Washington Wizards
| Washington Wizards | |
| Gründung | 1961 |
| Geschichte | Chicago Packers 1961–1962 Chicago Zephyrs 1962–1963 Baltimore Bullets 1963–1972 Capital Bullets 1973–1974 Washington Bullets 1974–1997 Washington Wizards seit 1997 |
| Stadion | Verizon Center |
| Standort | Washington, D.C. |
| Vereinsfarben | Blau, Rot, Weiß |
| Liga | NBA |
| Conference | Eastern Conference |
| Division | Southeast Division |
| Cheftrainer | Randy Wittman |
| Kapitän | John Wall |
| General Manager | Ernie Grunfeld |
| Besitzer | Ted Leonsis |
| Farmteams | Dakota Wizards |
| Meisterschaften | 1 (1978) |
| Conferencetitel | 4 (1971, 1975, 1978, 1979) |
| Divisiontitel | 7 (1969, 1971–1975, 1979) |
Die Washington Wizards sind ein Basketball-Franchise aus der nordamerikanischen Basketballliga NBA. Das Franchise ist in Washington, D.C. beheimatet und trägt seine Heimspiele im Verizon Center aus.
Inhaltsverzeichnis |
Teamgeschichte[Bearbeiten]
Der 1961 unter dem Namen Chicago Packers gegründete Club stammt ursprünglich aus Chicago, Illinois. In seiner zweiten Saison spielte das von Jim Pollard gecoachte Team unter dem neuen Namen Zephyrs. 1963 folgte der Umzug nach Baltimore, Maryland. Anfangs war das Team nicht sehr gut, konnte sich aber durch gute Draftpicks stark verbessern und erreichte 1965 erstmals die Play-offs. Beim NBA-Draft 1967 und 1968 wurden mit Earl Monroe und Wes Unseld wichtige Spieler gedraftet. Daher verbesserten sich die Bullets stetig und erreichten, nachdem sie in den beiden Jahren zuvor gegen die New York Knicks verloren hatten, durch einen Sieg gegen diese erstmals in der Geschichte die Finals. Aber gegen das Team aus Milwaukee unterlag die Mannschaft mit 0:4 in Spielen. Darauf folgte in den 1970er Jahren die erfolgreichste Zeit des Franchise. Es wurde ein talentiertes Team um Center Wes Unseld und den neuverpflichteten Elvin Hayes aufgebaut, nachdem Earl Monroe 1971 den Verein verlassen hatte. Nachdem das Team anfangs nicht so gut harmonierte, wurde die Bilanz stetig besser, aber in den Play-offs unterlag man drei Jahre in Folge erneut den Knicks. Doch 1975 konnten nach Siegen gegen Buffalo und Boston die NBA-Finals erreicht werden. Die Finals verlor das Team jedoch gegen die von Rick Barry angeführten Golden State Warriors mit 0:4 in Spielen, wie zuvor auch gegen Milwaukee. In den nächsten beiden Spielzeiten strauchelten die Bullets ein wenig und schieden in den Play-offs früh aus. Doch in der Saison 1977/78 konnte die bis heute einzige NBA-Championship gegen die Seattle SuperSonics nach sieben Spielen gewonnen werden. Die beiden Teams trafen auch in der nächsten Saison in den Finals aufeinander, diesmal gewannen die Sonics deutlich mit 4:1. Danach erreichten die Wizards bis heute nie wieder die Finals, aber waren in den 1980ern eines der beständigsten NBA-Teams. 