Sahra Wagenknecht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
14-09-11-Sarah-Wagenknecht-RalfR-008.jpg
Sahra Wagenknecht bei ihrem Vortrag „Leben wir in einer Leistungsgesellschaft?“ in Karlsruhe, Juli 2011
Sahra Wagenknecht während des Bundestagswahlkampfes in Düsseldorf-Bilk, August 2009

Sahra Wagenknecht[1] (* 16. Juli 1969 in Jena als Sarah Wagenknecht)[2] ist eine deutsche Politikerin der Partei Die Linke, promovierte Volkswirtin und Publizistin. Wagenknecht ist seit 2011 eine von zwei ersten Stellvertreterinnen des Vorsitzenden der Bundestagsfraktion. Ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Plattform ruht seit Februar 2010.[3] Von Juli 2004 bis Juli 2009 war sie Mandatsträgerin im Europaparlament. Seit Oktober 2009 ist sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion.

Herkunft und Jugend in der DDR[Bearbeiten]

Wagenknecht ist Tochter einer Deutschen und eines Iraners. Sie lernte ihren Vater nur kurz kennen, da er in ihrem dritten Lebensjahr aus West-Berlin in den Iran ausreisen musste. Seither ist nichts über sein weiteres Leben bekannt. Ihre Mutter arbeitete für den staatlichen Kunsthandel. Wagenknecht wuchs zunächst bei ihren Großeltern in einem Dorf bei Jena auf, mit Schulbeginn zog sie zu ihrer Mutter nach Ost-Berlin.[4] Während ihrer Schulzeit wurde sie Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ)[4] und schloss 1988 die Erweiterte Oberschule (EOS) „Albert Einstein“ in Berlin-Marzahn mit dem Abitur ab.[5] Während des in der DDR obligatorischen Wehrunterrichts verweigerte Wagenknecht die Nahrungsaufnahme, was ihr von den Behörden als Hungerstreik ausgelegt wurde. Sie durfte in der DDR zunächst nicht studieren. Als Begründung wurde genannt, sie sei „nicht genügend aufgeschlossen […] fürs Kollektiv“. Ihr wurde eine Arbeitsstelle als Sekretärin zugewiesen. Diese kündigte sie nach drei Monaten.[6] Dennoch trat Wagenknecht im März 1989 in die SED ein, um „das System von innen heraus [zu] erneuern“.[7][8]

Studium[Bearbeiten]

Ab dem Sommersemester 1990 studierte sie Philosophie und Neuere Deutsche Literatur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihr Studium in Berlin brach sie nach Angaben der Wirtschaftswoche ab, da sie „an der Ostberliner Humboldt-Universität kein Verständnis mehr für ihr Forschungsziel fand“. Danach immatrikulierte sie sich in Philosophie an der niederländischen Reichsuniversität Groningen (RUG). Nach eigenen Angaben hatte sie zuvor alle Scheine bis auf die Abschlussarbeit in Berlin gemacht und erwarb so im September 1996 in Groningen den akademischen Grad Magistra Artium (M.A.) mit einer Arbeit bei Hans Heinz Holz über die Hegelrezeption des jungen Marx.[9]

Nach eigenen Angaben begann sie 2005 ihre Dissertation zum Thema The Limits of Choice. Saving Decisions and Basic Needs in Developed Countries („Die Grenzen der Wahlfreiheit. Sparentscheidungen und Grundbedürfnisse in entwickelten Ländern“) im Fach Volkswirtschaftslehre. Im August 2012 reichte sie ihre Arbeit an der Technischen Universität Chemnitz beim Mikroökonomen Fritz Helmedag ein, der unter anderem Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist. Zwei Monate später bestand sie ihre mündliche Prüfung zum Dr. rer. pol.[10] mit der Gesamtbewertung magna cum laude.[11] Im Oktober 2013 veröffentlichte der Campus-Verlag ihre Doktorarbeit.[12]

Seit August 2012 verfasst sie in der Tageszeitung Neues Deutschland regelmäßig Artikel in der Kolumne Der Krisenstab.[13]

Politik[Bearbeiten]

