Liste der Stolpersteine in Venedig

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Stolpersteine in Venedig

Die Liste der Stolpersteine in Venedig enthält eine Übersicht der Stolpersteine in der italienischen Stadt Venedig. Stolpersteine sollen an das Schicksal der Menschen erinnern, die von den Nationalsozialisten ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine wurden von Gunter Demnig verlegt, deren Name lautet auf italienisch: pietre d'inciampo. Im Regelfall werden die Stolpersteine vor dem letzten freigewählten Wohnort des Opfers verlegt. Der erste in Venetien verlegte Stolperstein ist Ingenieur Bartolomeo Melone gewidmet, er befindet sich am Campo SS. Apostoli in Venedig.

Die Tabellen sind teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Cannaregio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Name Standort Leben
Stolperstein für Giuditta Aboaf.jpg Giuditta Aboaf Calle Orto
Cannaregio 1215
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Giuditta Rita Aboaf wurde am 8. Mai 1894 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Giacomo Aboaf and Augusta, geborene Pighin. Sie hatte zwei Geschwister: Schwester Regina und Bruder Achille. Sie war verheiratet mit Attilio Navarro, dieser starb 1934[1]. Das Paar hatte drei Kinder: Amalia (geboren 1917), Achille (geboren 1921) und Lina (geboren 1926). Giuditta Aboaf und ihre drei Kinder wurden am 5. Mai 1944 festgenommen, kamen zuerst ins Gefängnis Santa Maria Maggiore und wurden am 30. Mai 1944 ins Durchgangslager Fossoli deportiert, von hier wurden sie am 26. Juni 1944 mit dem Transport Nr. 13 nach Auschwitz deportiert, wo sie am 30. Juni 1944 ankamen. In Auschwitz wurde Giuditta Rita Aboaf sofort in einer Gaskammer ermordet.[2]

Achille starb einige Monate nach seiner Mutter. Seine zwei Schwestern wurden am 31. Oktober 1944 ins KZ Bergen-Belsen überstellt, von hier wurden sie am 7. Februar nach Raguhn, einem Außenlager des KZ Buchenwalds, überstellt, wo sie in einer Flugzeugfabrik arbeiten mussten. Mitte April 1945 wurden sie auf Grund der heranrückenden alliierten Truppen nach Theresienstadt überführt. Hier wurden sie schließlich befreit. Lina heiratete 1950 Mario Saba, das Paar hatte eine Tochter. Lina starb 2000, ihre Schwester Amalia starb 2003.[3][4][1]

Stolperstein für Salomone Aboaf.jpg Salomone Aboaf Calle del Ghetto Vecchio 1223
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Salomone Girolamo Aboaf wurde am 3. Mai 1868 in Venedig geboren. Seine Eltern waren Giacomo Aboaf und Stella, geborene Udine. Er hatte einen General Store im Ghetto. Er wurde am 17. August 1944 verhaftet und ins Konzentrationslager Risiera di San Sabba deportiert. Von hier wurde er am 2. September 1944 mit dem Transport 37T nach Auschwitz deportiert. Der Zug kam dort am 7. September 1944 an. Noch am Tag der Ankunft wurde er in einer Gaskammer ermordet.[5][6]
Stolperstein für Riccardo Brandes.jpg Riccardo Brandes Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1150
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Riccardo Brandes wurde am 5. März 1917 in Venedig geboren. Seine Eltern waren Giacomo Brandes und Alba, geborene Todesco. Er hatte vier Schwestern: Wanda, Amalia, Fausta und Carmen sowie einen Bruder - Marco. Carmen starb als kleines Kind.[7] Riccardo Brandes wurde am 27. Juli 1944 in Padua verhaftet und kam hier in ein Gefängnis. dann wurde er ins Konzentrationslager Risiera di San Sabba deportiert. Von hier wurde er nach Auschwitz deportiert, wo Riccardo Brandes ermordet wurde.[8]

Seine Eltern und sein Bruder konnten die Shoah überleben. Riccardo Brandes Eltern waren nach Fiesso geflohen. Marco Brandes entkam aus dem Durchgangslager Fossoli und kehrte nach Venedig zurück, wo er sich bei einer katholischen Familie versteckte und sich dem Widerstand anschloss.[7]

Stolperstein für Moise Calimani.jpg Moise Calimani Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1146
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Moisè Calimani wurde am 29. März 1870 in Venedig geboren. Er war der Sohn von Giacomo Calimari und Enrichetta, geborene Polacco. Er hatte eine Schwester namens Rita Lea. Er war Angestellter, verheiratet und hatte einen Sohn namens Bruno. Am 17. August 1944 wurde er in Venedig verhaftet und ins Konzentrationslager Risiera di San Sabba gebracht. Von hier wurde er am 2. September 1944 mit dem Transport 37T nach Auschwitz deportiert, der Zug kam am 7. September 1944 an. Moisè Calimani wurde in Auschwitz in einer Gaskammer ermordet.[9]
Stolperstein für Gisella Campos.jpg Gisella Campos Calle della Misercordia
Cannaregio 386
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Gisella Campos wurde am 5. Januar 1973 in Split geboren. Ihre Eltern waren Raffaello Campos und Giulia, geborene Levi. Sie hatte vier Geschwister unter anderem den Bruder Emilio Campos. Sie war verheiratet mit Edoardo Usigli. Am 9. September 1944 wurde sie in Venedig festgenommen und ins Konzentrationslager Risiera di San Sabba gebracht. Von hier wurde sie nach Auschwitz deportiert, wo Gisella Campos im Alter von 71 Jahren in einer Gaskammer ermordet wurde.[10]

