Belm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Belm
Belm
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Belm hervorgehoben
Koordinaten: 52° 18′ N, 8° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osnabrück
Höhe: 81 m ü. NHN
Fläche: 46,66 km²
Einwohner: 13.519 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 290 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49191
Vorwahl: 05406
Kfz-Kennzeichen: OS
Gemeindeschlüssel: 03 4 59 008
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktring 13
49191 Belm
Webpräsenz: www.belm.de
Bürgermeister: Viktor Hermeler (parteilos)
Lage der Gemeinde Belm im Landkreis Osnabrück
Nordrhein-Westfalen Landkreis Cloppenburg Landkreis Diepholz Landkreis Emsland Landkreis Vechta Osnabrück Alfhausen Ankum Bad Essen Bad Iburg Bad Laer Bad Rothenfelde Badbergen Belm Berge (Niedersachsen) Bersenbrück Bippen Bissendorf Bohmte Bramsche Dissen am Teutoburger Wald Eggermühlen Fürstenau Gehrde Georgsmarienhütte Glandorf Hagen am Teutoburger Wald Hasbergen Hilter am Teutoburger Wald Melle Kettenkamp Menslage Merzen Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück) Nortrup Ostercappeln Quakenbrück Rieste Voltlage WallenhorstKarte
Über dieses Bild

Belm ist eine Gemeinde im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Belm gehört als Vorortgemeinde der Stadt Osnabrück zum Ballungsraum Osnabrück.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belm liegt im Osnabrücker Land an den südlichen Ausläufern des Wiehengebirges und im nordöstlichen Teil des Osnabrücker Hügellandes[2] mitten im Natur- und Geopark TERRA.vita. Mit der Nette und dem Belmer Bach durchfließen zwei Nebenflüsse der Hase das Gemeindegebiet.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geologisch ist die gesamte Region interessant, lassen sich hier doch unterschiedlichste Erdzeitalter vom Trias bis zum Neogen auf einem verhältnismäßig kleinem Raum erleben. So finden sich in dem zum nördlichen Gemeindegebiet gehörenden Abschnitt des Wiehengebirges Schwarzkreide-Schichten, während in den Ortsteilen Belm und Haltern Mergelschichten vorherrschen. Dazwischen liegen Gebiete, die für ihren Reichtum an Saaleeiszeit-Findlingen, wie der Gattberg, berühmt sind.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belm ist klimatisch vom Übergangsklima der gemäßigten Klimazone zwischen dem maritimen Klima der Nordseeküste und dem kontinentalen Klima des Südens und Ostens geprägt. Dabei ist aber der Einfluss des Atlantiks mit seinem Golfstrom aber immer noch größer als der der eurasischen Kontinentalmasse. Das bedeutet, dass die Winter normalerweise weniger kühl und die Sommer weniger heiß sind als zum Beispiel in Hannover oder gar Berlin. Die vorherrschenden Westwinde sorgen dabei für einen regelmäßigen Feuchtigkeitszufluss.


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Belm
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) 0,9 1,4 4,1 7,7 12,3 15,4 16,8 16,5 13,5 9,7 5,0 2,1 Ø 8,8
Niederschlag (mm) 75 55 65 57 69 82 73 72 66 60 76 85 Σ 835
Sonnenstunden (h/d) 1 2 3 5 6 6 6 6 4 3 2 1 Ø 3,8
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
75
55
65
57
69
82
73
72
66
60
76
85
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Wetterstation Belm - Deutscher Wetterdienst, Klimadaten Mittelwerte: 1961 bis 1990[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Bramsche, im Osten an Ostercappeln, im Südosten an Bissendorf, im Südwesten und Westen an die kreisfreie Stadt Osnabrück (Ortsteile: Darum/Gretesch/Lüstringen, Widukindland, Dodesheide und Haste) und im Nordwesten an Wallenhorst.

Wallenhorst
12 km
Engter
13 km
Ostercappeln
9 km
Osnabrück
9 km
Nachbargemeinden Bad Essen
16 km
Osnabrück
9 km
Kloster Oesede
15 km
Bissendorf
10 km

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in folgende Ortsteile: Belm (-Powe), Icker, Haltern (-Wellingen) und Vehrte.

