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Terry Griffiths

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Terry Griffiths
Geburtstag 16. Oktober 1947 (71 Jahre)
Geburtsort Llanelli
Nationalität WalesFlag of Wales (1959–present).svg Wales
Profi 19781997
Preisgeld 1.364.385 £[1]
Höchstes Break 140 (Hong Kong Masters 1983)[1]
Century Breaks 86[1]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften 1
Ranglistenturniersiege 1
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 3 (1981/82)

Terry Griffiths, OBE (* 16. Oktober 1947 in Llanelli) ist ein ehemaliger walisischer Snookerspieler. Griffiths startete nach mehreren Amateurerfolgen 1978 seine Profikarriere und gewann mit der Snookerweltmeisterschaft sein zweites Profiturnier. Mit dem Gewinn des Masters 1980 und der UK Championship 1982 wurde er Mitglied der Triple Crown. Griffiths war vor allem in den 1980er-Jahren in der Weltspitze vertreten und beendete nach zahlreichen Turniersiegen im Rahmen der Snookerweltmeisterschaft 1997 seine Profikarriere.

Neben seiner Profikarriere arbeitete Griffiths als Trainer, was er im Anschluss an diese fortführte. Des Weiteren ist er Snookerkommentator für die BBC und Berater für Spitzenspieler wie Stephen Hendry und Mark Williams.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge als Amateur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griffiths begann als Jugendlicher mit dem Snookerspiel und gewann im Alter von 16 Jahren mehrere lokale Meisterschaften.[2] Vor seiner professionellen Snookerkarriere arbeitete Griffiths ab dem Alter von 15 Jahren für drei Jahre als Bergarbeiter und in den folgenden sechs Jahren als Busschaffner, Postbote und Versicherungsmakler, ehe er 1978 trotz des finanziellen Risikos Profispieler wurde.[3][4]

Erstmals konnte Griffiths auf sich aufmerksam machen, als er 1972 im Finale der walisischen Snooker-Meisterschaft an Geoff Thomas scheiterte.[5] 1974 verlor er in der Runde der letzten 32 gegen Des May, bevor er im selben Jahr erstmals an der English Amateur Championship teilnahm, an der auch nicht-englische Spieler teilnehmen durften. Jedoch verlor er im Achtelfinale des südlichen Ausscheidungswettbewerbes gegen Vic Harris.[6] Nur ein Jahr später holte er sich durch einen 8:7-Sieg über Geoff Thomas im Finale der walisischen Snooker-Meisterschaft seinen ersten Titel, ehe er beim Südwettbewerb der englischen Snookermeisterschaft nach Siegen über Mick Fisher und Patsy Fagan im Halbfinale an Willie Thorne scheiterte. Des Weiteren nahm er erstmals an dem Pro/Am-Event teil, bei denen sowohl Profispieler als auch Amateure im Starterfeld vertreten sind, Pontins Spring Open, wobei er jedoch sein Auftaktspiel gegen den walisischen Profispieler und Weltmeister Ray Reardon verlor.[7]

1976 folgte ein größtenteils schlechteres Jahr, als er im Achtelfinale der walisischen Snooker-Meisterschaft an Dai Thomas und beim südenglischen Ausscheidungsturnier in ebenjener Runde an Geoff Foulds scheiterte. Des Weiteren verlor er bei den Pontins Spring Open sein Auftaktspiel gegen John Hargreaves.[8] Die Wende kam mit seiner ersten Teilnahme an einer Amateurweltmeisterschaft, als er mit fünf Siegen und zwei Niederlagen – gegen Silvino Francisco und Paul Mifsud – die Gruppenphase überstand und mit einem Sieg über seinen Landsmann Roy Andrewartha in den Play-offs ins Viertelfinale einzog, in dem er sich jedoch Jimmy van Rensberg geschlagen geben musste. Im neunten Jahr zog er mit nur einem verlorenen Frame in drei Spielen ins Finale des südenglischen Ausscheidungswettbewerbes, wo er sich mit einem 8:1-Sieg über Clive Everton für das Finale der englischen Snooker-Meisterschaft qualifizierte. Er besiegte den nordenglischen Meister Sid Hood mit 13:3 und gewann das Turnier. Anschließend besiegte er bei den Pontins Spring Open die Profispieler Cliff Thorburn, Eddie Charlton, Perrie Mans und Dennis Taylor und zog ins Finale ein, in dem er mit 4:7 gegen Alex Higgins verlor.[9]

Im folgenden Jahr verteidigte er mit einem 8:2-Sieg über Cliff Wilson erst seinen Titel bei der südenglischen Meisterschaft, ehe er auch seinen gesamtenglischen Titel durch einen 13:5-Sieg über Joe Johnson verteidige konnte.[10] Im Anschluss daran wurde Griffiths zur Saison 1978/79 Profispieler.[1]

Erste Profijahre mit dem Weltmeistertitel 1979[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die WM-Trophäe