Ihr Ehemann Edoardo Usigli wurde bereits am 5. Dezember 1943 verhaftet und einige Monate vor Gisella Campos, am 26. Februar 1944, am Tag seiner Ankunft in Auschwitz, ermordet.[11]

Stolperstein für Alba Clerle.jpg Alba Clerle Calle del Ghetto Vecchio 1223
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Alba Clerle wurde am 6. September 1879 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Anselmo Clerle und Giovanna Giuseppina, geborene Fistarol. Sie hatte zwei Schwestern: Emila (geboren 1872) und Cesira Amelia (geboren 1876). Sie war verheiratet mit Attilio Grassini. Das Paar hatte eine Tochter und einen Sohn: Bruna Grassini (geboren 1904) und Raffaele Grassini (geboren 1906). Sie wurde am 8. Dezember 1943 zusammen mit ihren beiden Schwestern in Venedig verhaftet, ihr Ehemann und die zwei Kinder wurden bereits am 5. Dezember 1943 verhaftet. Die Familie kam zuerst in ein Gefängnis in Venedig und wurde von dort ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurde Alba zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern sowie ihren zwei Schwestern mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert. Der Zug kam hier am 26. Februar 1944 an. Noch am Tag der Ankunft wurden Alba Clerle und ihr Mann in Auschwitz ermordet, auch ihre Kinder haben die Shoah nicht überlebt.[12][13][14][15]

Ihre zwei Schwestern wurden ebenfalls am 26. Februar 1944, am Tag der Ankunft in Auschwitz, ermordet.[12][16]

Stolperstein für Cesira Clerle.jpg Cesira Clerle Calle del Ghetto Vecchio 1223
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Cesira Amelia Clerle wurde am 20. Juli 1876 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Anselmo Clerle und Giovanna Giuseppina, geborene Fistarol. Sie hatte zwei Schwestern: Emila (geboren 1872) und Alba (geboren 1879). Sie war verheiratet mit Leone Camerino. Sie wurde am 8. Dezember 1943 zusammen mit ihren beiden Schwestern in Venedig verhaftet, sie wurden zuerst ins Durchgangslager Fossoli deportiert und von dort mit dem Transport Nr. 8 am 22. Februar 1944 nach Auschwitz deportiert. Am 26. Februar 1944 kam der Deportationszug in Auschwitz an. Cesira Clerle wurde noch am Tag der Ankunft in Auschwitz ermordet.[16]

Auch Cesira Clerles Schwestern wurden am Tag der Ankunft in Auschwitz ermordet. Cesira und Leone Camerino müssen zumindest ein Kind gehabt haben, die Meldung an Yad Vashem erfolgte durch eine Enkelin.[17]

Stolperstein für Rosita Corinaldi.jpg Rosita Corinaldi Dina Campiello S. Maria Nova
Cannaregio 5999
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Rosita Corinaldi wurde am 2. November 1901 in Scandiano geboren. Sie war die einzige Tochter von Salomone Corinaldi und Elena, geborene Fano. Sie war verheiratet mit Mario Dina. Das Paar hatte zwei Söhne und zwei Töchter: Guido (geboren 1929), Giorgia (geboren 1933), Anna (geboren 1936) und Leone (geboren 1942). Ihr Ehemann und ihre Kinder wurden am 5. Dezember 1943 verhaftet. Rosita Corinaldi wurde am 14. Dezember 1943 verhaftet. Die Familie wurde von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurde die gesamte Familie mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert, der Deportationszug kam hier am 26. Februar an. Rosita Corinaldi und drei ihrer Kinder (Giorgia, Anna und Leone) wurden sofort in einer Gaskammer ermordet.[18]

Nach ihrem Tod wurden auch ihre Mutter und zwei ihrer Brüder verhaftet, nach Auschwitz deportiert und am 6. August 1944 in einer Gaskammer ermordet. Rosita Corinaldis Ehemann Mario Dina wurde am 30. November 1944 in Auschwitz ermordet, ihr Sohn Guido überlebte die Shoah ebenso nicht.[19][20][21][22][23][24]

Stolperstein für Adele Dina.jpg Adele Dina Fondamenta dei Mori 3399/a
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Adele Dina wurde am 26. Juni 1890 in Venedig geboren. Sie war die Tochter von Leone Dina und Giuseppina, geborene Polaccota. Sie hatte eine Schwester namens Ida (geboren 1897) und war verheiratet mit Marco Tedesco. Das Paar hatte einen Sohn, Alberto Leone Tedesco (geboren 1930). Sie wurde am 5. Dezember 1943 zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Venedig verhaftet. Die Familie wurde von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurden sie mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert, der Deportationszug kam hier am 26. Februar an. Adele Dina, Ihr Mann und ihr Sohn haben die Shoah nicht überlebt.[25][26][27]