In den Jahren 1991 bis 1995 war Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstandes der PDS, seit 1991 war sie auch Mitglied der Leitung der Kommunistischen Plattform der PDS. 2000 wurde sie erneut in den Parteivorstand der PDS gewählt. Seit Juni 2007 ist Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstandes der Partei Die Linke und seit Oktober 2007 Mitglied der Programmkommission. Ihren innerparteilichen Vorstoß, eine Kandidatur für den Vize-Parteivorsitz der Linken beim ersten Parteitag der fusionierten Partei im Mai 2008 zu erwägen, beendete sie nach der Ablehnung durch den Parteivorsitzenden Lothar Bisky sowie durch den Fraktionsvorsitzenden der Linken im Deutschen Bundestag Gregor Gysi und erklärte in einer Pressemitteilung, nicht als stellvertretende Vorsitzende zu kandidieren. Sie wurde auf dem Parteitag mit 70 Prozent der Stimmen erneut in den Parteivorstand gewählt. Auf Vorschlag Gysis und des Parteivorstands wurde Wagenknecht auf dem Bundesparteitag der Linken Anfang Mai 2010 mit 75,3 Prozent der Stimmen zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.[14] Am 8. November 2011 wurde sie mit 61,8 Prozent der Stimmen zur 1. Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt.[15]

Abgeordnete[Bearbeiten]

Im Jahr 1998 trat Wagenknecht als Direktkandidatin der PDS zur Bundestagswahl in Dortmund an. Sie errang in ihrem Wahlkreis 3,25 Prozent der Erst- und 2,2 Prozent der Zweitstimmen. Am 13. Juni 2004 wurde Wagenknecht ins Europaparlament gewählt. Vorausgegangen war eine parteiinterne Kampfabstimmung.

Bei der Bundestagswahl 2009 kandidierte Wagenknecht für das Direktmandat im Wahlkreis Düsseldorf-Süd. Am 18. März 2009 wurde sie dafür vom Kreisverband der Linken in Düsseldorf nominiert.[16] Wagenknecht wurde vom Landesparteitag auf Platz 5 der Landesliste in Nordrhein-Westfalen gewählt.[17] Sie erhielt am 27. September 2009 9,7 Prozent der Erststimmen. Über die Landesliste zog sie in den Bundestag ein.

Im Januar 2012 wurde bekannt, dass Sahra Wagenknecht als eine von 27 Bundestagsabgeordneten der Linken unter Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz steht.[18] Siehe auch: Beobachtung der Partei Die Linke durch den Verfassungsschutz.

Positionen und Kontroversen[Bearbeiten]

Wirtschaftspolitik[Bearbeiten]

Wagenknecht kritisierte die Kompromisse der Partei bei den Regierungsbeteiligungen in den Ländern, wie z. B. das Kürzen sozialer Leistungen und die Privatisierungen in Berlin. Die Regierungsbeteiligungen der Partei und ein „Schmusekurs gegenüber Rot-Grün“ werden von ihr aufgrund der „tiefen politischen Differenz“ mit der SPD bzw. Rot-Grün abgelehnt. Wagenknecht gehörte lange Zeit zur Antikapitalistischen Linken und zur Kommunistischen Plattform, wo sie auch Mitglied im Bundeskoordinierungsrat war. Seit Februar 2010 ruht ihre Mitgliedschaft in dieser Parteiströmung.[19]

Wagenknecht forderte im Jahr 2000 eine Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse. In einem Artikel des Ressorts „Lebensart“ von ZEIT-online protokollierte Marc Kayser einen „Traum“ Wagenknechts von einer Begegnung mit einem Zeitreisenden, der Grundzüge einer „anderen Gesellschaft“ beschreibt.[20] Eine Rückkehr zum Sozialismus der DDR lehnt Wagenknecht jedoch ab. Nach ihrer Ansicht sollen aber Leistungen der Daseinsvorsorge wie Wohnen, Bildung, Gesundheit, Wasser- und Energieversorgung, Banken und Schlüsselindustrien durch die öffentliche Hand getragen werden, um „das Diktat der Rendite und der Aktienkurse“ zu überwinden.[21]

Finanzkrise und Eurokrise[Bearbeiten]

In Spiegel Online nannte Christian Rickens Wagenknechts Lösungsvorschlag zur Finanzkrise und Eurokrise „in seinem Kern erzliberal“, er enthalte ein „paar ziemlich schlaue Ansätze“.[22] Tatsächlich beruft sich Wagenknecht auf Vordenker des Ordoliberalismus, deren Ideen sonst eher in der FDP vertreten werden. Wagenknecht schlägt in der 2012 erschienenen Neuausgabe ihres Buches Freiheit statt Kapitalismus einen Schuldenschnitt und bestimmte darauf folgende Maßnahmen vor, um die Euro-Krise zu beenden, sowie gleichzeitig Wirtschaftswachstum zu generieren und die Finanzmärkte zu regulieren:[22]