Ortsteil Größe (km²) Einwohner[4] Einwohner/km²
Belm (incl. Powe) 20,1 9373 466
Haltern (incl. Wellingen) 10,2 625 61
Icker 10,4 1089 104
Vehrte 15,8 2928 185

Belm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Ortskern Belm, der der Gemeinde ihren Namen gab, entstand aus der Fusion der Gemeinden (Alt-)Belm und Powe. Er ist der einwohnermäßig größte Ortsteil der Gemeinde, hier befindet sich auch das eigentliche Gemeindezentrum mit Rathaus, Schul- und Sportzentrum, Geschäften, Einkaufszentren, Industrie- und Handwerksbetrieben. Der Ort wird von Nordosten nach Südwesten von der Bundesstraße 51 geteilt. Nördlich davon haben sich ein Großteil der Industriebetriebe und Einkaufszentren angesiedelt, während sich südlich die Wohngebiete mit allen kulturellen und sozialen Einrichtungen sowie kleineren Geschäften und Restaurants ausbreiten. Der Marktplatz vor dem Rathaus ist alljährlich im Sommer acht Wochen lang Schauplatz des Belmer Kultursommers sowie des jeden Donnerstag stattfindenden Wochenmarktes.

Icker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icker ist ein Ortsteil in der Gemeinde Belm im Osnabrücker Land.

Icker Loch

Es ist unter anderem dadurch bekannt, dass es dort seit 1411 insgesamt drei Erdfälle gab.

Der erste Erdfall (Die „Icker Kuhle“) ereignete sich 1411. Der zweite Erdfall, der „Icker Kolk“ („unergründliche Kolk“, „grundlose Kolk“) existierte etwa von 1564 bis 1864 und war danach wieder verschwunden.

Der dritte Erdfall geschah am 22. April 1782. Er kündigte sich Berichten zufolge mit „heftigen Sausen gleich einem Wirbelwinde und starkem Hagelwetter unter der Erde“ an. Gegen Abend hatte das „Icker Loch“ einen Durchmesser von ungefähr 15 m. Nach weiteren zwei Wochen war es fast doppelt so groß. Das Icker Loch existiert noch heute und hat noch immer einen Durchmesser von etwa 20–25 m. Überlieferungen zufolge soll das Loch 40 Meter tief sein und eine Kutsche soll in ihm versunken sein. Taucher der Polizei Niedersachsen ergründeten im Jahre 2012 bei der Suche nach einem entwendeten Tresor die Vertiefung und stellten eine Wassertiefe von 2,2 m fest. [5] Das Icker Loch befindet sich in der Nähe des ehemaligen Icker Kolks, allerdings nicht auf Belmer Gebiet, sondern wenige Meter westlich der Grenze zur Gemeinde Wallenhorst.

Vehrte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

alter Vehrter Bahnhof

Der Ortsteil Vehrte der Gemeinde Belm liegt etwa 12 km nordöstlich von Osnabrück und ca. 6,5 km nördlich von Belm am Südhang des bewaldeten Wiehengebirges. Er ist im Gegensatz zu vielen anderen Orten der Region keine Durchfahrsiedlung. Der Vehrter Bahnhof befindet sich auf einer Höhe von 127 m ü. NN. außerhalb der Siedlung. Vehrte ist flächenmäßig der größte Teil Belms.

Nordöstlich grenzt der Ortsteil direkt an Schwagstorf, im Nordwesten an Venne (beide Gemeinde Ostercappeln). Der Westen grenzt an den Belmer Ortsteil Icker, der Osten an den Ortsteil Haltern sowie der Süden an den Ortsteil Powe. Zu Vehrte gehört auch das ehemalige Gut Astrup mit seinem, im 19. Jahrhundert erbauten und 1955 abgerissenen, Schloss Astrup[6].

Der größte Teil der Einwohner wohnt in Vehrte-Nord, einem vornehmlich nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Wohngebiet entlang dem Wittekindsweg im Osten und der Bergstraße im Westen. Der Wiehengebirge-Fernwanderweg Wittekindsweg, der DiVa Walk sowie die Straße der Megalithkultur[7] führen hier über das Belmer Gemeindegebiet.

Geologisch ist Vehrte interessant, da im Ort noch verschiedene Spuren der Erdgeschichte zu finden sind. So entstanden in der Jungsteinzeit mehrere Großsteingräber, wie die Großsteingräber bei Vehrte (des "Teufels Backtrog" und des "Teufels Backofen") aus den heute noch verbreitet zu sehenden Findlingen oder Menhire wie der Süntelstein[8] oder dem Butterstein[9] im "Steinernen Meer"[10] auf dem Gattberg, welche als Überbleibsel der Saaleeiszeit häufig in der Region sind. Des Weiteren sind als Reste der Weichsel-Kaltzeit Lössböden in Senken zu finden.