Ihre Schwester Ida wurde am selben Tag verhaftet, mit demselben Transport nach Auschwitz deportiert und hat die Shoah nicht überlebt.[28]

Stolperstein für Anna Dina.jpg Anna Dina Campiello S. Maria Nova
Cannaregio 5999
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Anna Dina wurde am 8. Februar 1936 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Mario Dina und Rosita, geborene Corinaldi. Sie hatte 3 Geschwister: Guido (geboren 1929), Giorgia (geboren 1933) und Leone (geboren 1942). Die gesamte Familie wurde im Dezember verhaftet (Anna und ihr Vater und ihre Geschwister am 5. Dezember, ihre Mutter am 14. Dezember). Die Familie wurde von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurde die gesamte Familie mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert, der Deportationszug kam hier am 26. Februar an. Anna Dina, ihre Mutter und zwei ihrer Geschwister (Giorgia und Leone) wurden sofort in einer Gaskammer ermordet.[18][21][22][23][24]

Ihr Vater wurde am 30. November ermordet, ihr Bruder Guido und ihre Großmutter Elena Fano Corinaldi überlebten die Shoah ebenso nicht.[19][20]

Stolperstein für Giorgia Dina.jpg Giorgia Dina Campiello S. Maria Nova
Cannaregio 5999
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Giorgia Dina wurde am 25. Mai 1933 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Mario Dina und Rosita, geborene Corinaldi. Sie hatte drei Geschwister: Guido (geboren 1929), Anna (geboren 1936) und Leone (geboren 1942). Die gesamte Familie wurde im Dezember verhaftet (Giorgia und ihr Vater und ihre Geschwister am 5. Dezember, ihre Mutter am 14. Dezember). Die Familie wurde von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurde die gesamte Familie mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert, der Deportationszug kam hier am 26. Februar an. Giorgia Dina, ihre Mutter und zwei ihrer Geschwister (Anna und Leone) wurden sofort in einer Gaskammer ermordet.[24][18][21][23]

Ihr Vater wurde am 30. November ermordet, ihr Bruder Guido[22] und ihre Großmutter Elena Fano Corinaldi überlebten die Shoah ebenso nicht.[19][20]

Stolperstein für Guido Dina.jpg Guido Dina Campiello S. Maria Nova
Cannaregio 5999
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Guido Dina wurde am 21. Dezember 1929 in Venedig geboren. Seine Eltern waren Mario Dina und Rosita, geborene Corinaldi. Er hatte drei Geschwister: Giorgia (geboren 1933), Anna (geboren 1936) und Bruder Leone (geboren 1942). Die gesamte Familie wurde im Dezember verhaftet (Guido und sein Vater und seine Geschwister am 5. Dezember, seine Mutter am 14. Dezember). Die Familie wurde von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurde die gesamte Familie mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert, der Deportationszug kam hier am 26. Februar an. Seine Mutter und drei seiner Geschwister (Giorgia, Anna und Leone) wurden sofort in einer Gaskammer ermordet. Guido Dina überlebte die Shoah auch nicht, die Umstände seines Todes sind nicht bekannt.[22][24][18][21][23]

Sein Vater wurde am 30. November ermordet, seine Großmutter Elena Fano Corinaldi überlebte die Shoah auch nicht.[19][20]

Stolperstein für Leone Dina.jpg Leone Dina Campiello S. Maria Nova
Cannaregio 5999
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Leone Dina wurde am 19. Oktober 1942 in Venedig geboren. Seine Eltern waren Mario Dina und Rosita, geborene Corinaldi. Er hatte drei ältere Geschwister: Anna (geboren 1936), Giorgia (geboren 1933) und Bruder Guido (geboren 1929). Die gesamte Familie wurde im Dezember verhaftet (Leone und sein Vater und seine Geschwister am 5. Dezember, seine Mutter am 14. Dezember). Die Familie wurde von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurde die gesamte Familie mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert, der Deportationszug kam hier am 26. Februar an. Leone Dina, seine Mutter und zwei seiner Geschwister (Giorgia und Anna) wurden sofort in einer Gaskammer ermordet.[23][24][18][21]

Sein Vater wurde am 30. November ermordet, sein Bruder Guido[22] und seine Großmutter Elena Fano Corinaldi überlebten die Shoah ebenso nicht.[20]

Stolperstein für Mario Dina.jpg Mario Dina Campiello S. Maria Nova
Cannaregio 5999
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Mario Dina wurde am 15. März 1894 in Venedig geboren. Seine Eltern waren Leone Dina und Allegra, geborene Polacco. Er war verheiratet mit Rosita Corinaldi. Das Parr hatte zwei Söhne und zwei Töchter: Guido (geboren 1929), Giorgia (geboren 1933), Anna (geboren 1936) und Leone (geboren 1942). Er wurde am 5. Dezember 1943 zusammen mit seinen Kindern verhaftet. Seine Frau wurde neun Tage später, am 14. Dezember, verhaftet. Die Familie wurde von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 22. Februar 1944 wurde die gesamte Familie mit dem Transport 8 nach Auschwitz deportiert, der Deportationszug kam hier am 26. Februar an. Mario Dinas Frau und drei seiner Kinder (Giorgia, Anna und Leone) wurden noch am Tag der Ankunft in einer Gaskammer ermordet.[24][18][21][23] Auch sein Sohn Guido hat die Shoah nicht überlebt, die Umstände seines Todes sind nicht bekannt.[22] Mario Dina wurde am 30. November 1943 ermordet.

