Olympische Sommerspiele 1980/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XXII. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 24. Juli bis 1. August
Wettkampfort: Sowjetunion 1955Sowjetunion Moskau
Austragungsort: Zentrales Leninstadion
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 14[1]
Montreal 1976 Los Angeles 1984
Logo der Olympischen Sommerspiele 1980
Olympische Sommerspiele 1980
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 15 14 12 41
2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 11 8 10 29
3 Olympic flag.svg Großbritannien 4 2 4 10
4 Olympic flag.svg Italien 3 1 4
5 Polen 1944Polen Polen 2 4 1 7
6 Athiopien 1975Äthiopien Äthiopien 2 2 4
7 KubaKuba Kuba 1 2 1 4
8 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 2 2
TansaniaTansania Tansania 2 2
10 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien 1 1 2
FinnlandFinnland Finnland 1 1 2
12 Olympic flag.svg Australien 1 1
Olympic flag.svg Niederlande 1 1
Olympic flag.svg Spanien 1 1
15 JamaikaJamaika Jamaika 2 2
16 Brasilien 1968Brasilien Brasilien 1 1
Olympic flag.svg Frankreich 1 1

Bei den XXII. Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau fanden 38 Wettkämpfe – davon 24 für Männer und 14 für Frauen – in der Leichtathletik statt. Austragungsort war das Zentralen Leninstadion.

Teilnehmer und Boykott[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch bei zahlreichen früheren Austragungen Olympischer Spiele hatte es immer wieder Nationen gegeben, die durch ihre Teilnahme-Verweigerung Zeichen hatten setzen wollen. Bei diesen Spielen in Moskau allerdings nahm der Boykott ein in dieser Form vorher nie erlebtes Ausmaß an. Ausführliche Informationen dazu finden sich im allgemeinen Teil zu den Olympischen Sommerspielen 1980.

Wie in vielen anderen Sportarten auch führte der Boykott, dazu, dass zahlreiche Favoriten und Weltklasse-Athleten nicht am Start waren. Besonders fehlten natürlich die Leichtathleten aus den Vereinigten Staaten. Auch Sportler aus der Bundesrepublik Deutschland waren in Moskau nicht dabei. Bemerkbar macht sich in den Ergebnisübersichten auch der Umstand, dass einige Nationen nicht unter ihrer Nationalflagge, sondern unter neutraler IOC-Flagge. Das erscheint für diese Länder etwas ungewohnt, war jedoch nur bei diesen Spielen 1980 der Fall.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zentrale Leninstadion war bereits 1956 erbaut worden und diente der Nutzung sehr verschiedener Sportarten wie Fußball, Leichtathletik, Eishockey u. a. Für die 1980er Spiele wurde die Sportanlage umgebaut und modernisiert, um den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden. Wie inzwischen üblich standen acht Bahnen zur Verfügung, sodass acht Teilnehmer an den Endläufen teilnehmen konnten. Dies wurde auch in den Wurfdisziplinen sowie im Weit- und Dreisprung für die letzten drei Finaldurchgänge wieder so praktiziert.[2]

Messtechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Einsatz elektronischer Messinstrumentarien war inzwischen Standard, und zwar sowohl bei den Zeiten der Läufer als auch den erzielten Weiten im Springen und Werfen. Die Lauf- und Gehzeiten wurden außer bei Streckenlängen von mehr als zehn Kilometern offiziell in Hundertstelsekunden ausgegeben. im Diskus-, Hammer- und Speerwurf wurde die erzielte Weite wie bisher auf Fünftelzentimeter gerundet. In den Rekord- und Bestenlisten hatte sich die Beschränkung auf rein elektronisch ermittelte Werte, die mit zwei Nachkommastellen angegeben wurden, durchgesetzt. Das wirkte sich sehr positiv auf ein vorher gewisses Durcheinander in den Sprintstrecken aus.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot gab es zwei Änderungen: das bei den Olympischen Spielen 1976 gestrichene 50-km-Gehen wurde wieder ins Programm aufgenommen. Damit gab es hier in Moskau wie seit 1948 zwei Gehstrecken, die wie üblich auf der Straße ausgetragen wurden. Allerdings blieb das Gehen weiterhin nur den Männern vorbehalten. Die zweite Änderung betraf den Fünfkampf der Frauen. Dort wurde der 200-Meter-Lauf durch den 800-Meter-Lauf ersetzt, um den Vielseitigkeitscharakter für diesen Mehrkampf noch mehr zu betonen.

