Himmelstadt
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Main-Spessart | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Zellingen | |
| Höhe: | 165 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,42 km² | |
| Einwohner: |
1683 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 125 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97267 | |
| Vorwahl: | 09364 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSP | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 77 142 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Ortsteil | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Würzburger Str. 26 97225 Zellingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gundram Gehrsitz (CSU/Freie Bürgerliste) | |
| Lage der Gemeinde Himmelstadt im Landkreis Main-Spessart | ||
Himmelstadt ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen.
Aufgrund des "himmlischen" Namens der Gemeinde existiert seit 1986 das "Weihnachtspostamt Himmelstadt", das gemeinsam von Deutscher Post und der Gemeinde betrieben wird.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
In der beiderseits des Mains gelegenen Gemeinde existiert als eine einzige Gemarkung die Gemarkung Himmelstadt.
Geschichte [Bearbeiten]
741 ging nach dem Tod der Ortsgründerin Immina der Besitz an Bischof Burkard von Würzburg über. 840 wird der Ort als Immestat erstmals urkundlich erwähnt. Das Kloster Himmelpforten wurde in Himmelstadt durch Bischof Hermann I. von Lobdeburg gegründet. Es wurde im Jahr 1253 von Himmelstadt nach Himmelpforten bei Würzburg verlegt. Die Wirtschaftsgüter blieben bis zur Säkularisation im Jahr 1803 beim Kloster. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Himmelstadt 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
| Datum | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1840 | 808 |
| 1871 | 827 |
| 1900 | 808 |
| 1925 | 921 |
| 1939 | 971 |
| 1950 | 1.230 |
| 1961 | 1.250 |
| 1970 | 1.425 |
| 1987 | 1.558 |
| 2000 | 1.752 |
| 2008 | 1.736 |
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit März 2013 Gundram Gehrsitz (CSU/Freie Bürgerliste). Sein Vorgänger war Harald Führer (CSU/Freie Bürgerliste). Ende 2012 musste dieser sein Amt krankheitsbedingt aufgeben.[2]
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2,5 Millionen Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 457.000 Euro.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Himmelstadt
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 37, im produzierenden Gewerbe 592 und im Bereich Handel und Verkehr 122 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1016 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1684. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 103 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2104 Hektar.
Verkehr [Bearbeiten]
Die Bundesstraße 27 führt östlich an Himmelstadt vorbei. Links des Mains führt die Staatsstraße 2300 (von Mühlbach nach Würzburg) durch Himmelstadt.
Himmelstadt verfügt rechts des Mains über einen Bahnhof an der Main-Spessart-Bahn (Würzburg-Hanau), der von der Regionalbahn stündlich bedient wird.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 78 Kindern
- Volksschulen: eine Schule mit sechs Lehrern und 96 Schülern
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Main Post: Bürgermeister Führer hört auf, 7. Dezember 2012
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