Auch seine Schwester Adele (geboren 1890) und Ida (geboren 1897), deren Ehemänner und Kinder wurden in Auschwitz ermordet.[25][28]

Stolperstein für Elena Fano Corinaldi.jpg Elena Fano Corinaldi Campiello S. Maria Nova
Cannaregio 5999
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Elena Fano Corinaldi wurde am 18. August 1868 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Emanuele Fano und Eva, geborene Forti. Sie hatte zwei jüngere Brüder: Giuseppe (geboren 1870) und Giulio (geboren 1874). Sie war verheiratet mit Salomone Corinaldi. Das Paar hatte mindestens ein Kind - Tochter Rosita (geboren 1901). Elena Fano Corinaldi und ihre Brüder wurden am 5. Juni 1944 verhaftet. Zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung waren ihre Tochter und mindestens drei ihrer Enkelkinder (Giorgia, Anna und Leone) bereits in Auschwitz vergast worden. Die Geschwister wurden von einem Gefängnis in Venedig ins Durchgangslager Fossoli deportiert. Am 2. August 1944 wurden Elena Fano Corinaldi und ihre Brüder mit dem Transport Nr. 14 nach Auschwitz deportiert. Am 6. August 1944 kam der Transport in Auschwitz an, noch am selben Tag wurde Elena Fano Corinaldi in einer Gaskammer ermordet.[20][18][23][21][24]

Beide Brüder wurden ebenfalls am 6. August 1944 in Auschwitz ermordet, ebenso in Auschwitz wurde ihr Schwiegersohn Mario Dina ermordet, ihr Enkel Guido Dina hat die Shoah auch nicht überlebt.[22][19][29][30]

Stolperstein für Annina Foa Melli.jpg Annina Foà Melli Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1232
Stolperstein für Attilio Grassini.jpg Attilio Grassini Calle del Ghetto Vecchio 1223
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Stolperstein für Bruna Grassini.jpg Bruna Grassini
Stolperstein für Anna Jarach Cesana.jpg Anna Jarach Cesana Calle Emo 1543
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Stolperstein für Angelo Levi.jpg Angelo Levi Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1156
Stolperstein für Leonella Levi.jpg Leonella Levi Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1156
Stolperstein für Lina Levi.jpg Lina Levi Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1156
Stolperstein für Mario Levi.jpg Mario Levi Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1156
Stolperstein für Silvana Alda Levi.jpg Silvana Alda Levi Calle Ghetto Vecchio
Cannaregio 1156
Stolperstein für Ugo Beniamino Levi.jpg Ugo Beniamino Levi Cannaregio 1156
Stolperstein für Ada Elena Mariani.jpg Ada Elena Mariani Rio Terà de la Madalena 2337
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Stolperstein für Elena Mariani.jpg Elena Mariani Rio Terà de la Madalena 2337
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Elena Mariani wurde am 6. März 1920 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Francesco Isacco Mariani und Bellinda Melli. Sie war Verkäuferin, wurde am 5. Dezember 1943 verhaftet und am 22. Februar 1944 ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort langte sie am 26. Februar 1944 ein und wurde noch am selben Tag in einer Gaskammer ermordet.[31][32]
Stolperstein für Enrico Mariani.jpg Enrico Mariani Rio Terà de la Madalena 2337
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Stolperstein für Francesco Isacco Mariani.jpg Francesco Isacco Mariani Cannaregio 2337
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Stolperstein für Bartolomeo Meloni.jpg Bartolomeo Meloni Campo SS. Apostoli 4470
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Bartolomeo Meloni, geboren 1900, war Generalinspektor der italienischen Eisenbahn. Unmittelbar nach dem italienischen Kriegsaustritt am 8. September 1943 und der folgenden deutschen Besetzung schloss er sich dem venezianischen Widerstandskommando (CLN) an. Nach nur wenigen Wochen des Widerstands wurde er am 4. Oktober 1943 von der deutschen SS verhaftet und im Gefängnis Santa Maria Maggiore inhaftiert verhört. Es folgte die Deportation über Verona ins KZ Dachau, wo er starb.

Dem Widerstand der Eisenbahner, darunter auch Meloni, ist auch eine Gedenksäule am Gleis 8 des Bahnhofs von Venedig gewidmet.[33] Der ihm gewidmete Stolperstein war der erste in Venedig.[34]

