Friedrich Glauser

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Friedrich Glauser auf der Titelseite der Zürcher Illustrierten vom 3. De­zember 1937 (Foto: Gotthard Schuh)

Friedrich Charles Glauser (* 4. Februar 1896 in Wien; † 8. Dezember 1938 in Nervi bei Genua) war ein Schweizer Schriftsteller. Er gilt als einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren und wurde vor allem durch seine fünf Wachtmeister-Studer-Romane bekannt.

Glauser über Glauser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. Juni 1937 schrieb Glauser in einem Brief an Josef Halperin («Mo.» steht für die Droge Morphin, von der Glauser während langer Phasen seines Lebens stark abhängig war):

«1896 geboren in Wien von österreichischer Mutter und Schweizer Vater. Grossvater väterlicherseits Goldgräber in Kalifornien (sans blague), mütterlicherseits Hofrat. Volksschule, 3 Klassen Gymnasium in Wien. Dann 3 Jahre Landerziehungsheim Glarisegg. Dann 3 Jahre Collège de Genève. Dort kurz vor der Matura hinausgeschmissen… Kantonale Matura in Zürich. 1 Semester Chemie. Dann Dadaismus. Vater wollte mich internieren lassen und unter Vormundschaft stellen. Flucht nach Genf … 1 Jahr (1919) in Münsingen interniert. Flucht von dort. 1 Jahr Ascona. Verhaftung wegen Mo. Rücktransport. 3 Monate Burghölzli (Gegenexpertise, weil Genf mich für schizophren erklärt hatte). 1921–23 Fremdenlegion. Dann Paris Plongeur [Tellerwäscher]. Belgien Kohlengruben. Später in Charleroi Krankenwärter. Wieder Mo. Internierung in Belgien. Rücktransport in die Schweiz. 1 Jahr administrativ Witzwil. Nachher 1 Jahr Handlanger in einer Baumschule. Analyse (1 Jahr) … Als Gärtner nach Basel, dann nach Winterthur. In dieser Zeit den Legionsroman geschrieben (1928/1929), 1930/1931 Jahreskurs Gartenbauschule Oeschberg. Juli 31 Nachanalyse. Januar 1932 bis Juli 32 Paris als ‹freier Schriftsteller› (wie man so schön sagt). Zum Besuch meines Vaters nach Mannheim. Dort wegen falschen Rezepten arrestiert. Rücktransport in die Schweiz. Von Juli 32–Mai 1936 interniert. Et puis voilà. Ce n’est pas très beau …»

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend in Wien, Steckborn und Genf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Charles Glauser wurde am 4. Februar 1896 in Wien geboren als Sohn des Schweizer Lehrers Charles Pierre Glauser († 1937) und seiner Frau Theresia, geborene Scubitz, aus Graz. Nachdem sie 1900 gestorben war, heiratete sein Vater 1902 ein zweites Mal. Schon in der Volksschule war Friedrich kein besonders guter Schüler. Die dritte Klasse des Gymnasiums musste er repetieren. 1909 trennte sich der Vater von seiner Frau, heiratete 1911 ein drittes Mal und zog nach Mannheim, wo er als Rektor der Handelshochschule tätig war. Von da an kümmerte sich die Grossmutter um die Erziehung des Jungen. Als Glauser nach Ungarn durchbrannte, nahm ihn der Vater von der Schule und steckte ihn 1910 ins Landerziehungsheim Glarisegg in Steckborn. Dort versetzte Glauser einem Lateinlehrer einen Schlag, weil ihn dieser vor die Tür gestellt hatte. Glauser machte Schulden in den umliegenden Dörfern und wurde 1913 gezwungen, die Schule zu verlassen. Sein Vater schickte ihn nach Genf ans Collège de Genève. Glauser arbeitete für eine Zeitung und schrieb eine anonyme, kritische Rezension zu einem Gedichtband eines Lehrers der Schule. Er wurde als Verfasser erkannt und sanktioniert. Daraufhin ging er freiwillig nach Zürich und machte am dortigen Minerva-Institut auf dem zweiten Bildungsweg seine Matura.

