Manja Doering

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Manja Doering (* 3. September 1977 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin. Als Synchronsprecherin ist sie unter anderem die deutsche Stimme von Natalie Portman und Reese Witherspoon.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doering entstammt einer Schauspielerfamilie. Sie ist die Tochter von Rainer Doering und die Schwester von Alexander Doering. Sie begann bereits im Alter von neun Jahren, erste Synchronrollen zu sprechen. Ihre erste große Hauptrolle erhielt sie 1994, als anlässlich der Videoveröffentlichung des Disney-Klassikers Schneewittchen und die sieben Zwerge eine neue deutsche Synchronfassung hergestellt und sie als Protagonistin gecastet wurde. Nach dem Abitur absolvierte sie von 1998 bis 2002 ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, gefolgt von einem zweijährigen Engagement als Darstellerin am Grips-Theater in Berlin.[1]

Parallel zu ihrer Bühnentätigkeit beendete Doering eine klassische Gesangsausbildung, wirkte als Schauspielerin in deutschen Fernsehproduktionen wie Großstadtrevier (2004) oder Fremde Haut (2005) mit und nahm diverse Sprechrollen in Film- und Fernsehsynchronisationen wahr. 2003 wurde sie mit dem Deutschen Preis für Synchron für ihre herausragende Nachwuchsleistung als Stimme von Reese Witherspoon in Ernst sein ist alles ausgezeichnet.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Frau fährt, Mann schläft – Zeitreisen: Die Gegenwart
  • 2004: Großstadtrevier: Feuertaufe (Fernsehserie, Folge 18x01)
  • 2005: Fremde Haut
  • 2005: Großstadtrevier: Liebe, Lust und Leidenschaft (Fernsehserie, Folge 19x12)

Synchronisation (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alyson Hannigan

Anna Friel

Greta Gerwig

Jessica Chastain

Katrina Kaif

Natalie Portman

Rebecca Hall

Reese Witherspoon

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videospiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview mit Manja Doering, abgerufen am 18. März 2014
  2. Deutscher Preis für Synchron 2003, abgerufen am 18. März 2014
  3. Manja Doering. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 2. März 2017.