Aleister Crowley

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Aleister Crowley im Alter von 37 Jahren.

Aleister Crowley [ˈælɪstə ˈkɹoʊli] (* 12. Oktober 1875 in Leamington Spa; † 1. Dezember 1947 in Hastings, East Sussex; eigentlich Edward Alexander Crowley) war ein britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger.

Crowley bezeichnete sich als Reaktion auf seine strenge darbystische Erziehung als der Antichrist und das Große Tier 666 und führte ein ausschweifendes Leben. 1898 wurde er in den Orden des Golden Dawn aufgenommen. Nach seinem Ausschluss durch Gründer MacGregor Mathers gründete er, um seine individuell geprägten religiösen Ideen umzusetzen, eigene Gesellschaften, die sich inhaltlich und formell am Golden Dawn orientierten, deren geheime Rituale er in seinem Journal The Equinox einem breiten Publikum zugänglich machte. Darunter die Geheimgesellschaft Astrum Argenteum, in der die sogenannte Selbsteinweihung durch „Unbekannte Obere“ gelehrt wurde. Durch seinen Wohngenossen Allan Bennett kam er mit Drogen in Berührung, von denen er zeitlebens nicht mehr loskam.

Fasziniert von den sexuellen Aspekten der magischen Arbeit und beeinflusst durch den Orientalismus-Diskurs schrieb er 1904 in Kairo das Buch Liber AL vel Legis (‚Buch des Gesetzes‘), das zur Leitschrift seiner neureligiösen Bewegung Thelema wurde, die sich aus christlichen Traditionsstücken und dem Paganismus vornehmlich britischer Geheimgesellschaften um 1900 speiste und in deren Mittelpunkt er das I am God-Motiv stellte. Crowleys Beschäftigung mit Sexualmagie brachte ihn mit Theodor Reuss in Kontakt, der ihn 1912 zum Leiter der englischen Sektion seines Ordo Templi Orientis (O.T.O.) machte. 1915 verkündete er die Devise „Tu was Du willst“ als „Wort des Gesetzes“ seines Geheimordens. Nachdem er sich während des Ersten Weltkriegs in New York mit Sexualmagie und dem Schreiben anti-britischer Propagandatexte beschäftigt hatte, gründete er 1920 in Cefalù auf Sizilien die Abtei Thelema. Crowley beeinflusste die Geschichte diverser Geheimbünde des 20. Jahrhunderts und nahm mittelbar Einfluss auf den Wicca-Kult. Durch sein Wirken verlagerte sich der Schwerpunkt des Okkultismus und des modernen Satanismus nachhaltig vom französischen in den angloamerikanischen Kulturbereich.

Nach seiner Ausweisung aus Italien übernahm Crowley 1925 de facto die Leitung des O.T.O. Nach gerichtlichen Niederlagen 1934 und seiner Insolvenz 1935 schuf er mit Frieda Harris, die er 1937 kennenlernte, das Thoth Tarot.

Auch aufgrund seiner sexuell aufgeladenen magischen Schriften erlangte der bisexuelle Crowley in den 1970er Jahren eine große posthume Popularität.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Familie[Bearbeiten]

Edward Alexander Crowley kam am 12. Oktober 1875 in Leamington in der Grafschaft Warwickshire zur Welt als das einzige Kind von Edward Crowley (ca. 1830–1887) und Emily Bertha Crowley (geborene Bishop, 1848–1917). Nach Crowleys eigenen Worten war sein Vater der „Sproß eines Stammes wohlhabender Quäker“[1] Seine Biographen beginnend mit John Symonds[2] machten ihn zum Sprößling eines Bierbrauers und Betreibers von Imbissbuden. Nichts davon trifft völlig zu. Bereits Crowleys Großvater väterlicherseits Edward Crowley (1788–1856) hatte sich von den Quäkern ab- und der anglikanischen Staatskirche zugewandt. Die Brüder des Großvaters hatten eine industrielle Brauerei in Alton und betrieben unter anderem auch eine Kette mobiler Imbissstände mit Bierausschank namens Crowleys Alton Alehouse.

An diesen Unternehmungen war bereits der Großvater nicht aktiv beteiligt, Crowleys Vater hatte zwar eine Ausbildung als Ingenieur, diesen Beruf übte er jedoch niemals aus, sondern führte das Leben eines Gentlemen. Der Wohlstand der Familie stammte freilich letztlich aus dem Brauereigeschäft, auch als 1877 die Brauerei übernommen worden war und Crowleys Vater seine Anteile verkauft hatte, einen Umstand, den Crowley in seiner Autobiographie nicht erwähnt.[3] Erwähnenswert findet er dagegen eine vermutete keltische Abstammung und Verbindung seiner Familie mit einer bretonischen Familie Quérouaille, die sich unter den Tudors in England niedergelassen hatten.[4][5]

Die Familie der Mutter war mittelständisch. Der Vater von Emily Bishop war ein erfolgreicher Milchfarmer, die Mutter stammte aus einer Familie von Uhrmachern. Sie selbst hatte als Erzieherin gearbeitet, als sie 1874 den wohlhabenden, fast doppelt so alten Edward Crowley heiratete. Ihr Bruder Tom Bond Bishop (1839–1920), der nach dem Tod von Crowleys Vater der Vormund wurde, war Evangelist und wirkte als Laienprediger. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Civil Service Prayer Union[6] und der Children's Special Service Mission. Außerdem gab er die Zeitschriften Our Own Magazine und Scripture Union heraus und verfasste ein Werk mit dem Titel Evolution Criticised[7][8][9]

In den Confessions beschreibt Crowley die Mutter folgendermaßen:

„… her powerful natural instincts were suppressed by religion to the point that she became, after her husband's death, a brainless bigot of the most narrow, logical and inhuman type.“

„… ihre mächtigen Triebe wurden durch die Religion derart unterdrückt, dass sie nach dem Tod des Gatten eine hirnlose Heuchlerin der engsten, völlig logischen und unmenschlichen Sorte wurde.“[10]

An anderer Stelle formuliert er etwas versöhnlicher:

„my Mother […] was the best of all possible mothers, only marred beyond belief by the religious monomania which perhaps started in what one may call ‚Hysteria of Widowhood‘“

„meine Mutter […] war die beste aller möglichen Mütter, nur unglaublich verstört durch ihre religiöse Monomanie, die vielleicht ihren Anfang in einer Art ‚Witwen-Hysterie‘ nahm.“[11]

Der Großvater hatte die Gemeinschaft der Quäker verlassen und war anglikanisch geworden. Die Eltern kehrten der Staatskirche wieder den Rücken und schlossen sich den Plymouth-Brüdern an, einer um 1830 gegründeten evangelikalen Gemeinschaft, welche sich strikt von der Staatskirche absetzte und jeden Verkehr mit deren Angehörigen mied, eine buchstäbliche Bibelauslegung pflegte und das Priesteramt ablehnte. Von Laienbrüdern abgehaltene Gottesdienste fanden im privaten Kreis statt, also auch bei Crowleys. Nach seiner Konversion und wurde auch Crowleys Vater eine solcher reisender Evangelist, der über Land zog, sämtliche Städte und Dörfer Südenglands besuchte und von Tür zu Tür Traktate verteilte.[12][13]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

In dieser durch äußerste Sittenstrenge gekennzeichneten Umgebung wuchs der kleine „Alick“ Crowley auf und nahm jeden Tag an Bibellesungen im Familienkreis teil. Er hegte als Jugendlicher eine Vorliebe für die prophetischen Schriften des Alten und Neuen Testaments, insbesondere die Offenbarung des Johannes. In letzterer Schrift beeindruckten ihn vor allem das aus der Erde aufsteigende Tier mit zwei Hörnern, „das redete wie ein Drache“ (Offb 13,11 Luth), und „die Frau, bekleidet mit Purpur und Scharlach“ (Offb 17,4 Luth), am meisten.[14]

1887 starb Crowleys Vater. Die Witwe zog mit ihrem Sohn nach London in die Nähe des Bruders Tom Bond Bishop, der Crowleys Vormund wurde. Mit acht Jahren wurde er auf die evangelikale H T Habershon's Boarding School in Hastings geschickt und in der Folge auf die von einem Revd. Henry d’Arcy Champney geleitete darbystische School for the Sons of Brethren in Cambridge. Crowley erinnert sich in seinem 1910 erschienen Buch The World's Tragedy dieser Schulzeit und seiner Lehrer mit innigem Hass und elaboriertem Fluch. Er beschreibt darin Sonntage, die von Morgen bis Abend angefüllt waren mit Gebetsstunden, -versammlungen, Predigten, Evangelisierung und Auswendiglernen der Bibel, und er beschreibt die dort üblichen sadistischen Korporalstrafen:

„I remember one licking I got — on the legs, because flogging the buttocks excites the victim’s sensuality! — 15 minutes prayer, 15 strokes of the cane, 15 minutes more prayer, 15 more strokes — and more prayer to top it!“

„Ich erinnere mich, wie ich einmal geprügelt wurde – auf die Beine, den Hintern zu schlagen könnte das Opfer ja sinnlich erregen! – 15 Minuten Gebet, 15 Stockschläge, weitere 15 Minuten Gebet, weitere 15 Schläge – und obendrauf noch mehr Beten!“[15]

An dieser Schule kam es auch zu einem Vorfall, bei dem Crowley beschuldigt wurde, neben anderen Verstößen sich an einem Schulkameraden vergangen zu haben. Crowley war zuvor schon mit langen Schulstrafen belegt und mit Ausschluß bedroht worden. Bevor es dazu kam, gab jedoch seine Gesundheit nach.[16] Crowley wurde von der Schule genommen und erhielt auf Veranlassung der konsultierten Ärzte in den folgenden beiden Jahren Hausunterricht, seine Tutoren kamen allerdings vorwiegend von der Cambridge Inter-Collegiate Christian Union (CICCU), einer evangelikalen Studentenvereinigung. Einen dieser Tutoren, Fred Robinson, Bruder von Joseph Armitage Robinson, später Dean von Westminster, beschuldigt Crowley des sexuellen Missbrauchs.[11]

Mit Beginn der Pubertät begann Crowley sich gegen die strenge Religiosität seiner Familie aufzulehnen. Nur an einen der Hauslehrer erinnerte Crowley sich freundlich: „er lehrte mich Vernunft und Männlichkeit“ schreibt er über einen Tutor namens Archibald Douglas.[11] Anscheinend widmete sich Douglas ganz besonders der Ausbildung von Crowleys Männlichkeit, da er ihn ohne Wissen der Familie mit Tabak, Alkohol, Glücksspielen und Frauen vertraut machte.[17][18] Eine Folge solcher frühen Exkursionen ins Reich der Sexualität war eine Gonorrhoe, mit der er sich 1893 bei einer Prostituierten in Glasgow infizierte.[19] Crowley umschreibt das mit bemerkenswerter Delikatesse:

„[…] my health broke down; partly, one may say, through what would have been my own fault or misfortune if I had been properly educated; but, as it was, was the direct result of the vile system that, not content with torturing me itself, handed me over bound and blindfold to the outraged majesty of Nature.“

„[…] meine Gesundheit litt; teilweise, könnte man sagen, durch eigenen Fehler oder Missgeschick, hätte man mich angemessen belehrt; es kam jedoch so, dass ein gemeines System, nicht genug habend damit, mich direkt zu martern, mich hilflos und blind der zornigen Majestät der Natur auslieferte.“[11]

Mit anderen Worten: hätte man ihn beizeiten sexuell aufgeklärt und über Präventionsmaßnahmen gegen Geschlechtskrankheiten informiert, hätte die „zornige Majestät der Natur“ ihn verschont.

Seine Mutter gab ihn 1888 als 13-Jährigen in ein christliches Internat. Dort versuchte man ihn mit Gewalt zu erziehen, nachdem er durch sexuelle Kontakte zu anderen Kindern gegen die Regeln dieses Internats verstoßen hatte.