Stolperstein für Giuseppe Modena.jpg Giuseppe Modena Campo della Maddalena bzw. Rio Terà de la Madalena 2115
Giuseppe Modena war ein katholischer Untergrund-Drucker, der in Mauthausen ermordet wurde
Stolperstein für Achille Navarro.jpg Achille Navarro Calle Orto
Cannaregio 1215
Stolperstein für Amalia Navarro.jpg Amalia Navarro Calle Orto
Cannaregio 1215
Stolperstein für Lina Navarro.jpg Lina Navarro Calle Orto
Cannaregio 1215
Stolperstein für Adolfo Ottolenghi.jpg Adolfo Ottolenghi Strada Nuova al civico 2346/b di Cannaregio
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Adolfo Ottolenghi war Rabbiner. Er wurde am 17. August 1944 verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Sein Todestag ist unbekannt.
Stolperstein für Giorgio Ottolenghi.jpg Giorgio Ottolenghi Cannaregio 2006
Stolperstein für Elsa Romanelli.jpg Elsa Romanelli Calle larga Giacinto Gallina 5401/a
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Stolperstein für Raffaella Romanelli.jpg Raffaella Romanelli Calle larga Giacinto Gallina 5401/a
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Stolperstein für Alberto Leone Todesco.jpg Alberto Leone Todesco Fondamenta dei Mori 3399/a
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Stolperstein für Marco Todesco.jpg Marco Todesco Fondamenta dei Mori 3399/a
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Stolperstein für Edoardo Usigli.jpg Edoardo Usigli Calle della Misercordia
Cannaregio 386
Stolperstein für 21 deportierte Menschen.jpg

17 AGOSTO 1944
DA QUESTA CASA
FURONO DEPORTATI
21 ANZIANI OSPITI
ASSASSINATI NEI
LAGER NAZISTI

17. AUGUST 1944
AUS DIESEM HAUS
WURDEN 21 ALTE BEWOHNER
DEPORTIERT UND
IN DEN LAGERN DER NAZIS
ERMORDET

Campo di Ghetto Nuovo
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Am Campo di Ghetto Nuovo befand sich die Casa Israelitica di Riposa, ein jüdisches Altersheim. Von dort wurden 21 ältere Damen und Herren, alle über 70, am 17. August 1944 in Haft genommen, deportiert und vom NS-Regime ermordet.

Heute erinnern ein Stolperstein und Reliefs des litauischen Bildhauers Arbit Blatas an die Opfer.

Castello[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Name Standort Leben
Stolperstein für Gianna Cavalieri.jpg Gianna Cavalieri Vivante Calle Scaletta
Castello 6039
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Gianna Cavalieri wurde 1887 geboren. Sie wurde am 15. Februar 1944 inhaftiert, danach ins KZ Ravensbrück deportiert und dort ermordet.
Stolperstein für Alba Vivante.jpg Alba Vivante Calle Scaletta 6039
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Stolperstein für Anna Vivante.jpg Anna Vivante Calle Scaletta 6039
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Stolperstein für Costante Vivante.jpg Costante Vivante Calle Scaletta 6039
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Stolperstein für Ida Vivante.jpg Ida Vivante Calle Scaletta 6039
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San Marco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Name Standort Leben
Stolperstein für Bonaventura Ferrazzutto.jpg Bonaventura Ferrazzutto Calle dei Fabbri
San Marco 4741
Bonaventura Ferrazzutto
Bonaventura Ferrazzutto wurde am 5. März 1887 in Venedig geboren. Seine Familie stammte aus Friaul, konkret aus Coseano. Sein Vater Antonio betrieb eine Trattoria in Calle dei Fabbri nahe Campo San Luca in Venedig. Noch in seiner Schulzeit schloss er sich der sozialistischen Bewegung an und lernte Giacinto Menotti Serrato kennen, ein führendes Mitglied der PSI und damals Chefredakteur einer venezianischen Wochenzeitung. Er wurde Serratos Berater und Sekretär. Als Serrato wurde zum Chefredakteur der Zeitung Avanti!, folgte er ihm nach Mailand. Dort lernte er Elvira Pillen kennen, eine Venezianerin. Sie heirateten. Seine Frau wurde Führerin der Bewegung Sozialistischer Frauen. Beide waren beide gut in den sozialistischen Kreisen Mailands integriert und wurde befreundeten sich mit Angelica Balabanova, Claudio Treves und anderen. Als Serrato die Sozialistische Partei verließ und sich den Kommunisten anschloss, blieb Ferrazzutto in der PSI, jedoch im Reformflügel. Als Pietro Nenni die Leitung von Avanti! übernahm, wurde Ferrazzutto sein Administrator. Es entwickelte sich eine enge Freundschaft mit Nenni. Nach mehreren faschistischen Angriffen auf die Zeitung wurde diese im Jahr 1922 eingestellt. Bonaventura nahm ein Angebot des Verlegers Angelo Rizzoli an, gewann dessen Vertrauen und wurde schließlich zum Generalbevollmächtigten des Verlagshauses ernannt.[35] Am 26. November 1943 wurde er als politischer Widersacher verhaftet und danach ins KZ Mauthausen deportiert. Dort nahm er aktiv am geheimem Widerstand teil. Am 4. Oktober 1944 wurde er vom NS-Regime in Schloss Hartheim ermordet.

Als die Zeitung Avanti! am 1. Mai 1945 wieder erschien, druckte sie auf ihrer Titelseite ein Bild von Ferrazzutto Bonaventura ab und würdigte seine Bemühungen für die Arbeiterklasse. Angelo Rizzoli ehrte ihn und seine Verdienste für das Verlagshaus auf einer Marmortafel in den Räumlichkeiten der Firma in der Via Civitavecchia in Mailand. Mehrere sozialistische Organisationen wurden nach ihm benannt.