  • „Die EU-Staaten sollten beschließen, dass alle Schulden oberhalb einer bestimmten Grenze nicht mehr zurückgezahlt werden.“ Wagenknecht schlägt 60 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung als Grenze vor.
  • Der Schuldenschnitt führe zu einer Pleite vieler europäischer Banken und Versicherungen. Diese Pleite sei gerechtfertigt, denn „Risiko und Haftung hängen in einer Marktwirtschaft nun einmal zusammen.“

Die Politik solle auf diese Pleiten der Finanzindustrie nach Wagenknecht folgendermaßen reagieren:

  • Der Staat versorgt die Banken mit frischem Eigenkapital und solle jene Teile der Banken weiterführen, die für eine Volkswirtschaft relevant sind: (a) Das Geschäft mit Kundeneinlagen und (b) Die Kreditvergabe an die Wirtschaft. Damit werde eine Rezession verhindert. Das Investmentbanking der jeweiligen Banken solle jedoch in großen Teilen abgewickelt werden.
  • Der Staat bürgt für Spareinlagen und Lebensversicherungen bis zu einer Höhe von 1 Million Euro pro Person.
  • Die Euro-Staaten erhalten bis zu einer Defizit-Obergrenze von etwa 4 Prozent der Wirtschaftsleistung pro Jahr und einer noch festzulegenden maximalen Gesamtverschuldung direkt von der Europäischen Zentralbank (EZB) Kredite, so dass sie nicht mehr vom Kapitalmarkt abgeschnitten sind.
  • Die EZB bleibt weiterhin unabhängig.
  • Banken sollen Kredite überwiegend aus den Spareinlagen ihrer Kunden gewähren.

Verhältnis zum Stalinismus und zur DDR[Bearbeiten]

In aktuellen Äußerungen setzt sich Wagenknecht kritisch mit dem „repressiven politischen System der DDR“ auseinander, lehnt aber eine Charakterisierung der DDR als Unrechtsstaat ab, weil dies darauf hinauslaufe, die DDR auf eine Ebene mit der NS-Diktatur zu stellen.[23] Die DDR sei kein demokratischer Staat gewesen, jedoch sei auch im heutigen kapitalistischen System keine echte Demokratie möglich.[24] Für Wagenknecht ist der Sozialismus auf Basis des Grundgesetzes möglich.[25] Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Kommunistischen Plattform sprach sich Wagenknecht 2008 zudem in einer Stellungnahme gegen ein allgemeines Gedenken in Form eines Gedenksteins auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit der Aufschrift „Den Opfern des Stalinismus“ aus, da sich unter diesen auch Faschisten befunden hätten, drückte aber ihr Mitgefühl mit den unschuldigen Toten aus.[26] Ihre Haltung zum Stalinismus wurde innerhalb der Linkspartei teilweise als zu unkritisch empfunden und unter anderem von Gregor Gysi[27] und dem Bundestagsabgeordneten Michael Leutert kritisiert. Letzterer sprach sich 2008 gegen ihre Kandidatur als stellvertretende Parteichefin aus, weil sie sich zu wenig vom Stalinismus distanziere.[28] Wagenknecht selbst erklärte 2009 ihre umstrittenen Äußerungen zum Stalinismus von 1992 retrospektiv mit „Trotz und Wut über rechte Geschichtsverfälschung“ und distanzierte sich von diesen, da sie „nicht minder einseitig waren als die Geschichtsschreibung des Mainstreams, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.“[29]

Dienstleistungsrichtlinie[Bearbeiten]

Im Europäischen Parlament befasste sich Wagenknecht im Ausschuss „Wirtschaft und Währung“ als Berichterstatterin mit der geplanten Dienstleistungsrichtlinie, die sie als „neoliberalen Hammer“ scharf kritisierte.