Im Oktober 1895 begann er ein Studium der Geisteswissenschaften am Trinity College der Universität Cambridge. Im 23. Lebensjahr hatte er seine erste homosexuelle Begegnung mit einem Kommilitonen. Auch nahm er exzessiv die Dienste von Prostituierten in Anspruch, was ihm zunächst eine Infektion mit Gonorrhoe und später mit Syphilis einbrachte. In dieser Zeit unternahm er jährlich eine Reise in die Alpen. Er wurde leidenschaftlicher Bergsteiger und erkletterte 1895 im Alleingang den Eiger. In dieser Zeit veröffentlichte er seine erste Gedichtsammlung: Aceldama.[20] Seine Mutter bezeichnete ihn als Antichrist und beschimpfte ihn schon früh als „Beast“ („Bestie“), das heißt, sie verglich ihn mit dem großen Tier aus der Johannesapokalypse, dessen Zahl 666 ist, ein Titel, den er seinem Charakter entsprechend gerne für sich beanspruchte, da ihm der Satan-Teufel nicht unsympathisch war.[21] In der Silvesternacht 1896 identifizierte sich Crowley in Stockholm so stark mit dieser Figur, dass er beschloss, sich der Magie zu widmen.[22] Crowley komponierte in seiner Jugend Schachaufgaben und schrieb für die Eastbourne Gazette eine Schachkolumne.[23]

1896 erbte Crowley mit 21 Jahren das ansehnliche Vermögen seines Vaters, das ihn wirtschaftlich von der Familie unabhängig machte und ihm ein Leben ohne feste Arbeit ermöglichte. Bereits 1914 hatte er das Erbe fast aufgebraucht.[24] 1896 brach er sein Studium ohne Abschluss ab und begann sich fortan keltisierend Aleister zu nennen. Als er in einem Brief der Unzucht mit jungen Männern bezichtigt wurde, fahndete die Polizei europaweit nach ihm.[25]

Hinwendung zum Okkultismus und erste politische Aktivitäten[Bearbeiten]

Crowley wurde in seiner Studienzeit wesentlich geprägt. Er fühlte sich insbesondere zum Okkultismus hingezogen und veröffentlichte auf eigene Kosten seine ersten Bücher mit Versen, von denen einige günstige Pressekritiken erhielten.[26] Nachdem er das College ohne Abschluss verlassen hatte, fühlte sich der junge Crowley von der spirituellen Welt angezogen und zu Höherem berufen. In dieser Lebensphase widmete er sich dem Satanismus, dem er sich zu weihen gedachte.[27] Nachdem er das Buch der Schwarzen Magie (Book of Black Magic and of Pacts) von Arthur Edward Waite erworben hatte begann er eine Korrespondenz mit dem Autor,[28] der ihm als Lektüre Karl von Eckartshausens Klassiker Die Wolke über dem Heiligthum empfahl.[27] Im selben Jahr wurde er bei den Jakobiten, die Anhänger der Stuarts waren, politisch aktiv und begann die spanischen Karlisten zu unterstützen.[29]

Crowley und der Golden Dawn[Bearbeiten]

Als er 1898 zwei Mitglieder des Hermetic Order of the Golden Dawn (GD) kennenlernte, kam es zu einem Wendepunkt in seiner spirituellen Karriere. In Zermatt (Schweiz) traf er den Engländer Julian L. Baker, den er mit seinen Ansichten über Alchimie konfrontierte. Baker, von Beruf Chemiker, blieb jedoch unbeeindruckt. Das ließ Crowley glauben, er habe in Baker den von ihm herbeigesehnten „Meister“ getroffen, dem er nun erzählte, auf der Suche nach der „Inneren Kirche“ zu sein, über die er bei Karl von Eckartshausen gelesen hatte. Daraufhin vermittelte Baker den Kontakt zu dem Chemiker George Cecil Jones, der ihn am 18. November 1898 dem Hermetic Order of the Golden Dawn zuführte. Er erhielt den Logennamen Perdurabo (‚Ich werde ausharren bis zum Ende‘). Von Dezember bis Februar durchlief er die ersten drei Grade des Ordenseinweihungssystems. Sein pornografischer Gedichtband White Stains erschien.

Crowley beschloss die Anweisungen im Buch der heiligen Magie des Abramelin[30] zu befolgen, einem Zauberbuch, das der Leiter des Golden Dawn, Samuel Liddell MacGregor Mathers, kurz zuvor bearbeitet und veröffentlicht hatte.[26] 1899 lernte Crowley Allan Bennett (alias Iehi Aour) kennen. Beide praktizierten gemeinsam ritualmagische Übungen des Ordens. Angesichts Bennetts bescheidener Wohnverhältnisse lud ihn Crowley ein, bei ihm zu wohnen. Bennett nahm das Angebot unter der Bedingung an, dass er Crowleys persönlicher Lehrer werde. Bennett konsumierte Drogen und suggerierte Crowley, es gebe eine Droge, welche „den Schleier hinter der Welt der Dinge zeige“, was Crowley veranlasste, mit Opium, Kokain, Morphin, Ether und Chloroform zu experimentieren. Bennet war Asthmatiker und bekam von den Ärzten Heroin als Arznei gegen Asthma verschrieben. In der Folge begann auch Crowley Heroin zu nehmen, von dem er bis an sein Lebensende nicht mehr loskam.[31] 1900 zog Bennett aus Gesundheitsgründen nach Ceylon (heute Sri Lanka). Crowley siedelte in das Boleskine House am Strand von Loch Ness nach Schottland über und nannte sich fortan Laird of Boleskine.

Da ihm die Londoner Mitglieder des Golden Dawn den Aufstieg zum fünften Grad, dem Adeptus Minor, wegen homosexueller Liebschaften verweigerten, besuchte Crowley im Januar 1900 MacGregor Mathers, den Gründer des Golden Dawn in Paris, der schließlich die Einführungszeremonie in den fünften Grad vornahm. Der Ordenszweig in London erkannte diese Weihe nicht an und revoltierte gegen Mathers, der bald darauf aus dem Golden Dawn ausgeschlossen wurde. Crowley versuchte im Namen Mathers’ entweder die Kontrolle über den Golden Dawn oder dessen Eigentum zu erlangen.

Im Golden Dawn existierte ein Informationspool über den Tarot, der nur für den internen Gebrauch bestimmt war. 1912 gelangte diese Sammlung von Informationen unter dem Titel Buch „T“ an die Öffentlichkeit.[32]

Ehe mit Rose Kelly[Bearbeiten]

Am 11. August 1903 traf Crowley die verwitwete Rose Edith Kelly, geschiedene Skerrit. Sie war eine Tochter von Frederick Festus Kelly, dem Vikar von Camberwell, und die Schwester seines engen Freundes, dem Maler Gerald F. Kelly (1879–1972) und späteren Präsidenten der Kunstakademie, Sir Gerald. Von ihrer Familie wurde sie bedrängt, wieder zu heiraten; eine Eheschließung war bereits avisiert. Crowley wollte Rose aus dieser Situation befreien und machte ihr bei ihrer ersten Begegnung einen Heiratsantrag. Die beiden heirateten spontan am nächsten Morgen in einer sprichwörtlichen „Nacht-und-Nebel-Aktion“.[33]

Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Die 1904 geborene erste Tochter Lilith starb 1906 in Rangun an Typhus. 1909 wurde die Ehe geschieden. Das zweite Kind aus dieser Ehe, die im Februar 1907 geborene Tochter Lola Zaza, überlebte Crowley.[34][35]

Am 27. September 1911 wurde Rose, durch Drogenmissbrauch geistig umnachtet, in eine Nervenheilanstalt eingewiesen.

Hochzeitsreise und die Stele des Anchefenchons[Bearbeiten]

Die siebenmonatige Hochzeitsreise führte nach Paris, Neapel, Marseille, Kairo und Ceylon.

Am 8. Februar 1904 zeigten sich während gemeinsam praktizierter Geisterbeschwörungen in Kairo bei Rose mediale, hellseherische Fähigkeiten. Sie forderte ihren Gatten auf, einen Gott anzurufen, den sie auf einer bemalten Holzstele im ehemaligen Boulak-Museum als Horus erkannt haben wollte. Es handelte sich um die etwa 650 v. Chr. gefertigte Stele des Anchefenchons, die sich heute im Ägyptischen Nationalmuseum in Kairo befindet. Das Bild stellt den Hohepriester Anchefenchons als Künder von Month dar, der vor dem auf einem Thron sitzenden Horus in der Gestalt des falkenköpfigen Re-Harachte steht. Die ausgestellte Stele trug die Nummer 666. Das wertete Crowley als Omen, da er sich mit der Zahl 666 – der Zahl des Tieres in der Apokalypse des Johannes – bereits früher identifiziert hatte. Von Kairo reisten sie weiter nach Ceylon. Im Januar 1905 kehrten sie nach Europa zurück.[36]

Das ‚Buch des Gesetzes‘ (Liber Legis)[Bearbeiten]

Anfang April 1904 übersetzte Crowley die Inschrift der Stele des Anchefenchons. Seine Frau, die ihm als Medium diente, soll ihm währenddessen mitgeteilt haben, dass sie nicht Horus oder Ra-Hoor-Khuit channele, sondern von deren Botschafter Aiwass informiert werde. Am 7. April 1904 sei Crowley von seiner Frau befohlen worden, sich an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils um 12:00 Uhr in einen Appartement in einem europäischen Viertel Kairos nahe dem Boulak-Museum zu einer Niederschrift einzufinden. Dort habe ihm Aiwass am 8., 9. und 10. April das Buch Liber Legis (später Liber AL vel Legis, ‚Buch des Gesetzes‘) diktiert. Das ‚Buch des Gesetzes‘ stand in Crowleys Lehren später zentral und verkündete die Ankunft eines neuen Äons,[37][38] dessen treibende Kraft Helena Blavatsky war, die gewissermaßen die Stammmutter des neuen Äons ist. Das ‚Buch des Gesetzes‘ wurde wiederholt mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht, weil einige Aussagen Gemeinsamkeiten mit den Verlautbarungen Hitlers aufwiesen. („Zertrete die Verdammten & Schwachen: so will es das Gesetz der Starken. [...] Es gibt kein Gesetz außer: Tu was Du willst! [...] Sei stark, Mensch!“)[39]

Die ethischen und politischen Auffassungen des Thelema[Bearbeiten]

Die „Offenbarungen“ des Buchs Liber Legis bilden die Grundlage der „thelemischen Ethik“. Sie sind antidemokratisch, antichristlich und zeugen von einer Verachtung des Durchschnittsmenschen. Die Demokratie wird als „ekelerregender Kult der Schwäche“ bewertet und ist in der von Thelema angestrebten Herrschaftsform nicht vorgesehen.[40] Das Buch verdammt das Mitleid, hält Krieg für bewundernswert[41] und enthält in 220 Versen die Leitlinien für die Menschheitsevolution in den kommenden 2000 Jahren.[42] Crowley versuchte stets den Eindruck zu erwecken, nicht der Urheber des Buchs zu sein, und behauptete, dass die Botschaften des Liber Legis nicht notwendig seinen persönlichen Überzeugungen entsprächen. Sein Sekretär Israel Regardie zeigte demgegenüber auf, dass unbenommen von dem behaupteten medialen Empfang die im Buch zum Ausdruck gebrachten Darstellungen mit denjenigen Überzeugungen absolut konform gingen, die Crowley zeitlebens vertrat. In Crowleys späteren Deutungen des Liber Legis greift er in seinen Kommentaren die bürgerlichen Werte an, die er mit dem Christentum gleichsetzt, da diese der von ihm propagierten thelemischen Ethik und der sexuellen Freiheit entgegenstünden. Darin brachte er seine Verachtung der christlichen Auffassung der Sexualität, insbesondere der Ehe, zum Ausdruck. Crowley plädierte dafür, dass die „Schwachen“ von den „Starken“ zertreten werden müssten, was weniger eine ethische als eine biologische Frage sei, weshalb der Kampf gegen das Christentum ohne Kompromisse radikal und erbarmungslos durchzuführen sei. Mitleid und die humanitäre Gesinnung, die Crowley als „die Syphilis des Geistes“ bezeichnete, seien radikal auszuschalten, wobei er ausdrücklich Friedrich Nietzsche zitiert.[43]

Reisen[Bearbeiten]

Mit dem Aufblühen des Tourismus reiste Crowley in jungen Jahren mit seinen Eltern nach Frankreich und in die Schweiz.[44] Später machte er sich einen Namen als Bergsteiger. Nachdem man ihn aus dem Golden Dawn ausgeschlossen hatte, reiste er im Mai 1900 zum Bergsteigen nach Mexiko. In Mexiko-Stadt knüpfte er okkulte Kontakte. 1901/1902 reiste er nach Indien und ins Himalaya-Gebirge.[17]

Expedition zum K2[Bearbeiten]

Crowley während seiner K2-Expedition (1902)

1901–1902 nahm er an einer britisch-österreichischen Expedition unter der Leitung von Oscar Eckenstein zur Erstbesteigung des K2 im Karakorum teil. Die sechs Bergsteiger mussten rund 1.900 Meter unterhalb des Gipfels auf 6.700 Metern umkehren, was damals ein Rekord war. Crowley sagte 1929 über diese Expedition, dass es einen handfesten Streit um die Aufstiegsroute gegeben habe. Er wäre lieber über den Südostgrat (die Route der erfolgreichen Erstbesteiger und heutiger Normalweg) aufgestiegen, anstatt sich wie dann geschehen dem Nordostgrat zuzuwenden.[45] 1914 wurde Crowley in Ardelot bei Boulogne von der französischen Polizei inhaftiert, weil man ihn mit dem steckbrieflich gesuchten Hochstapler Gerard Lee Bevan verwechselte, dem er in seiner Kostümierung (Kilt und schwarze Kraushaarperücke) zum Verwechseln ähnlich sah. Er erwirkte seine Freilassung, indem er die Beamten überzeugte, nicht der Betrüger, sondern der berühmte Bergsteiger Crowley zu sein. Dazu legte er als Beweis Guillarmods K2-Buch vor, in dem ein Bild von ihm abgedruckt war.[46] Nach Europa zurückgekehrt, verbrachte er mehrere Monate in Paris, wo er im kosmopoliten Flair des Stadtviertels Montparnasse viele Künstler und Intellektuelle kennenlernte.[47]

Expedition zum Kangchendzönga[Bearbeiten]