Stolperstein für Rita Calimani.jpg Rita Calimani Campo della Guerra
San Marco 515
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Rita Lea Calimani wurde am 31. Dezember 1892 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Giacomo Calimani und Enrichetta geb. Polacco. Sie hatte einen Bruder namens Moisè (geboren 1870). Zuerst war sie mit Mario Nacamulli verheiratet, das Paar hatte zumindest eine Tochter, Wally (geb. 1914). Später war sie mit Ettore Girolamo Segré verheiratet, das Paar hatte ebenfalls eine Tochter, Nedda (geb. 1933). Rita Calimani, ihr Ehemann und ihre Töchter wurden am 5. Dezember 1943 in Venedig verhaftet. Sie wurden zum Carcere di Venezia gebracht und dann ins Durchgangslager Fossoli verbracht. Am 22. Februar 1944 wurde die Familie mit Transport 08 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Sie kamen am 26. Februar 1944 an und am selben Tag verloren ihr Ehemann und ihre jüngere Tochter ihr Leben in den Gaskammern von Auschwitz. Auch Rita Calimani und ihre ältere Tochter wurden vom Nazi-Regime ermordet. Tag und Ort ihres Todes sind unbekannt.[36][37]

Ihr Bruder Moisè Calimani wurde ebenfalls im Laufe der Shoah getötet.[38]

Stolperstein für Wally Nacamulli.jpg Wally Nacamulli Campo della Guerra
San Marco 515
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Wally Nacamulli wurde am 26. August 1914 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Mario Nacamulli und Lea Calimani. Sie und ihre Familie wurden am 5. Dezember 1943 in Venedig verhaftet. Sie wurden im Carcere di Venezia inhaftiert und dann ins Durchgangslager Fossoli verbracht. Am 22. Februar 1944 wurde die Familie mit Transport 08 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Sie kamen am 26. Februar 1944 an und am selben Tag verloren ihre jüngere Schwester und ihr Stiefvater ihr Leben in den Gaskammern von Auschwitz. Auch Wally Nacamulli und ihre Mutter wurden vom Nazi-Regime ermordet. Tag und Ort ihres Todes sind unbekannt.[39][40][36]
Stolperstein für Girolamo Segre.jpg Ettore Girolamo Segré Campo della Guerra
San Marco 515
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Ettore Girolamo Segré wurde am 21. Juli 1881 in Triest geboren. Seine Eltern waren Leone Segré und Rachele geb. Campos. Er war mit Rita Lea Calimani verheiratet. Das Paar hatte eine Tochter, Nedda (geb. 1933). Er und seine Familie wurden am 5. Dezember 1943 in Venedig verhaftet. Sie wurden zuerst zum Carcere di Venezia gebracht und dann ins Durchgangslager Fossoli verbracht. Am 22. Februar 1944 wurde die Familie mit Transport 08 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Sie kamen am 26. Februar 1944 an und am selben Tag verloren Ettore Girolamo Segré und seine elfjährige Tochter Nedda ihr Leben in den Gaskammern von Auschwitz.[41][42]

Auch seine Frau und seine Stieftochter Wally Nacamulli wurden vom NS-Regime im Laufe der Shoah ermordet. Todestag und Todesort sind unbekannt.[36]

Stolperstein für Nedda Segre.jpg Nedda Segré Campo della Guerra
San Marco 515
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Nedda Segré wurde am 7. Juni 1933 in Venedig geboren. Ihre Eltern waren Ettore Girolamo Segré und Rita Lea geb. Calimani. Sie und ihre Familie wurden am 5. Dezember 1943 in Venedig verhaftet. Sie wurden zum Carcere di Venezia gebracht und dann ins Durchgangslager Fossoli verbracht. Am 22. Februar 1944 wurde die Familie mit Transport 08 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Sie kamen am 26. Februar 1944 an und am selben Tag verloren die 11 Jahre alte Nedda Segré und ihr Vater ihr Leben in den Gaskammern von Auschwitz.[43][44]

Auch ihre Mutter und ihre Schwester Wally Nacamulli wurden vom NS-Regime im Laufe der Shoah ermordet. Todestag und Todesort sind unbekannt.[36]

San Polo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Name Standort Leben
Stolperstein für Romano Brussato.jpg Romano Brussato Calle dei Sbianchesini
San Polo 1154
Romano Brussato wurde 1914 geboren. Er war der einzige Sohn von Luigi Brussato und Elisabetta geb. Ballarin. Seine Eltern heirateten 1909. Er wurde als Soldat der italienischen Armee am 9. September 1943 festgenommen und danach nach Fallingbostel deportiert. Am 7. November 1944 wurde er im Konzentrationslager Bergen-Belsen vom NS-Regime ermordet.

Isola di San Servolo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Inschrift Standort Leben der Insassen
Stolperstein für 6 deportierte Patienten.jpg

11 OTTOBRE 1944
DA QUESTO OSPEDALE
FURONO DEPORTATI
6 PAZIENTI EBREI
ASSASSINATI NEI
LAGER NAZISTI

11. OKTOBER 1944
AUS DIESEM SPITAL
WURDEN 6 JÜDISCHE PATIENTEN
DEPORTIERT UND
IN DEN LAGERN DER NAZIS
ERMORDET

Ospedale psichiatrico San Servolo
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Die frühere Klinik auf San Servolo
Auf der Laguneninsel San Servolo, heute unbewohnt, befand sich in den 1940er Jahren eine psychiatrische Klinik. Aus dieser wurden im Oktober 1944 sechs jüdische Patienten verhaftet, deportiert und vom NS-Regime ermordet.