Ein Naturdenkmal ist die Schwarzkreidegrube. Sie ist aus Faulschlamm vor Millionen Jahren entstanden und wurde bis ins 20. Jahrhundert noch abgebaut und exportiert. Schwarzkreide ist ein inkohlter Ölschiefer

Die Ortsteile Vehrte und Icker liegen beide an der Nette.

Haltern-Wellingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sloopsteine von Haltern

Haltern und Wellingen[11] bilden den kleinsten Ortsteil und liegen im östlichen Teil des Gemeindegebietes. Eine interessante Sehenswürdigkeit sind die Sloopsteine von Haltern. In Wellingen direkt auf der Grenze zwischen Belm und Bissendorf (postalisch) befindet sich die 18-Loch-Anlage des Osnabrücker Golfclubs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Funde bezeugen eine Besiedlungsgeschichte, die schon länger als 5000 Jahre andauert. Werkzeuge[12] der Menschen der Mittleren und die nordische Megalitharchitektur der Jungsteinzeit (als Beispiel die Sloopsteine in Haltern[13]), Gefäße der Germanen, hier sind vor allem die Brukterer, Chasuarier und Cherusker zu nennen[14], Münzen[15] der Römer, Geschichten um Widukind und seiner Frau Geva aus karolingischer Zeit, Belm gehörte damals zum Gau Threcwithi (Raum Osnabrück und Tecklenburg)[16], sie alle hinterließen ihre Spuren im Gemeindegebiet. Belms eigentliche Geschichte begann aber erst in der Zeit nach Karl dem Großen, was durch die Gründung der Belmer Mühle um 840 belegt ist[17]. Die heutige Gemeinde Belm umfasst den größten Teil des alten, im 9. Jahrhundert entstandenen Kirchspiels Belm (adlige Eigenkirche)[18]. Zu ihm gehörten die Bauerschaften Icker (1090 erste Erwähnung als Ickari)[19], Vehrte (1050 erste Erwähnung als Fariti)[20], Powe, Haltern und Wellingen sowie Gretesch, Darum und Lüstringen. Daraus gingen im 11. Jahrhundert die vier selbständigen Markgenossenschaften Haltern-Wellingen, Vehrte-Powe, Icker und Darum-Gretesch-Lüstringen hervor.

Erste Erwähnung fand der Ort Ende des 12. Jahrhunderts unter der Bezeichnung Belehem. Später wurde daraus Belehm (1224), dann Belham (1483)[21] und am Ende Belm. 1853 schlossen sich die Bauerschaften zur Samtgemeinde Belm zusammen. 1968 vereinigten sich die Gemeinden Belm und Powe freiwillig. Im Zuge der Gebietsreform von 1972 entstand die heutige Gemeinde Belm aus den vorherigen Gemeinden Belm, Haltern, Icker, Powe und Vehrte.[22] Historischer Mittelpunkt des alten Ortskerns Belm ist die im Übergangsstil von Romanik zur Gotik gebaute katholische Kirche Sankt Dionysius (Mitte des 13. Jahrhunderts)[23][24]. Die heutige Mühle entstand im Jahre 1899[25].

Anzumerken bleibt noch, dass, aufgrund eines Beschlusses des Westfälischen Friedens das Bekenntnis der Pfarrer aus dem Jahre 1624 ausschlaggebend für die Konfessionszugehörigkeit der Gemeinde sei, Belm katholisch blieb, obwohl ca. 90 Prozent der Bewohner Protestanten waren. Pfarrer Hoetmar bekannte sich damals zum katholischen Glauben[26]. Erst im Jahre 1812 erhielten die Protestanten durch Napoléon I. von Moskau aus die Erlaubnis, eine Kirche bauen zu dürfen[27][28].

Am 6. August 2001 fräste ein F1/F2-Tornado mitten durchs Ortszentrum der Gemeinde eine sechs Kilometer lange und 50 Meter breite Schneise. Der Gesamtschaden lag bei über 5 Millionen DM[32][33][34].