Bei den Frauendisziplinen standen noch zahlreiche weitere Ergänzungen für die Zukunft an. Ihr längster Laufwettbewerb war nach wie vor der 1500-Meter-Lauf. Das sollte sich ab 1984 ändern. Von da an kamen nach und nach zusätzliche längere Strecken ins olympische Programm und auch bei den Sprüngen, Würfen, im Gehen und im Mehrkampf sollte es später eine sukzessive Angleichung an den Wettkampfkatalog der Männer geben.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsniveau war bei diesen Olympischen Spielen war durch das boykottbedingte Fehlen zahlreicher Topp-Athleten deutlich beeinträchtigt. Dennoch wurden in sechs Disziplinen immerhin sechs Weltrekorde aufgestellt. In weiteren zwölf Disziplinen wurde der Olympische Rekord zwölfmal verbessert.

Die mit Ausnahme von 1972 und 1976 bei allen Spielen erfolgreichste Nation USA war nicht dabei. So präsentierte sich Gastgeber Sowjetunion mit fünfzehn Leichtathletik-Olympiasiegen als erfolgreichstes Land. Die DDR konnte elf Olympiasiege verbuchen und belegte damit Rang zwei dieser Wertung. Alle anderen Nationen folgten weit abgeschlagen. Großbritannien gewann vier Goldmedaillen, Italien drei und die Sportler aus Polen sowie Äthiopien hatten je zwei Olympiasieger vorzuweisen. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Drei Sportler errangen zwei Goldmedaillen in der Leichtathletik bei diesen Spielen:

Jeweils eine Gold- und eine Silbermedaille gab es für folgende fünf Athleten:

Drei weitere Leichtathleten errangen jeweils eine Gold- und eine Bronzemedaille:

Darüber hinaus sind weitere Leistungen besonders hervorzuheben:

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Allan Wells IOCIOC GBR 10,25
2 Silvio Leonard KubaKuba CUB 10,25
3 Petar Petrow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 10,39
4 Alexandr Aksinin Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 10,42
5 Osvaldo Lara KubaKuba CUB 10,43
6 Wladimir Murawjow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 10,44
7 Marian Woronin PolenPolen POL 10,46
8 Hermann Panzo IOCIOC FRA 10,49

Finale am 25. Juli

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Pietro Mennea IOCIOC ITA 20,19
2 Allan Wells IOCIOC GBR 20,21
3 Donald Quarrie JamaikaJamaika JAM 20,29
4 Silvio Leonard KubaKuba CUB 20,30
5 Bernhard Hoff Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,50
6 Leszek Dunecki PolenPolen POL 20,68
7 Marian Woronin PolenPolen POL 20,81
8 Osvaldo Lara KubaKuba CUB 21,19

Finale am 28. Juli

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Wiktor Markin Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 44,60
2 Rick Mitchell IOCIOC AUS 44,84
3 Frank Schaffer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 44,87
4 Alberto Juantorena KubaKuba CUB 45,09
5 Alfons Brijdenbach IOCIOC BEL 45,10
6 Mike Solomon Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TTO 45,55
7 David Jenkins IOCIOC GBR 45,56
8 Joseph Coombs Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TTO 46,33

Finale am 30. Juli

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Steve Ovett IOCIOC GBR 1:45,40
2 Sebastian Coe IOCIOC GBR 1:45,85
3 Mikalaj Kirau Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:45,94
4 Agberto Guimarães Brasilien 1968Brasilien BRA 1:46,20
5 Andreas Busse Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:46,81
6 Detlef Wagenknecht Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:46,91
7 José Marajo IOCIOC FRA 1:47,26
8 Dave Warren IOCIOC GBR 1:49,25