Kontroverse zu Peres[Bearbeiten]

Als der israelische Staatspräsident Schimon Peres am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2010 als Gast im Deutschen Bundestag sprach, erhoben sich die Abgeordneten Christine Buchholz, Sevim Dağdelen und Wagenknecht nicht von ihren Sitzen. Sie wurden deswegen öffentlich und parteiintern kritisiert, so erklärte der Berliner Landeschef der Linkspartei, Klaus Lederer, das Verhalten der Abgeordneten für „inakzeptabel“,[30] Michael Leutert erklärte sie für „nicht wählbar“.[31] Wagenknecht erklärte ihr Verhalten später:

„Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust habe ich mich selbstverständlich von meinem Platz erhoben. Dass ich nach der Rede von Shimon Peres nicht an den stehenden Ovationen teilgenommen habe, liegt darin begründet, dass ich einem Staatsmann, der selbst für Krieg mitverantwortlich ist, einen solchen Respekt nicht zollen kann.“[32]

2012 in einem Radio-Interview darauf angesprochen erklärte sie nochmals:

„Wir haben uns alle erhoben, alle Abgeordneten der Linken, als es darum ging, der Opfer des Holocaust zu gedenken, und das wäre ja auch eine Unverschämtheit gewesen, zu diesem Anlass sitzen zu bleiben. Ich bin sitzen geblieben am Ende der Rede von Peres, weil Peres diese Rede – was ich sehr bedauerlich fand – eben auch genutzt hat, nicht nur zum Gedenken, sondern eben auch um aktuelle Nahostpolitik anzusprechen und teilweise dort auch Passagen drin waren, die schon als Kriegsvorbereitung in Richtung Iran interpretiert werden mussten. Und da muss ich sagen, bei einer solchen Rede kann ich am Ende nicht aufstehen, weil ich bin eine Kriegsgegnerin, ich lehne Kriege ab, und ich hoffe jetzt auch, dass es keinen Krieg im Nahen Osten geben wird.“[8]

Verhältnis zur Politik Kubas und Venezuelas[Bearbeiten]

Wagenknecht zeigt eine Sympathie gegenüber der Politik der Staaten Kuba und Venezuela. Über eine Presseerklärung ließ sie mitteilen, „dass die andauernde Existenz des kubanischen Systems einen Hoffnungsschimmer für diejenigen in der sogenannten Dritten Welt bedeutet, die die Verlierer einer markt- und profitorientierten globalisierten Welt sind“.[33] Ebenso verteidigte sie die vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez beschlossene Verstaatlichung der Ölförderanlagen des US-Konzerns ExxonMobil.[34]

Privates[Bearbeiten]

Im Mai 1997 heiratete Wagenknecht den Journalisten, Filmproduzenten und Geschäftsmann Ralph-Thomas Niemeyer.[35] Oskar Lafontaine erklärte am 12. November 2011, er und Wagenknecht seien „eng befreundet“ – beide Politiker lebten zu diesem Zeitpunkt bereits getrennt von ihren Ehepartnern.[36] Seit Juni 2012 lebt sie mit Oskar Lafontaine im saarländischen Silwingen nahe der französischen Grenze.[37] Die Ehe mit Niemeyer wurde dessen Angaben zufolge im März 2013 geschieden.[38]

Schriften[Bearbeiten]