Der Kangchendzönga mit seinen vier über 8000 Meter aufragenden Gipfeln

Nachdem er den Winter 1904 in St. Moritz verbracht hatte, schlug Guillarmod eine neue Expedition vor, um mit einer Seilschaft den dritthöchsten Berg der Welt, den Kangchendzönga, zu bezwingen. Crowley willigte ein, bestand aber stur auf der Führerrolle. Das veranlasste Oscar Eckenstein, aus dem Unternehmen auszusteigen. Stattdessen wurden die erfahrenen Alpinisten Alexis Pache und Christian Reymond und der bergsteigerische Laie de Righi angeworben. Die fünf unterzeichneten einen Vertrag, in dem Crowley als der einzige oberste Richter in sämtlichen bergsteigerischen Fragen anzuerkennen sei, während die anderen seinen Anordnungen unbedingten Gehorsam zu leisten hätten. Am 8. August startete man mit 230 Trägern und sieben Tonnen Gepäck. Crowley schlug die Route über den Yalung-Gletscher ein, was Frank Smythe, der den Berg 1930 von Nordwesten anging, als sinnloses Unterfangen bezeichnete. Nach drei Tagen kam es zu handfesten Streitigkeiten zwischen Crowley, der mit allen zerstritten war, und Guillardmod, weil Crowley einen Teil der Träger vorsätzlich barfuß laufen ließ, sie mit Schlägen vorwärts trieb und der Rückweg nicht mit Markierungen versehen wurde. Am nächsten Tag desertierten drei Träger, und einer stürzte zu Tode. In der Nacht ergriffen weitere misshandelte Träger heimlich die Flucht. Am nächsten Morgen brachen Guillarmod und de Righi zu Crowleys Lager IV auf, um ihn wegen seines Versagens als Expeditionsleiter abzusetzen. Die Expedition endete 2.186 Meter unter dem Gipfel auf 6.400 Metern im Desaster, als Alexis Pache und drei Träger, deren Namen nicht überliefert sind, bei einem Lawinenunglück ums Leben kamen. Daraufhin desertierte Crowley und stieg alleine ab, ohne sich zu erkundigen, ob die verunglückten Kameraden geborgen werden konnten. Diese Vorfälle brachten ihn als Bergsteiger in Verruf. 1906 erschien im The Alpin Journal ein Bericht über diesen Besteigungsversuch, in dem bemerkt wurde, dass, wenn es Crowleys Absicht gewesen sei, sich in den Augen aller Bergsteiger zu blamieren, ihm das nun voll und ganz gelungen sei.[48] Angesichts des Prozesskostenrisikos verzichtete Guillarmod darauf, Crowley wegen Veruntreuung der von ihm zum größten Teil gestifteten Expeditionsgelder gerichtlich zu verfolgen.[49]

Nach dem Lawinenunglück am Kangchendzönga ging Crowley mit dem Maharadscha von Mohabanj in Orissa auf Großwildjagd. Im Anschluss reiste er mit seiner Frau und der einjährigen Tochter nach Birma. Von dort wurde die vier Monate währende Reise mit Ponys über Südchina nach Vietnam fortgesetzt.[50] Während seiner Tour durch Südchina führte er das Ritual des Augoeides durch, das in Modifizierung des Rituals des Abramelin zur Erlangung der Kenntnis des eigenen Heiligen Schutzengels dienen sollte. Das besondere an dem 32 Wochen lang durchgeführten Ritual war dessen lediglich imaginierte Ausführung. Nach England zurückgekehrt veröffentlichte er eine Sammlung seiner Jugendwerke in drei Bänden, meist Poesie (Collected Works, 1905-1907), eine Sammlung von Essays (Konx Om Pax, 1907), und eine wichtige Synthese seines system of correspondences (777, 1909), das er auf der Grundlage des Golden-Dawn-Systems entwickelt hatte. In dieser Periode lernte er den britischen Offizier John Frederick Charles Fuller (1878-1966) kennen, den er für seine Arbeit interessierte. Fuller schrieb daraufhin die erste kritische Arbeit über Crowley (The Star in the West, 1907) und half ihm 1909 seinen eigenen Orden, den Astrum Argenteum aufzubauen.[47]

Beziehung mit Victor Neuburg[Bearbeiten]

1908 wurde Crowley von Hauptmann John Frederick Charles Fuller mit dem 25-jährigen Victor Benjamin Neuburg bekannt gemacht, der sich mit Spiritismus beschäftigte. Crowley gab Neuburg Unterricht in Magie und weihte ihn in homosexuelle Praktiken ein, die durch sadomasochistische Elemente gekennzeichnet waren.[51] Im November 1909 reisten beide nach Nordafrika wo sie vom 23. November bis 19. Dezember 1909 durch Marokko wanderten und die Henochischen Anrufungen John Dees vollzogen. 1911 reisen die beiden ein zweites Mal in die Sahara.[52] Im Januar und Februar 1914 führte er mit Neuburg in Paris die ersten sexualmagischen Handlungen im elften Grad des O.T.O. durch. Dabei handelte es sich um homosexuelle magische Operationen, um Merkur (alias Hermes und Thoth) und Jupiter mit dem Ziel anzurufen, Weisheit und Inspiration zu erlangen und mit allen Mitteln Geld herbei zu „zaubern“. Teile der Riten, die er später „The Paris Working“ nannte, hatten sadomasochistischen Charakter, die Neuburg so zusetzten, dass er seine Beziehung mit Crowley im Februar 1914 beendete.[53] Eine Beschreibung der magischen Erfahrungen während der Anrufungen und Astralreisen in der algerischen Wüste erschien 1911 in The Equinox (I, 5) unter dem Titel The Vision and the Voice.[47]

Gründung des Astrum Argenteum (1907)[Bearbeiten]

1907 gründete Crowley seine eigene Geheimgesellschaft Astrum Argenteum (A∴A∴), den „Orden des silbernen Sterns“ (auch: S∴S∴), in der die Selbsteinweihung und der Hass des Ichs gelehrt wurden, um den Abyssus zu überqueren.[54] Ab März 1909 erschienen zehn Bände der Zeitschrift The Equinox jeweils zur Sommer- und Wintersonnenwende mit Aufsätzen, Ritualen, Gedichten, Erzählungen und Rezensionen. Im Frühjahr 1910 versuchte Mathers vergeblich, das Erscheinen von The Equinox gerichtlich untersagen zu lassen, um die Veröffentlichung einiger Golden-Dawn-Rituale zu verhindern. Diese Gerichtsepisode stieß auch in esoterischen Kreisen außerhalb Britanniens auf große Resonanz und verschaffte Crowley weltweit Beziehungen zu Winkelmaurern und Okkultisten. 1909 fand Crowley seine verloren geglaubte Handschrift Liber Legis wieder, was ihn in dem Glauben bestärkte, der Verkünder und Prophet einer neuen Weltreligion zu sein. Sein Gesetz von Thelema zu verbreiten, betrachtete er ab 1916 als seine Mission.[55]

Das Lehrsystem des A∴A∴ ist widersprüchlich und verwirrend. Das Liber Legis ist das Hauptlehrbuch. Die Gradeinteilung des A∴A∴ wurde von Crowley weitgehend vom Golden Dawn entlehnt.[56] Um 1910 wurden in der Presse Gerüchte über Crowleys Homosexualität und der angeblichen Unmoral der Aktivitäten seines A∴A∴-Ordens verbreitet. Es war der Beginn einer Verleumdungskampagne, der Crowley praktisch für den Rest seines Lebens ausgesetzt blieb und die ihren Höhepunkt nach dem Ersten Weltkrieg erreichte. Der A∴A∴ litt unter diesen Anschuldigungen und mehrere Mitglieder traten aus.[47]

Aufbau des O.T.O. (ab 1912)[Bearbeiten]

1912 veröffentlichte Crowley The Book of Lies. Das Buch thematisiert kabbalistisches Wissen, beschrieb magische Rituale und enthält Wortspiele, kryptische Schriften und doppel- und mehrdeutige Geschichten. Der Journalist und Okkultisten Theodor Reuß, der sich als Leiter eines okkulten Ordens vorstellte, suchte Crowley deswegen auf und beschuldigte ihn, in dem Buch widerrechtlich ein geheimes Ritual seines Ordens preisgegeben zu haben, was Crowley bestritt. [57] Reuß war in der Winkelfreimaurer- und Okkultistenszene aktiv und damit beschäftigt, den irregulären Ordo Templi Orientis (OTO) zu konstituieren, um die Praktiken der Sexualmagie zu lehren. Er lud Crowley zur Mitarbeit ein und erlaubte ihm eine eigene, englische Sektion des OTO („Mysteria Mystica Maxima")) zu gründen, was Crowley in dem Glauben bestärkte, eine prophetische Rolle in Bezug auf Thelema zu spielen, wobei ihm der OTO nun als bequemer Kanal für die Ausbreitung seiner neuen religiösen Botschaft zur Verfügung stehen sollte. Nachdem er 1912 in den ersten beiden Teilen seines Book Four seine Theorien über Magie dargelegt hatte, begann er im Folgejahr mit den sexualmagischen Basistechniken zu experimentieren, die ihm von Reuss nahegebracht worden waren.[47] Im März 1910 wurde Crowley ein VII° des OTO in England und am 21. April 1912 wurde er X° des OTO von England und Irland.[58]

Erster Weltkrieg in den USA[Bearbeiten]

Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs hielt sich Crowley in der Schweiz auf. Er fuhr nach England zurück, um sich nach eigenen Aussagen den britischen Geheimdiensten (Intelligence Services) anzudienen, die das Angebot ausschlugen. Im Oktober 1914 schiffte er sich mit der Absicht in die USA ein, dem Sammler John Quinn einen Teil seiner Buchbestände zu veräußern. Aus dem ursprünglich geplanten zweiwöchigen Amerikaaufenthalt wurden fünf Jahre, die er in Armut verbrachte. Crowley nahm die US-Staatsbürgerschaft an.[59] Am 6. Oktober 1915 reiste Crowley mit seiner neuen „Scharlachfrau“ Jane Foster, die ihm einen Sohn gebar, zur Weltausstellung 1915 nach San Francisco. Am 19. Oktober trafen sie in Vancouver bei dem A∴A∴-Mitglied Achad ein und fuhren nach Point Loma, wo Crowley der Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft in Amerika, Katherine Tingley, eine Allianz mit seinem A∴A∴-Orden vorschlagen wollte. Tingley verweigerte jedoch ein Zusammentreffen, worauf Crowley erbost nach New Orleans abreiste. Seine Frau Jane blieb zurück, weil sie seine favorisierte Sexualpraktik, den Analverkehr, nicht mehr ertrug.[60]

Propagandatätigkeiten für das Deutsche Reich und Spionage[Bearbeiten]

Crowley publizierte während des Ersten Weltkriegs in New York anti-britische Kriegspropaganda. Seine extrem anti-britischen Artikel veröffentlichte er in der deutschfreundlich eingestellten Propagandazeitung The Fatherland und in dem Magazin Vanity Fair. Im August 1917 übernahm er acht Monate lang die Leitung der Zeitung The International und nutzte diese Gelegenheit, um in Artikeln, Gedichten und Erzählungen Werbung für seine auf dem Liber Legis beruhende Religion zu betreiben. Wegen seiner antipatriotischen Propagandatätigkeit für das Deutsche Reich durchsuchte die Londoner Polizei im Frühjahr 1917 den Hauptsitz des O.T.O. in England.[61] Auch wenn er nach dem Krieg erklärte, dies seien satirische Schriften gewesen, konnte dies seinen überwiegend schlechten Ruf in der Öffentlichkeit nicht verbessern.[62] Der Historiker Richard B. Spence fand heraus, dass Crowley an englischen Spionagetätigkeiten in den USA beteiligt war. Die in den Archiven der amerikanischen Geheimdienste gefundenen Dokumente veranlassten Spence zu der Vermutung, Crowley habe mit einer Zelle des MI1c (Military Intelligence, Section 1c) kooperiert, der auch als SIS (Secret Intelligence Service) bekannt war und nach dem Krieg zum „MI6“ wurde.[63]

Magische und sexualmagische Operationen[Bearbeiten]

Ab Frühjahr bis Sommer 1916 pflegte Crowley den Umgang mit einem bedeutenden Vertreter der anti-modernen, traditionalistischen Philosophie, dem indisch-englischen Kunsthistoriker Ananda Kentish Coomaraswamy. Er begann mit dessen zweiter Ehefrau, der englischen Sängerin Ratan Devi (Pseudonym von Alice Richardson), ein Verhältnis und vollzog mit ihr diverse sexualmagische Praktiken, woraufhin diese schwanger wurde, das Kind allerdings verlor. In der Folge unterstellte Crowley Coomaraswamy, seine Frau mutwillig zu einer langen Schiffsreise gezwungen zu haben, um eine Fehlgeburt hervorzurufen, wobei er ihn mit rassistischem Unterton, auf seine halbasiatische Herkunft zielenden, beleidigte. Im Sommer 1916 weihte sich Crowley in New Hampshire in den vorletzten Grad des Golden Dawn, zum „Grad des Magus“ ein.[64] Dazu zelebrierte er im Juni 1916 ein schwarzmagisches Ritual, um die Überreste des vorangegangenen Äons zu beseitigen und dessen Sterbenden Gott zu bannen.[22]

1918 traf Crowley in New York mit Harvey Spencer Lewis zusammen, dessen Geheimorden AMORC daraufhin Crowleys propagierte Devise „Do what you wilt…“ und „Love is the law, love under will“ als angeblich klassische Rosenkreuzergesetze in den AMORC-Lehrbriefen des 11. Grades auswies und das OTO-Lamen bis in die 1950er Jahre verwendete. Die Beziehungen zu Lewis waren soweit gediehen, dass Crowley 1936 Anstalten machte, den AMORC zu übernehmen[65], was wegen Crowleys Konkurs jedoch scheiterte. Zurück in England verschrieb ihm sein Arzt wegen der Asthma-Anfälle ab 1919 Heroin.[66]

Sizilienaufenthalt (1920–1923)[Bearbeiten]

Die Abtei von Thelema heute

1920 siedelte Crowley ins sizilianische Cefalù über, wo er die Abtei Thelema gründete. Zur Kerngruppe der Thelemiten zählten neben ihm Leah Hirsig und die ehemalige französische Gouvernante Ninette Shumway. Die meisten der zahlreichen Gäste, die sich in den nächsten drei Jahren einfanden, kamen aus England. Die Lehrerin Leah Hirsig und Crowley hatten eine gemeinsame Tochter, Anna Leah, die den Kosenamen Poupée erhielt. Nachdem Anna Leah am 19. Oktober 1920 in der Abtei von Thelema starb, eskalierten die zahlreichen Aueinandersetzungen und veranlassten die Polizei 1921 zu einer Razzia der Abtei.[67] Innerhalb der Abtei galten bizarre Vorschriften: Die Männer mussten sich die Köpfe bis auf eine Phalluslocke kahl scheren, denn die Stirnlocke galt als Symbol für die magische Kraft des Horus oder die Hörner des Pan. Die Frauen trugen hellblaue, purpurgesäumte, lose fließende Roben mit Kapuze und hatten sich die Haare rot oder golden zu färben, was als Symbol der „Frau in Scharlach“ galt. Das Lesen von Zeitungen war verboten. Jeder hatte ein magisches Tagebuch zu führen, das Crowley zur Kontrolle vorzulegen war.[68] Nach dem Tod seiner Tochter starb auch Raoul Loveday vor Ort, woraufhin sich dessen Witwe Betty May an die britische Presse wandte und Crowley verklagte. Loveday soll nach einem Ritual gestorben sein, bei dem er das Blut einer rituell geopferten Katze getrunken hatte. Sie gewann den Prozess, was Crowley ins gesellschaftliche Abseits brachte, zumal die Presse sich auf die Skandalgeschichte stürzte.