Zürcher Jahre, Dadaismus und Fremdenlegion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grab Friedrich Glausers, Friedhof Manegg, Zürich

1916 begann Glauser ein Chemiestudium, brach es aber im gleichen Jahr ab. 1916 trat er in Kontakt mit der Dada-Bewegung. 1918 wurde er entmündigt wegen «liederlichem und ausschweifendem Lebenswandel», sprich: Drogenkonsum, Geldschulden und Konkubinat. Er wurde in der Folge immer wieder in Kliniken und Anstalten interniert, brach aus, wurde erneut gefasst, machte Entziehungskuren, wurde wieder rückfällig, unternahm Suizid­versuche. 1921 floh er zu seinem Vater nach Mannheim, der ihm die Aufnahme in die Fremdenlegion vermittelte. In Marokko absolvierte er die Unteroffiziersschule, wurde in die Administration versetzt und schliesslich wegen Herzleidens im Frühling 1923 ausgemustert.

In Belgien, der Schweiz, Frankreich und Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er arbeitete darauf als Handlanger in einem Kohlebergwerk in Belgien, bis er 1925 in die Schweiz abgeschoben wurde. Dort folgten elf Jahre, die vorwiegend von seiner Krankheit und dem damit verbundenen Drehtür-Effekt geprägt waren. In den Zeiten besserer Gesundheit arbeitete er als Hilfsgärtner, absolvierte 1930/31 eine Ausbildung an der Gartenbauschule Oeschberg bei Koppigen, machte in Paris einen ersten Versuch, sich als freier Schriftsteller niederzulassen.

In der psychiatrischen Klinik Münsingen, wo er unter anderem von Max Müller behandelt wurde, lernte Glauser 1932 die Pflegerin Berthe Bendel kennen. Mit ihr emigrierte er 1936 in ein kleines Dorf bei Chartres; 1937 zogen sie in die Bretagne, im Juni 1938 nach Italien, wo Glauser unter anderem noch an den Studer-Roman-Fragmenten zu arbeiten begann. Am Vorabend der Hochzeit mit ihr brach Glauser in Nervi zusammen und starb im Alter von 42 Jahren.

Seine letzte Ruhestätte fand Friedrich Glauser auf dem Friedhof Manegg in Zürich. 1988 schrieb Peter Bichsel dazu: «Ich kenne auch sein Grab – ich besuche es ab und zu, ich weiss nicht warum –, es ist das erste Grab links nach dem Eingang des Friedhofs Manegg in Zürich, ein kleines Kreuz aus Eichenholz, darauf geschnitzt ein aufgeschlagenes Buch mit einem Federkiel, sein Name, seine Daten, ‹Friedrich Glauser, Schriftsteller, 1896 – 1938›, die Erwähnung seines Berufs ist mir immer als Härte erschienen – irgendwie erschien es mir in diesem Zusammenhang immer als abqualifizierend, das knappe Wort ‹Schriftsteller›.»[1]

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriftsteller zu sein, hiess für Friedrich Glauser zunächst, Gedichte zu schreiben. In der lyrischen Form glaubte er, sein inneres Erleben ausdrücken zu können. Vorbilder waren für ihn Mallarmé und Trakl; der Ton entspricht dem expressionistischen Tenor der Zeit am Ende des Ersten Weltkrieges. Doch keiner dieser Texte wurde gedruckt. Für die Sammlung seiner Gedichte, die Glauser 1920 zusammenstellte, fand sich kein Verleger. Gedichte Glausers wurden erst postum veröffentlicht.

In den letzten Lebensjahren schrieb Glauser fünf Kriminalromane, fünf Studer-Kurzgeschichten und drei Romanfragmente, in deren Mittelpunkt Wachtmeister Studer steht, ein eigensinniger Kriminalpolizist mit Verständnis für die Gestrauchelten. Glausers Kriminalroman Matto regiert spielt in einer psychiatrischen Klinik und «man merkt ihm genauso wie den anderen Romanen an, dass der Autor eigene Erlebnisse verarbeitet hat. Mit eindringlichen Milieustudien und packenden Schilderungen der sozialpolitischen Situation gelingt es ihm, den Leser in seinen Bann zu schlagen.» Glauser ist nach der Auffassung von Erhard Jöst «einer der wichtigsten Wegbereiter des modernen Kriminalromans». Seine Romane und drei weitere Bände mit Prosatexten wurden zwischen 1936 und 1945 veröffentlicht. Ab 1937 wurde der 1928–30 geschriebene Fremdenlegionsroman Gourrama in der linken Wochenzeitung ABC bis zu deren Einstellung 1938 abgedruckt, 1940 vom Schweizer Druck- und Verlagshaus als Buch herausgegeben.