  • Zu jung, um wahr zu sein? Gespräche mit Sahra Wagenknecht. Interview-Band von Hans-Dieter Schütt. Dietz, Berlin 1995, ISBN 3-320-01874-4.
  • Die PDS zwischen Antikapitalismus und Sozialdemokratie: Diskussionsbeitrag auf der Bundeskonferenz der Kommunistischen Plattform der PDS am 25./26. Februar 1995 (= Rote Hefte. H. 2). JUKO, Hamburg 1995.
  • mit André Brie, Reiner Oschmann: „Wie macht sich die PDS nicht überflüssig?“ ND im Club – Streitgespräch – Ein Tonbandprotokoll. Neues Deutschland, Berlin 1996.
  • mit Jürgen Elsässer: Vorwärts und vergessen? Ein Streit um Marx, Lenin, Ulbricht und die verzweifelte Aktualität des Kommunismus. KVV Konkret, Hamburg 1996, ISBN 3-930786-06-0.
  • Antisozialistische Strategien im Zeitalter der Systemauseinandersetzung: Zwei Taktiken im Kampf gegen die sozialistische Welt. Pahl-Rugenstein, Bonn 1997, ISBN 3-89144-205-X.
  • Vom Kopf auf die Füße? Zur Hegelkritik des jungen Marx, oder: Das Problem einer dialektisch-materialistischen Wissenschaftsmethode. Pahl-Rugenstein, Bonn 1997, ISBN 3-89144-231-9.
  • mit Gerhard Zwerenz: Die grundsätzliche Differenz: Ein Streitgespräch in Wort und Schrift. Dingsda, Querfurt 1999, ISBN 3-928498-72-X.
  • Kapital, Crash, Krise … Kein Ausweg in Sicht? Fragen an Sahra Wagenknecht. Pahl-Rugenstein, Bonn 1998, ISBN 3-89144-250-5.
  • Die Mythen der Modernisierer. Dingsda, Querfurt 2001, ISBN 3-928498-84-3.
  • Kapitalismus im Koma: Eine sozialistische Diagnose. Edition Ost, Berlin 2003, ISBN 3-360-01050-7.
  • (Hrsg.) Aló Presidente: Hugo Chavez und Venezuelas Zukunft. Edition Ost, Berlin 2004, ISBN 3-360-01055-8.
  • Was ist und was mißt Wert? Die Marxsche Arbeitswerttheorie (PDF; 206 kB). sahra-wagenknecht.de, 2005.
  • (Hrsg.) Armut und Reichtum heute: Eine Gegenwartsanalyse. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01084-1.
  • Wahnsinn mit Methode: Finanzkrise und Weltwirtschaft. Das Neue Berlin, Berlin 2008, ISBN 978-3-360-01956-1.
  • Freiheit statt Kapitalismus: Wie wir zu mehr Arbeit, Innovation und Gerechtigkeit kommen. Eichborn, Berlin 2011, ISBN 978-3-8218-6546-1.
  • Freiheit statt Kapitalismus: Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft. Campus Verlag, 2012, ISBN 978-3-593-39731-3. Ungekürzte Ausgabe dtv 2013
  • The Limits of Choice. Saving Decisions and Basic Needs in Developed Countries. Campus Verlag 2013 (Doktorarbeit TU Chemnitz) Veröffentlichungstermin 2. Oktober 2013 ISBN 978-3-593-39916-4.   DNB 1034969749.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sahra Wagenknecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zwischenzeitlich Sarah Wagenknecht-Niemeyer, wie beispielsweise auf dem Stimmzettel für die Wahl zum Deutschen Bundestag im Wahlkreis 108 Düsseldorf II am 27. September 2009 (PDF; 424 kB; Archiviert vom Original am 25. Februar 2013, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  2.  Renate Meinhof: Die Linkshaberin. In: Süddeutsche Zeitung. 14. Mai 2010 (online, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  3. Matthias Meisner: Wagenknecht verzichtet für Parteivize auf Wortführerrolle. In: tagesspiegel.de. 11. Februar 2010, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  4. a b Günter Gaus: Zur Person: Günter Gaus im Gespräch mit Sahra Wagenknecht. In: rbb-online.de. 11. Februar 2004, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  5. Anja Maier, Stefan Reinecke: „Ich war ein Kind, das gern allein war“. In: taz.de. 30. April 2010, abgerufen am 16. Mai 2010.
  6.  Markus Feldenkirchen: Die neue Mitte. In: Der Spiegel. Nr. 45/2011, 7. November 2011, S. 64 (online, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  7. H.-J. Vehlewald, F. Solms-Laubach: Michail Gorbatschow und Sahra Wagenknecht im Bild-Streitgespräch: „Grüßen Sie Ihren Freund Lafontaine von mir". In: bild.de. 24. November 2011, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  8. a b SWR-Interview mit Wolfgang Heim, 1. März 2012. 20:30 min. (online, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  9.  Sahra Wagenknecht: Vom Kopf auf die Füße? Zur Hegelkritik des jungen Marx oder das Problem einer dialektisch-materialistischen Wissenschaftsmethode. Pahl Rugenstein Verlag, 1997, ISBN 978-3-89144-231-9.
  10. Auswahl der Promotionen 2012. In: tu-chemnitz.de. Abgerufen am 8. Dezember 2013.
  11. Miriam Hollstein: Sahra Wagenknecht darf bald Doktortitel tragen. In: welt.de. 31. Oktober 2012, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  12.  Sahra Wagenknecht: The Limits of Choice: Saving Decisions and Basic Needs in Developed Countries. Campus Verlag, Oktober 2013, ISBN 978-3-593-39916-4.
