Alistair Brownlee

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Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alistair Brownlee Triathlon

Olympiasieger Alistair Brownlee, 2012

Olympiasieger Alistair Brownlee, 2012

Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 23. April 1988 (29 Jahre)
Geburtsort Dewsbury
Größe 184 cm
Gewicht 70 kg
Vereine
Aktuell Olympic Podium (BTF)
seit 2017 Bahrain Elite Endurance Triathlon Team
Erfolge
2006, 2007 2 x Vize-Weltmeister Duathlon
2009, 2011 2 x Weltmeister Triathlon Kurzdistanz
2010, 2011, 2014 3 x Europameister Triathlon Kurzdistanz
2011 Weltmeister Mixed Relay
2012, 2016 2 x Sieger Olympische Spiele
2016 Weltmeister Aquathlon
Status
aktiv

Alistair Edward Brownlee (* 23. April 1988 in Dewsbury, Yorkshire) ist ein britischer Duathlet, Triathlet, zweimaliger Triathlon-Weltmeister auf der Kurzdistanz (2009, 2011), zweimaliger Olympiasieger (2012, 2016) sowie amtierender Aquathlon-Weltmeister (2016).

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater war Läufer, seine Mutter Schwimmerin und über seinen Onkel kam er zum Triathlon. Brownlee lebt heute in Horsforth, Leeds. Auch sein jüngerer Bruder Jonathan Brownlee ist ein sehr erfolgreicher Triathlet. Die beiden waren BT (British Telecom) Ambassador des Olympia-2012-Projektes.[1]

2006 und erneut 2007 wurde er Duathlon-Vize-Weltmeister bei den Junioren. Im Jahr 2008 gewann Brownlee die U23-WM und wurde bei den Olympischen Spielen in Peking 12.

Weltmeister Triathlon Kurzdistanz 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 gewann Alistair Brownlee die Weltmeisterschaftsserie überlegen und wurde in fast allen Teil-Bewerben Erster (Madrid, Washington DC, Kitzbühel, London und Gold Coast). 2010 gewann Alistair Brownlee die Elite-Europameisterschaft, laborierte danach jedoch an einem Ermüdungsbruch des Oberschenkels.

2011 kehrte Brownlee mit starken Leistungen zurück und dominiert klar die Top-Rennen: In Madrid und Kitzbühel wurde er wieder Erster in Folge, die Europameisterschaft konnte er mit seinem Bruder Jonathan Brownlee als Vize-Europameister klar für sich entscheiden und sich erneut den Titel des Triathlon-Weltmeisters auf der Olympischen Distanz holen.

Sieger Olympische Sommerspiele 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2012 gewann er bei den Olympischen Spielen in London die Goldmedaille und sein Bruder Jonathan wurde Dritter.

Im Rahmen der ITU World Championship Series 2015 belegte er den 14. Rang.

Sieger Olympische Sommerspiele 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alistair Brownlee qualifizierte sich 2016 erneut für einen Startplatz bei den Olympischen Spielen und er ging in Brasilien für Großbritannien an den Start – zusammen mit Helen Jenkins, Non Stanford und Vicky Holland, Gordon Benson sowie seinem Bruder Jonathan. Am 18. August gewann er in Rio de Janeiro seine zweite Olympia-Goldmedaille und als erster Athlet konnte er einen Olympiasieg erfolgreich verteidigen. Sein Bruder wurde Zweiter.
Im September wurde er in Mexiko Aquathlon-Weltmeister. Im letzten Rennen der Weltmeisterschaft-Rennserie 2016 wurde er in Mexiko Dritter und belegte damit in der Jahreswertung den zehnten Rang.

Erster Start Triathlon-Mitteldistanz 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er startet im Bundeskader der British Triathlon Federation und seit 2017 für das 13-köpfige „Bahrain Elite Endurance Triathlon Team“.[2] Im April konnte er bei seinem ersten Start auf der Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) in Spanien den Challenge Gran Canaria für sich entscheiden.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jonathan Brownlee: Moving up and setting my sights on my brother (abgerufen am 8. Juni 2011)
  2. Alistair Brownlee startet für das Bahrain Endurance 13 Team (14. Februar 2017)
  3. Richard Murray sichert sich Jackpot (19. März 2017)
  4. Triathlon WM-Serie: Justus rennt zu Silber, Gomez wird Weltmeister
  5. Triathlon-EM: Brownlee führt Gomez vor
  6. Kai Baumgartner: Britischer Sieg durch Alistair Brownlee bei ITU Triathlon WM Serie in Kitzbühel, Maik Petzold und Daniel Unger in den Top 5. In: 3athlon.de. 11. Juli 2009. Archiviert vom Original am 17. Juli 2009.
  7. Spirig holt EM-Titel. In: Der Bund. 6. Juli 2009.
  8. Triathlon-EM – Javier Gomez holt den Titel
  9. Gregor Buchholz Vize-Weltmeister U23
  10. Die EM 2005 fehlt in den Profile Pages der Triathleten; das Ergebnis lässt sich jedoch auf Alexandroupolis 2005 ETU Triathlon European Championship Official results – Junior Men. 23. Juli 2005, abgerufen am 12. Juli 2011 (PDF, 631 kB). ersehen.