Finale am 26. Juli

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Sebastian Coe IOCIOC GBR 3:38,40
2 Jürgen Straub Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:38,80
3 Steve Ovett IOCIOC GBR 3:38,99
4 Andreas Busse Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:40,17
5 Vittorio Fontanella IOCIOC ITA 3:40,37
6 Jozef Plachý TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 3:40,66
7 José Marajo IOCIOC FRA 3:41,48
8 Steve Cram IOCIOC GBR 3:41,98

Finale am 1. August

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Miruts Yifter Athiopien 1975Äthiopien ETH 13:20,91
2 Suleiman Nyambui TansaniaTansania TAN 13:21,60
3 Kaarlo Maaninka FinnlandFinnland FIN 13:22,00
4 Eamonn Coghlan IOCIOC IRL 13:22,74
5 Markus Ryffel IOCIOC SUI 13:23,03
6 Dietmar Millonig OsterreichÖsterreich AUT 13:23,25
7 John Treacy IOCIOC IRL 13:23,62
8 Aljaksandr Fedotkin Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 13:24,10

Finale am 1. August

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Miruts Yifter Athiopien 1975Äthiopien ETH 27:42,69
2 Kaarlo Maaninka FinnlandFinnland FIN 27:44,28
3 Mohamed Kedir Athiopien 1975Äthiopien ETH 27:44,64
4 Tolossa Kotu Athiopien 1975Äthiopien ETH 27:46,47
5 Lasse Virén FinnlandFinnland FIN 27:50,46
6 Jörg Peter Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 28:05,53
7 Werner Schildhauer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 28:10,91
8 Enn Sellik Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 28:13,72

Finale am 27. Juli

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Waldemar Cierpinski Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 2:11:03
2 Gerard Nijboer IOCIOC NED 2:11:20
3 Satymkul Dschumanasarow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2:11:35
4 Wladimir Kotow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2:12:05
5 Leonid Mossejew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2:12:14
6 Rodolfo Gómez MexikoMexiko MEX 2:12:39
7 Dereje Nedi Athiopien 1975Äthiopien ETH 2:12:44
8 Massimo Magnani IOCIOC ITA 2:13:12

1. August

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Thomas Munkelt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 13,39
2 Alejandro Casañas KubaKuba CUB 13,40
3 Alexander Putschkow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 13,44
4 Andrei Prokofjew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 13,49
5 Jan Pusty PolenPolen POL 13,68
6 Arto Bryggare FinnlandFinnland FIN 13,76
7 Javier Moracho IOCIOC ESP 13,78
8 Juri Tscherwanjow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 15,80

Finale am 27. Juli

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Volker Beck Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 48,70
2 Wassyl Archypenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 48,86
3 Gary Oakes IOCIOC GBR 49,11
4 Nikolai Wassiljew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 49,34
5 Rok Kopitar Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 49,67
6 Horia Toboc Rumänien 1965Rumänien ROM 49,84
7 Franz Meier IOCIOC SUI 50,00
8 Janko Bratanow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 56,35

Finale am 26. Juli

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Bronisław Malinowski PolenPolen POL 8:09,70
2 Filbert Bayi TansaniaTansania TAN 8:12,48
3 Eshetu Tura Athiopien 1975Äthiopien ETH 8:13,57
4 Domingo Ramón IOCIOC ESP 8:15,74
5 Francisco Sánchez IOCIOC ESP 8:17,93
6 Giuseppe Gerbi IOCIOC ITA 8:18,47
7 Bogusław Mamiński PolenPolen POL 8:19,43
8 Anatoliy Dimov Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8:19,75