Mirano[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Name Standort Leben
Stolperstein für Paolo Errera (Mirano).jpg Paolo Errera via Bastia Fuori 58
Paolo Errera wurde am 18. Oktober 1861 in Venedig geboren. Seine Eltern waren Mosè Errera und Eloisa Da Zara. Er heiratete im Jahr 1892 Nella geb. Grassini. Das Ehepaar wurde am 25. Februar 1944 in Mirano verhaftet, zuerst im Gefängnis von Venedig interniert und danach ins Durchgangslager Fossoli überstellt. Am 5. April 1944 wurden die Eheleute in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo sie am 10. April 1944 einlangten und unmittelbar nach ihrer Ankunft vom NS-Regime ermordet wurden.[45][46]
Stolperstein für Nella Grassini Errera (Mirano).jpg Nella Grassini Errera via Bastia Fuori 58
Nella Grassini wurde am 19. Juli 1874 in Venedig geboren. Sie entstammte einer wohlhabenden jüdischen Anwaltsfamilie, ihre Eltern waren Laudadio Grassini und Emma Levi. Ihr Vater war ein erfolgreicher Unternehmer, der die erste Vaporetti-Gesellschaft gründete und den Lido touristisch erschloss. Sie hatte zum Zeitpunkt der Shoa mit Schriftstellerin und als Geliebte von Mussolini bekannt geworden Margherita Sarfatti noch eine lebende Schwester. Margherita emigrierte 1938 wegen der Rassegesetze nach Argentinien.[47] Ihre jüngste Schwester, Margherita Sarfatti (1880–1961), wurde als Schriftstellerin, Geliebte Mussolinis und Begründerin der Künstlergruppe Novecento bekannt. Im Jahr 1892 heiratete Nella Grassini den Stadtrat von Mirano, Paolo Errera, der ebenfalls einer berühmten venezianischen Familie entstammte. Ihr Ehemann war von 1895 bis 1920 Bürgermeister von Mirano. Das Ehepaar hatte drei Söhne, Mario, Amedeo und Adolfo. Sohn Amedeo verstarb 1910 im Alter von 15 Jahren an den Folgen von Tetanus. Zu seinem Gedenken errichteten Nella und Paolo Errera eine Stiftung, die heute noch besteht. Das betagte Ehepaar wurde am 25. Februar 1944 in Mirano verhaftet, zuerst im Gefängnis Santa Maria Maggiore von Venedig interniert und danach ins Durchgangslager Fossoli überstellt. Am 5. April 1944 wurden die Eheleute in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo sie am 10. April 1944 einlangten und unmittelbar nach ihrer Ankunft vom NS-Regime ermordet wurden. Paolo Errera war 82 Jahre alt, Nella Grassini Errera 70.[48] Sie soll, als sie den Deportationszug bestieg, ein salvacondotto von Mussolini in Händen gehalten haben, die Zusicherung freien Geleits, doch auch dieses Schreibens konnte sie nicht retten.[49]

Seit dem Jahr 2007 trägt die frühere Piazza delle Erbe in Mirano den Namen Piazza Paolo e Nella Errera.[50]

Verlegedaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stolpersteine in Venedig wurden an folgenden Tagen von Gunter Demnig persönlich verlegt:

  • 12. Januar 2014: Cannaregio 1156 (Bruna Grassini und Ugo Beniamino Levi), 1223 (Clerle, Clerle, Grassini), 2115, 2337, 274, 3399/a, 4470, Campo di Ghetto Nuovo
  • 14. Januar 2015: Cannaregio 1146, 1232, 1543, 2346/b; San Servolo
  • 19. Januar 2016: Cannaregio 1223 (Aboaf), 2006, 2337 and 5401/a; Castello 6039 (Familie Vivante); San Marco 515, Mirano
  • 20. Januar 2017: Cannaregio 386, 1150, 1156 (sechs Mitglieder der Familie Levi), 1215, 2198 and 5999; Castello 6039 (Gianna Cavalieri), San Marco 4741, San Polo 1154

