Monségur (Gironde)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Monségur
Wappen von Monségur
Monségur (Frankreich)
Monségur
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Langon
Kanton Le Réolais et Les Bastides
Gemeindeverband Communauté de communes du Monségurais
Koordinaten 44° 39′ N, 0° 5′ OKoordinaten: 44° 39′ N, 0° 5′ O
Höhe 17–111 m
Fläche 9,91 km2
Einwohner 1.462 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 148 Einw./km2
Postleitzahl 33580
INSEE-Code

Tour du gouverneur (‚Turm des Gouverneurs‘)

Monségur ist eine französische Gemeinde mit 1462 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Südosten des Départements Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monségur liegt in der Guyenne in einem Gebiet namens Entre-deux-Mers (‚zwischen zwei Meeren‘), zwischen Garonne und Dordogne, das so genannt wird, weil das Phänomen der Gezeitenwelle Wellen die Flüsse hinauftreibt.[1] Die Gemeinde liegt im Tal des Dropt, eines rechten Nebenflusses der Garonne, 18 Kilometer nördlich von Marmande und 57 Kilometer südöstlich von Bordeaux.[2]

Die Nachbargemeinden sind Le Puy im Norden und Westen, Dieulivol im Nordosten, Cours-de-Monségur im Osten, Saint-Vivien-de-Monségur im Südosten, Sainte-Gemme im Süden und Saint-Sulpice-de-Guilleragues im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bastide Monségur wurde 1265 von Eléonore de Provence gegründet.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
1598 1630 1618 1612 1537 1429 1522

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Markthalle wurde im 19. Jahrhundert erbaut.
  • Die gotische Kirche „Notre-Dame“ stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert restauriert. Sie wurde 1925 in das Zusatzverzeichnis der offiziellen historischen Denkmale eingetragen.[3]
  • Der Tour du Gouverneur (‚Turm des Gouverneurs‘) aus dem 15. Jahrhundert.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, 2 Bände, Paris 2001, S. 989–993, ISBN 2-84234-125-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monségur (Gironde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bastide de Monségur. Comité départementale du tourisme de la Gironde, abgerufen am 21. August 2010 (französisch).
  2. Village de Monségur. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 21. August 2010 (französisch).
  3. Monségur. In: Base Mérimée. Ministère de la culture, abgerufen am 21. August 2010 (französisch).
  4. Une bastide caractéristique. In: www.tourisme-monsegur.fr. Association de Tourisme en Monségurais, abgerufen am 21. August 2010 (französisch).