Finale am 31. Juli

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Wladimir Murawjow
Nikolai Sidorow
Alexandr Aksinin
Andrei Prokofjew
38,26
2 PolenPolen Polen Krzysztof Zwoliński
Zenon Licznerski
Leszek Dunecki
Marian Woronin
38,33
3 IOCIOC Frankreich Antoine Richard
Pascal Barré
Patrick Barré
Hermann Panzo
38,53
4 IOCIOC Großbritannien Mike McFarlane
Allan Wells
Cameron Sharp
Drew McMaster
38,62
5 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Sören Schlegel
Eugen Ray
Bernhard Hoff
Thomas Munkelt
38,73
6 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien Pawel Pawlow
Wladimir Iwanow
Iwajlo Karanjotow
Petar Petrow
38,99
7 NigeriaNigeria Nigeria Hammed Adio
Kayode Elegbede
Samson Oyeledun
Peter Okodogbe
39,12
8 Brasilien 1968Brasilien Brasilien Milton de Castro
Nelson dos Santos
Katsuhiko Nakaya
Altevir de Araújo
39,54

Finale am 1. August

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Remigijus Valiulis
Michail Linge
Nikolai Tschernezki
Wiktor Markin
3:01,08
2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Klaus Thiele
Andreas Knebel
Frank Schaffer
Volker Beck
3:01,26
3 IOCIOC Italien Stefano Malinverni
Mauro Zuliani
Roberto Tozzi
Pietro Mennea
3:04,3
4 IOCIOC Frankreich Jacques Fellice
Robert Froissart
Didier Dubois
Francis Demarthon
3:04,8
5 Brasilien 1968Brasilien Brasilien Paulo Correia
Antônio Dias Ferreira
Agberto Guimarães
Geraldo Pegado
3:05,9
6 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Joseph Coombs
Charles Joseph
Rafee Mohammed
Mike Solomon
3:06,6
7 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei Josef Lomický
Dušan Malovec
František Břečka
Karel Kolář
3:07,0
DNF IOCIOC Großbritannien Alan Bell
Terry Whitehead
Rod Milne
Glen Cohen

Finale am 1. August

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Maurizio Damilano IOCIOC ITA 1:23:35,5 OR
2 Pjotr Potschintschuk Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:24:45,4
3 Roland Wieser Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:25:58,2
4 Jewgeni Jewsjukow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:26:28,3
5 José Marín IOCIOC ESP 1:26:45,6
6 Raúl González MexikoMexiko MEX 1:27:48,6
7 Bohdan Bułakowski PolenPolen POL 1:28:36,3
8 Karl-Heinz Stadtmüller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:29:21,7

24. Juli

Von den 34 Startern erreichten 25 das Ziel. Sieben Geher wurden disqualifiziert, drei davon in aussichtsreicher Position liegend: der Olympiasieger von 1976 Daniel Bautista aus Mexiko, dessen Landsmann Domingo Colin und Anatolij Solomin aus der Sowjetunion. Zwei Teilnehmer gaben den Wettkampf auf.

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Hartwig Gauder Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:49:24 OR
2 Jorge Llopart IOCIOC ESP 3:51:25
3 Jewgeni Iwtschenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 3:56:32
4 Bengt Simonsen SchwedenSchweden SWE 3:57:08
5 Wjatscheslaw Fursow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 3:58:32
6 José Marín IOCIOC ESP 4:03:08
7 Stanisław Rola PolenPolen POL 4:07:07
8 Willi Sawall IOCIOC AUS 4:08:25

30. Juli

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Gerd Wessig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 2,36 WR
2 Jacek Wszoła PolenPolen POL 2,31
3 Jörg Freimuth Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 2,31
4 Henry Lauterbach Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 2,29
5 Roland Dalhäuser IOCIOC SUI 2,24
6 Vaso Komnenić Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 2,24
7 Adrian Proteasa Rumänien 1965Rumänien ROM 2,21
8 Alexander Grigorjew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 2,21

Finale am 1. August

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Władysław Kozakiewicz PolenPolen POL 5,78 WR
2 Konstantin Wolkow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 5,65
Tadeusz Ślusarski PolenPolen POL 5,65
4 Philippe Houvion IOCIOC FRA 5,65
5 Jean-Michel Bellot IOCIOC FRA 5,60
6 Mariusz Klimczyk PolenPolen POL 5,55
7 Thierry Vigneron IOCIOC FRA 5,45
8 Sergei Kulibaba Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 5,45

