Quemper-Guézennec

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Quemper-Guézennec
Kemper-Gwezhenneg
Wappen von Quemper-Guézennec
Quemper-Guézennec (Frankreich)
Quemper-Guézennec
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Guingamp
Kanton Bégard
Gemeindeverband Guingamp Paimpol Armor Argoat Agglomération
Koordinaten 48° 42′ N, 3° 6′ WKoordinaten: 48° 42′ N, 3° 6′ W
Höhe 2–98 m
Fläche 23,08 km2
Einwohner 1.113 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 48 Einw./km2
Postleitzahl 22260
INSEE-Code

Dorfkirche Saint-Pierre

Quemper-Guézennec (bretonisch: Kemper-Gwezhenneg) ist eine französische Gemeinde mit 1113 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Guingamp und zum Kanton Bégard. Die Bewohner nennen sich Quemperrois(e).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quemper-Guézennec liegt rund 16 Kilometer (Luftlinie) nordnordöstlich von Guingamp im zentralen Norden der Bretagne. Fast die gesamte Gemeindegrenze bilden die Flüsse Trieux und Leff sowie die Bäche Ruisseau de la fontaine Kergavel und Ruisseau de Poul Jaudour.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Mönch namens Gwezennec war Gründer der heutigen Gemeinde. Ende des 12. Jahrhunderts wurde die Festung Château de Frinaudour zum Schutz vor Angelsachsen und Normannen gegründet. Im 15. Jahrhundert wurde das Schloss in den Nachfolgekriegen um die Herzogswürde der Bretagne zerstört. Im Jahr 1235 wird die Gemeinde unter dem Namen Kemper erstmals erwähnt. Bis zur Französischen Revolution verwalteten verschiedene Adelsgeschlechter das Gebiet der heutigen Gemeinde. Von 1793 bis 1801 ist Quemper-Guézennec ein Teil des Distrikts Pontrieux. Von 1793 bis 2015 gehörte der Ort zum Kanton Pontrieux. Verwaltungstechnisch ist Quemper-Guézennec zudem seit 1801 Teil des Arrondissements Guingamp.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1841 1866 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 2.160 3.005 2.760 2.270 2.009 1.368 1.235 1.180 1.103 1.029 1.018 1.054 1.119
Quellen: Cassini und INSEE

Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die zahlreichen Toten des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in der Gegenwart.

Sehenswürdigkeiten[1][2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herrenhaus Manoir de Kerlouet (erbaut im 17. und 18. Jahrhundert)
  • Herrenhäuser Manoir de Kergoc, Manoir de Kermaudez (beide 17. Jahrhundert) und Manoir de Pen-Lann (17. und 18. Jahrhundert)
  • Dorfkirche Saint-Pierre (erbaut 1870–1889)
  • Kapelle Saint-Maudez (14. Jahrhundert; im 17. Jahrhundert restauriert)
  • Pfarrhaus (18. Jahrhundert)
  • Kreuz Croix de Kermillon aus dem Jahr 1610
  • Eisenbahnviadukt über den Leff (Ingenieur:Louis Harel de La Noé)
  • Hafen von Goas-Vinilic
  • Denkmal für die Gefallenen
  • Dorfbrunnen aus dem Jahr 1889
  • Lavoir (Waschhaus)
  • 8 Mühlen (darunter eine Windmühle in Kerhuel)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1100–1102.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Liste der Kulturgüter von Quemper-Guézennec (französisch)
  2. Übersicht der Sehenswürdigkeiten (französisch) (Memento des Originals vom 19. Juli 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Quemper-Guézennec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien