Michael Rotschopf

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Michael Rotschopf (* 28. Oktober 1969 in Lienz, Österreich) ist ein österreichischer Schauspieler und Hörspielsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Ausbildung zum Schauspieler erhielt Michael Rotschopf am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Bereits während seiner Ausbildung wurde er ans Wiener Burgtheater geholt. Er gehörte fünf Jahre lang dem Ensemble an. 1996 bekam Michael Rotschopf den O.E. Hasse-Preis der Berliner Akademie der Künste verliehen von Peter Zadek, Martin Benrath u. Michael Heltau. Er arbeitete mit Theaterregisseuren wie Hans Hollmann, Achim Benning, Adolf Dresen, Michael Simon und Matthias Hartmann, unter anderem in Wien und Frankfurt am Main. Peter Stein engagierte den Schauspieler für seine Inszenierungen Faust (2000), mit Bruno Ganz und Wallenstein (2007) und Der zerbrochne Krug (2008–2016) mit jeweils Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle. 2015 übernahm er in Brecht/Weills Dreigroschenoper bei den Salzburger Festspielen die Rolle des Macheath.

Ferner ist Michael Rotschopf als Sprecher in Konzerten, Hörspielen und Hörbuchproduktionen beschäftigt. Er trat als Sprecher u. a. auch bei der US-Erstaufführung des Requiem für einen jungen Dichter von Bernd Alois Zimmermann in der Carnegie Hall in New York und später in Paris, London und der Berliner Philharmonie auf.