Finale am 30. Juli

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Lutz Dombrowski Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8,54
2 Frank Paschek Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8,21
3 Walerij Pidluschnyj Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8,18
4 László Szalma Ungarn 1957Ungarn HUN 8,13
5 Stanisław Jaskułka PolenPolen POL 8,13
6 Wiktor Belski Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8,10
7 Antonio Corgos IOCIOC ESP 8,09
8 Jordan Janew Bulgarien 1971Bulgarien BUL 8,02

Finale am 28. Juli

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jaak Uudmäe Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 17,35
2 Wiktor Sanejew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 17,24
3 João Carlos de Oliveira Brasilien 1968Brasilien BRA 17,22
4 Keith Connor IOCIOC GBR 16.87
5 Ian Campbell IOCIOC AUS 16,72
6 Atanas Tschotschew Bulgarien 1971Bulgarien BUL 16,56
7 Béla Bakosi Ungarn 1957Ungarn HUN 16,47
8 Ken Lorraway IOCIOC AUS 16,44

Finale am 25. Juli

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Wladimir Kisseljow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 21,35 OR
2 Alexander Baryschnikow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 21,08
3 Udo Beyer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,06
4 Reijo Ståhlberg FinnlandFinnland FIN 20,82
5 Geoff Capes IOCIOC GBR 20,50
6 Hans-Jürgen Jacobi Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,32
7 Jaromír Vlk TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 20,24
8 Vladimir Milić Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien YUG 20,07

Finale am 30. Juli

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Wiktor Raschtschupkin Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 66,64
2 Imrich Bugár TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 66,38
3 Luis Delís KubaKuba CUB 66,32
4 Wolfgang Schmidt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 65,64
5 Juri Dumtschew Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 65,58
6 Ihor Duhinez Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 64,04
7 Emil Wladimirow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 63,18
8 Welko Welew Bulgarien 1971Bulgarien BUL 63,04

Finale am 28. Juli

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jurij Sedych Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 81,80 WR
2 Sergei Litwinow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 80,64
3 Jüri Tamm Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 78,96
4 Roland Steuk Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 77,54
5 Detlef Gerstenberg Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 74,60
6 Emanuil Djulgerow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 74,04
7 Giampaolo Urlando IOCIOC ITA 73,90
8 Ireneusz Golda PolenPolen POL 73,74

Finale am 31. Juli

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dainis Kūlas Goldmedaille von 1980
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Dainis Kūla Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 91,20
2 Alexandr Makarow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 89,64
3 Wolfgang Hanisch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 86,72
4 Heino Puuste Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 86,10
5 Antero Puranen FinnlandFinnland FIN 85,12
6 Pentti Sinersaari FinnlandFinnland FIN 84,34
7 Detlef Fuhrmann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 83,50
8 Miklós Németh Ungarn 1957Ungarn HUN 82,40

Finale am 27. Juli

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land P – offiz. Wert. P − 85er Wert.
1 Daley Thompson IOCIOC GBR 8495 8522
2 Juri Kuzenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8331 8369
3 Sergei Schelanow Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 8135 8135
4 Georg Werthner OsterreichÖsterreich AUT 8050 8084
5 Sepp Zeilbauer OsterreichÖsterreich AUT 8007 7989
6 Dariusz Ludwig PolenPolen POL 7978 7972
7 Atanas Andonow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 7927 7858
8 Steffen Grummt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 7892 7840

25. und 26. Juli

Gewertet wurde nach einer 1977 modifizierten Punktetabelle. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1977 die nach dem heutigen Wertungssystem von 1985 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle hätte es keine Veränderungen unter den ersten Acht gegeben. Aber diese Vergleiche sind natürlich nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Ljudmila Kondratjewa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 11,06
2 Marlies Göhr Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 11,07
3 Ingrid Auerswald Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 11,14
4 Linda Haglund SchwedenSchweden SWE 11,16
5 Romy Müller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 11,16
6 Kathy Smallwood IOCIOC GBR 11,28
7 Chantal Réga IOCIOC FRA 11,32
8 Heather Hunte IOCIOC GBR 11,34

