Villanúa

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Gemeinde Villanúa
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Villanúa
Villanúa (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AragonienAragonien Aragonien
Provinz: Huesca
Comarca: Jacetania
Koordinaten 42° 40′ N, 0° 32′ WKoordinaten: 42° 40′ N, 0° 32′ W
Höhe: 953 msnm
Fläche: 58,2 km²
Einwohner: 447 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 7,68 Einw./km²
Postleitzahl: 22870
Gemeindenummer (INE): 22250 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: www.villanua.net
Lage der Gemeinde
Localització de Villanúa.png

Villanúa ist ein Ort am Jakobsweg in der Provinz Huesca der Autonomen Region Aragón. Er liegt im Nordosten Spaniens in einem Pyrenäental zwischen Jaca und dem Somportpass am Fuß des Collarada. Villanúa ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde (Municipio).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fläche und Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindefläche beträgt 58,2 km². Nach einem sehr starken Rückgang ist die Bevölkerung in den vergangenen Jahren wieder angewachsen und betrug im Jahre 2014 475 Einwohner.

Bevölkerungsentwicklung
190019101920193019401950196019701981199120012011
9591114847682585551446323265283340512

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aragón-Tal bei Villanúa

Reiche archäologische Funde in der Umgebung des Dorfes lassen auf eine sehr frühe Ansiedlung schließen, in Urkunden lässt sich der Ort aber erst für das 10. Jahrhundert nachweisen (als Villanoua bzw. Villanova). Vermutlich gab es zu dieser Zeit eine Wiederbesiedlung, die auch den Namen (in etwa Neuweiler) erklärt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Aragónbrücke an talaufwärts findet sich ein Stück der Römerstraße, die zum Pyrenäenübergang Somport führte und heute von Jakobspilgern genutzt wird.

Am östlichen Flussufer liegt die Kirche San Esteban mit einer wertvollen romanischen Skulptur der Jungfrau Maria und einer polychromierten Statue des hl. Jakobus als Pilger.

Weiter Richtung Jaca liegt abseits des Weges die Kirche San Vicente im verlassenen Ort Aruex. Sie wurde im 11. Jahrhundert im romanischen Stil gebaut und Ende der 1990er Jahre restauriert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Míllan Bravo Lozano: Praktischer Pilgerführer. Der Jakobsweg. Editorial Everest, Léon 1994, ISBN 84-241-3835-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Villanúa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
Muszla Jakuba.svg
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