100. Kongress der Vereinigten Staaten

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Der 100. Kongress der Vereinigten Staaten, bestehend aus dem Repräsentantenhaus und dem Senat, war die Legislative der Vereinigten Staaten. Seine Legislaturperiode dauerte vom 3. Januar 1987 bis zum 3. Januar 1989. Alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Senatoren (Klasse III) waren im November 1986 bei den Kongresswahlen gewählt worden. In beiden Kammern ergab sich eine Demokratische Mehrheit, die in Opposition zum Republikanischen Präsidenten Ronald Reagan stand. Der Kongress tagte in der amerikanischen Bundeshauptstadt Washington, D.C. Die Sitzverteilung im Repräsentantenhaus basierte auf der Volkszählung von 1980.

Wichtige Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch 1987 und 1988

  • 19. Oktober 1987: Der Schwarzer Montag löst den ersten Börsenkrach nach dem Zweiten Weltkrieg aus.
  • 18. November 1987: In der Iran-Contra-Affäre veröffentlicht der Kongress seinen Abschlussbericht, der Präsident Reagan für die Affäre verantwortlich macht.
  • 8. November 1988: Präsidentschafts- und Kongresswahlen. George H. W. Bush wird neuer Präsident. Im Kongress verteidigen die Demokraten ihre Mehrheit in beiden Kammern.

Die wichtigsten Gesetze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Sitzungsperioden des 102. Kongresses wurden unter anderem folgende Bundesgesetze verabschiedet (siehe auch: Gesetzgebungsverfahren):

  • 2. April 1987 — Surface Transportation and Uniform Relocation Assistance Act,
  • 22. Juli 1987 — McKinney-Vento Act
  • 20. August 1987 — Malcolm Baldrige National Quality Award
  • 29. September 1987 — Balanced Budget and Emergency Deficit Control Reaffirmation Act of 1987
  • 7. Januar 1988 — Computer Security Act of 1987
  • 22, März 1988 — Civil Rights Restoration Act of 1987
  • 27. Juni 1988 — Supreme Court Case Selections Act of 1988,
  • 1. Juli 1988 — Medicare Catastrophic Coverage Act
  • 4. August 1988 — Worker Adjustment and Retraining Notification Act
  • 10. August 1988 — Civil Liberties Act of 1988
  • 13. Oktober 1988 — Family Support Act
  • 17. Oktober 1988 — Indian Gaming Regulatory Act
  • 24. Oktober 1988 — Health Maintenance Organization Amendments of 1988
  • 25. Oktober 1988 — Department of Veterans Affairs Act
  • 4. November 1988 — AIDS amendments of 1988
  • 17. November 1988 — Water Resources Development Act of 1988
  • 18. November 1988 — Anti-Drug Abuse Act of 1988

Außerdem wurde am 27. Mai 1988 der INF-Vertrag mit der Sowjetunion über die Vernichtung aller Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite ratifiziert.

Zusammensetzung nach Parteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Senat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrheitsverhältnisse im Senat bei Eröffnung des 100. Kongresses
  • 55 demokratische Senatoren
  • 45 republikanische Senatoren
  • Partei
    (Schattierung zeigt Mehrheitspartei)
    Total
    Demokraten Republikaner Vakant
    Ende des 99. Kongresses 47 53 100 0
    100. Kongress Ende 54 45 99 1
    Beginn des 101. Kongresses 55 45 100 0

    Repräsentantenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Partei
    (Schattierung zeigt Mehrheitspartei)
    Total
    Demokraten Republikaner Sonstige Vakant
    Ende des 99. Kongresses 252 180 0 432 3
    100. Kongress Ende 254 178 0 432 3
    Beginn des 101. Kongresses 251 183 0 434 1

    Außerdem gab es noch fünf nicht stimmberechtigte Kongressdelegierte

    Amtsträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Senat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Führung der Mehrheitspartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Führung der Minderheitspartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Repräsentantenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Führung der Mehrheitspartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Führung der Minderheitspartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Senatsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im 100. Kongress vertraten folgende Senatoren ihre jeweiligen Bundesstaaten:

    Alabama

    Alaska

    Arizona

    Arkansas

    Kalifornien

    Colorado

    Connecticut

    Delaware

    Florida

    Georgia

    Hawaii

    Idaho

    Illinois

    Indiana

    Iowa

    Kansas

    Kentucky

    Louisiana

    Maine

    Maryland

    Massachusetts

    Michigan

    Minnesota

    Mississippi

    Missouri

    Montana

    Nebraska

    Nevada

    New Hampshire

    New Jersey

    New Mexico

    New York

    North Carolina

    North Dakota

    Ohio

    Oklahoma

    Oregon

    Pennsylvania

    Rhode Island

    South Carolina

    South Dakota

    Tennessee

    Texas

    Utah

    Vermont

    Virginia

    Washington

    West Virginia

    Wisconsin

    Wyoming

    Mitglieder des Repräsentantenhauses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Folgende Kongressabgeordnete vertraten im 100. Kongress die Interessen ihrer jeweiligen Bundesstaaten:

    Alabama 7 Wahlbezirke

    Alaska Staatsweite Wahl

    Arizona 5 Wahlbezirke

    Arkansas 4 Wahlbezirke

    Kalifornien 45 Wahlbezirke


    Colorado 6 Wahlbezirke

    Connecticut 6 Wahlbezirke

    Delaware Staatsweite Wahl

    Florida 19 Wahlbezirke

    Georgia 10 Wahlbezirke

    Hawaii 2 Wahlbezirke

    Idaho 2 Wahlbezirke

    Illinois 22 Wahlbezirke

    Indiana 10 Wahlbezirke

    Iowa 6 Wahlbezirke

    Kansas 5 Wahlbezirke.

    Kentucky 7 Wahlbezirke


    Louisiana 8 Wahlbezirke

    Maine 2 Wahlbezirke

    Maryland 8 Wahlbezirke

    Massachusetts 11 Wahlbezirke

    Michigan 18 Wahlbezirke

    Minnesota 8 Wahlbezirke

    Mississippi 5 Wahlbezirke

    Missouri 9 Wahlbezirke

    Montana 2 Wahlbezirke

    Nebraska 3 Wahlbezirke

    Nevada 2. Wahlbezirkel

    New Hampshire 2 Wahlbezirke

    New Jersey 14 Wahlbezirke

    New Mexico 3 Wahlbezirke

    New York 34 Wahlbezirke

    North Carolina 11 Wahlbezirke

    North Dakota 1 Wahlbezirk (staatsweit)

    Ohio 21 Wahlbezirke

    Oklahoma 6 Wahlbezirke

    Oregon 5 Wahlbezirke

    Pennsylvania 23 Wahlbezirke

    Rhode Island 2 Wahlbezirke

    South Carolina 6 Wahlbezirke.

    South Dakota 1 Wahlbezirk (staatsweit)

    Tennessee 9 Wahlbezirke

    Texas 27 Wahlbezirke

    Utah 3 Wahlbezirke

    Vermont 1 Wahlbezirk (staatsweit)

    Virginia 10 Wahlbezirke

    Washington 8 Wahlbezirke

    West Virginia 4 Wahlbezirke

    Wisconsin 9 Wahlbezirke

    Wyoming Staatsweite Wahlen

    Nicht stimmberechtigte Mitglieder im Repräsentantenhaus:

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: 100. Kongress der Vereinigten Staaten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    • bioguide.congress.gov (durch Eingabe von 100 unter Year OR Congress: erhält man eine Liste der Mitglieder des 100. Kongresses mit Verlinkung zu den offiziellen Biografien; englisch)