Finale am 26. Juli

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Bärbel Wöckel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,03 OR
2 Natalja Botschina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 22,19
3 Merlene Ottey JamaikaJamaika JAM 22,20
4 Romy Müller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,47
5 Kathy Smallwood IOCIOC GBR 22,61
6 Beverley Goddard IOCIOC GBR 22,72
7 Denise Boyd IOCIOC AUS 22,76
8 Sonia Lannaman IOCIOC GBR 22,80

Finale am 30. Juli

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 48,88 OR
2 Jarmila Kratochvílová TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 49,46
3 Christina Lathan Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 49,66
4 Irina Nasarowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 50,07
5 Nina Sjuskowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 50,17
6 Gabriele Löwe Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 51,33
7 Pirjo Häggman FinnlandFinnland FIN 51,35
8 Linsey Macdonald IOCIOC GBR 52,40

Finale am 28. Juli

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Nadeschda Olisarenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:53,43 WR
2 Olga Minejewa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:54,81
3 Tatjana Prowidochina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1:55,46
4 Martina Kämpfert Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:56,21
5 Hildegard Ullrich Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:57,20
6 Jolanta Januchta PolenPolen POL 1:58,25
7 Nikolina Schterewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 1:58,71
8 Gabriella Dorio IOCIOC ITA 1:59,12

Finale am 27. Juli

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tatjana Kasankina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 3:56,56 OR
2 Christiane Wartenberg Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:57,71
3 Nadeschda Olisarenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 3:59,52
4 Gabriella Dorio IOCIOC ITA 4:00,30
5 Ulrike Bruns Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4:00,62
6 Ljubow Smolka Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4:01,25
7 Maricica Puică Rumänien 1965Rumänien ROM 4:01,26
8 Ileana Silai Rumänien 1965Rumänien ROM 4:02,98

Finale am 1. August

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Wera Komissowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 12,56 OR
2 Johanna Klier Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,63
3 Lucyna Langer PolenPolen POL 12,65
4 Kerstin Claus Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,66
5 Grażyna Rabsztyn PolenPolen POL 12,74
6 Irina Litowtschenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 12,84
7 Bettine Gärtz Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,93
8 Zofia Bielczyk PolenPolen POL 13,08

Finale am 28. Juli

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Romy Müller
Bärbel Wöckel
Ingrid Auerswald
Marlies Göhr
41,60 WR
2 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Wera Komissowa
Ljudmila Maslakowa
Wera Anissimowa
Natalja Botschina
42,10
3 IOCIOC Großbritannien Heather Hunte
Kathy Smallwood
Beverley Goddard
Sonia Lannaman
42,43
4 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien Sofka Popowa
Liliana Panajotowa
Marija Schischkowa
Galina Penkowa
42,67
5 IOCIOC Frankreich Véronique Grandrieux
Chantal Réga
Raymonde Naigre
Emma Sulter
42,84
6 JamaikaJamaika Jamaika Leleith Hodges
Jacqueline Pusey
Rosie Allwood
Merlene Ottey
43,19
7 PolenPolen Polen Lucyna Langer
Elżbieta Stachurska
Zofia Bielczyk
Grażyna Rabsztyn
43,59
DNF SchwedenSchweden Schweden Linda Haglund
Lena Möller
Ann-Louise Skoglund
Helena Pihl

Finale am 1. August

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion Tatjana Prorotschenko
Tatjana Goischtschik
Nina Sjuskowa
Irina Nasarowa
3:20,12
2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Gabriele Löwe
Barbara Krug
Christina Lathan
Marita Koch
3:20,35
3 IOCIOC Großbritannien Linsey Macdonald
Michelle Probert
Joslyn Hoyte-Smith
Donna Hartley
3:27,5
4 Rumänien 1965Rumänien Rumänien Ibolya Korodi
Niculina Lazarciuc
Maria Samungi
Elena Tarita
3:27,74
5 Ungarn 1957Ungarn Ungarn Irén Orosz
Judit Forgács
Éva Tóth
Ilona Pál
3:27,86
6 PolenPolen Polen Grażyna Oliszewska
Elżbieta Katolik
Jolanta Januchta
Małgorzata Dunecka
3:27,9
7 IOCIOC Belgien Lea Alaerts
Regine Berg
Anne Michel
Rosine Wallez
3:31,6
DNF Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien Swobodka Damjanowa
Rossiza Stamenowa
Milena Andonowa
Bonka Dimowa