Glausers Nachlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern. Nachdem Glauser in den 50er- und 60er-Jahren als «Enfant terrible» der Schweizer Literatur verschrien war, wurde sein Werk erst ab 1969 vom Arche Verlag neu herausgegeben. Im Limmat Verlag erschien 1992 eine neu edierte 11-bändige Gesamtausgabe, die das erzählerische Werk und alle Romane umfasst. Zudem sind mehrere Romane und Erzählungen in adaptierter Form als Comic erschienen, illustriert von Hannes Binder.

Ehrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Friedrich-Glauser-Gasse in der Altstadt von Zürich

Im Mai 2001 hatte der Zürcher Stadtrat auf Antrag der Strassenbenennungskommission zwei bislang namenlose Gassen in der Altstadt nach den Schriftstellern Robert Walser und Friedrich Glauser benannt. Die Wahl des Niederdorfes wurde damit begründet, dass man sich den Ort auch als Schauplatz eines Wachtmeister-Studer-Falles vorstellen könne. Zudem bewohnte Glauser während seiner Zürcher Zeit (1916 bis 1918) unter anderem ein Zimmer in der Zähringerstrasse 40. Wegen seiner für damalige Verhältnisse unangepassten Lebensart wurde er 1918 von der Zürcher Amtsvormundschaft entmündigt.[2]

Pünktlich zum 63. Todestag von Glauser ehrte die Stadt Zürich dann ihren ehemaligen Einwohner. Am 8. Dezember wurde die «Friedrich-Glauser-Gasse», die Quergasse zwischen Niederdorf- und Zähringerstrasse, eingeweiht. Die damalige Stadträtin Esther Maurer enthüllte das Strassenschild und führte unter anderem aus: «Glauser hat in Zürich manches erfahren müssen, was der Stadt nicht eben zum Ruhm gereicht. (...) Hätte Friedrich Glauser von einer ärztlich kontrollierten Morphiumabgabe profitieren können, wäre sein Leben mit Sicherheit anders verlaufen. Vielleicht stehen wir heute auch deshalb hier, an dieser Seitengasse, in diesem Quartier, das nicht allein von Glanz und Glimmer lebt. Die ‹Glauser-Gasse› kann keine Wiedergutmachung sein, aber doch ein Zeichen der Anerkennung.»[3][4]

Varia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich-Glauser-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Netzwerk der deutschsprachigen Kriminalschriftsteller hat seine wichtigsten Autorenpreise nach Glauser benannt: Alljährlich verleiht das Syndikat den Friedrich-Glauser-Preis in den Sparten «bester Kriminalroman», «bestes Kriminalroman-Debüt», «beste Kriminalkurzgeschichte» sowie den «Ehrenglauser» für besondere Verdienste um das Genre.

Peter Bichsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinem Erzählband Kindergeschichten aus dem Jahre 1969 erweist Peter Bichsel Glauser eine Reverenz, indem er dem Grossvater der Kurzgeschichte Jodok lässt grüßen den Namen Friedrich Glauser gibt. Am Ende sagt der Erzähler: «Und als er starb, weinte ich sehr. Ich habe allen Verwandten gesagt, dass man auf seinen Grabstein nicht Friedrich Glauser, sondern Jodok Jodok schreiben müsse, mein Grossvater habe es so gewünscht. Man hörte nicht auf mich, so sehr ich auch weinte».[5] Und in seinem Nachwort zu Mensch im Zwielicht ehrt Bichsel Glauser nochmals mit den Worten: «Hätte man ihn allerdings damals entdeckt – als Sprachgewaltigen –, er wäre der Vater einer modernen Schweizer Literatur geworden. Er war zu früh. Das Verdienst, einen Weg gefunden zu haben, Schweiz zu beschreiben, kommt Max Frisch zu. (...) Wäre Glauser entdeckt worden, damals, er gehörte zu den ganz grosen Schweizer Autoren. Weil er nicht entdeckt worden ist, ist er nur eine Legende – der Legionär, der Kohlengrubenarbeiter, der Drogensüchtige, der Schwindsüchtige, der Arme, der Geprügelte, der Untergehende.»[6]

Glauser Quintett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Glauser Quintett wurde 2010 von Daniel R. Schneider und Markus Keller gegründet und interpretiert Glausers Texte musikalisch und literarisch. Das Programm der musikalischen Lesungen beinhaltet vor allem die «Glauser-Trilogie», bestehend aus den Kurzgeschichten Schluep, Knarrende Schuhe und Elsi – Oder sie geht um.[7]

ICN[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ICN 500 019 Friedrich Glauser