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1968 wurden die Gemeinden Belm und Powe zusammengeschlossen. Am 1. Juli 1972 wurden Haltern, Icker und Vehrte eingegliedert.[35]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1939 1950 1961 1970 1980 1990 1995 2000 2005 2010 2011 2013
Einwohner 3.977 6.350 6.353 8.559 10.617 11.824 14.359 14.012 13.818 13.583 13.516 13.553

Die Zahlen basieren auf Angaben der Gemeinde Belm (bis 1980)[36] sowie des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen [37].

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-lutherisch: 5497 Einwohner
  • Römisch-katholisch: 5385 Einwohner
  • Reformiert: 175 Einwohner
  • Sonstige: 3288 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat gegenwärtig 26 Mitglieder aus vier Parteien oder Gruppen. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Rates.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Gemeinde Belm: Wahlergebnisse und Gemeinderäte
CDU SPD Grüne FDP UWG Einzel-
bewerber
Sonstige Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Rat  %
1996–2001 46,7 16 29,5 9 5,7 1 1,7 0 15,4 5 0,9 0 - - 100 31 66,7
2001–2006 51,7 16 28,2 9 3,9 1 2,6 0 13,6 4 - - - - 100 30 57,4
2006–2011 48,4 13 30,5 8 8,0 2 3,4 1 9,7 2 - - - - 100 26 51,3
2011–2016 41,7 11 30,6 8 15,6 4 1,0 0 10,6 3 0,4 0 - - 100 26 49,7
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[38], Landkreis Osnabrück[39][40][41].
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet, da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2001 wird das Bürgermeisteramt hauptamtlich besetzt.

  • 1967–1976: Heinrich Meyer-Osterhus (CDU)
  • 1976–1989: Ludwig Glüsenkamp (CDU)
  • 1989-2013: Bernhard Wellmann (CDU)[42]
  • seit 2013: Viktor Hermeler (parteilos)

Bei der Direktwahl am 22. September 2013 erhielt Viktor Hermeler 67,54 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 69,15 Prozent. Die Amtszeit begann am 1. November 2013.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belmer Wappen

Der silberne Hintergrund stellt das Grau des Süntelsteins dar, während das Kreuz auf dessen senkrechten und waagerechten Sprung im Stein hinweist sowie auf die Jahrhunderte andauernde Herrschaft des Bischofs von Osnabrück. Der rote Kesselhaken bezieht sich auf eine ehemals in Belm ansässige Grundbesitzerfamilie. Ferner repräsentieren die Farben silber und schwarz die Stadt Osnabrück und die Farben rot und schwarz das Bistum Osnabrück[43].

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Belm unterhält derzeit eine innerdeutsche und zwei internationale Partnerschaften.

Seit dem 14. September 2004 gibt es eine offizielle Städtepartnerschaft mit der Stadt Elterlein im Erzgebirge. Die freundschaftlichen Beziehungen basieren auf ersten Kontakten in den 1950er Jahren. Eine zweite Partnerschaft wurde am 26. Mai 2006 mit der Gemeinde Kolno in Polen geschlossen. Kolno (ehem. Groß Köllen) liegt im Landkreis Olsztyn (ehem. Allenstein) in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Die dritte Partnerschaft wurde am 26. Juli 2007 offiziell in Englewood, Colorado, geschlossen. Englewood ist ein Vorort im Süden von Denver.

Kultur, Sport und Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BiKult e.V.

BiKult bedeutet „Verein für Bildung und Kultur in Belm“. Er organisiert Kurse und Seminare der Belmer Kreisvolkshochschule sowie auch eine große Anzahl kultureller Angebote wie Reisen, Ausstellungsbesuche und kreative Freizeitgestaltung unterschiedlichster Ausprägung.[44]

  • Belmer-Mühle e.V.

Der Verein widmet sich dem Erhalt des historischen Gebäudes „Belmer Mühle“ und der dazugehörigen Mühlentechnik und stellt Räume für Veranstaltungen und Kunstausstellungen zur Verfügung. Ferner bietet er Demonstrationen der Mühlentechnik anlässlich des Deutschen Mühlentages sowie für Schulen, Kindergärten und sonstige Gruppen[31].

Belm ist zudem Sitz des Senders Radio Marabu.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikcorps Belm e.V.