Gescheiterter Heroinentzug[Bearbeiten]

Der seit 1921 heroin- und kokainsüchtige Crowley konsumierte täglich durchschnittlich drei Gran Heroin. Mehrere Entzugsversuche scheiterten.[69] Deshalb verließ er 1922 vorübergehend die „Abtei“ auf Sizilien, um sich zum Zweck des Heroinentzugs nach Fontainebleau nahe Paris zu begeben. Die Entwöhnungskur scheiterte jedoch, und er blieb bis zu seinem Tode heroinabhängig.[70] Um seine schwere Geldnot abzuwenden, schrieb er den vom Kommunenleben in Cefalù handelnden Drogenroman The Diary of a Drug Fiend (‚Tagebuch eines Drogenabhängigen‘), der 1922 erschien[69] und von der Zeitung The Sunday Express als Aufruf zum hemmungslosen Drogenkonsum kritisiert wurde. Wegen zunehmender Presseangriffe schob Crowley die Veröffentlichung seiner abgelehnten Biographie bis 1929 auf. Im Oktober 1922 kehrte er nach Cefalù zurück und machte genau während der Tage einen Zwischenstopp in Rom, als die Faschisten in die Stadt einmarschierten.[70]

Ausweisung aus Italien und Exil in Tunesien[Bearbeiten]

Nach einem Briefwechsel zwischen dem italienischen Diktator Benito Mussolini und dem Kommissar von Céfalu befahl Mussolini die Observierung Crowleys. Nach Hinweisen durch die Nachbarn wurde eine Hausdurchsuchung der Abtei Thelema vorgenommen. Der anschließende Durchsuchungsbericht, mit seinen Schilderungen der im Haus vorgefundenen Malereien, bildete die konkrete Vorlage für die Ausweisung Crowleys:[71] Am 23. April 1923 wurde Crowley von der faschistischen Regierung aus Italien ausgewiesen, nachdem Geheimbünde und oppositionelle Parteien für ungesetzlich erklärt worden waren. Crowley ging für kurze Zeit nach Tunesien ins Exil, verfasste dort die kleine satirische Gedichtsammlung Songs for Italy gegen Mussolini und dessen Regime (die er auf eigene Kosten veröffentlichte) und übersiedelte 1924 nach Frankreich.[72]

Spaltung der Rosenkreuzerbewegung und Ausrufung zum Weltlehrer[Bearbeiten]

1922 legte der gesundheitlich angeschlagene Reuß seine Ämter im O.T.O. nieder und bestimmte Crowley zu seinem Nachfolger, was auf massiven Widerstand seitens der deutschen Ordensmitglieder führte, die diese Entscheidung nicht anerkannten. Als Reuß 1923 verstarb, ohne eine Nachfolgeregelung für die O.T.O.-Leitung durchgesetzt zu haben, übernahm Heinrich Tränker die Kontrolle über den deutschen O.T.O.-Zweig, da Crowleys Lehren in Deutschland keine allgemeine Zustimmung fanden.[73] Im Sommer 1925 veranstaltete die Deutsche Rosenkreuzerbewegung, die den deutschen O.T.O. und die Pansophia umfasste, deshalb die Weida-Konferenz im thüringischen Weida, um einen neuen Leiter (O.H.O.) zu wählen. Dazu luden deutsche Okkultisten wie Heinrich Tränker, Albin Grau, Karl Germer, Martha Künzel und Gregor A. Gregorius auch Crowley, Hirsig und Mudd ein, die aus Paris anreisten. Crowley war 1925 von seiner Rolle der Retter der Menschheit und Verkünder einer neuen religiösen Botschaft zu sein völlig überzeugt und verfolgte von Deutschland ausgehend den Plan, sich von okkulten Gruppen zum Weltlehrer oder Weltheiland ausrufen zu lassen, dessen Erscheinen insbesondere die Theosophische Gesellschaft seit Langem erwartete. Sich legitimierend behauptete er, dazu von einer unsichtbaren weißen Bruderschaft befugt worden zu sein. Die Konferenz führte zu einer Spaltung der Deutschen Rosenkreuzerbewegung in eine Fraktion, die Crowley als internationales Oberhaupt anerkannte, und eine opponierende Gruppe, die ihn ablehnte. So übernahm Crowley 1925 als „Bruder Baphomet“ de facto die O.T.O.-Ordensleitung, auch wenn er kein Ernennungsdekret hatte, und ließ sich dazu von den ihm geneigten Anwesenden eine Ermächtigung zum Weltlehrer unterschreiben. Martha Künzel machte sich in der Folgezeit für ihn stark, und Germer wurde einer seiner wichtigsten „Sponsoren“ und Unterstützer in finanzieller und organisatorischer Hinsicht.[74][75] Tränker und Grau wurden von Crowleys antichristlicher Haltung abgestoßen, lehnten das offenbar erzwungene Kommuniqué schon unmittelbar nach der Weida-Konferenz ab und zogen ihre Unterstützung zurück. Auch Normann Mudd (1927) und Leah Hirsig (1928) widerriefen ihre Unterschrift später. Die Anerkennung Crowleys als ihr Oberhaupt hatte für die verschiedenen deutschen esoterischen Gruppierungen zur Folge, dass sie Crowleys im Wesentlichen auf dem Liber Legis beruhende Botschaft stillschweigend gelten lassen mussten.[76] Crowley verkündete, dass derjenigen Nation die Weltherrschaft zufallen werde, die als erste sein Buch Liber Legis zu ihrem Staatsgrundsatz erklärt.[77]

Pariser Jahre (1924–1929)[Bearbeiten]

1924 zog Crowley nach Frankreich, wo er zunächst mit Frank Harris in Nizza zusammentraf, mit dem er unternehmerische Projekte avisierte. Dann schlug er sein Hauptquartier in Paris auf, wo er mit Unterbrechungen bis 1929 weilte.[78]

Weltlehrer-Kampagne[Bearbeiten]

Im Frühjahr 1925 begann Crowley von Tunis aus mit seiner „World Teacher Campaign“ („Weltlehrer-Kampagne“). Damit trat er in Konkurrenz zur Theosophischen Gesellschaft, die zur gleichen Zeit unter Federführung von Besant und Leadbeater versuchte, den jungen Inder Jiddu Krishnamurti als spirituellen Weltlehrer aufzubauen und auszurufen. Um Besants Vorhaben öffentlichkeitswirksam zu torpedieren und zu verhindern, startete Crowley eine Kampagne mithilfe kleiner Abhandlungen und Traktate, um Krishnamurti als denjenigen zu „entlarven“, den er für einen falschen Messias hielt. Dies tat er mit der Absicht, sich selbst als den wahren „Weltlehrer“ zu inszenieren. Trotz des europäischen Medienechos war der Kampagnenerfolg eher bescheiden. In dieser Zeit traf Crowley in der Prieuré bei Paris mit Gurdjieff zusammen.[78]

Zweite Ehe und Ausweisung aus Frankreich wegen Spionage[Bearbeiten]

Am 17. März 1929 wurde Crowley wegen Spionage aus Frankreich ausgewiesen,[79] was ein breites Echo in der internationalen Presse erzeugte. Unter anderem wurde der Landesverweis durch Regardies besorgte Schwester initiiert, die den französischen Botschafter in Washington ersuchte, ihrem Bruder kein Visum zu erteilen. Da das Visum bereits erteilt war, veranlasste der Botschafter Untersuchungen in Paris, wo sich der Vorgang mit einer polizeilichen Anzeige De Vidal Hunts gegen Cowley kreuzte, der seit Dezember 1928 gegen Crowley prozessierte. Im August 1929 heiratete Crowley in Leipzig seine letzte „Scharlachfrau“, die Nicaraguanerin Maria Theresa de Miramar, damit diese die englische Staatsbürgerschaft erhielt. Im selben Monat reisten beide zusammen mit Regardie nach England, wo sie sich in einem Landhaus in Kent niederließen.[80]

Deutschlandaufenthalt (1930–1932) und fingierter Suizid in Portugal[Bearbeiten]

Im Frühjahr 1930 reiste er mit seiner Frau nach Deutschland und plante, seine Bilder in einigen deutschen Städten auszustellen. Von September 1930 bis Mitte 1932 weilte er in Berlin, wo er mit Alfred Adler, Christopher Isherwood, Aldous Huxley und vor allem Gerald Hamilton verkehrte.[81] Am 23. April 1930 traf er in der Berliner Wohnung von Henry Birven mit Arnold Krumm-Heller zusammen, der ihm schon 1928 in einem Brief zwecks Ausbreitung seiner Organisation angeboten hatte, seine Ideen in den spanischsprachigen Bereichen Südamerikas publik zu machen. Eine engere Zusammenarbeit wurde jedoch nicht angebahnt.[82] In Berlin verliebte er sich in die 19-jährige Künstlerin Hanni Jaeger. Er nahm sie mit nach England und ließ seine Ehefrau Maria Theresa de Miramar in Deutschland zurück,[81] die daraufhin 1930 in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde.[83]

Ende August 1930 verreiste er mit Jaeger nach Lissabon, wo er mit dem bekannten portugiesischen Dichter Fernando Pessoa zusammentraf. Unter Pessoas Mitwirkung inszenierte Crowley seinen vorgetäuschten Selbstmord in der Nähe von Cascais, am „Boca do Inferno“, nachdem sich Hanni von ihm getrennt hatte und nach Deutschland abgereist war.[81] In einem Brief vom 29. Oktober 1949 an Julius Evola vertrat der Traditionalist René Guénon die Ansicht, Crowley habe mit seinem vorgetäuschten Suizid insgeheim die Absicht verfolgt, im Anschluss die Rolle des „okkulten“ Beraters Hitlers spielen zu können.[84]

Bei einem Spaziergang Unter den Linden lernte Crowley am 3. August 1931 seine nächste Frau in Scharlach kennen, die 36-jährige Bertha Busch, mit der er eine Wohnung bezog. Er weihte sie zur großen Hure des Tieres 666 und nutzte sie vollkommen aus. Als Crowley sie bei einem ihrer handfesten Streits auf offener Straße gegen eine Hauswand drückte und auf sie einschlug, eilte ihr ein SA-Trupp zu Hilfe und prügelte Crowley in den Rinnstein.[85]

Crowley und Hitler[Bearbeiten]

„Ehedem Hitler ward, bin Ich!“, äußerte Crowley. Und obschon Hitler nichts so sehr scheute, wie mit Sekten und Orden in Verbindung gebracht zu werden, und der den Nationalsozialisten suspekte O.T.O. per Runderlass Heydrichs am 20. Juli 1937 aufgelöst wurde, war Crowley zutiefst davon überzeugt, dass er mit Adolf Hitler vieles gemeinsam hatte und Hitler ein Vollstrecker seiner „Force-and-fire“-Religion sei,[77] und diese umgesetzt habe. Er sah Ähnlichkeiten zwischen seiner Religion Thelema und Hitlers geplantem neuen Orden. Seine Überzeugungen notierte Crowley zwischen 1942 und 1944 als Randbemerkungen in sein Exemplar Gespräche mit Hitler von Hermann Rauschning, in denen er auf die Entsprechungen zwischen Hitlers Ideen und Vorstellungen und seinen eigenen Glaubensbekenntnissen und rätselhaften Verkündigungen aus seinem Buch des Gesetzes (Liber Legis) hinwies. Dabei strich er die Textpassagen an, in denen Rauschning beschreibt, wie Hitler von einer „neuen Weltordnung“ oder dem Zusammenbruch des alten Wertesystems gesprochen haben soll.[86] Tatsächlich weisen einige Aussagen aus dem Buch des Gesetzes Gemeinsamkeiten mit manchen Verlautbarungen Hitlers auf, in denen es um die Verneinung der Moral, die Forderung nach Gewalt und die Priorität des Willens geht.[87] Die deutsche Crowley Anhängerin Martha Künzel war fest davon überzeugt, dass Hitler den Lehren Crowleys folgte und wurde zu einer glühenden Nationalsozialistin. Derlei Spekulationen wurden in den Büchern des englischen Thriller-Autors Gerald Suster über „Nazi-Mysterien“ bis zu gegenwärtigen Okkultisten transportiert: Suster hält die beiden Weltkriege und die autoritären Regimes des 20. Jahrhunderts für Manifestationen des von Crowleys Schutzgeist Aiwass ausgerufenen Neuen Äons.[88]