Griffiths bestritt im Rahmen der UK Championship gegen Rex Williams sein erstes Profispiel, was er mit 8:9 verlor. Da in der Saison 1978/79 lediglich zwei Turniere für alle Profis offen waren, nahm Griffiths in dieser Saison nur noch an der Snookerweltmeisterschaft teil, wo er sich mit Siegen über Bernard Bennett und Jim Meadowcroft für das Achtelfinale qualifizierte. Es folgten Siege über Perrie Mans, Alex Higgins und Eddie Charlton, sodass Griffiths zur Überraschung aller das Endspiel erreichte. Nach dieser Halbfinalpartie sagte Griffiths in einem Interview mit David Vine einen Satz, der ihn später berühmt machte:

„I’m in the final now, you know!“

„Ich bin jetzt im Finale, wie du weißt!“

Terry Griffiths: Interview mit David Vine nach seinem 19:17-Sieg über Eddie Charlton im Halbfinale der Snookerweltmeisterschaft 1979[2][3]

Mit einem 24:16-Sieg über den Nordiren Dennis Taylor gewann er das Turnier und wurde Weltmeister, obwohl es vor der letzten Session noch 15:15 gestanden hatte. Dieser Titel blieb im gesamten Laufe seiner Karriere der einzige Titel bei einem Weltranglistenturnier.[11] Durch den Gewinn der Weltmeisterschaft platzierte sich Griffiths auf dem achten Rang der Snookerweltrangliste, die als Setzliste für die kommende Saison fungierte.[12] Auch wenn Griffiths seinen Weltmeistertitel als seinen Karrierehöhepunkt bezeichnete, hatte dieser auch schlechte Seiten. So kam Griffiths nur schwer mit der daraus resultierenden Verherrlichung seiner Person zurecht, des Weiteren war es ihm nicht Recht, dass er wegen Exhibitions-Matches fortan oft weit von zu Hause entfernt war.[3]

Im der Saison 1979/80 konnte Griffiths vor allem durch seinen Weltmeistertitel an deutlich mehr Turnieren teilnehmen. So erreichte er zum Saisonauftakt nach Siegen über Derek Norris, Jim Wych und Kirk Stevens das Finale der Canadian Open, was er mit 16:17 gegen Cliff Thorburn, der ihn am Ende der Saison als Weltmeister beerbte, verlor. Anschließend besiegte er bei der UK Championship Cliff Wilson, Alex Higgins und Bill Werbeniuk und zog auch bei diesem Turnier ins Finale ein, in dem er wie auch schon bei den Canadian Open im letztmöglichsten Frame, dem sogenannten Decider, gegen John Virgo verlor. Nachdem er kurz darauf in der Gruppenphase des Pot Black Cups sowie im Halbfinale des Classics und der Welsh Professional Championship verloren hatte, gewann er beim Tolly Cobbold Classic das Spiel um Platz drei gegen John Virgo. Beim Masters besiegte er dann Cliff Thorburn und John Spencer, um im Finale mit einem 9:5-Sieg über Alex Higgins seinen zweiten Titel bei einem Turnier der Triple Crown zu holen. Beim Irish Masters gelang ihm nach überstandener Gruppenphase und einem Sieg über Fred Davis der nächste Finaleinzug, den er ebenso wie beim Masters durch einen 10:9-Sieg über Doug Mountjoy erfolgreich abschloss. Anschließend schied er in der Gruppenphase des British Gold Cups aus, bevor er durch eine 10:13-Niederlage gegen Steve Davis im Achtelfinale der Snookerweltmeisterschaft seinen WM-Titel abgeben musste und damit dem „Fluch des Crucible“ erlag. Griffiths beendete die Saison mit einer erneuten Niederlage gegen Steve Davis, als er gegen ihn sein Auftaktmatch beim Pontins Professional verlor.[13] Auf der Weltrangliste verbesserte er sich um drei Plätze und wurde in der folgenden Saison auf dem 5. Platz geführt.[12] Des Weiteren nahm er – nun als Profi – erneut an den Pontins Spring Open teil, bei denen er nach Siegen über Derek Grimmer und Mike Hallett im Viertelfinale Dave Gilbert unterlag.[14] Außerdem gewann Griffiths zusammen mit dem walisischen Team um ihn, Ray Reardon und Doug Mountjoy, den World Cup mithilfe eines 14:3-Sieges über das englische Team um Fred Davis, John Spencer und Graham Miles.[15]