Finale am 1. August

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Sara Simeoni IOCIOC ITA 1,97 OR
2 Urszula Kielan PolenPolen POL 1,94
3 Jutta Kirst Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1,94
4 Rosemarie Ackermann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1,91
5 Marina Syssojewa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 1,91
6 Christine Stanton IOCIOC AUS 1,91
Andrea Reichstein Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR
8 Cornelia Popa Rumänien 1965Rumänien ROM 1,88

Finale am 26. Juli

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tatjana Kolpakowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 7,06 OR
2 Brigitte Wujak Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 7,04
3 Tatjana Skatschko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 7,01
4 Anna Włodarczyk PolenPolen POL 6,95
5 Sigrun Siegl Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6,87
6 Jarmila Nygrýnová TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 6,83
7 Sigrid Heimann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6,71
8 Lidija Alfejewa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 6,71

Finale am 31. Juli

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Ilona Slupianek Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,41 OR
2 Swetlana Kratschewskaja Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 21,42
3 Margitta Pufe Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,20
4 Nunu Abaschidse Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 21,15
5 Werschinija Wesselinowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 20,72
6 Elena Stojanowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 20,22
7 Natalja Achrimenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 19,74
8 Ines Reichenbach Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 19,66

Finale am 24. Juli

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Evelin Jahl Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 69,96 OR
2 Marija Petkowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 67,90
3 Tatjana Lessowaja Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 67,40
4 Gisela Beyer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 67,08
5 Margitta Pufe Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 66,12
6 Florența Tacu Rumänien 1965Rumänien ROM 64,38
7 Galina Murašova Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 63,84
8 Swetla Boschkowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 63,14

Finale am 1. August

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 María Caridad Colón KubaKuba CUB 68,40 OR
2 Saida Gunba Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 67,76
3 Ute Hommola Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 66,56
4 Ute Richter Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 66,54
5 Iwanka Wantschewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 65,38
6 Tatjana Birjulina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 65,08
7 Éva Ráduly-Zörgő Rumänien 1965Rumänien ROM 64,08
8 Ruth Fuchs Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 63,94

Finale am 25. Juli

Fünfkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land P – offiz. Wert. P − 80er Wert.
1 Nadeschda Tkatschenko Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 5083 WR 5213
2 Olga Rukawischnikowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4937 5051
3 Olga Kuragina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 4875 4964
4 Ramona Neubert Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4698 4750
5 Margit Papp Ungarn 1957Ungarn HUN 4562 4584
6 Burglinde Pollak Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4553 4545
7 Walentina Dimitrowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 4458 4439
8 Emilija Kunowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 4431 4409

24. Juli

Gewertet wurde nach der 1977 neu eingeführten Punktetabelle. Das neue Wertungssystem war notwendig geworden weil der vorher zum Fünfkampf gehörende 200-Meter-Lauf durch den 800-Meter-Lauf ersetzt worden war. Grund dafür war, den Vielseitigkeitscharakter dieses Mehrkampf noch mehr zu betonen. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Tabelle von 1971 die nach dem heutigen im Siebenkampf gültigen Wertungssystem von 1980 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser Tabelle hätte es in der Reihenfolge keine Veränderung gegeben. Diese Vergleiche sind natürlich nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Moskau 1980 Official Report, Volume III, Results, S. 17, englisch/französisch (PDF, 28 MB), abgerufen am 23. Dezember 2017
  2. Sportstätten der Olympia 1980 in Moskau: Fremdlinge aus der Vergangenheit, Russia Beyond, Geschichte, 25. März 2015, abgerufen am 9. Dezember 2017