1933 diagnostizierte Mathilde Ludendorff Crowleys Gnostische Messe als Beispiel für „induziertes Irresein“.[77]

Gerichtsurteile, Bankrott und Tod (1932–1947)[Bearbeiten]

1932 kehrte Crowley aus Deutschland zurück und verließ England nicht mehr. Seine Gesundheit war durch den beständigen Drogenkonsum und seine Heroinabhängigkeit hoffnungslos zerrüttet. Er war permanent auf die finanzielle Unterstützung seiner Schüler angewiesen, weiterhin schriftstellerisch tätig und führte ein reges gesellschaftliches Leben. 1934 verklagte er seine alte Freundin Nina Hamnett, die sich in ihren Memoiren unvorteilhaft über seine Abtei Thelema geäußert hatte. Das Gerichtsverfahren endet nach vier Tagen in einer Niederlage für Crowley: Er wurde selbst zum Angeklagten, peinliche Einzelheiten über sein Privatleben wurden publik. Im Juli wurde er angeklagt, Briefe gestohlen und gehehlt zu haben, um sie im Prozess gegen Nina Hamnett verwenden zu können. Er wurde zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. 1935 musste er vor den Forderungen seiner Gläubiger kapitulieren. Man erklärte ihn für bankrott. In seinen letzten Jahren zwangen ihn die Kriegsumstände, eine Wohnung außerhalb Londons zu beziehen.[89] 1937 lernte er Frieda Harris kennen, mit der er das TarotblattThoth Tarot“ auf der Grundlage der Arbeiten Levis entwickelte, der eine Verbindung zwischen Tarot und dem Lebensbaum der Kaballah hergestellt hatte.[90] Während des Zweiten Weltkrieges verfasste Crowley unter dem Titel Liber OZ die thelemitische „Erklärung der Menschenrechte“, die von allen OTO-Gruppen ohne Vorbehalte vertreten wird.[91] Crowley starb vereinsamt am 1. Dezember 1947 in Hastings (Sussex) mit 72 Jahren an Herzmuskelschwäche.[89] Seine letzten Worte in der Pension Netherwoods waren „I’m perplexed“ (‚Ich bin verwirrt‘).[92]

Philosophie und magisches System[Bearbeiten]

Crowley kreierte einige Wortneuschöpfungen, um sich von anderen esoterischen Lehren zu unterscheiden. Zum Beispiel grenzte er sich von der Bühnenmagie ab, indem er den esoterischen Bereich der Magie als Magick [ˈmeɪdʒik], anstelle von Magic, bezeichnete. Seine Philosophie soll auf gnostische und tantrische Quellen zurückgegriffen haben,[93] auch wenn Crowley über keinerlei vertiefte Kenntnisse des indischen Tantra verfügte.[94]

In seinem magischen System verband Crowley östliche und westliche Einflüsse. Seine kabbalistischen und magischen Schriften sind eine Mischung aus jüdisch-christlicher Kabbala in der Tradition des Golden Dawn mit seinem Buch des Gesetzes. Das Buch des Gesetzes möchte alle Religionen hinter sich lassen. Er erfand zahlreiche „tantrische“ Rituale und nannte sich in Anlehnung an die biblische Apokalypse in der Offenbarung des Johannes: „The Great Beast 666“. Das Ziel seiner Magie bestand in der Weiterentwicklung des Individuums, wobei er die Ansicht vertrat, das Selbst bringe erst das wahre Wesen des Menschen hervor. Gemäß seiner Theorie ist jeder Mann und jede Frau ein Stern, deren Lebenssinn darin bestehe den Abyssus zu überqueren. Einer der zentralen Sätze seiner religiösen Anschauungen ist der Sinnspruch: „Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.“ Dabei legte Crowley Wert darauf, dass der Mensch zuerst erforschen müsse, worin dieser eigene Wille bestehe, um gewollt handeln zu können. Der Satz besagt nicht, wie von seinen Gegnern oft unterstellt: „Tue, worauf immer du Lust hast, ist das ganze Gesetz.“ Er behauptete, auf Geheiß einer imaginierten höheren Intelligenz, der mentalen weißen Bruderschaft, zu handeln und war Versammlungen gegenüber nicht zugetan. Crowley empfand sich als geistigen Führer der Menschheit. Über seine magischen Fähigkeiten, mit denen er keine Wunder vollbringen, aber geistige Krisen verursachen könne, äußerte er sich zwiespältig: „Mag sein, dass ich ein schwarzer Magier bin, aber auf jeden Fall bin ich ein verdammt guter Magier.“[95] Crowleys Erscheinung sei ehrfurchtgebietend oder furchterregend gewesen: Er trug sonderbare Kleidung und Ringe, eine Glatze, habe ein fettes, feminines Gesicht und einen starren, kalten Blick gehabt und soll einen süsslich-ekelerregenden Geruch abgesondert haben, der von einer Sex-Appeal-Salbe herrührte, mit der er sich mit der Absicht einzureiben pflegte, seine Anziehungskraft auf Frauen zu steigern.[96] Crowley pflegte zwei seiner Zähne spitz zu feilen und Frauen den „Schlangenkuss“ zu geben, indem er sie ins Handgelenk biss. Bei verschiedenen Gelegenheiten defäkierte er auf die Teppiche der Salons oder Treppenhäuser seiner Freunde.[97]

Die „scharlachroten Frauen“[Bearbeiten]

Leah Hirsig vor einem Crowley-Gemälde

Seine erfolgreichsten „Seherinnen“ erkor sich Crowley zu seinen „scharlachroten Frauen“ (Scarlet Women), denen er auch den Namen „Babalon“ gab. In New York übernahm Ann-Catherine Miller ab Juni 1917 das Amt der „scharlachroten Frau“. Nachdem Miller zusehends dem Alkohol verfiel, folgte ihr Roddie Minor nach, die im Januar 1918 kabbalistische Informationen von den „Geheimen Meistern“ channelte. Ihren Durchsagen entnahm Crowley die vermeintlich richtigen Schreibweisen und Zahlenwerte der Namen Therion (ThRIVN=666) und Baphomet. Durch Minors im Opiumrausch und exzessiven sexualmagischen Praktiken entstandenen Visionen wurde Crowleys heiliger Schutzengel Aiwass zu OIVZ, mit dem für die Thelemiten bedeutsamen Zahlenwert 93, demselben Zahlenwert wie Thelema (Wille) und Agape (Liebe). Im März 1918 wurde Miller zeitweise durch Marie Lavroff ersetzt, bis Crowley im Frühjahr 1918 die Schwestern Alma und Leah Hirsig kennenlernte. Alma hatte bereits einschlägige Erfahrungen in einer Sekte gesammelt, die sie in dem Buch My Life in a Love Cult beschrieb. Leah übernahm die offizielle Rolle der „Frau in Scharlach“ und hielt es am längsten mit Crowley aus. Die beiden beschlossen ein europäisches Zentrum zu gründen, um von dort die Thelema-Lehre zu propagieren.[98]

Ich-Aufgabe[Bearbeiten]

Crowley propagierte die Selbsteinweihung (später vom AMORC übernommen) durch „Unbekannte Obere“, die das Ich zerstören, und lehrte, dass „das Dasein reinstes Vergnügen sein müsse“.[99] Charakteristisch für seine Philosophie ist, dass das Ich oder das Bewusstsein als hinderlich angesehen wird. So wurde in der Abtei Thelema eine Übung praktiziert, bei der es nur dem Abtei-Oberhaupt erlaubt war, das Wort „Ich“ zu gebrauchen, während alle anderen stattdessen „man“ sagen mussten. Wer diese Regel brach, musste sich mit einem Rasiermesser für jedes ausgesprochene „Ich“ in den Arm schneiden. Diese Übung sollte nach Crowleys Philosophie nicht zur Unterdrückung des Ich beitragen, sondern dessen spirituelle Entwicklung bewirken.[100]

Sexualmagie und rituelle Opfer[Bearbeiten]

Crowley ließ sich von der sexuellen Symbolik des Tantrismus inspirieren. Ihm galt Sexualität als die wirksamste magische Methode, wobei er im Orgasmus die Triebkraft zur Umsetzung seiner magischen Ziele sah.[101] Sein Thelema, bei dem alles willenskontrolliert stattfindet, kann jedoch kaum als Tantrismus aufgefasst werden. Die Eichel des Penis entspricht bei Crowley der Form des Gehirns. Wie alle sexualmagischen Gnostiker (Sperma-Gnostiker) sieht Crowley das Zentrum des menschlich/göttlichen Schicksals im Sperma, dessen Verzehr zu magischen Zwecken als VIII°-Lehre in Crowleys O.T.O. verankert ist.[102] In einigen fortgeschrittenen Einweihungsstufen werden mit der Absicht, Zugang in höhere geistige Sphären zu erlangen, auch Menstruationsblut, Sperma, Vaginalsekrete und Exkremente rituell vermischt, gegessen und ausgetauscht.[103] Während der sexualmagischen Handlungen wurde unter anderem auch Tierblut getrunken.[104] Der IX° wurde von Crowley in einen magischen Grad umgewandelt, bei dem die Sexualsekrete auf Talismane oder Kristallkugeln geschmiert werden, um Dämonen und Hilfsgeister zu beschwören.[102]

Crowleys Magick beinhaltet Tieropfer und allgemein verpönte oder verbrecherische sexualmagische Praktiken, wozu nach Angaben des Beauftragten für Weltanschauungsfragen des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen/Hannover Ingolf Christiansen auch Analverkehr und sexueller Missbrauch zählen.[105] Tatsächlich scheint der dritte Teil von Crowleys Buch des Gesetzes diverse Blutrituale und die Opferung eines Kindes nahezulegen.[103] Die Formulierung „Sacrifice cattle, little and big: after a child. But not now“[106] deutet Christiansen als Hinweis auf Menschenopfer.[105] Nach einer Auffassung ignoriere diese Interpretation allerdings, dass unter Crowleys Anhängern diese Stellen im Kontext seiner Werke und vor dem Hintergrund der zu Crowleys Lebzeiten geltenden Moralvorstellungen und Gesetze aufgefasst einen weniger dramatischen Sinn ergäben: Das vermeintliche „Kindsopfer“ sei männlicher Samen.[107] Ist von einem „unschuldigen Kindsopfer“ die Rede, so sei Crowleys Sperma gemeint.[103]

Die Crowley-Schülerinnen Mary Franeis Butts und Cecil Mailand wurden in der Abtei unter anderem Zeuginnen einer sexualmagischen Schaustellung teil, bei der die Scharlachfrau Leah Hirsig angeblich mit einem Ziegenbock kopulierte. Unmittelbar nach dem Akt schnitt Crowley dem Tier die Kehle durch, worauf das Blut über den Rücken Hirsigs strömte.[108] Für Crowley waren Frauen keine eigenständigen Persönlichkeiten. Seine jeweiligen Geliebten setzte er mit der Vagina gleich, deren restlicher Körper nur der Verzierung diente. Er selbst identifizierte sich mit dem Phallus. Zielobjekte seiner sexualmagischen Akte waren Gesundheit, Geld oder Erfolg.[109] Es ist umstritten, ob die zu Crowleys Betätigungsschwerpunkt gehörenden und bis zuletzt praktizierten sexualmagischen Akte - religiös motiviert oder nicht - einem biografisch angelegten pathologischen Sadomasochismus zuzuschreiben sind.[110]

Crowley und Satanismus[Bearbeiten]

Ob Crowleys sexualmagisch aufgeladener Okkultismus als Satanismus bezeichnet werden kann, ist umstritten. Crowley selbst lehnte die Bezeichnung für sich ab, da er Satan weder verehre noch das christliche Konzept seiner realen Existenz akzeptiere.[111] Crowley wurde wegen seiner sadomasochistischen Neigungen wiederholt als Satanist angeführt, während er selbst die Sache differenzierter sah. Er realisierte zwar die Polarität zwischen Gott und Teufel, sah sich aber außerstande diese nur in eine Richtung aufzulösen und kokettierte mit Klischees und Vorstellungen, die mit Satan und dem Antichristen assoziiert werden. Dazu kam die Selbststilisierung als „To Mega Therion“, „Das Große Tier 666“ aus der Johannesoffenbarung.[112] Der Religionswissenschaftler Marco Pasi hält es für ein weitverbreites Missverständnis, Crowley in den Satanismus einzuordnen, da Satan als symbolische Figur in seinen Schriften nur eine untergeordnete Rolle spiele und es ihm auch nicht einfach nur um eine Umkehrung des Christentums gegangen sei.[113]

