinaten: 44° 27′ N, 0° 3′ O
Höhe 30–136 m
Fläche 18,33 km2
Einwohner 379 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 21 Einw./km2
Postleitzahl 33690
INSEE-Code

Kirche Notre-Dame in Aillas-le-Vieux

Sigalens ist eine französische Gemeinde mit 379 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie ist Mitglied des Gemeindeverbands Communauté de communes du Pays d’Auros.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sigalens befindet sich unweit der Grenze zum Département Lot-et-Garonne, 68 Kilometer südöstlich von Bordeaux, 23 Kilometer südöstlich von Langon und 12 Kilometer östlich von Auros. Die benachbarten Gemeinden sind Saint-Sauveur-de-Meilhan im Nordosten, Cocumont im Osten, Grignols im Südosten, Cauvignac im Süden, Sendets im Südwesten und Aillas im Nordwesten.

Ein Autobahnanschluss der Autoroute A62 befindet sich 8 Kilometer nördlich von Sigalens. Der nächste Bahnhof ist 17 Kilometer von der Ortschaft entfernt. Er befindet sich in La Réole an der Linie Bordeaux – Sète der SNCF und der TER Aquitaine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Sigalens entstand 1851 mit Hilfe der Gemeinde Aillas, als die Pfarreien Aillas, Sigalens, Aillas-le-vieux, Glayroux und Monclaris sich neu formierten.

Im März 1857 sonderte sich ein Grundbuchsektor von Sigalens ab. Das ihm zugeteilte Gebiet ging in der Folge an die benachbarte Gemeinde Cocumont über.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
310 346 292 252 239 238 275

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Église Saint-Pierre wurde im 17. Jahrhundert erbaut.
  • In Aillas-le-Vieux bestand früher die Kirche Notre-Dame. Ihr Inventar ist seit 1987 als historisches Monument anerkannt. Diese Kirche enthält eine Statue von Maria.
  • Die Kirche Saint-Martin wurde im 13. und 14. Jahrhundert gebaut. Sie wurde zwischen 1680 und 1822 restauriert.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, 2 Bände, Paris 2001, S. 112–113, ISBN 2-84234-125-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sigalens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Communauté de communes du Pays d’Auros. In: www.cc-auros.fr. Abgerufen am 4. August 2010 (französisch).
  2. Sigalens. In: Base Mérimée. Ministère de la culture, abgerufen am 4. August 2010 (französisch).