22 Jahre hintereinander (1967–1989) erreichte das Team mindestens 35 Siege pro Saison und erreichte 18 Mal die Play-offs. Doch das Team erreichte in den 1980ern nur ein einziges mal die zweite Runde der Play-offs. Im Jahre 1988 stand die Mannschaft das letzte Mal für die nächsten acht Jahre in den Play-offs. Ehe das Team 1997 umbenannt wurde, konnte es vorher das erste Mal nach acht Jahren wieder die Play-offs erreichen. Das letzte Spiel der Play-off Serie, die gegen die Chicago Bulls verloren wurde, markierte zugleich das Ende einer Ära, die durch einen Besitzerwechsel eingeleitet wurde. Aus den Bullets (deutsch: Geschosse) wurden die Wizards (deutsch: Zauberer). Dieser Schritt wurde angesichts der amerikanischen Mordstatistik vorgenommen, in der Washington, D.C. stets einen der ersten Ränge belegt. Außerdem tragen die Wizards ihre Heimspiele nicht mehr in der US Airways Arena aus, die sich in Landover, Maryland befindet, sondern im neugebauten Verizon Center in Washington, D.C.. Von 2000 bis 2003 war Michael Jordan Mitbesitzer des Franchise und spielte auch selber noch für das Team. Der Erfolg blieb dennoch aus, aber immerhin erreichten die Wizards von 2005 bis 2008 vier Mal die Play-offs. Danach erreichten die Wizards bis heute nicht mehr die Play-offs und gewannen in der Saison 2008/09 nur 19 Spiele. Daher befinden sich die Wizards gerade im Rebuild und konnten durch den Gewinn der Draft-Lottery John Wall an erster Stelle draften. Am 24. Januar 2012 entließen sie ihren Cheftrainer Flip Saunders und ernannten Randy Wittman zu seinem Nachfolger[1]. Die Saison endete mit einer Bilanz von 20 Siegen und 46 Niederlagen.
Mit 29 Siegen und 53 Niederlagen in der Saison 2012/13 wurden die Playoffs wiederum nicht erreicht, obwohl dies die beste Bilanz seit 2008 darstellte.
Aktueller Kader[Bearbeiten]
| Kader der Washington Wizards in der Saison 2012/13 (Stand: 21. März 2013) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ehrungen und nennenswerte Leistungen[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Eastern Conference
Atlantic Division: Boston Celtics | Brooklyn Nets | New York Knicks | Philadelphia 76ers | Toronto Raptors
Central Division: Chicago Bulls | Cleveland Cavaliers | Detroit Pistons | Indiana Pacers | Milwaukee Bucks
Southeast Division: Atlanta Hawks | Charlotte Bobcats | Miami Heat | Orlando Magic | Washington Wizards
Western Conference
Northwest Division: Denver Nuggets | Minnesota Timberwolves | Oklahoma City Thunder | Portland Trail Blazers | Utah Jazz
Pacific Division: Golden State Warriors | Los Angeles Clippers | Los Angeles Lakers | Phoenix Suns | Sacramento Kings
Southwest Division: Dallas Mavericks | Houston Rockets | Memphis Grizzlies | New Orleans Pelicans | San Antonio Spurs
Ehemalige und umgezogene Franchises:
Anderson Packers | Baltimore Bullets (1944–1954) | Baltimore Bullets (1963–1973) | Buffalo Braves | Charlotte Hornets | Chicago Packers/Zephyrs | Chicago Stags | Cincinnati Royals | Cleveland Rebels | Denver Nuggets (1948–1950) | Detroit Falcons | Fort Wayne Pistons | Indianapolis Jets | Indianapolis Olympians | Kansas City(-Omaha) Kings | Milwaukee Hawks | Minneapolis Lakers | New Jersey Nets | New Orleans Hornets | New Orleans Jazz | New York Nets | Philadelphia Warriors | Pittsburgh Ironmen | Providence Steamrollers | Rochester Royals | San Diego Clippers | San Diego Rockets | San Francisco Warriors | Seattle SuperSonics | Sheboygan Red Skins | St. Louis Bombers | St. Louis Hawks | Syracuse Nationals | Toronto Huskies | Tri-Cities Blackhawks | Vancouver Grizzlies | Washington Capitols | Waterloo Hawks |