Der Satanismusforscher Josef Dvorak,[114] der Theologe Sebastian Berndt[115] und die Autoren des Internationalen Freimaurerlexikons[116] sehen Crowley als Begründer des modernen Satanismus. Für den Sachbuchautor Frick ist Crowley dagegen der „Ahnherr“ des modernen Satanismus.[117] Die Wissenschaftler Goodrick-Clarke, Borrmann und Frick charakterisieren Crowley als bekannten oder den bekanntesten praktizierenden Satanisten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts.[118][119][120] Im Vergleich mit dem satanischen Mordbrennen einiger Diktatoren und den Untaten, eines Gilles de Rais oder Vlad Tepes bezeichnet Borrmann Crowleys Handlungen als Taten eines „Attrappensatans“.[120] Mario Praz zählt Crowley zu den englischen Dekadenten, die von satanischen Strömungen angeregt wurden.[121] LaVey, Kenneth Anger und Michael Aquino sahen in Crowley einen bedeutenden Vorreiter des „nietzscheanischen Satanismus“.[122] Die Church of Satan sieht ihn zwar offiziell nicht als Vorläufer an,[123] die Wurzeln ihres gesamten satanistischen Kultes basieren jedoch, beeinflusst durch Anger, zu einem Großteil auf Crowley und seiner Magik.[124] Nur indirekt steht mit Crowley die Art des gnostisch-okkulten Satanismus des Temple of Set in Verbindung, die sich von der philosophisch-satanistischen Church of Satan abspaltete und im Gegensatz zu dieser den Teufel (Set) als metaphysische Realität versteht, der auf dem Weg der Selbstvergöttlichung als freund und Bruder helfen könne.[125] Crowley stellte sich gerne als Rivale des Christentums und dessen Gott dar und verdankt seine Berühmtheit besonders den christlichen Kirchen, deren Weltanschauungsbeauftragte ihn als Prototyp des Satanisten entdeckten, da er alle historischen Feindbilder der Kirche bediente. Dazu trugen auch Crowleys bewegte Okkultorden-Karrieren und seine Persönlichkeit bei, die sich in seinen Werken, in einem Ausleben seiner sexualisierten „magischen“ Weltsicht, seinem Drogenkonsum und einem ausschweifenden Leben niederschlugen.[126] Die Crowleysche Mystik ist jedoch nicht als Satans-Mystik im Sinne einer Umkehrung der christlichen Mystik anzusehen. Da Crowley auf östliche Formen der Mystik zurückgriff, war es ihm nicht möglich eine ungebrochene satanische Lehre zu entwickeln, obschon seine Mystik unüberbrückbar von jeder echten Schule buddhistischer Mystik getrennt war.[127] Nach Ansicht des Religionswissenschaftlers Joachim Schmidt ist Crowleys Verhältnis zum Satanismus so kompliziert, dass eine definitive Stellungnahme unmöglich ist. Sein Versuch, den von ihm vertretenen radikalen Individualismus zum religiösen Prinzip zu erheben und das „Tue was du willst“ als universelles Gesetz zu proklamieren, sei mit dem Satanismus durchaus vereinbar. Vieles von dem, was er schrieb und sagte, lasse sich zwar ohne weiteres als Satanismus deuten, doch Crowley habe stets eine eindeutige Stellungnahme vermieden.[128]

Erstausgaben, Handschriften und Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Sein ererbtes Privatvermögen nutzte Crowley, um seine jeweils fertig gestellten Gedichte und Verssammlungen, die er in großer Anzahl fertigte, überstürzt und ohne Lektorat drucken zu lassen. Mangels geistiger Reife und Vorstellungskraft waren seine Verse zwar klar im Ausdruck, aber eine langweilige Lektüre. Von kompetenten Zeitgenossen wurde er zu den unbedeutenden Dichtern gezählt, oder, wie von Mario Praz, ignoriert.[129] 1928 wurden Israel Regardie und Gerald Yorke Crowleys Schüler. Yorke sammelte eine große Anzahl Crowleyscher Erstausgaben, Handschriften und Dokumente und schenkte diese Sammlung später der Bibliothek Warburg, die sie bis heute verwahrt. 1929 fand er nach langer Suche in Percy Riginald Stephensen vom Kleinverlag Mandrake einen Verleger, der ihm vertraute. Stephensen schrieb eine Apologie über ihn und publizierte auf Crowleys Kosten verschiedene seiner Werke, darunter den Roman Moonchild, die ersten beiden Bände seiner Confessions und sein wichtigstes Werk Magick: In Theory and in Practice.[130] Beinahe alle Veröffentlichungen Crowleys sind von einem ironischen Unterton durchzogen. Seine Aussagen sind entweder oft sadistisch oder schlichtweg lächerlich, etwa wenn er wirr zwecks Entlarvung von Jack the Ripper als viktorianische Verfasserin Helena Blavatsky angibt.[131]

Crowleys Ruf war so schlecht, dass es seinem Verleger schwerfiel, andere Autoren für seinen Verlag zu gewinnen. Einige Buchhändler weigerten sich, seine Bücher ins Sortiment aufzunehmen, weil sie Crowleys dämonisches Selbstportrait als Titelbild und der wie ein Penis und Hoden gestaltete Buchstabe „A“ seiner überdimensionalen Signatur abstieß.[109]:S. 433.

Posthume Popularität[Bearbeiten]

Durch den kulturellen Wandel in den 1960er Jahren wurden durch die 68er-Bewegung, die Beatniks und die Hippie-Bewegung psychedelische Drogen, Freie Liebe und spirituelle Themen populär. In dieser Aufbruchsstimmung wurden die teilweise sexuell aufgeladenen magischen Werke Crowleys wiederentdeckt und in vielen Ländern neu verlegt, was in den 1970er Jahren zu seiner posthumen Popularität beitrug.[132] Sein Einfluss ist auch in der esoterischen und zum Teil in der New-Age-Bewegung erkennbar. Seine Lehre und die im Buch des Gesetzes dargelegte thelemische Philosophie verließ den engen Rahmen okkultistischer Gruppen, erreichte jedoch nie die von ihm erhoffte Verbreitung. Einige Künstler berufen sich auf Crowley, um damit dem Modetrend einer Minderheit zu folgen, zu provozieren oder aus spirituellen Gründen.

Im Jahr 2002 erzielte Crowley in einer von der BBC durchgeführten Umfrage auf einer Liste der einflussreichsten Briten Platz 73.[133]

Film[Bearbeiten]

Der US-amerikanische Underground-Filmemacher Kenneth Anger reiste nach Cefalù, um die erotisch-magischen Fresken Crowleys zu retten, und schöpfte viele Inspirationen für seine Filme aus dessen Werken. Insbesondere der 1954 fertiggestellte Film Inauguration of the Pleasure Dome, welcher zwölf Jahre später neu geschnitten wurde, gilt als filmische Umsetzung der Visionen Crowleys. In dem Film spielte Marjorie Cameron die Rollen der Scarlet Woman und der Kali; sie war mit Crowleys Schüler John W. Parsons bekannt, welchen sie nach dessen Babalon Working (ausgeführt 1947) kennenlernte. Angers Kurzfilm The Man We Want To Hang von 2002 besteht aus etlichen von Crowleys Gemälden. Ein Teil der Filmmusik zu Angers Film Lucifer Rising wurde von Jimmy Page komponiert, während die komplette musikalische Fassung von Bobby Beausoleil, einem Mitglied der berüchtigten „Family“-Kommune Charles Mansons, geschrieben wurde.

Dennis Hopper, Regisseur und Hauptdarsteller des Films Easy Rider, machte keinen Hehl aus seinen thelemitischen Aktivitäten.[134]

Im Jahr 2008 entstand der Film Chemical Wedding nach einer Vorlage von Bruce Dickinson (Sänger von Iron Maiden) und Julian Doyle, in dem Simon Callow in einer Doppelrolle als Aleister Crowley und als Professor Oliver Haddo auftritt, in welchem sich Crowleys Geist durch einen Computerunfall manifestiert.

Belletristik[Bearbeiten]

Der Schriftsteller William Somerset Maugham schildert in seinem 1908 erschienenen Roman The Magician (deutsche Übersetzung: Der Magier) einen Magier namens Oliver Haddo (ein Synonym für Crowley), welcher in einem Haus namens Skene (abgeleitet von Boleskine) wohnt. Diese Figur basiert auf Maughams Begegnungen mit Crowley in Paris. Dazu schrieb Somerset Maugham in einem späteren Vorwort unter der Überschrift Fragment einer Autobiographie:

„Einer jener gelegentlichen Gäste war Aleister Crowley. Er brachte den Winter in Paris zu ... Er redete sehr viel und ungewöhnlich gut ... Er war ein Schwindler, und nicht nur das. In Cambridge hatte er den ersten Preis im Schachspiel gewonnen und galt als der beste Whistspieler seiner Zeit. Er war ein Lügner und taktloser Angeber, aber das merkwürdige war, dass er manches von dem, womit er prahlte, wirklich geleistet hatte … Crowley erzählte phantastische Geschichten von seinen Erlebnissen, aber man konnte schwerlich sagen, ob er die Wahrheit sprach oder einen nur an der Nase herumführte.“[135]

Das Buch diente 1926 dem Regisseur Rex Ingram als Vorlage für den Stummfilm Der Magier, in dem der Golem-Darsteller Paul Wegener als jungfrauenschlachtender Schwarzmagier auftritt.

Der britische Schriftsteller Ian Fleming lehnte seine Schurken-Figur Le Chiffre als ersten perfiden Gegenspieler von James Bond im Roman Casino Royale, an Crowley an.[136]

1975 erschien das Book of Perfection in dem politische Konzepte des OTO erwogen werden. Die Formulierungen dieser den Frühkapitalismus assoziierenden Sozialutopie basieren auf Crowleys thelemitischer „Erklärung der Menschenrechte“, dem Liber OZ. Neben abschließenden Offenbarungen von Crowleys Schutzgeist Aiwass wird darin unter dem gemeinsamen Erkennungszeichen eines goldenen Pentagramms zum heiligen Krieg gegen die Christenheit aufgerufen. Der Sieg wurde für 1980 prophezeit und sollte zur Gründung eines von Initiierten geleiteten Ordensstaates mit einer Zweiklassengesellschaft führen.[137]

In der 1975 erschienenen Illuminatus!-Trilogie verarbeiteten die Autoren Robert Anton Wilson und Robert Shea satirisch Versatzstücke von Crowleys esoterischem Wirken. Wilson ließ Crowley selbst als eine der Hauptfiguren im Folgeroman Die Masken der Illuminaten auftreten. Ebenfalls spielt Crowley eine Schlüsselfigur in dem biblisch-esoterischen First-Person-Shooter Psychotoxic.

2013 erschien der Roman (Gehorche mir und) Tu was du willst von Andreas Galk, in dem eine Sekte Jugendliche für ihre Zwecke zu rekrutieren versucht. Diese Sekte bezieht sich im Wesentlichen auf Crowleys Kernaussagen, auch wenn Crowley selbst im Roman als Aleister Carvey auftritt.

Musik[Bearbeiten]

Mick Jagger und einige andere Mitglieder der Rolling Stones sollen sich ernsthaft mit Crowley auseinandergesetzt haben. In der Folge entstand das Album Their Satanic Majesties Request und das Stück Sympathy for the Devil von der LP Beggars Banquet.

Die Beatles bildeten auf der Vorderseite des Covers ihrer LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band 1967 neben vielen Prominenten auch Aleister Crowley ab.

Von Bands wie Black Sabbath[138] oder Led Zeppelin[139] ist bekannt, dass sich zumindest einige Mitglieder mit seinen Schriften beschäftigten. Der Gitarrist von Led Zeppelin, Jimmy Page, erwarb und restaurierte Crowleys Anwesen Boleskine in Schottland, in welchem Crowley zu Beginn des Jahrhunderts seine Beschwörungen ausführte. Page gilt als wichtigster Sammler von Crowley-Artefakten und eröffnete die okkultistische Buchhandlung „The Equinox“. Ozzy Osbourne veröffentlichte auf seinem ersten Soloalbum Blizzard of Ozz das Stück Mr. Crowley.

Weniger bekannt sind sich aus Thelemiten zusammensetzende Bands wie Sol Invictus, Fire & Ice, Current 93 und Thelema. Der Musiker Graham Bond gab sich als außerehelicher Sohn Crowleys aus und ließ sich von dessen Werken zu seiner späteren Musik inspirieren.[140]

David Bowie sang 1971 in seinem Lied Quick Sand: I’m closer to the Golden Dawn / Immersed in Crowley's uniform / Of imagery („Ich bin näher am Golden Dawn, eingetaucht in Crowleys Uniform der Phantasie“).

Für Bands wie Iron Maiden, Venom, Reds, Witchfynde, Blood and Roses oder Killing Joke sind Bezugnahmen auf crowleyanisches Gedankengut ein provokantes Stilmittel.[141] Crowley-Anleihen, wie man sie bei vielen modernen Bands, vorwiegend aus dem Metal-Bereich findet, sind oftmals weniger ideologisch begründet und dienen hauptsächlich Provokationszwecken, die meistens ohne Folgen bleiben - im Unterschied zu den Taten des Schwerkriminellen Charles Manson, der von den Ideen Crowleys fasziniert war und zu Morden anstiftete.