Der überregional bekannte Verein widmet sich der Blasmusik mit einem breiten Repertoire an Märschen, Potpourries, Polka, Walzer Schlager, Evergreens, modernen Songs, Stimmungslieder, Karnevalsschlager, Blues und Jazz, Musik für feierliche Anlässe und Weihnachtslieder. Ein Höhepunkt der Vereinsarbeit ist die alljährliche Teilnahme am Schull- und Veedelsumzug beim Kölner Karneval[45].

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Belmer Mühle, um 840 gegründet, letzter Neubau im Jahre 1899
  • Romanisch-gotische Kirche Sankt Dionysius (Mitte des 13. Jahrhunderts)
  • Evangelisch-lutherische Christuskirche, erbaut 1815–1819
  • Schinkelturm, ein 158 Meter hoher Fernmeldeturm direkt an der Belmer Grenze auf Osnabrücker Grund

Naturschutzgebiete und Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bujinkan Ninpo e.V.[46]
  • Motor-Sport Vehrte[47]
  • Sportvereinigung Concordia Belm-Powe e.V.[48]
    • Basketball
    • Fußball
    • Handball
    • Karate
    • Tischtennis
    • Turnen
    • Volleyball
  • Spiel und Sport Vehrte e. V.[49]
    • Basketball
    • Fußball
    • Leichtathletik
    • Orientierungslauf
    • TaeKwonDo
    • Tanzen
    • Tennis
    • Turnen
    • Volleyball
  • Tennis-Club Belm e.V.[50]
    • Boule
    • Tennis

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Veranstaltungsreihe ist der so genannte „Belmer Kultursommer“. Vom ersten Freitag im Juli bis zum letzten Freitag im August wird dort ein abwechslungsreiches Musikprogramm "draußen und umsonst" geboten. Kooperationspartner des Belmer Kultursommers ist seit 2010 das Gasthaus Lecon, das in den Sommermonaten zu wechselnden Terminen mit "Lecons Musikabenden" ebenfalls ein breitgefächertes Musikprogramm anbietet.

Eine weitere Veranstaltung ist das jedes Jahr stattfindende Belmer Feuerwehrfest vom 30. April bis 1. Mai mit einem großen „Tanz in den Mai“. Am zweiten Sonntag im September veranstaltet der Verein Motor-Sport-Vehrte seine „Oldtimer-Rallye“ mit vielen Teilnehmern aus dem Umkreis und sehenswerten historischen Fahrzeugen. Das zweite Oktoberwochenende steht seit mehr als hundert Jahren ganz im Zeichen der Belmer Kirmes.

Am ersten Septemberwochenende veranstaltet das "Forum Belmer Unternehmen (FBU)" den Belmer Septembermarkt mit Gewerbeschau.

Der Belmer Weihnachtsmarkt findet traditionell am ersten Adventswochenende im alten Ortskern statt. Im Zwei-Jahres-Rhythmus gibt es auch im Ortsteil Vehrte einen kleinen Weihnachtsmarkt. Immer am zweiten Adventswochenende lädt das Musikcorps Belm zum Adventskonzert ein.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraßen Bundesstraße B 51 und B 65 durchqueren das Gemeindegebiet auf einer gemeinsamen Strecke (Bremer Straße) von Nordosten nach Südwesten. Auf dem Gebiet der Stadt Osnabrück, etwa 1500 Meter hinter der Gemeindegrenze, werden sie zur Bundesautobahn A 33. Diese soll schon seit Jahrzehnten weitergebaut werden, um die Lücke zur A 1 zu schließen.

Die Eisenbahnstrecke Osnabrück-Bremen führt durch Belmer Gebiet. Der Bahnhof im Gemeindeteil Belm ist jedoch seit den 1950er Jahren, der im Gemeindeteil Vehrte seit den 1970er Jahren außer Betrieb.

Im ÖPNV ist Belm durch Linienbusse im 10-Minuten-Takt an Osnabrück angebunden. Weitere Regionalbusse fahren im Stundentakt nach Icker, Vehrte und Ostercappeln.

Arbeitsplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Belm arbeiteten am 1. Juni 2005 2.371 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AVO-Werke: Verwaltung und Teile der Produktion
Verlagshaus Meinders & Elstermann

In Belm sind jegliche Geschäfte (Lebensmittel, Textil, Möbel und Haushaltswaren) zur Grundversorgung vorhanden. Darüber hinaus ist Belm Standort mehrerer größerer Filialisten (Elektro, Bau und Warenhaus) sowie Sitz von Unternehmen der Chemie- und Lebensmittelindustrie und des Verlagswesens.

