Marcel Risse

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Marcel Risse

Marcel Risse (2014)

Spielerinformationen
Geburtstag 17. Dezember 1989
Geburtsort KölnDeutschland
Größe 183 cm
Position Mittelfeld / Sturm
Vereine in der Jugend
1993–1996
1996–2006
TuS Höhenhaus
Bayer 04 Leverkusen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2006–2008
2007–2010
2009–2010
2010–2013
2010–2013
2013–
Bayer 04 Leverkusen II
Bayer 04 Leverkusen
1. FC Nürnberg (Leihe)
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05 II
1. FC Köln
5 0(1)
3 0(0)
32 0(0)
56 0(4)
3 0(0)
106 (19)
Nationalmannschaft
2008
2008–2009
Deutschland U-19
Deutschland U-20
12 0(5)
4 0(1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Winterpause 2016/17

Marcel Risse (* 17. Dezember 1989 in Köln) ist ein deutscher Fußballspieler. Er spielt bevorzugt auf den offensiven Außenbahnen im Mittelfeld.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Risse wuchs in Köln-Kalk auf[1] und kam als Dreijähriger 1993 zum TuS Höhenhaus.[2] Im Jahr 1996 entdeckten ihn Scouts von Bayer 04 Leverkusen, die ihn in die Bayer-Jugend holten.[2] In der Saison 2007/08 war er Stammspieler in der U-19-Mannschaft und stand einige Male im Bundesligakader von Trainer Michael Skibbe. Im Mai 2008 gab er im Spiel gegen Hertha BSC sein Bundesligadebüt.

In der Winterpause der Saison 2008/09 wurde Risse gemeinsam mit Stefan Reinartz an den 1. FC Nürnberg verliehen. In der Rückrunde stand er dort bei seinen zwölf Einsätzen zwar nur dreimal in der Startelf und spielte nie über die volle Zeit, zeigte aber aufgrund seiner Schnelligkeit gute Qualitäten als Joker. Während Reinartz nach dem Bundesligaaufstieg wieder zurück nach Leverkusen ging, blieb Risse ein weiteres Jahr beim FCN. Anfangs kam er in der neuen Saison auch regelmäßig zum Einsatz und spielte zweimal über 90 Minuten, er konnte sich aber im Abstiegskampf zunächst nicht im Team behaupten. Erst nach dem Trainerwechsel von Michael Oenning zu Dieter Hecking zur Winterpause wurde er in der Rückrunde wieder öfter eingesetzt. Mit sechs Vorlagen in der Liga war er der erfolgreichste Vorbereiter der Nürnberger. Im Relegationshinspiel bereitete er den 1:0-Siegtreffer durch einen Freistoß vor.

Im Sommer 2010 kehrte Risse zunächst wieder in den Bundesligakader von Bayer 04 Leverkusen zurück. Zu Saisonbeginn 2010/11 wurde er für ein Jahr an den 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen.[3] Im Mai 2011 verpflichtete Mainz 05 ihn endgültig; er unterschrieb einen Dreijahresvertrag.[4] Anfang November 2011 erlitt Risse eine Knochenstauchung im Knie, die sich als chronische Bone-Bruise-Verletzung herausstellte,[5] wodurch er für den Rest der Spielzeit 2011/12 ausfiel.[6]

Zur Saison 2013/14 wechselte Risse in die 2. Bundesliga zum 1. FC Köln.[7] Nach einem Jahr stieg er mit dem 1. FC Köln in die Fußball-Bundesliga auf. Im entscheidenden Heimspiel am 31. Spieltag schoss er beim 3:1-Sieg gegen den VfL Bochum das Tor zum 1:1. Seine beiden Freistoßtreffer in der zweiten Runde des DFB-Pokals 2016/17 und das Siegtor in der Nachspielzeit im Bundesligaspiele bei Borussia Mönchengladbach wurden zum Tor des Monats Oktober und November 2016 gewählt.[8][9] Für das Tor gegen Mönchengladbach erhielt er Anfang Februar 2017 zudem die Auszeichnung als Torschütze des Jahres 2016.[10] Am 14. Spieltag der Saison 2016/17, beim Auswärtsspiel in Hoffenheim, riss er sich nach etwa 20 Spielminuten das Kreuzband.[11]

Die Laufzeit seines Vertrages wurde im Januar 2017 bis zum Ende der Saison 2021/22 verlängert.[12]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marcel Risse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DuMont Mediengruppe, Köln (Hrsg.): Marcel Risse Mit dem Herzen stets in Köln. In: Kölnische Rundschau. 10. Juli 2013, abgerufen am 10. Februar 2017.
  2. a b Auf dieser Asche lernte ich kicken!, www.bild.de vom 8. August 2013
  3. Leihgeschäft mit Bayer Leverkusen: 05er holen Marcel Risse auf allgemeine-zeitung.de
  4. Mainz 05 zieht vertragliche Optionen bei Christian Fuchs und Marcel Risse
  5. Marcel Risse ist nervös, weil's nicht vorwärts geht. rhein-zeitung.de (30. November 2011)
  6. Marcel Risse übt sich nach OP in Schmerztoleranz. rhein-zeitung.de (3. Februar 2012)
  7. 1. FC Köln verpflichtet Marcel Risse fc-koeln.de (13. Juni 2013)
  8. Risse erzielt Tor des Monats Oktober. In: sportschau.de. 19. November 2016, abgerufen am 27. November 2016.
  9. Derby gegen Gladbach Risse-Hammer zum Tor des Monats gewählt – Quelle: http://www.ksta.de/25318556 ©2016. In: ksta.de. 17. Dezember 2016, abgerufen am 17. Dezember 2016.
  10. a b Kölns Marcel Risse ist Torschütze des Jahres auf sportschau.de, abgerufen am 5. Februar 2017
  11. Schock beim 1. FC Köln Marcel Risse reißt sich das Kreuzband – Quelle: http://www.ksta.de/25214412 ©2016 – Quelle: http://www.ksta.de/25318556 ©2016. In: ksta.de. 3. Dezember 2016, abgerufen am 17. Dezember 2016.
  12. FC verlängert mit Leistungsträgern. 11. Januar 2017, abgerufen am 11. Januar 2017.
  13. Risse erzielt Tor des Monats Oktober. Sportschau, 19. November 2016, abgerufen am 17. Dezember 2016.
  14. Derby gegen Gladbach Risse-Hammer zum Tor des Monats gewählt. Kölner Stadt-Anzeiger, 17. Dezember 2016, abgerufen am 17. Dezember 2016.