  13. Kurt Stenger: Neue Kolumne im »nd«. In: neues-deutschland.de. 6. August 2012, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  14. Wahl des Parteivorstandes 2010. In: die-linke.de. Abgerufen am 8. Dezember 2013.
  15. DIE LINKE hat Fraktionsvorstand gewählt. In: die-linke.de. 8. November 2011, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  16. Sahra Wagenknecht kandidiert in Düsseldorf. In: derwesten.de. 19. März 2009, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  17. Ole Reißmann: Bundestagswahl: Sicherer Listenplatz für Wagenknecht. In: Spiegel Online. 28. März 2009, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  18. Johannes Korge: Geheimdienst: Verfassungsschutz beobachtet 27 Linken-Abgeordnete. In: Spiegel Online. 22. Januar 2012, abgerufen am 26. Oktober 2013.
  19. Bundessprecherrates der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE: Sahra’s Mitgliedschaft ruht. (PDF; 115 kB). In: sahra-wagenknecht.de. 5. Februar 2010, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  20.  Marc Kayser: Ich habe einen Traum. In: Die Zeit. Nr. 41/2000, 5. Oktober 2000 (online, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  21. Franz Solms-Laubach: Sahra Wagenknecht will die DDR nicht mehr zurück. In: welt.de. 29. April 2009, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  22. a b Christian Rickens: Neue Ideen zur Euro-Rettung: Sahra Wagenknechts erzliberales Manifest. In: Spiegel Online. 25. Juli 2012, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  23. Miriam Hollstein: Sahra Wagenknecht verspottet „neoliberale SPD". In: welt.de. 19. Juni 2009, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  24.  Alexander Hagelüken, Alexander Mühlauer: "Ich habe schon öfter mal Hummer gegessen". In: Süddeutsche Zeitung. 25. April 2008, S. 64 (online, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  25. Miriam Hollstein: Sahra Wagenknecht gibt auf. In: welt.de. 17. Mai 2008, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  26. Sahra Wagenknecht, Ellen Brombacher, Thomas Hecker, Jürgen Herold, Friedrich Rabe: Zur Diskussion: Prioritäten. Nachbetrachtungen zur Liebknecht-Luxemburg-Ehrung 2008 der Kommunistischen Plattform. In: forum-ds.de. 19. Januar 2008, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  27. Gysi übt Selbstkritik und attackiert Wagenknecht. In: welt.de. 9. Mai 2000, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  28. Linke streitet über Wagenknecht. In: taz.de. 21. April 2008, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  29. Sahra Wagenknecht: Bis heute habe ich die Solidarität nicht vergessen. Redebeitrag von Sahra Wagenknecht auf der Konferenz „Geschichte in Geschichten“ vom 4. Oktober 2009. In: sahra-wagenknecht.de. 4. Oktober 2009, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  30. Stefan Reinecke: Linkspartei zofft sich wegen Israel. In: taz.de. 2. Februar 2010, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  31. Markus Wehner: Die Zeit der Lügen ist vorbei. In: FAZ.net. 30. Januar 2010, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  32. Sahra Wagenknecht: Erklärung zur Rede des israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres im Bundestag am 27. Januar 2010. In: sahra-wagenknecht.de. 1. Februar 2010, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  33. Sahra Wagenknecht: EU-Politik zu Kuba ist einseitig und ungerecht. Erklärung zur Abstimmung über den Gemeinsamen Entschließungsantrag der Fraktionen von PPE, PSE, ALDE und UEN zur Haltung der EU gegenüber der kubanischen Regierung. In: sahra-wagenknecht.de. 2. Februar 2006, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  34. Sahra Wagenknecht: Kein Öl für Exxon! Venezuela hat ein Recht auf Vergesellschaftung der Ölindustrie. In: sahra-wagenknecht.de. 13. Februar 2008, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  35. Leute. In: berliner-zeitung.de. 6. Mai 1997, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  36. Maria Marquart: Beziehung mit Wagenknecht: Lafo in Love. In: Spiegel Online. 12. November 2011, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  37. Jule Lutteroth: Wagenknecht und Lafontaine: „Die große Liebe meines Lebens“. In: Spiegel Online. 9. März 2013, abgerufen am 8. Dezember 2013.
  38. Anja Maier: In aller Freundschaft. In: taz.de. 13. Juni 2013, abgerufen am 8. Dezember 2013.