Romy (Fernsehpreis)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Entrée der Romy-Verleihung 2008

Die Romy ist ein österreichischer Fernsehpreis, der seit 1990 von der Tageszeitung Kurier zur Erinnerung an die international bekannte deutsch-französische Schauspielerin Romy Schneider vergeben wird. Initiator und Designer der Romy ist Rudolf John. Die Preisträger werden je nach Kategorie vom Fernsehpublikum oder einer Jury ausgewählt. Überreicht wird die Romy in der Wiener Hofburg.

Seit 2010 ist der Preis nicht mehr auf Fernsehfilme beschränkt, sodass er ein Fernseh- und Filmpreis wurde. Geändert wurde auch der Jurypreis. Die Vorschläge werden von einer Jury aus Film- und Fernsehexperten gemacht. Die endgültige Auswahl wird aus der Gesamtheit aller bisherigen Romy-Preisträger getroffen.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Statistik und Kurioses

Christiane Hörbiger mit der Platin-Romy für ihr Lebenswerk (2009)
Karl Markovics, Beliebtester Schauspieler der Jahre 2007 und 2008 mit Romy

2007 bekam Walter Straub, der scheidende Geschäftsführer der Hofburg Kongresszentrum & Redoutensäle Wien, wo alljährlich die Romyverleihung stattfindet, eine Ehren-Romy, in der erfundenen Kategorie „Bester Burgherr“.

Im Jahr 2006 erhielt Moritz Bleibtreu seine zweite Romy als Beliebtester Schauspieler. Bei der After-Show-Party soll ihm angeblich die Romy gestohlen worden sein, wobei es fast zu einer Schlägerei kam, als er sie am Tisch von Alex Scheurer wiederfand.

Bei der Verleihung 1998 wurde Marcel Prawy die Platin Romy für das Lebenswerk von Otto Schenk in einem Kurier-Plastiksackerl überreicht. Dies war eine Anspielung auf die Gewohnheit des Opernkenners, viele Dinge in Plastiksackerln aufzubewahren.

Bei derselben Verleihung trug Caterina Valente ihre Dankesrede singend vor.

1996 kam es zur sogenannten „Grapsch-Affäre“. O. W. Fischer, der in diesem Jahr für das Lebenswerk ausgezeichnet wurde, soll Baumeistergattin Christine Lugner an das Knie gefasst haben, welches ihn „mitfühlend, lieb angelacht“ hat.

Die einzige hölzerne Romy erhielt 1995 Reginald von Ravenhorst, der Schäferhund Rex aus Kommissar Rex, welcher in diesem Jahr als der Beliebteste Serienstar außer Konkurrenz geehrt wurde.

Der wohl romantischste Moment in der Romy-Geschichte fand 1994 statt, als Wolfgang Fierek bei seiner Romy-Auszeichnung als Beliebtester Serienstar seine Freundin Djamila vor laufender Kamera fragte: „Willst du meine Frau werden?“. Der Heiratsantrag wurde angenommen.

1992 kam es zu einem Todesfall während der Romy-Verleihung. Thomas Pluch erlag sieben Minuten, nachdem er seine Romy für das Beste Drehbuch des Jahres erhalten hatte, einem Hirninfarkt. Die Gala wurde abgebrochen, auch wenn das vielen nicht recht war. Uschi Glas: „Was auch passiert, the show must go on“. Alle weiteren Romy-Gewinner des Jahres erhielten ihre Statuetten erst nachträglich bei der Verleihung 1993.

[Bearbeiten] Statuette

Die verliehene Figur

Die 24-karätig vergoldete Romy-Statuette ist 30,5 cm hoch, wiegt knapp 2,9 Kilogramm und steht auf einem Edelserpentin-Sockel. Geformt wurde sie nach einer Filmszene aus Der Swimmingpool mit Alain Delon, in der sich Romy Schneider den Träger ihres Kleides richtet.

[Bearbeiten] Preisträger

[Bearbeiten] 1990 bis 1999

1990

1991

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

[Bearbeiten] 2000 bis 2006

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

[Bearbeiten] Die Romyverleihungen seit 2007

[Bearbeiten] Siehe auch

Romy-Schneider-Preis

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Die ROMY ist jetzt auch Filmpreis auf der ROMY-Seite vom 9. März 2010 abgerufen am 15. April 2010

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Romy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

kurier.at/romy

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen