Come Together

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Come Together
The Beatles
Veröffentlichung 26. September 1969
Genre(s) Popsong
Autor(en) Lennon/McCartney
Album Abbey Road

Come Together (dt. ‚Kommt zusammen‘) ist das Eröffnungslied des Albums Abbey Road aus dem Jahr 1969 der britischen Rockband The Beatles. Ursprünglich wurde es von John Lennon geschrieben und wie üblich dem Duo Lennon/McCartney zugeschrieben. Einen Monat nach der Veröffentlichung auf Abbey Road wurde der Titel im Oktober 1969 zusammen mit Something als Doppel-A-Seite veröffentlicht. Es war die 21. Single der Beatles, sie erreichte in Deutschland Platz 1.[1]

Entstehung[Bearbeiten]

Dem Lied liegt ein Song zugrunde, den Lennon für Timothy Learys Gouverneurskampagne, die Leary in Kalifornien gegen Ronald Reagan führte, geschrieben hat. Der Slogan der Leary-Kampagne war Come together, join the party. Die Kampagne endete abrupt, als Leary wegen Drogenbesitzes zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.[2]

Gerichtsverfahren wegen Urheberrechten[Bearbeiten]

Come Together wurde zum Gegenstand eines Gerichtsprozesses gegen Lennon, den Chuck Berrys Herausgeber Morry Levy führte, weil eine Textzeile in Come Together zu sehr an Berrys You Can’t Catch Me angelehnt war. Nachdem eine außergerichtliche Einigung erzielt worden war, versprach Lennon, drei weitere Lieder von Levy aufzunehmen. You Can’t Catch Me und Ya Ya wurde von Lennon auf dem Album Rock ’n’ Roll veröffentlicht, das dritte Lied Angel Baby jedoch erst nach seinem Tod.

Erfolge und Coverversionen[Bearbeiten]

Das Lied landete auf Platz 202 in der Liste der 500 besten Songs aller Zeiten des Musikmagazins Rolling Stone.

Von der amerikanischen Hard-Rock-Band Aerosmith stammt die erfolgreichste Coverversion des Liedes. Sie wurde 1978 aufgenommen und erschien auf dem Soundtrack der Spielfilme Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, in dem Aerosmith auch selbst auftrat, und Armageddon – Das jüngste Gericht. Die Coverversion erreichte Platz 23 der Billboard Hot 100.

Weitere Coverversionen stammen unter anderem von Gotthard (1994), den Eurythmics (1987), Michael Jackson (1991), Tina Turner (1976, für ihre Musikdokumentation All This and World War II), Axl Rose und Bruce Springsteen zu Ehren John Lennons zur Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame im Jahr 1994. Tom Jones veröffentlichte 1999 eine Liveaufnahme des Stücks auf seinem Album Reload. Eine weitere Liveaufnahme findet sich auf dem 2013 erschienenen Album Live In Concerts der Henrik Freischlader Band.

Jazz-Versionen stammen von der Mike Westbrook Band, die mit Off Abbey Road (1990) ein komplettes Album der Beatles live einspielte, sowie dem Jazz-Gitarristen Nguyên Lê auf seinem Album Songs of Freedom (2011). Musica Nuda (Petra Magoni e Ferruccio Spinetti) veröffentlichten eine Version auf ihrem Album Musica Nuda 2 (2006).

Michael Jackson, der auch die Rechte an dem Lied hielt, coverte Come Together 1988 für seinen Konzertfilm Moonwalker. Später erschien der Song auch als B-Seite der Single Remember the Time und in gekürzter Fassung auf dem Studioalbum HIStory – Past, Present and Future Book I.

Joe Cocker coverte das Lied 2007 für den Soundtrack des Films Across the Universe.

Die Band Godsmack veröffentlichte ihre Version 2012 auf dem Album Live & Inspired.

Am 27. Juli 2012 traten die Arctic Monkeys bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London auf, sie spielten neben einem eigenen Lied auch Come Together.

2014 veröffentlichte der amerikanische Country-Sänger Eric Church eine Coverversion des Liedes exklusiv auf der Vinyl-Edition seines Albums The Outsiders.

Musiker[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. HIT-BILANZ, deutsche Chart Singles 1956–1998 auf CD-ROM; Norderstedt: TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur GmbH, 1999
  2. The Beatles Bible: Come Together