Rezeption[Bearbeiten]

Crowley ist eine der wichtigsten und einflussreichsten Figuren in der Geschichte des englischen Okkultismus. Trotz seines schlechten Rufs und der Kontroversen, die sein Leben durchzogen, wurden zeitgenössische neue religiöse Bewegungen stark von seinen magischen und neopaganen Ideen beeinflusst.[26] Aufgrund der blumigen und vieldeutigen Sprache Crowleys gibt es keine einheitliche Rezeption. Keine der sich auf ihn beziehenden Gruppen oder Personen (Thelemiten) kann eine höhere Autorität über das Werk Crowleys für sich beanspruchen als die anderen. Zu den Thelemiten werden neben den vormals von Crowley geleiteten Gruppen auch einige selbsternannte Nachfolger wie Michael Dietmar Eschner und unabhängig entstandene Orden und ihre Ableger gezählt, die von Crowley lediglich beeinflusst wurden, wie etwa der Ordo Saturni, der sich vehement dagegen verwahrt, mit Satanismus in Verbindung gebracht zu werden.[125]

Konkurrierende OTO-Nachfolgeorganisationen und kleine Esoterik-Orden[Bearbeiten]

Ihre gegenwärtige Bekanntheit verdanken die diversen Nachfolgeorganisationen des OTO Crowleys Popularität und „Schmuddel-Image“. Alle O.T.O.-Ableger orientieren sich ideologisch beinah vollständig an Crowleys Schrifttum. Der amerikanische Caliphats-OTO, der sich die Rechte an Crowleys Thot-Tarot sicherte, ist die bedeutendste Gruppe. Auch für kleine und kleinste Gruppen im Gefolge des OTO ist Crowley in der esoterischen Ordensszene Inspiration und wichtiger Ideenlieferant. In Deutschland zählen zum Crowley beeinflussten Umfeld des OTO auch die Gnostisch-Katholische Kirche („Ecclesia Gnostica Catholica“), die drei sogenannten Saturnlogen und zwei kleinere OTO-Gruppen mit zirka hundert Mitgliedern. Eine in der Tradition Crowleys stehende deutsche Einzelgruppierung ist die 1982 gegründete Thelema Society die das Liber Legis als eine ihre weltanschaulichen Grundlagen unter vielen anderen nennt,[142] und deren Gründer sich als Reinkarnation Crowleys ausgab.

Von der von dem Philosophie-Dozenten Jean Brayton und seiner Frau Georgina gegründeten irregulären Solar Lodge des kalifornischen OTO, wurden in den höheren Graden ähnliche Rituale zelebriert, wie in den 1920er Jahren in Crowleys Abtei Thelema auf Sizilien, bei denen das Blut geopferter Tiere über einem koitierenden Paar vergossen wird. Der kalifonischen OTO hat sich von Braytons Solar Lodge distanziert.[143]

Mehrere in jüngerer Zeit entstandene Orden, wie der Orden von Thelema, Astrum Purpura, und der Ordo Templi Baphometis berufen sich auf Crowley.[144]

AMORC, Scientology und Wicca[Bearbeiten]

Die drei neureligiösen Bewegungen AMORC, Scientology und Wicca wurden vom Gedankengut Crowleys beeinflusst. Die stark vom Feminismus geprägte Bewegung „neuer Hexen“, Wicca, zählte in den angelsächsischen Ländern hunderttausende Anhänger. Der Wicca-Gründer, Gerald Brousseau Gardner, war Mitglied im OTO und Crowley erlaubte ihm eine eigene OTO-Loge zu gründen. 1943 wurde Crowley von Gardner gegen Bezahlung beauftragt für ihn ein Buch über magische Rituale zu schreiben. Crowley schrieb daraufhin das Buch der Schatten (The Book of Shadows). Das Buch der Schatten wurde der Grundstein der Wicca-Religion und enthielt deren liturgische Rituale und Texte. Viele Thelemiten wurden daraufhin zugleich Mitglieder in Wicca-Zirkeln.[145]

Satanistische Gemeinschaften[Bearbeiten]

Die explizit satanistischen Gemeinschaften wie die von Anton Szandor LaVey gegründete First Church of Satan und der Temple of Set erkennen Crowley als geistigen Wegbereiter des Satanismus und ihrer Lehrinhalte an, sehen jedoch sein Buch des Gesetzes (Liber Al vel Legis) nicht als verbindliche heilige Grundlage an. Das von Crowley ausgerufene neue Zeitalter, das Äon des Horus, erklären beide Gruppen für beendet. Laut der Church of Satan wurde es 1966 vom Äon of Satan abgelöst. Der Temple of Set spricht stattdessen vom beginnenden Äon des Seth. Aus dem von Crowley bis zu seinem Tod geleiteten OTO entwickelten sich in den U.S.A. einige irreguläre Ableger, die sich als satanistisch betrachten oder verstanden.[146]

Werke[Bearbeiten]

Die von Crowley verfassten esoterischen und literarischen Werke sind zahlreich, zahlreicher noch deren Ausgaben. Zu einer ausführlichen Aufstellung der als Monographien gedruckten Werke, des Inhalts des Equinox und des Systems der Libri siehe die Liste der Werke von Aleister Crowley. Untenstehend die Hauptwerke in alphabetischer Folge mit aktuellen deutschen Übersetzungen:

  • Book 4. Deutsch: Buch 4. Ed. Geheimes Wissen, Graz 2013, ISBN 978-3-902974-04-4.
  • The Book of Lies. Deutsch: Das Buch der Lügen, welches auch fälschlicherweise genannt wird Unterbrechungen … Stein der Weisen / Bohmeier, Bergen a.d. Dumme 1986, ISBN 3-89094-107-9.
  • The Book of Thoth. Deutsch: Das Buch Thoth. Eine kurze Abhandlung über den Tarot der Ägypter. Equinox Band III Nr. V. Übers. von Klaus Lemur-Esser. 6. Aufl. Urania, Sauerlach 1989, ISBN 3-908644-73-9.
  • The Confessions of Aleister Crowley. Deutsch: Confessions. Die Bekenntnisse des Aleister Crowley. Eine Autohagiographie. 2 Bde. Stein der Weisen / Bohmeier, Bergen a.d. Dumme 1986 f.
  • Diary of a Drug Fiend. Deutsch: Tagebuch eines Narren. Übersetzt von Volker Grassmuck. Scopio, Radolfzell 2013, ISBN 978-3-937355-58-0.
  • Eight Lectures On Yoga. Deutsch: Über Yoga : 8 Vorlesungen. Übers. von Ralph Tegtmeier. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-03969-9.
  • The Holy Books of Thelema. Deutsch: Die heiligen Bücher von Thelema. Stein d. Weisen, Verl. Kersken-Canbaz, Berlin 1983, ISBN 3-89094-012-9.
  • Liber 777. Deutsch: Liber 777 : die Zahlen des Meisters. Übers. von Tom Eichler. Phänomen, Lüchow 2001, ISBN 3-933321-39-5.
  • Liber AL vel Legis. Deutsch: Liber AL vel legis. Phänomen-Verlag, Hamburg 2012(?), ISBN 978-3-933321-48-0.
  • Magick in Theory and Practise. Deutsch: Magick in Theorie und Praxis. Übers. von Ralf Löffler. 3. Aufl. Phänomen-Verlag-Gitta-Peyn, Schnega 1996, ISBN 3-89499-008-2.
  • Magick Without Tears. Deutsch: Magie mit, ohne Tränen. Kersken-Canbaz, Bergen an der Dumme ca. 1993. Bd. 1: ISBN 3-89423-076-2. Bd. 2: ISBN 3-89423-077-0.
  • Moonchild. Deutsch: Moonchild. Übers. von Ralf Löffler. Phänomen-Verlag, Lüchow 1999, ISBN 3-933321-18-2.
  • The Vision & the Voice. Deutsch: Die Vision und die Stimme. Liber XXX aerum vel saeculi CCCCXVIII. Übers. und kommentiert von Marcus M. Jungkurth. Kersken-Canbaz, Bergen a.d. Dumme 1986, ISBN 3-89423-004-5.