Zu den größeren Unternehmen mit ihren Hauptsitzen in Belm zählen[51]:

  • AVO-Werke August Beisse GmbH, Gewürzwerk, knapp 600 Beschäftigte[52]
  • JUPITER Heizsysteme GmbH, Fußbodenheizungssysteme – Danfoss-Gruppe, etwa 50 Beschäftigte
  • Meinders & Elstermann GmbH & Co. KG, Druck- und Verlagswesen, etwa 170 Beschäftigte[53]
  • OSNATOL-Werk GmbH & Co. KG, Lackfabrik, etwa 50 Beschäftigte[54]
  • Rendac Icker GmbH & Co. KG (Sobel Holding GmbH), Tierkörperverwertung, konzernweit über 700 Beschäftigte[55]
  • vallo & vogler GmbH, Oberflächenveredelung, etwa 100 Beschäftigte[56]

Weitere für die Gemeinde bedeutende Unternehmen kommen aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Heizung/Sanitär/Solar, KFZ, Mineralbrunnen, Werbetechnik und Gesundheitswesen sowie Supermärkte und Großmärkte.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Belm gibt es eine Haupt- und Realschule (Johannes-Vincke-Schule) mit Ganztagsangebot und zwei Grundschulen.

In den Ortsteilen Vehrte und Icker gibt es je eine Grundschule. Ferner wird eine frühkindliche Betreuung durch insgesamt sechs Kindergärten angeboten.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß den niedersächsischen Vorgaben über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren hält die Gemeinde Belm eine Freiwillige Feuerwehr in Form einer Schwerpunktfeuerwehr vor. Nicht zuletzt aufgrund der Bebauung der Gemeinde mit etlichen siebenstöckigen Wohnhäusern hält die Feuerwehr eine DLK 23-12 vor; vor allem für die Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen steht zudem ein HLF 20/16 zur Verfügung, auch das TLF 16/25 ist hierfür mit einem hydraulischen Rettungssatz ausgestattet. Ein ELW 1 vervollständigt den Löschzug, der - insbesondere für die Wasserversorgung über lange Wegstrecken - durch ein LF 8 ergänzt wird. Für die Kreisfeuerwehr wird zudem ein GW-Gefahrgut besetzt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter Belms[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Kreutzjans, Pastor (2007)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Günter Peters: Archäologische Denkmäler und Funde im Landkreis Osnabrück, Verlag August Lax, Hildesheim 1973
  • Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern – Das Osnabrücker Land I, Bd. 42, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0311-4
  • Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern – Das Osnabrücker Land II, Bd. 43, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0312-2
  • Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern – Das Osnabrücker Land III, Bd. 44, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0313-0
  • Irmgard Sprang (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 1, 1980
  • Gemeinde Belm (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 2, 1985
  • Jürgen Schlumbohm: Lebensläufe, Familien, Höfe. Die Bauern und Heuerleute des Osnabrückischen Kirchspiels Belm in proto-industrieller Zeit, 1650–1860, Vandenhoeck & Ruprecht,2. Auflage, Göttingen 1997, ISBN 3-525-35647-1
  • Wilhelm Borgmeier (Hrsg.): Vehrte von damals bis heute, 2006
  • Gerd-Ulrich Piesch: Belm in alten Ansichten Band 1, 1983–2010, ISBN 978-90-288-2159-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Belm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Verschiedene Autoren: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952–1994. → Online-Karten
    • Blatt 83/84: Osnabrück/Bentheim (Sofie Meisel 1961; 66 S.) → Karte (PDF, 6,6 MB)
  3. Deutscher Wetterdienst.
  4. http://www.belm.de/staticsite/staticsite.php?menuid=35&topmenu=23
  5. Taucheinsatz im Icker Loch in: pro Polizei September/Oktober 2012
  6. Wilhelm Borgmeier (Hrsg.): Vehrte von damals bis heute, 2006, S. 92ff
  7. http://www.strassedermegalithkultur.de/
  8. www.stonepages.de.
  9. www.stonepages.de.
  10. www.naturpark-terravita.de.
  11. http://www.belm.de/staticsite/staticsite.php?menuid=38&topmenu=23
  12. Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern - Das Osnabrücker Land I, Bd. 42, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, S. 145f