Im Rahmen der Bahn 2000 schafften die SBB neue Neigezüge für den Personenfernverkehr an. 1999 begann die Auslieferung der Triebzüge der Zuggattung ICN. Im Gegensatz zu den Vorgänger-Lokomotiven des Typs Re 460, welche nach Täler, Bergen und Sehenswürdigkeiten benannt wurden, trugen die neuen Triebzüge Namen von bekannten Schweizern; im Inneren der Wagen wurden Zitate der entsprechenden Persönlichkeit oberhalb der Fenster angebracht. Der ICN mit der Nummer 500 019 kam am 17. April 2001 in den Verkehr und bekam den Namen von Friedrich Glauser. Auf einer Widmungstafel innerhalb der Zugskomposition ist zu lesen:

Friedrich Glauser – Schriftsteller, geistiger Vater des Wachtmeisters Studer. Der Erzähler düsterer, von den Erfahrungen des verfolgten Aussenseiters geprägter Geschichten. Geboren am 4. Februar in Wien. Gestorben am 8. Dezember in Nervi, Italien.“

Die Zugstaufe fand am 11. Mai 2002 im Bahnhof Rheinfelden statt. Zum Namensgeber bemerkte Peter Kellner, Leiter der SBB-Kundenbeziehung, dass in allen Schriften Glausers der dunkle Hintergrund seiner eigenen Lebensgeschichte durchdringe; seine Figuren seien Menschen am Rande des bürgerlichen Lebens, die ums blanke Überleben kämpften, denen aber auch autoritäre Ungerechtigkeiten das Leben schwer gemacht hätten.[8][9]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachtmeister Studer auf dem Buchcover von Matto regiert (Buchausgabe des Schweizer Druck- und Verlagshauses, Zürich 1943)

Werkausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Band von Glausers Erzählungen in der Werkausgabe des Limmat Verlages, 1992

Briefwechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Briefe. 2 Bände, hrsg. v. Bernhard Echte. Arche, Zürich 1988/91:
  • «Man kann sehr schön mit dir schweigen» – Briefe an Elisabeth von Ruckteschell und die Asconeser Freunde 1919–1932. Nimbus, Wädenswil 2008, ISBN 978-3-907142-32-5

Schutzfrist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2009 verfiel die Regelschutzfrist der Werke Glausers. Daraufhin veröffentlichte das Projekt Gutenberg-DE mehrere seiner Kriminalfälle online.

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Glauser: Wachtmeister Studer. Der Audio Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89813-586-1.
  • Friedrich Glauser: Matto regiert sowie Kif, gelesen von Friedrich Glauser. Christoph Merian Verlag, Basel 2006, ISBN 978-3-85616-275-7.
  • Friedrich Glauser: Gesprungenes Glas oder: «Ich habe eine grosse Sache im Gring». Hörcollage über Friedrich Glauser. Christoph Merian Verlag, Basel 2006, ISBN 978-3-85616-292-4.
  • Friedrich Glauser: Der Chinese. Christoph Merian Verlag, Basel 2007, ISBN 978-3-85616-308-2.
  • Friedrich Glauser: Die Fieberkurve. Christoph Merian Verlag, Basel 2007, ISBN 978-3-85616-335-8.
  • Friedrich Glauser: Krock & Co. Wachtmeister Studer ermittelt. Christoph Merian Verlag, Basel 2010, ISBN 978-3-85616-432-4.
  • Friedrich Glauser: Der Tee der drei alten Damen. Christoph Merian Verlag, Basel 2011, ISBN 978-3-85616-553-6.

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1939: Wachtmeister Studer (Schweiz, Regie: Leopold Lindtberg; mit Heinrich Gretler als Studer)
  • 1943: Kriminalassistent Bloch (Dänemark, Regie: Poul Band und Grete Frische)
  • 1947: Matto regiert (Schweiz, Regie: Leopold Lindtberg; mit Heinrich Gretler als Studer)
  • 1976: Krock & Co (Deutschland/Schweiz, Fernsehfilm, Regie: Rainer Wolffhardt; mit Hans Heinz Moser als Studer)
  • 1978: Der Chinese (Deutschland/Schweiz, Fernsehfilm, Regie: Kurt Gloor; mit Hans Heinz Moser als Studer)
  • 1979: Der Handkuss – Ein Märchen aus der Schweiz (Schweiz, Fernsehfilm, Regie: Alexander J. Seiler)
  • 1980: Matto regiert (Deutschland/Schweiz, Fernsehfilm, Regie: Wolfgang Panzer; mit Hans Heinz Moser als Studer)
  • 2001: Studers erster Fall (Schweiz, Fernsehfilm, Regie: Sabine Boss; mit Judith Hofmann als Claudia (!) Studer) – nach Matto regiert

Dokumentarfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christa Baumberger (Hrsg.): Friedrich Glauser, in: Quarto, Zeitschrift des Schweizerischen Literaturarchivs (SLA) / Bundesamt für Kultur, Nr. 32, Genf 2011, ISSN 1023-6341, ISBN 978-2-05-102169-2.
  • Christa Baumberger: Resonanzraum Literatur. Polyphonie bei Friedrich Glauser. Fink, Paderborn 2006, ISBN 3-7705-4265-7 (Dissertation, Universität Zürich 2005).
  • Hannes Binder: Dada. Limmat Verlag, Zürich 2015, ISBN 978-3-85791-789-9
  • Heiner Dübi: Internierung, Bevormundung – eine Folge gesellschaftlicher Ordnung. Cardun, Winterthur 1995, ISBN 3-907803-07-8.
  • Peter Erismann, Heiner Spiess (Hrsg.): Friedrich Glauser. Erinnerungen. Limmat, Zürich 1996, ISBN 3-85791-274-X.
  • Dieter Fringeli: Dichter im Abseits. Schweizer Autoren von Glauser bis Hohl. Artemis, Zürich 1974, ISBN 3-7608-0339-3, S. 33–48
  • Frank Göhre: Zeitgenosse Glauser. Ein Porträt. Arche, Zürich 1988, ISBN 3-7160-2077-X.
  • Frank Göhre: Mo. Der Lebensroman des Friedrich Glauser. Pendragon, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-86532-085-8.
  • Birgit Kawohl: Friedrich Glauser. Personalbibliographie. Kletsmeier, Giessen 1997, ISBN 3-930494-24-8.
  • Angelika Jockers, Anastasia Simopoulos, Hannes Binder: Friedrich Glauser zum 100. Geburtstag. Festschrift, Friedrich Glauser-Gesellschaft, München 1996, OCLC 85328690.
  • Erhard Jöst: Seelen sind zerbrechlich. Friedrich Glausers Kriminalromane beleuchten Schweizer Schattenseiten. In: Die Horen Nr. 148, 1987, S. 75–80, ISSN 0018-4942
  • Joseph Quack: Die Grenzen des Menschlichen. Über Georges Simenon, Rex Stout, Friedrich Glauser, Graham Greene. Königshausen & Neumann, Würzburg 2000, ISBN 3-8260-2014-6.
  • Erhard Ruoss: Wirklichkeit und Wahrheit: Friedrich Glausers Erzählen als Selbstbegegnung und Wahrheitssuche, Zürich 1976, OCLC 729996958 (Dissertation Uni Zürich, Philosophische Fakultät I, 1976, 120 Seiten).
  • Erhard Ruoss: Friedrich Glauser: Erzählen als Selbstbegegnung und Wahrheitssuche (= Europäische Hochschulschriften. Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur, Band 290). Lang, Bern 1979, ISBN 3-261-04650-3.
  • Gerhard Saner: Friedrich Glauser. Eine Biographie. 2 Bände. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-518-04130-4.
  • Hubert Thüring: Friedrich Glausers Schreiben im Kreuzungspunkt von Philologie und Kulturwissenschaft. Bern 2008 (Text online).
  • Martina Wehrli: Schreiben am Rand: «die Bernische kantonale Irrenanstalt Waldau» und ihre Narrative (1895–1936). Transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2878-4, S. 326 ff. (= Überarbeitete Dissertation ETH Zürich 2012.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Bichsel: Nachwort. In: Friedrich Glauser: Mensch im Zwielicht. Luchterhand, Darmstadt 1988, ISBN 3-630-61814-6, S. 267
  2. Walser und Glauser geehrt. In: Tages-Anzeiger, 3. Mai 2001
  3. Späte Ehrung. In: Neue Zürcher Zeitung, 4. Dezember 2001
  4. Randexistenz in Seitengasse. In: Tages-Anzeiger, 4. Dezember 2001
  5. Peter Bichsel: Kindergeschichten. Luchterhand, Zürich 1970, S. 79.
  6. Peter Bichsel: Nachwort. In: Friedrich Glauser: Mensch im Zwielicht. Luchterhand, Darmstadt 1988, ISBN 3-630-61814-6, S. 269
  7. Glauser-Quintett
  8. Nachrichten. In: Basler Zeitung, 8. Mai 2002.
  9. Neigezug erfährt eine Biertaufe. In: Aargauer Zeitung, 13. Mai 2002.
  10. Verlagsinformation