Michael Rotschopf lebt in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele und Features[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Der Unsichtbare von Mats Wahl Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2004: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix. Von Robert Musil, Produktion: BR/HV (Hörspiel des Monats 12/2004 der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:)
  • 2004: Rot und Schwarz von Stendhal, Produktion: DLR/ORF
  • 2005: Die Malteser Bescherung von Joy Markert, Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2006: Kneift Karadings vorm Krieg? von Georges Perec Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2006: Nebelflecken von Adolf Schröder Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2006: Homo Lemnus von S. Santorius Produktion: SWR
  • 2006: Jetzt! Woyzeck von Georg Büchner Produktion: SWR
  • 2006: When the music's over von Myra Çakan, Produktion: SWR
  • 2006: Mit Blindheit geschlagen von Christian von Ditfurth, Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2006: Aus dem Seelenleben höherer Tiere oder Der Grimmroll von Ingomar von Kieseritzky, Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2006: Das mörderische Leben von Félix Edouard Valloton, Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2006: Mostly Mozart von Eckhard Roelcke, Produktion: EIG
  • 2007: Haus aus Stimmen von Silke Scheuermann, gewann Kritikerpreis 2009 in der Kategorie „Hörfunk“
  • 2007: Tod einer roten Heldin von Qiu Xiaolong, Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2007: Dorffmaiers Double von Joy Markert (im schwäbischen Dialekt), Produktion: WDR
  • 2007: Literatur letal von Carla Spies und Thomas Doktor Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2007: Wellness oder Der Zwang zum Wohlfühlen von Beate Ziegs Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2007: Kobayashi von Tobias Dusche, Produktion EIG
  • 2007: Künstler[2] von Tankred Dorst, Mitarbeit Ursula Ehler Produktion: Deutschlandradio Kultur/ Radio Bremen
  • 2007: Toter Mann nach dem Roman „Il giro di boa“ von Andrea Camilleri Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2007: Freier – Mit Männern unterwegs in der sexuellen Grauzone von Ulli Schauen Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2007: Heißer Winter von Oliver Bukowski Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2007: Das Todsündenprojekt von Regine Ahrem, Christina Schlemmer, Johannes Schrettle, Roman Senkl, Gerhild Steinbuch und Marianne Strauhs Produktion: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Unité Graz
  • 2007: Wenn die Gondeln Trauer tragen von Daphne du Maurier Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2008: Unter Glas von Benjamin Lauterbach und Juli Zeh, Produktion: SWR
  • 2008: Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb, von Friedrich Ani, Produktion SWR
  • 2008: Marbella Hardcore von Philippe Bruehl, Produktion: SWR/WDR
  • 2008: Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann, Produktion: NDR
  • 2008: Vier Juden auf dem Parnass von Carl Djerassi, Produktion: ORF
  • 2008: Ein Held unserer Zeit von Michail Lermontov, Produktion: HR/SWR/Deutschlandfunk
  • 2008: Rosas Liebe von Pea Fröhlich Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2008: Keine Panik von Thomas Fuchs Produktion: Deutschlandradio Kultur
  • 2009: Die Nacht aus Blei, Produzenten: Alexander Schuhmacher, Michael Rotschopf
  • 2009: Die Legende vom heiligen Trinker von Joseph Roth, Produktion DLR/RF/SR
  • 2009: Die Nacht dazwischen von Jan Neumann, Produktion: NDR
  • 2009: Vertigo – Aus dem Reich der Toten von Pierre Boileau und Raymond Narcejac. Produktion: RBB
  • 2009: Nachricht an alle von Michael Kumpfmüller, Produktion Deutschlandradio Kultur
  • 2009: Kohlendioxid von Ralph Gabriel, Produktion: RBB
  • 2010: Schlussblende von Val McDermid
  • 2010: Die Außerirdischen, Produktion DRKultur, Hörspiel des Monats 08/2010
  • 2010: AusFart, von Grace Yoon und Hartmut Geerken, Produktion DRKultur
  • 2010: Der amerikanische Dichter Kenneth Rexroth, von Martina Groß, Produktion DRKultur
  • 2010: Huckleberry Finn, Produktion DRKultur
  • 2010: Hans Henny Jahnn: Nacht aus Blei – Bearbeitung und Regie: Alexander Schuhmacher (Hörspiel – DKultur)
  • 2010: Martina Groß: Erfahrung und was daraus folgt (Der amerikanische Dichter Kenneth Rexroth) – Regie: Heike Tauch (Feature – DKultur)
  • 2011: Die Chamissofalle, von Joy Markert, Regie: Alexander Schuhmacher, DRKultur
  • 2011: Das böse Spielzeug. Nach dem Roman von Roberto Arlt, Bearbeitung und Regie: Barbara Liebster, DRKultur
  • 2011: Natur und Menschenleben von Tokutomi Roka, Regie: Ulrich Lampen, hr 2011
  • 2011: Boxen. Von Helmut Peschina. Nach dem Roman ›Das Jahr des Erwachens‹ von Charles Juliet. Regie: Stefanie Hoster, DRKultur
  • 2011: Sweet Home Europa. Von Davide Carnevali. NDRKultur Hörspiel[3]
  • 2013: Bello e impossibile oder Die Dohmsche Verführung. Von Joy Markert. DKultur[4]
  • 2013: Die Kapuzinergruft, von Joseph Roth
  • 2013: Oliver Bukowski: Primtime – Regie: Alexander Schuhmacher (Hörspiel – DKultur)
  • 2013: Peter Moritz Pickhaus: Verdächtiger # 1.7 (Chinas Künstler und Dissident Ai Weiwei) – Regie: Nikolai von Koslowski (Feature – WDR/NDR/DKultur)
  • 2014: Jochanan Shelliem: Sanfte Siedler – Israels kreativer Wahnsinn in der Westbank (Feature – WDR/SWR)
  • 2014: Oliver Bukowski: Snaps – Regie: Alexander Schuhmacher (Hörspiel – DKultur)
  • 2014: Joris-Karl Huysmans: Monsieur Bougran in Pension – Bearbeitung und Regie: Elisabeth Panknin (Hörspiel – DLF)
  • 2014: Michail Bulgakow: Meister und Margarita - Regie: Klaus Buhlert. Hörspiel in 12 Teilen. BR Hörspiel und Medienkunst.
  • 2015: Tom Hillenbrand: Rotes Gold – Regie: Martin Engler (Kriminalhörspiel – DKultur)
  • 2015: Oliver Sturm: King of Kings – Regie: Oliver Sturm (Hörspiel – HR)
  • 2016: Franz Kafka: Das Schloss - Hörspiel in 12 Teilen. Rolle: Erzähler. Regie: Klaus Buhlert, Produktion: BR Hörspiel und Medienkunst.
  • 2017: Helene Fischer - Seismograph der Sehnsucht – Regie: Mareike Maage, Produktion: RBB, SWR

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seite zu "In der Falle" in filmportal.de Abgerufen am 9. Dezember 2015
  2. siehe auch das Theaterstück Künstler
  3. Sweet Home Europa bei ndr.de/kultur. Abgerufen am 9. April 2013.
  4. Bello e impossibile oder Die Dohmsche Verführung bei Deutschlandradio.de. Abgerufen am 9. April 2013.