Mai 2005

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Dieser Artikel behandelt aktuelle Nachrichten und Ereignisse im Mai 2005.

Tagesgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonntag, 1. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berlin/Deutschland: Im Ortsteil Kreuzberg gibt es in der Nacht zum 1. Mai deutlich weniger Ausschreitungen als in den Vorjahren. Die Polizei berichtet, dass diesmal weniger als 200 Randalierer festgenommen wurden.[1]
  • Tal Afar/Irak: Bei einer Bombenexplosion während einer Beerdigung kommen mindestens 30 Menschen ums Leben und über 50 weitere werden verletzt.

Montag, 2. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstag, 3. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittwoch, 4. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donnerstag, 5. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tony Blair (2002)

Freitag, 6. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dresden/Deutschland: Bei Krawallen mit bis zu 1.000 Beteiligten kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu mehreren Verletzten. Bei Auseinandersetzungen zwischen alkoholisierten Randalierern und der Polizei wurden 70 Personen verletzt, davon 40 Beamte. Die Randalierer hatte sich zum Vatertag am Elbufer versammelt, warfen mit Steinen und Flaschen und zündeten Feuerwerkskörper.
  • Freiburg/Deutschland: Im Zuge der Studentenproteste wurde am Montagmorgen das Rektorat der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von Studenten besetzt. Die Aktion dauert mehrere Tage.

Samstag, 7. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonntag, 8. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berlin/Deutschland: Gegen eine 4.000 Leute starke NPD-Demonstration hatte bereits im Vorfeld der Berliner Oberbürgermeister Wowereit zu Sitzblockaden aufgerufen und ein Volksfest auf der bisherigen Demonstrationsstrecke angemeldet. Nach friedlicher Besetzung der Brücken auf der alternativ gewählten Demonstrationsstrecke durch Gegendemonstranten wurde dem Aufzug der NPD das Verlassen des Auftaktkundgebungsortes untersagt.
  • Berlin/Deutschland: Tausende gedenken mit einem „Tag der Demokratie“ der Befreiung vom Nationalsozialismus. Am Brandenburger Tor wird auf Großleinwand eine Sondersitzung des Bundestages übertragen.
  • Leonberg/Deutschland: Häftlinge erhalten symbolisch ihre Namen zurück. Eine Gedenkstätte in Gestalt einer Namenswand wird die KZ-Gedenkstätteninitiative vor dem alten Engelbergtunnel enthüllen.

Montag, 9. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstag, 10. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holocaust-Mahnmal in Berlin

Mittwoch, 11. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donnerstag, 12. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bagdad/Irak: Bei einem erneuten Autobombenanschlag nahe einer Moschee in Iraks Hauptstadt sind 15 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 60 weitere Personen wurden verletzt.
  • Berlin/Deutschland: Der Deutsche Bundestag hat mit überwältigender Mehrheit dem EU-Verfassungsentwurf zugestimmt. 569 Abgeordnete stimmten für den Verfassungsentwurf, 23 dagegen und 2 enthielten sich. Am 27. Mai stimmt auch der Bundesrat dem Verfassungsentwurf zu.
  • Berlin/Deutschland: Den öffentlichen Haushalten drohen nach offiziellen Berichten bis zum Ende des Jahres 2008 Steuerausfälle von 66,8 Milliarden Euro.
  • Straßburg/Frankreich: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat den Prozess gegen den PKK-Führer Abdullah Öcalan für „unfair“ erklärt.[7]

Freitag, 13. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bayonne/Vereinigte Staaten: Das Kreuzfahrtschiff Freedom of the Seas wird in Cape Liberty feierlich getauft.
  • Türkei: Wegen eines Streits um den Entzug der Flugerlaubnis für die türkische Gesellschaft Onur Air durch die Luftfahrtbehörden Deutschlands, der Niederlande und der Schweiz bleiben circa 10.000 Urlauber ohne die gebuchte Rückreisemöglichkeit auf türkischen Flughäfen sitzen.
  • Usbekistan: Beim Erstürmen der Stadtverwaltung und eines Gefängnisses im Osten des Landes im Fergana-Tal am Rande zu Kirgisistan befreien Aufständische rund 1.000 Gefangene. Bei Feuergefechten mit der Polizei werden nach Angaben der Regierung neun Menschen getötet und 34 verletzt. Nach Angaben von Augenzeugen und Ärzten werden mindestens 500 Menschen getötet und über hundert verletzt.[8]
  • Würzburg/Deutschland: In Würzburg finden Studentenproteste gegen die erhobene Studiengebühr statt. Es wird mit Verzögerungen im öffentlichen Verkehr gerechnet.