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Pezetti: La liberazione dei campi nazisti, 2016, S. 100.
  2. CDEC: Aboaf, Giuditta Rita, abgerufen am 6. Mai 2017.
  3. CDEC: Navarro, Lina, abgerufen am 6. Mai 2017.
  4. CDEC: Navarro, Amalia, abgerufen am 6. Mai 2017.
  5. CDEC: Aboaf, Salomone Girolamo, abgerufen am 6. Mai 2017 (mit einem Foto von Salomone Aboaf).
  6. Giovanni Tomasi, Silvia Tomasi: Ebrei nel Veneto orientale: Conegliano, Ceneda e insediamenti minori, Casa Editrice Giuntina, 2012, S. 34.
  7. a b Marina Scarpa Campos and Matteo Ermacora (ed.): Dalla prigionia a Fossoli alla resistenza, I ricordi di Marco Brandes, giovane ebreo veneziano, Deportate, esuli, profughe, abgerufen am 7. Mai 2017.
  8. CDEC: Brandes, Riccardo, abgerufen am 7. Mai 2017 (mit einem Foto von Riccardo Brandes).
  9. CDEC: Calimani, Moisè, abgerufen am 7. Mai 2017 (mit einem Foto von Moisè Calimani).
  10. CDEC: Campos, Gisella, abgerufen am 8. Mai 2017 (mit einem Foto von Gisella Campos).
  11. CDEC: Usigli, Edoardo, abgerufen am 8. Mai 2017.
  12. a b CDEC: Clerle, Alba, abgerufen am 9. Mai 2017 (mit einem Foto von Alba Clerle).
  13. CDEC: Grassini, Attilio Grasini, abgerufen am 9. Mai 2017 (mit einem Foto von Attilio Grassini).
  14. CDEC: Grassini, Raffaele, abgerufen am 9. Mai 2017 (mit einem Foto von Raffaele Grassini).
  15. CDEC: Grassini, Bruna, abgerufen am 9. Mai 2017 (mit einem Foto von Bruna Grassini).
  16. a b CDEC: Clerle, Cesira, abgerufen am 9. Mai 2017.
  17. Yad Vashem: Clerle, Cesira, abgerufen am 9. Mai 2017.
  18. a b c d e f g CDEC: Corinaldi, Rosita, abgerufen am 10. Mai 2017.
  19. a b c d e CDEC: Dina, Mario, abgerufen am 10. Mai 2017.
  20. a b c d e f CDEC: Fano, Elena, abgerufen am 10. Mai 2017.
  21. a b c d e f g CDEC: Dina, Anna, abgerufen am 10. Mai 2017.
  22. a b c d e f g CDEC: Dina, Guido, abgerufen am 10. Mai 2017.
  23. a b c d e f g CDEC: Dina, Leone, abgerufen am 10. Mai 2017.
  24. a b c d e f g CDEC: Dina, Giorgia, abgerufen am 10. Mai 2017.
  25. a b CDEC: Dina, Adele, abgerufen am 10. Mai 2017.
  26. CDEC: Todesco, Alberto Leone, abgerufen am 10. Mai 2017.
  27. CDEC: Todesco, Marco, abgerufen am 10. Nai 2017.
  28. a b CDEC: Dina, Ida, abgerufen am 10. Mai 2017.
  29. CDEC: Fano, Giulio, abgerufen am 16. Mai 2017.
  30. CDEC: Fano, Giuseppe, abgerufen am 16. Mai 2017.
  31. I nomi della Shoah italiana: Elena Mariani, abgerufen am 10. Mai 2017.
  32. CDEC: Elena Mariani, abgerufen am 10. Mai 2017.
  33. Unione Sarda: Bartolomeo Meloni, abgerufen am 10. Mai 2017.
  34. Resistenz, Widerstand in Italien: Erste Stolpersteine in Venedig, 6. März 2014 14:59, abgerufen am 19. Mai 2017.
  35. Associazione Nazionale Partigiani d'Italia: Bonaventura Ferrazzutto, 22. Juli 2011, abgerufen am 22. März 2017.
  36. a b c d CDEC: Calimani, Rita Lea, abgerufen am 24. März 2017.
  37. Gli ebrei deportati dal Veneto (1943–1945): Provincia di Venezia, 34. CALIMANI LEA RITA, abgerufen am 24. März 2017.
  38. Gli ebrei deportati dal Veneto (1943–1945): Provincia di Venezia, 35. CALIMANI MOISÈ, abgerufen am 24. März 2017.
  39. CDEC: Nacamulli, Wally, abgerufen am 24. März 2017.
  40. Gli ebrei deportati dal Veneto (1943–1945): Provincia di Venezia, 158. NACAMULLI WALLY, abgerufen am 24. März 2017.
  41. CDEC: Segré, Ettore Girolamo, abgerufen am 24. März 2017.
  42. Gli ebrei deportati dal Veneto (1943–1945): Provincia di Venezia, 91. SEGRÈ GIROLAMO ETTORE, abgerufen am 24. März 2017.
  43. CDEC: Segré, Nedda, abgerufen am 24. März 2017.
  44. Gli ebrei deportati dal Veneto (1943–1945): Provincia di Venezia, 211. SEGRÈ NEDDA, abgerufen am 24. März 2017.
  45. CDEC Digital Library: Errera, Paolo, abgerufen am 1. Mai 2017 (mit einem Porträtbild).
  46. Venezia today: Giornata della Memoria 2017: posa delle pietre d'inciampo, 24 in tutto a Venezia e Mirano, 17. Januar 2017, abgerufen am 20. März 2017.
  47. Der 1933 verstorben Bruder Marco wird auch ausführlich im Buch Margherita Sarfatti von Rachele Ferrario beschrieben, Edizioni Mondadori 2015.
  48. CDEC Digital Library: Grassini, Nella, abgerufen am 1. Mai 2017 (mit einem Porträtbild).
  49. Teo Ducci: Un tallèt ad Auschwitz, 2000.
  50. Asterico: 62° Anniversario della Liberazione a Mirano (VE), abgerufen am 1. Mai 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolpersteine in Venice – Sammlung von Bildern