Leutershausen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Leutershausen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Leutershausen
Leutershausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Leutershausen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 18′ N, 10° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 426 m ü. NHN
Fläche: 84,11 km2
Einwohner: 5556 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91578
Vorwahlen: 09823, 09803, 09804
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 174
Stadtgliederung: 49 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 1-3
91578 Leutershausen
Webpräsenz: www.leutershausen.de
Bürgermeisterin: Sandra Bonnemeier (parteilos)
Lage der Stadt Leutershausen im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Leutershausen (fränkisch: Laidəscháusn[2]) ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.

Leutershausen, Luftaufnahme (2016)
Blick auf die Altstadt von Leutershausen (2015)
Malerwinkel mit Blick auf den Unteren Turm (2016)

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leutershausen liegt an der Altmühl etwa in der Mitte zwischen der Bezirkshauptstadt Ansbach und Rothenburg ob der Tauber. Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Geslau, Colmberg, Lehrberg, Ansbach, Herrieden, Aurach, Dombühl, Schillingsfürst und Buch am Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leutershausen hat 49 Stadtteile:[3]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Leutershausen beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 685 mm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leutershausen wurde vermutlich um 800 von fränkischen Siedlern gegründet. Erstmals urkundlich belegt ist der Ort für das Jahr 1000 als „Liuthereshusun“ in der Wildbannurkunde Kaiser Ottos III. Das Grundwort ist ahd. hûs (=„Haus, festes Gebäude“) im Plural, das Bestimmungswort ist der Personenname Liuthere, Liuther, so dass sich die Ortsnamensbedeutung „Zu den Häusern des Liuther“ ergibt.[4]

Nach dem Dreißigjährigen Krieg fanden hier und im Umland zahlreiche Exulanten eine neue Heimat, die als Protestanten aus Österreich vertrieben worden waren.[5]

Im Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken (1801) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:[6]

Leutershausen Ansbachische Stadt an der Altmühl, 4 Stunden von Ansbach von 148 Unterthanen und 150 Häusern. Die Stadt hält jährlich sieben Jahrmärkte. Die Nahrung der Stadt ist theils wegen der Nähe von Ansbach im Verfall, theils weil die Wegen von Ansbach über Aurach nach Feuchtwang und über Lehrberg nach Uffenheim chaussirt sind wodurch sie von allem Verkehr mit Reisenden ausgeschlossen wurde. [Sp. 341] Die Thorheit, in der seit 1722 erst erbauten Leichenkapelle die Kränze verstorbener Kinder und ledigen Personen aufzuhängen, wird hoffentlich mit dem Schlusse dieses Jahrhunderts auch ihr Ende erreichen. 1318 wurde es vom Grafen Truhendingen erkauft. Nach Gädike’s Fabriken- und Manufakturenlexikon 2tem Thl, S. 288 ist hier eine Harraßgarnmanufaktur.“

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 das Steuerdistrikt Leutershausen gebildet, zu dem Froschmühle, Leutershausen, Mittelramstadt, Rammersdorf und Winden gehörten. 1810 kam es zur Bildung der

  • Munizipalgemeinde Leutershausen;
  • Ruralgemeinde Mittelramstadt mit Froschmühle, Mittelramstadt, Rammersdorf und Winden.[7]

Die Ruralgemeinde Leutershausen unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Leutershausen und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Colmberg. Von 1862 an wurde Leutershausen von dem Bezirksamt Ansbach (ab 1938: Landkreis Ansbach) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Leutershausen, seit 1880 Amtsgericht Ansbach. Die Finanzverwaltung ging 1880 an das Rentamt Ansbach (ab 1920: Finanzamt Ansbach) über.[8]

Am 10. Juli 2015 ereignete sich der Amoklauf von Leutershausen, bei dem in den Ortsteilen Rammersdorf und Tiefenthal zwei Personen getötet wurden.[9]

Leutershausen im Wandel der Zeit (Beispiele)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachwerk am Markt – ca.1920
Fachwerk am Markt – Heute

Das Haus am Markt (ehemals auch Synagoge) ging 1866 für 2730 Taler an einen Seifensieder, Spezereihändler. Vor allem durch den nahen Eisenbahnbau florierte das Geschäft. Später entwickelte sich daraus ein beliebter EDEKA-Laden und wurde im Vergleich zu den neuen Supermärkten langsam zum „Tante-Emma-Laden“ bis er schließlich aus dem Stadtbild verschwand. Heute befindet sich darin eine Pizzeria.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
(1970)
Eingemeindungs-
datum
Bemerkungen
Auerbach 328 1. Januar 1972[10] Eingliederung von 164 der 328 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Colmberg
Bieg 183 1. Juli 1972[10] Eingliederung von 121 der 183 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Colmberg
Brunst 213 1. Mai 1978[11]
Büchelberg 286 1. Juli 1972[10] Eingliederung von 155 der 286 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Aurach
Eckartsweiler 105 1. Juli 1976[11]
Erlach 139 1. Mai 1978[11]
Erlbach 272 1. Januar 1972[10]
Frommetsfelden 138 1. Juli 1972[10]
Jochsberg 310 1. Januar 1972[10]
Mittelramstadt 192 1. Januar 1972[10]
Neunkirchen bei Leutershausen 577 1. Januar 1972[10]
Rauenbuch 145 1. Januar 1972[10]
Wiedersbach 548 1. Januar 1972[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Leutershausen