Samstag, 14. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonntag, 15. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montag, 16. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstag, 17. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittwoch, 18. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donnerstag, 19. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • El Salvador: Hurrikan Adrian erreicht El Salvador; er fordert in den nächsten Tagen 4 Todesopfer.

Freitag, 20. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Etoumbi/DR Kongo: Nach einem Ebola-Ausbruch, der neun Todesopfer fordert, wird über die Stadt Etoumbi eine Quarantäne verhängt.
  • Osttimor: Nach sechs Jahren ziehen die letzten UN-Friedenstruppen aus Osttimor ab.

Samstag, 21. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonntag, 22. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Landtag von Nordrhein-Westfalen

Montag, 23. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstag, 24. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittwoch, 25. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchentagsbezogene Buntstift-Skulptur

Donnerstag, 26. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freitag, 27. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samstag, 28. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonntag, 29. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ich liebe Europa, ich sage nein.“ Die Einführung einer EU-Verfassung scheitert.

Montag, 30. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstag, 31. Mai 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allianz Arena
Dominique de Villepin

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mai 2005 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte der Krawalle am 1. Mai. In: berliner-kurier.de. 30. April 2018, abgerufen am 25. Mai 2019.
  2. Der Karlspreisträger 2005 Carlo Azeglio Ciampi. In: karlspreis.de. Abgerufen am 30. November 2018.
  3. electoralcommission.org.uk: The 2005 general election: analysis of the results (Memento vom 20. Oktober 2017 im Internet Archive) (englisch)
  4. Beirut cheers on returning exile. In: bbc.co.uk. 7. Mai 2005, abgerufen am 5. November 2019 (englisch).
  5. Schily kündigt „Nationalen Plan zum Schutz der Infrastrukturen“ an. In: heise.de. 10. Mai 2005, abgerufen am 22. Januar 2018.
  6. Roma auch in der Türkei diskriminiert. In: dw.com. 10. Mai 2005, abgerufen am 22. Januar 2018.
  7. PKK-Chronik 2004−2006. In: verfassungsschutz-bw.de. Abgerufen am 28. April 2019.
  8. Zur Lage der Menschenrechte in Usbekistan. In: faustkultur.de. 2. Juli 2015, abgerufen am 22. Januar 2018.
  9. FIFA-Beachsoccer-Weltmeisterschaft Rio de Janeiro 2005. In: fifa.com. Abgerufen am 1. März 2017.
  10. 69. Eishockey-Weltmeisterschaft 2005 in Österreich. In: ifosta.de, Jörg Thomas. Abgerufen am 22. Februar 2017.
  11. Switzerland Cup 2004/05. In: rsssf.com. Abgerufen am 30. April 2019 (englisch).
  12. Carvalho führt CSKA zum Titel. In: uefa.com. Abgerufen am 21. Februar 2017.
  13. Landtagswahlen: Land Nordrhein-Westfalen. In: wahlen-in-deutschland.de, Valentin Schröder. Abgerufen am 2. Februar 2017.
  14. Statistiken zum Kirchentag Hannover 2005. In: kirchentag.de. Abgerufen am 24. Mai 2017.
  15. Liverpool gewinnt Endspiel-Krimi. In: uefa.com. Abgerufen am 20. Februar 2017.
  16. Jahresbericht 2005 von Amnesty International. In: humanrights.ch. 30. Mai 2005, abgerufen am 25. November 2018.
  17. Elenco Edizioni. In: museociclismo.it, Museo del Ciclismo Associazione. Abgerufen am 24. Oktober 2017 (italienisch).
  18. Michail Chodorkowski, Chef des ehemals größten russischen Ölkonzern Jukos, muss hinter Gitter. In: ag-friedensforschung.de. Abgerufen am 17. September 2016.
  19. Sarah Connor verpatzt Nationalhymne. In: rp-online.de. 1. Juni 2005, abgerufen am 17. September 2016.