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Booth: A magick life. The biography of Aleister Crowley. Hodder & Stoughton, London 2000, ISBN 0-340-71805-6.
  • Henrik Bogdan, Martin P. Starr (Hg.): Aleister Crowley and Western esotericism. Oxford University Press, Oxford 2012, ISBN 978-0-19-986307-5. Deutsche Ausgabe: Aleister Crowley und die westliche Esoterik. Ed. Roter Drache, Remda-Teichel 2014, ISBN 978-3-939459-78-1.
  • Marvin Chlada, Bernd Kalus: Aleister Crowley Superstar. Neosatanismus und Popkultur. In: Kritische Theorie in der Provinz. Hrsg. von Marvin Chlada und Jochen Zimmer. Trikont, Duisburg 2001, ISBN 3-88974-105-3, S. 73-78.
  • Tobias Churton: Aleister Crowley: The Biography. Watkins Books, London 2011, ISBN 978-1-78028-012-7.
  • Tobias Churton: Aleister Crowley: The Beast in Berlin: Art, Sex, and Magick in the Weimar Republic. Inner Traditions, Rochester 2014, ISBN 978-1-62055-256-8.
  • Richard Kaczynski: Perdurabo: The Life of Aleister Crowley. North Atlantic Books, Berkeley, California 2010, ISBN 978-0-312-25243-4.
  • Andreas Ludwig: Aleister Crowley's Scientific Illuminism. Magie und Mystik als angewandte Psychologie zur Transformation des Menschen. Tectum-Verlag, Marburg 2005, ISBN 3-8288-8869-0.
  • William Somerset Maugham: The Magician. W. Heinemann, London 1908. (durch Crowley inspirierter Roman). Deutsch: Der Magier. Scherz, Bern 1958.
  • Alex Owen: The Sorcerer and His Apprentice: Aleister Crowley and the Magical Exploration of Edwardian Subjectivity. In: Journal of British Studies 36 (1997), S. 99–133.
  • Marco Pasi: Aleister Crowley and the temptations of politics. Acumen, Durham 2014, ISBN 978-1-84465-695-0. Deutsche Übersetzung einer älteren Fassung: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006, ISBN 3-902475-14-5 (zugleich Mailand, Univ. degli Studi, Diss. 1993/1994).
  • Alexander Popiol, Raimund Schrader: Gregor A. Gregorius. Mystiker des dunklen Lichts. Esoterischer Verlag, Bürstadt 2007, ISBN 978-3-932928-40-6.
  • Israel Regardie: The Eye in the Triangle. An interpretation of Aleister Crowley. Falcon Press, Las Vegas 1989, ISBN 0-941404-08-0.
  • Richard B. Spence: Secret Agent 666: Aleister Crowley, British Intelligence and the Occult. Feral House, 2008, ISBN 978-1-932595-33-8.
  • Kocku von Stuckrad: Aleister Crowley, Thelema und die Religionsgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. In: Brigitte Luchesi, Kocku von Stuckrad: Religion im kulturellen Diskurs: Festschrift für Hans G. Kippenberg zu seinem 65. Geburtstag. Walter de Gruyter, Berlin & New York 2004, S. 307–321.
  • Lawrence Sutin: Do What Thou Wilt: A Life of Aleister Crowley. St Martin's Press, New York 2000, ISBN 978-0-312-25243-4.
  • John Symonds: Aleister Crowley, das Tier 666. Leben und Magick. Hugendubel/Sphinx, München 1996, ISBN 3-89631-153-0. Originalausgabe: The Great Beast. The life and magick of Aleister Crowley. Revised and updated and incorporating chapters from „The magick of Aleister Crowley“. Mayflower, St. Albans 1973, ISBN 0-583-12195-0.
  • Ralph Tegtmeier: Aleister Crowley. Die tausend Masken des Meisters. Edition Magus, Bad Münstereifel 1992, ISBN 3-924613-23-0.
  • Hugh Urban: Unleashing the Beast. Aleister Crowley, Tantra, and Sex Magic in Late Victorian England. In: Esoterica 5 (2003), S. 138–192 (online).
  • Ruud Vermeer: Aleister Crowley. Eine illustrierte Biographie des bekanntesten und umstrittensten Magiers des 20. Jahrhunderts. Iris, Amsterdam 2005, ISBN 90-6361-041-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aleister Crowley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „wealthy scion of a race of Quakers“; s. Crowley: The Confessions of Aleister Crowley: An Autohagiography. Hgg. von John Symonds und Kenneth Grant. Cape, London 1969, S. 35. Nachdruck: Penguin, 1989.
  2. John Symonds: The Great Beast. The Life and Magick of Aleister Crowley. Überarbeitete Auflage. Mayflower, St. Albans 1973, ISBN 0-583-12195-0.
  3. Tobias Churton: Aleister Crowley. The Biography. Watkins, London 2011, S. 12 ff.
  4. Crowley: Confessions. Hgg. von Symonds und Grant. London 1969, S. 35.
  5. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 15–17.
  6. Civil Service Prayer Union
  7. T. B. Bishop: Evolution Criticised. Oliphants, Edinburgh 1918.
  8. T. B. Bishop, Archives of Edwin Roberts
  9. Percy Sitters: T.B.B. of the C.S.S.M. A memoir of Tom Bond Bishop, for fifty-three years honorary secretary of the Children's Special Service Mission. Children's Special Service Mission, London 1923.
  10. Crowley: The Confessions. Hgg. von John Symonds und Kenneth Grant.London 1969, S. 36.
  11. a b c d Crowley: The World's Tragedy. 1910, Abschnitt Adolescence.
  12. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 15.
  13. Tobias Churton: Aleister Crowley. The Biography. Watkins, London 2011, S. 21 f.
  14. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 33 und S. 128.
  15. Crowley: The World's Tragedy. 1910, Abschnitt A Boyhood in Hell.
  16. Crowley erwähnt Nierenprobleme und Albuminurie.
  17. a b Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 33–34.
  18. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 15–19.
  19. Tobias Churton: Aleister Crowley. The Biography. Watkins, London 2011, S. 26 f.
  20. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 25.
  21. Karl R. H. Frick: Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts. Band II, Marix Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-044-7, S. 493.
  22. a b Josef Dvorak: Satanismus. Schwarze Rituale, Teufelswahn und Exorzismus. Geschichte und Gegenwart. Eichborn, Frankfurt am Main 1989, S. 253.
  23. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 18–19.
  24. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 35 und S. 45.
  25. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag, München 1996. S. 371.
  26. a b c Marco Pasi: Crowley, Aleister. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S. 281.
  27. a b Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 35.
  28. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 24.
  29. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 203.
  30. Samuel Liddell MacGregor Mathers: The Book of the Sacred Magic of Abra-Melin the Mage as delivered by Abraham the Jew unto his Son Lamech - A Grimoire of the Fifteenth Century. 1898 by Watkins, London.
  31. Hans-Dieter Leuenberger: Das ist Esoterik. Einführung in esoterisches Denken und in die esoterische Sprache, Bauer (esotera-Taschenbücherei), Freiburg 7. Auflage 1994. S.132.
  32. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 126.
  33. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996. S. 80–86.
  34. Karl R. H. Frick: Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts. Band II, Marix Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-044-7, S. 489.
  35. Ralph Tegtmeier: Aleister Crowley. Die tausend Masken des Meisters. Edition Magus, Bad Münstereifel 1992. S. 45–47.
  36. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996. S. 85–88.
  37. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 31–32.
  38. Karl R. H. Frick: Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts. Band II, Marix Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-044-7, S. 491.
  39. René Freund: Braune Magie? Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus. Picus, Wien 1995, ISBN 3-85452-271-1. S. 19–21
  40. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 103–104 und S. 107.
  41. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 32.
  42. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 382.
  43. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 103–106.
  44. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 16.
  45.  Charlie Buffet: Jules Jacot Guillarmod. Pionier am K2. AS Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-906055-02-2, S. 83.
  46. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 345.
  47. a b c d e Marco Pasi: Crowley, Aleister. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S. 282.
  48. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 103–115.
  49. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0. S. 118.
  50. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 30–33.
  51. Ruud Vermeer: Aleister Crowley. Iris Buecher 2005. S. 43-44.
  52. Ralph Tegtmeier: Aleister Crowley. Die tausend Masken des Meisters. Edition Magus, Bad Münstereifel 1992. S. 46–47.
  53. Ruud Vermeer: Aleister Crowley. Iris Buecher 2005. S. 56-57.
  54. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 15.
  55. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 41–43 und S. 62.
  56. Karl R. H. Frick: Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts. Band II, Marix Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-044-7, S. 495.
  57. Ruud Vermeer: Aleister Crowley. Iris Buecher 2005. S. 51.
  58. Peter-Robert König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD. Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 97.
  59. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 44–45 und S. 169.
  60. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 249–250.
  61. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 64 und S. 45.
  62. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 169.
  63. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 100.
  64. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 45, S. 64 und S. 268–269.
  65. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6. S. 104–105)
  66. Ruud Vermeer: Aleister Crowley. Iris Buecher 2005. S. 67.
  67. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 46–47 und S. 169.
  68. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 360–361.
  69. a b Stephen Skinner (Hrsg.), The magical diaries of Aleister Crowley. Tunisia 1923, Red Wheel/Weiser, Boston 1996, S. 243.
  70. a b Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006, S. 47.
  71. Ruud Vermeer: Aleister Crowley. Iris Buecher 2005. S. 128.
  72. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 47–48 und S. 169.
  73. Stephen Flowers: Feuer und Eis. Die magischen Geheimlehren des deutschen Geheimordens Fraternitas Saturni. Ins Deutsche übertragen von Michael DeWitt. Edition Ananael, Wien 1993, ISBN 3-901134-03-4. S. 26 und S. 32–33.
  74. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 49, S. 64 und S. 283.
  75. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 150–151.
  76. Stephen Flowers: Feuer und Eis. Die magischen Geheimlehren des deutschen Geheimordens Fraternitas Saturni. Ins Deutsche übertragen von Michael DeWitt. Edition Ananael, Wien 1993, ISBN 3-901134-03-4. S. 26 und S. 32–35.
  77. a b c Josef Dvorak: Satanismus. Schwarze Rituale, Teufelswahn und Exorzismus. Geschichte und Gegenwart. Eichborn, Frankfurt am Main 1989, S. 120–121.
  78. a b Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag. Graz 2006. S. 48–50.
  79. Lucien Sabah: Une police politique de Vichy: Le Service des sociétés secrètes. Paris 1996. ISBN 978-2-252-03115-5. S. 26f.
  80. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 50 und S. 246 und Tegtmeier: Aleister Crowley. S. 50–51.
  81. a b c Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006, S. 51–52 S. 194ff und Kap. 1.
  82. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6. S. 156.
  83. Ralph Tegtmeier: Aleister Crowley. Die tausend Masken des Meisters. Edition Magus, Bad Münstereifel 1992. S. 51.
  84. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006, S. 195.
  85. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 447–448.
  86. James Webb: Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur & Okkultismus im 20. Jahrhundert. Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-152-0. S. 22, S. 564–566.
  87. René Freund: Braune Magie? Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus. Picus, Wien 1995, ISBN 3-85452-271-1. S. 19–20
  88. Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung. Marix-Verlag, Wiesbaden 2009. S. 436.
  89. a b Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 53–55.
  90. Marc Roberts: Das neue Lexikon der Esoterik. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH Berlin 2005. Seite 230. ISBN 3-89602-537-6.
  91. Josef Dvorak: Satanismus. Schwarze Rituale, Teufelswahn und Exorzismus. Geschichte und Gegenwart. Frankfurt am Main: Eichborn 1989, S. 124.
  92. Clemens Zerling, Wolfgang Bauer, Sergius Golowin, Christian Rätsch: Lexikon des Dunklen. Mythen – Kunst – Musik. Von der Antike über die Romantik bis hin zur Gothic-Kultur. Arun, Engerda 2006, ISBN 3-86663-006-9. S. 108.
  93. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996. S. 431.
  94. Hugh Urban: Unleashing the Beast. Aleister Crowley, Tantra, and Sex Magic in Late Victorian England. In: Esoterica 5 (2003), S. 150–160.
  95. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996. S. 380.
  96. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 430.
  97. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 239.
  98. Ruud Vermeer: Aleister Crowley. Iris Buecher 2005. S. 62f, und S. 65.
  99. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Verlag Hermann Bauer, Freiburg i.Br. 1986, ISBN 3-442-11708-9, S. 98–100.
  100. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 360.
  101. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag, Graz 2006. S. 294.
  102. a b Peter-Robert König: Ein Leben für die Rose (Arnoldo Krumm-Heller) und Abramelin & Co., beide München 1995, in: Flensburger Hefte, Nr 63, Flensburg IV 1998, S. 140–145.
  103. a b c Gerald Willms: Die wunderbare Welt der Sekten: Von Paulus bis Scientology. Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 1. Auflage 2012, S. 263.
  104. Josef Dvorak: Satanismus. Schwarze Rituale, Teufelswahn und Exorzismus. Geschichte und Gegenwart. Frankfurt am Main: Eichborn 1989, S. 130.
  105. a b Ingolf Christiansen: Satanismus. In: ders., Rainer Fromm, Hartmut Zinser: Brennpunkt Esoterik. Okkultismus, Satanismus, Rechtsradikalismus. hrsg. von der Behörde für Inneres – Arbeitsgruppe Scientology, Hamburg 2004, S. 65.
  106. Liber Al vel legis III, 12–13.
  107. Andreas Huettl, Peter-Robert König: SATAN – Jünger, Jäger und Justiz. Kreuzfeuer Verlag, Augsburg 2006, ISBN 3-937611-01-0, S. 290
  108. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 330–331.; sowie: The Magical Record of the Beast 666.
  109. a b John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996, ISBN 3-89631-153-0, S. 433 und S. 437.
  110. Julia Iwersen: Wege der Esoterik. Ideen und Ziele. Herder, Freiburg im Breisgau 2003, ISBN 3-451-04940-6. S. 123 f.
  111. Lon Milo DuQuette: The Magick of Aleister Crowley. A Handbook of Rituals of Thelema. Weiser, San Francisco 2003, S. 2 f.; Henrik Bogdan und Martin P. Starr: Introduction. In: dieselben (Hrsg.): Aleister Crowley and Western Esotericism. Oxford University Press, Oxford 2012, S. 12; Asbjørn Dyrendal: Satan and the Beast. The Influence of Aleister Crowley on Modern Satanism. In: ebenda, S. 369–394.
  112. Julia Iwersen: Wege der Esoterik. Ideen und Ziele. Herder, Freiburg im Breisgau 2003, ISBN 3-451-04940-6. S. 152.
  113. Marco Pasi: Crowley, Aleister. In: Wouter J. Hanegraaff (Hrsg.): Dictionary of Gnosis & Western Esotericism. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S. 284.
  114. Joachim Schmidt: Satanismus – Mythos und Wirklichkeit; Marburg 2002; ISBN 3-927165-66-2. S. 131.
  115. Sebastian Berndt: Gott haßt die Jünger der Lüge: Ein Versuch über Metal und Christentum: Metal als gesellschaftliches Zeitphänomen mit ethischen und religiösen Implikationen. Verlag Tredition 2012. ISBN 978-3-8472-7090-4. S. 95.
  116. Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurerlexikon. F.A. Herbig, 2000, S. 719.
  117. Karl R. H. Frick: Satan und die Satanisten. Satanismus und Freimaurerei. Band III. Marix Verlag, Wiesbaden 2006, ISBN 3-86539-069-2, S. 130–131.
  118. Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Marix Verlag Wiesbaden 2002, ISBN 3-86539-185-0, S. 254.
  119. Karl R. H. Frick: Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts. Band II Marix Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-044-7, S. 36.
  120. a b Norbert Borrmann: Vampirismus oder die Sehnsucht nach Unsterblichkeit. Kreuzlingen und München 1999. S. 111 und S. 133-134.
  121. Mario Praz: Liebe, Tod und Teufel. Die schwarze Romantik. Carl Hanser München 1963. S. 417–418.
  122. Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Marix Verlag Wiesbaden 2002, ISBN 3-86539-185-0, S. 458 und S 437.
  123. Church of Satan FAQ 15. OCCULTISM/CROWLEY/WICCA/VOODOO, abgerufen am 14. Oktober 2012.
  124. Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Marix Verlag Wiesbaden 2002, ISBN 3-86539-185-0, S 437.
  125. a b Sebastian Berndt: Gott haßt die Jünger der Lüge: Ein Versuch über Metal und Christentum: Metal als gesellschaftliches Zeitphänomen mit ethischen und religiösen Implikationen. Verlag Tredition 2012. ISBN 978-3-8472-7090-4. S. 96.
  126. Gerald Willms: Die wunderbare Welt der Sekten: Von Paulus bis Scientology. Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 1. Auflage 2012, S. 156 und S. 258–259.
  127. Joachim Schmidt: Satanismus. Mythos und Wirklichkeit. Diagonal-Verlag, Marburg 1992. S. 137f.
  128. Joachim Schmidt: Satanismus. Mythos und Wirklichkeit. Diagonal-Verlag, Marburg 1992. S. 130-138.
  129. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996. S. 33.
  130. Marco Pasi: Aleister Crowley und die Versuchung der Politik. Ares-Verlag. Graz 2006. S. 50.
  131. John Symonds: Aleister Crowley. Das Tier 666. Heinrich Hugendubel Verlag München 1996. S. 34.
  132. Gerald Willms: Die wunderbare Welt der Sekten: Von Paulus bis Scientology. Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 1. Auflage 2012, S. 156.
  133. http://www.telegraph.co.uk/culture/8734889/Aleister-Crowley-The-Biography-by-Tobias-Churton-review.html
  134. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 126–127.
  135. William Somerset Maugham: Fragment einer Autobiographie, in: Der Magier, München, 2004, S. 8–9.
  136. Mysterium Aleister Crowley. Sex, Sex, Sex war seine Nummer. Spiegel Online-Artikel von Stefan Beuse und Benjamin Maack.
  137. Josef Dvorak: Satanismus. Schwarze Rituale, Teufelswahn und Exorzismus. Geschichte und Gegenwart. Frankfurt am Main: Eichborn 1989, S. 122ff.
  138. Michael Moynihan, Didrik Søderlind: Lords of Chaos, First Edition, Feral House 1998, ISBN 0-922915-48-2, S. 5.
  139. Michael Moynihan, Didrik Søderlind: Lords of Chaos: The Bloody Rise of the Satanic Metal Underground. Feral House 1998, ISBN 0-922915-48-2, S. 3f.
  140. Am Ende hielt er sich für den Sohn von Aleister Crowley. http://www.rockzirkus.de/lexikon/bilder/b/bond/bond.htm
  141. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 123ff.
  142. Gerald Willms: Die wunderbare Welt der Sekten: Von Paulus bis Scientology. Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 1. Auflage 2012, S. 156 und S. 260.
  143. Joachim Schmidt: Satanismus. Mythos und Wirklichkeit. Diagonal-Verlag, Marburg 1992. S. 147.
  144. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 117.
  145. Christian Bouchet: Aleister Crowley. Das Leben eines modernen Magiers. Urania Verlags AG, 2000, ISBN 3-908654-09-2, S. 114–117.
  146. Joachim Schmidt: Satanismus. Mythos und Wirklichkeit. Diagonal-Verlag, Marburg 1992. S. 131.