Jahr 1979 1987 1991 1995 2003 2005 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Einwohner 5039 5052 5220 5469 5620 5615 5549 5481 5488 5463 5460 5556
Häuser[12] 1333 1628 1635 1638 1648
Quelle [13] [14] [14] [14] [14]

Ortsteil Leutershausen (=Gemeinde Leutershausen bis zur Gebietsreform)

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987
Einwohner 1262 1371 1401 1401 1430 1414 1482 1540 1578 1578 1557 1475 1442 1434 1408 1375 1357 1400 1520 2075 2239 2191 2160 2200 2199
Häuser[15] 330 195 200 230 234 239 268 334 418 580
Quelle [16] [17] [18] [19] [20] [19] [21] [19] [19] [22] [19] [19] [23] [19] [19] [19] [24] [19] [19] [19] [25] [19] [26] [27] [13]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1858–1887: Friedrich Meyer
  • 1887–1900: Leonhard Gabler
  • 1900–1914: Johann Faatz
  • 1914–1919: Friedrich Samhammer
  • 1919–1925: Fritz Probst
  • 1925–1937: Karl Faatz
  • 1937–1945: Georg Schiller
  • 1945: Dr. Hans Reichard
  • 1945–1962: Friedrich Schultheiß
  • 1962–1965: Egon Erzum (CSU)
  • 1966–1974: Heinz Wellhöffer (parteilos)
  • 1974–2002: Dieter Gundel (parteilos)
  • 2002–2016: Siegfried Heß (CSU)

Die Wirtschaftsjuristin Sandra Bonnemeier wurde im November 2016 mit 73,85 Prozent der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Bürgermeister Siegfried Heß (CSU) hatte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig niedergelegt.

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat von Leutershausen hat 21 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.

SPD CSU Alternative Liste (ALL) Freie Wähler Fortschrittliche Bürger Gesamt
1996 5 12 2 2 21 Sitze
2002 5 11 1 4 21 Sitze
2008 5 10 1 5 21 Sitze
2014 4 8 5 4 21 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot ein silbernes Torhaus mit geschlossenem roten Tor und spitzbedachtem Dachreiter; auf dem Dach beiderseits ein schwarz-silbernes Fähnchen.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. Juli 2000 besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Szendrő in Ungarn.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basilika St. Peter

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke, die Leutershausen und die Umgebung auszeichnen, sind vor allem:

  • in Leutershausen Teile der ehemaligen Stadtmauer und die Stadttore. Unter anderen sind erwähnenswert:
    • der Röhrenbrunnen vor dem Rathaus
    • das ehemalige Landgericht
    • die Kirche St. Peter
    • das Gustav-Weißkopf-Denkmal
Röhrenbrunnen mit Oberem Tor
  • Im Ortsteil Jochsberg sind zu nennen:
    • die ehemalige Synagoge
    • die Kirche St. Mauritius
Ehemaliges markgräfliches Stadtschloss, Luftaufnahme (2016)
Unteres Tor

Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Denkmal an der Seitenmauer des Friedhofs erinnert an die zwei Wehrmachtssoldaten Friedrich Döppel und Richard Köhler (Wehrmachtsdeserteur), die wegen Desertation im April 1945 von einem SS-Kommando erschossen wurden.[28]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Flugpionier-Gustav-Weißkopf-Museum

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportanlagen:

  • Stadion mit überdachter Tribüne
  • Vereinsheim
  • Alte und Neue Turnhalle
  • Drei weitere Fußballplätze
  • Vier Tennisplätze
  • Beachvolleyballfeld (Sportzentrum)
  • Zwei Basketballfelder (Sportzentrum und Schule)
  • Hallenbad
  • Freibad Altmühlbad

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leutershausen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken und in der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg. Die Stadt ist zudem Mitglied der Kommunalen Allianz „AGIL“, die aus den Orten Aurach, Burgoberbach, Herrieden und Leutershausen besteht.

Des Weiteren befinden sich in Leutershausen noch verschiedene Firmen, unter anderem Deutschlands größter Garnveredler, die TVU Textilveredlungsunion GmbH & Co. KG, die zugleich auch der größte Arbeitgeber in Leutershausen ist.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Wiedersbach liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim. Die Station Leutershausen-Wiedersbach ist derzeit stillgelegt und wird von den Zügen ohne Halt durchfahren. Hier begann die 22,7 km lange Strecke 5252 nach Bechhofen (eröffnet am 16. Juni 1903, Personenverkehr eingestellt am 28. November 1966, Güterverkehr folgte am 31. Mai 1970, Rückbau bis zur Parallelführung zur Hauptbahn 1972). Künftig wird der Halt in die S-Bahn Nürnberg eingebunden. Mit der Verlängerung der S4 von Ansbach nach Dombühl zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 soll der Halt reaktiviert werden.

Telefonvorwahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt gilt die Vorwahl 09823. Abweichend hiervon nutzen Frommetsfelden die 09803 sowie Atzenhofen und Röttenbach die 09804.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gustav-Weißkopf-Denkmal
Gustav Weißkopf

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leutershausen ist die Heimatstadt des Flugpioniers Gustav Weißkopf. Das Flugzeug Weißkopfs wurde anlässlich des Jubiläums der Gebrüder Wright nachgebaut und das Modell 21 ist tatsächlich erfolgreich geflogen. Der Klassische Philologe und Kemptener Gymnasiallehrer Eduard Ströbel kam in Leutershausen als Sohn des Tierarztes Theodor Stöbel zur Welt. Des Weiteren ist Paula Kissinger (geb. Stern), die Mutter von Henry Kissinger, in Leutershausen geboren. Basketballnationalspieler Christopher McNaughton wurde auch in Leutershausen geboren.

Weitere Persönlichkeiten, die mit Leutershausen in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Reformator Johann Eberlin von Günzburg wirkte in Leutershausen von 1530 bis zu seinem Tod im Oktober 1533.

In Leutershausen verstarb um die Mitte des 16. Jahrhunderts der Augsburger Täuferführer Georg Nespitzer, nachdem er während eines Gefängnisaufenthaltes in Ansbach seine täuferischen Ansichten widerrufen hatte.

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leutershausen war die dritte deutsche Stadt, die Adolf Hitler 1932 zum Ehrenbürger ernannte. 1948 wurde die Ehrenbürgerschaft vom Stadtrat aberkannt.[29]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konrad Bickert: Alt-Leutershausen und seine Ortsteile, Band 1, Leutershausen 1987, ISBN 3-922175-23-6; Bd. 2. Leutershausen 1998, ISBN 3-922175-38-4.
  • Konrad Bickert: 1000 Jahre Leutershausen. Bilder der Heimat, mit einem Beitrag von Gerhard Rechter. Leutershausen 2000, ISBN 3-922175-43-0.
  • Johann Kaspar Bundschuh: Leutershausen. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 340–341 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, S. 125–126.
  • Günther P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 119–122.
  • Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Leutershausen. Eine familiengeschichtliche Untersuchung. Nürnberg 2006 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 15), ISBN 3-929865-10-6.
  • Hermann Schreiber: Leutershausen. Leutershausen 1975, DNB 810483149, S. 352–353.
  • Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 131.
  • Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, DNB 450093387, S. 165–167.
  • Gottfried Stieber: Leutershaußen. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 562–567 (Digitalisat).
  • Ernst Stimpfig: Die Juden in Leutershausen, Jochsberg, Colmberg und Wiedersbach. Eine Dokumentation. Leutershausen 2001, ISBN 3-922175-42-2.
  • Gerald Ulrich: Leben und Lebensraum: Leutershausen – Fotografien von innen und außen. Leutershausen 2002, ISBN 3-922175-48-1.
  • Albert Wüst: Gustav Weißkopf: „ich flog vor den Wrights“. Erster Motorflug 14. August 1901. Leutershausen 1999, ISBN 3-922175-39-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leutershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Leutershausen – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. E. Fechter, S. 125.
  3. Leutershausen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  4. E. Fechter, S. 124f. W.-A. v. Reitzenstein, S. 131.
  5. Krauß, Exulanten.
  6. J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 340f.
  7. Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3863: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Leutershausen 1810. Zitiert nach M. Jehle, Bd. 2, S. 964.
  8. M. Jehle, Bd. 2, S. 997.
  9. http://derstandard.at/2000018901699/Amoklauf-in-Bayern-mit-mehreren-Toten
  10. a b c d e f g h i j Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 420 f.
  11. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706 f.
  12. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  13. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 328–329 (Digitalisat).
  14. a b c d Leutershausen: Amtliche Statistik des LfStat
  15. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  16. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 54 (Digitalisat).
  17. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 185 (Digitalisat).
  18. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Brügel’sche Officin, Ansbach 1856, S. 227–228 (Digitalisat).
  19. a b c d e f g h i j k l m Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 164, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  20. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 988, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  21. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. ... mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1154, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  22. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, ... sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1090 (Digitalisat).
  23. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1154 (Digitalisat).
  24. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1191 (Digitalisat).
  25. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern - Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1028 (Digitalisat).
  26. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 756 (Digitalisat).
  27. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 170 (Digitalisat).
  28. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 160.
  29. DER SPIEGEL 49/1966