  13. Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern - Das Osnabrücker Land I, Bd. 42, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, S. 147
  14. Gerd-Ulrich Piesch, Zur Geschichte der Gemeinde Belm im Mittelalter, in: Gemeinde Belm (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 2, 1985, S. 9ff.
  15. Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern - Das Osnabrücker Land I, Bd. 42, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, S. 155-165
  16. Gerd-Ulrich Piesch, Zur Geschichte der Gemeinde Belm im Mittelalter, in: Gemeinde Belm (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 2, 1985, S. 15.
  17. Gemeinde Belm (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 2, 1985, S. 94.
  18. Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern - Das Osnabrücker Land II, Bd. 43, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, S. 137
  19. http://www.te-gen.de/index.php?id=238
  20. http://www.te-gen.de/index.php?id=238
  21. Irmgard Sprang (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 1, 1980, S. 11.
  22. www.hbol.de.
  23. Ilsetraud Lindemann, Die katholische Kirche St. Dionysius, in: Irmgard Sprang (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 1, 1980, S. 62.
  24. http://www.kath-kirche-belm.de/stdiofuehrer/stdionysius.html
  25. http://www.belm.de/pics/medien/1_1222874228/Downloads.pdf
  26. http://www.te-gen.de/index.php?id=238
  27. Ilsetraud Lindemann, Die katholische Kirche St. Dionysius, in: Irmgard Sprang (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 1, 1980, S. 68ff.
  28. Wilhelm Imsieke, Die evangelische Kirche in Belm, in: Gemeinde Belm (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 2, 1985, S. 209-224.
  29. Gemeinde Belm (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 2, 1985, S. 210.
  30. Gemeinde Belm (Hrsg.): Heimatbuch Belm, Bd. 2, 1985, S. 217ff.
  31. a b http://www.belmer-muehle.de/
  32. http://www.naturgewalten.de/010806belm.htm
  33. http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/75150/als-der-tornado-in-belm-wutete-erinnerungen-zehn-jahre-nach-der-katastrophe
  34. http://www.tornadoliste.de/tornadoliste2001.htm
  35. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 258.
  36. http://www.belm.de/staticsite/staticsite.php?menuid=35&topmenu=23&keepmenu=inactive
  37. http://www.lskn.niedersachsen.de/
  38. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Tabelle 5000311
  39. Landkreis Osnabrück, Amtliche Endergebnisse der Kreiswahl am 9. September 2001 (Memento vom 25. Mai 2005 im Internet Archive) (PDF; 528 kB)
  40. Die Kommunalwahl Landkreis Osnabrück vom 11. September 2011 (enthält auch Ergebnisse 2006). Landkreis Osnabrück, abgerufen am 6. März 2016 (PDF 8,0MB S. 46 Spalte "Gemeindewahlen").
  41. http://www.landkreis-osnabrueck.de/verwaltung-europa-politik/politik-und-kreistag/wahlen/ergebnisse-kommunalwahlen-2006-und-2001.html
  42. Wilhelm Borgmeier (Hrsg.): Vehrte von damals bis heute, 2006, S. 308f
  43. http://www.belm.de/staticsite/staticsite.php?menuid=91&topmenu=23&keepmenu=inactive
  44. http://www.bikult.de/.
  45. http://www.musikcorps-belm.de/
  46. Internetauftritt des Bujinkan Ninpo e.V.
  47. Internetauftritt des Motor-Sport Vehrte.
  48. Internetauftritt des SV Concordia Belm-Powe e.V.
  49. Internetauftritt des Spiel und Sport Vehrte e.V.
  50. Internetauftritt des Tennis-Club Belm e.V.
  51. www.regis-online.de.
  52. Internetauftritt der Avo-Werke.
  53. Internetauftritt von Meinders & Elstermann.
  54. Internetauftritt von Osnatol.
  55. https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.sessionid=2775f848c98ff9a2732f7f135475b504&page.navid=detailsearchlisttodetailsearchdetail&fts_search_list.selected=a88d1d53e59ed7d6&fts_search_list.destHistoryId=73665
  56. Internetauftritt von vallo & vogler.
  57. www.neue-oz.de (Memento vom 12. Februar 2009 im Internet Archive).
  58. Harald Pistorius, Wir sind alle ein Stück VFL Osnabrück, 2000, S. 223f
  59. http://www.saschaweidner.de/home.html
  60. http://www.unternehmer4punkt0.de/artistpage.php?idm=19&ida=20
  61. www.transfermarkt.de.