Zum Start in die Saison 1980/81 erreichte Griffiths nach Siegen über John Bear, Steve Davis und Alex Higgins wieder das Finale der Canadian Open, was er wieder – diesmal mit 10:17 – gegen Cliff Thorburn verlor. Nachdem er anschließend in der Gruppenphase beim Champion of Champions ausgeschieden war, zog er bei der UK Championship nach Siegen über Patsy Fagan und Dennis Taylor ins Halbfinale ein, um dort mit 0:9 gegen Terry Griffiths zu verlieren. Nach einer Auftaktniederlage beim Classic zog er beim Masters wieder ins Finale ein, was er jedoch gegen Alex Higgins mit 6:9 verlor. Nachdem er kurz darauf im Halbfinale der walisischen Profimeisterschaft gegen Ray Reardon verloren hatte, konnte Griffiths mit einem 9:7-Sieg über Reardon seinen Titel beim Irish Masters verteidigen. Kurz darauf schied er in der Gruppenphase der Yamaha Organs Trophy aus, ehe er in der Hauptrunde der Snookerweltmeisterschaft nach einem Sieg über Tony Meo im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Steve Davis verlor. Zum Saisonende erreichte er mithilfe von Siegen über Steve Davis und Doug Mountjoy das Finale des Pontins Professional, das er mit einem 8:8-Sieg über Willie Thorne für sich entscheiden konnte.[16] Auf der Weltrangliste wurde er in der kommenden Saison auf dem dritten Platz gelistet, welcher seine beste Weltranglistenplatzierung blieb.[12] Außerdem nahm er erneut an den Pontins Spring Open teil, bei denen er sich im Halbfinale John Hargreaves geschlagen geben musste.[17] Des Weiteren konnte Griffiths mit dem walisischen Team den World-Cup-Titel durch einen Sieg über das kanadische Team um Cliff Thorburn, Kirk Stevens und Bill Werbeniuk verteidigen.[15]

Abstieg und Etablierung in den Top 10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 1981/82 begann für Griffiths mit einer Viertelfinalniederlage bei den International Open und einer Halbfinalniederlage beim Northern Ireland Classic, ehe er mit Siegen über Graham Miles, Tony Knowles und Tony Meo das Finale der UK Championship erreichte und dort mit 3:16 an Steve Davis scheiterte. Jedoch revanchierte sich Griffiths direkt im folgenden Turnier, als er im Finale des Classics Davis mit 9:8 besiegte, obwohl Davis nur kurz zuvor das erste offiziell anerkannte Maximum Break gespielt hatte. Im Anschluss daran trafen Griffiths und Davis im Finale des Masters zum dritten Mal in Folge aufeinander, dieses Mal gewann Davis mit 5:9. Anschließend zog Griffiths bei der Welsh Professional Championship nochmals ins Finale ein, jedoch unterlag er nach Siegen über Colin Roscoe und Cliff Wilson dort Doug Mountjoy mit 8:9. Im nächsten Turnier – dem International Masters – kam es, nachdem beide zwei Gruppenphasen überstanden hatten, zum vierten Finalduell zwischen Davis und Griffiths, was erneut Davis für sich entscheiden konnte. Die fünfte Auflage des Finalduells folgte kurz darauf beim Irish Masters, als Griffiths mit 9:5 siegte. Zum Saisonende jedoch nahm Griffiths Leistung leicht ab, als er erst sein Auftaktspiel bei der Snookerweltmeisterschaft gegen Willie Thorne verlor und abschließend im Halbfinale des Pontins Professional eine 0:7-Niederlage gegen Ray Reardon einstecken musste.[18] Durch die Auftaktniederlage, die Griffiths’ WM-Titel im Zählsystem der Weltrangliste ersetzte, rutschte er auf den 14. Platz ab.[12] Des Weiteren mussten Griffiths und das walisische Team ihren Titel beim World Cup abgeben, als sie dem englischen Team um Steve Davis, John Spencer und David Taylor im Finale unterlagen.[15]

Die nächste Saison begann für Griffiths mit dem Einzug ins Halbfinale des Scottish Masters, wo er nach einem Sieg über Ray Reardon an Alex Higgins scheiterte. Anschließend erreichte er sowohl bei den International Open als auch beim Professional Players Tournament das Viertelfinale und sicherte sich dadurch Ranglistenpunkte, da ab dieser Saison neben der WM nach und nach auch andere Turniere fortan als Ranglistenturniere gewertet wurden. Anschließend zog er bei der UK Championship mit Siegen über Joe Johnson, Dennis Taylor, Steve Davis und Tony Meo ins Finale ein, wo er durch einem 16:15-Sieg über Alex Higgins zum einzigen Male die UK Championship gewann und dadurch Mitglied der Triple Crown wurde. Kurz darauf erreichte er nach einer Auftaktniederlage beim Classic beim Masters das Viertelfinale, ehe er bei der walisischen Profimeisterschaft im Halbfinale an Ray Reardon scheiterte. Beim folgenden Tolly Cobbold Classic gelang ihm der Revanchesieg über Reardon und außerdem ein Sieg über Bill Werbeniuk, ehe er im Finale gegen Steve Davis verlor. Nach einer Niederlage in der Halbfinalgruppe des International Masters und einer Halbfinalniederlage beim Irish Masters gegen Steve Davis schied er in der Hauptrunde der Snookerweltmeisterschaft nach einem Sieg über Mark Wildman im Achtelfinale gegen Cliff Thorburn aus. Er beendete die Saison mit einem Ausscheiden in der Gruppenphase des Pontins Professional;[19] zudem hatte er während der Saison durch einen 7:3-Sieg über Ray Reardon die Pontins Spring Open gewonnen.[20] Auf der Weltrangliste gelang ihm die Verbesserung auf den neunten Platz.[12] Des Weiteren hatte Griffiths zusammen mit Doug Mountjoy das Finale der World Doubles Championship erreicht und hatte dort mit 2:13 gegen Steve Davis und Tony Meo verloren.[21]

Zum Start in die Saison 1983/84 erreichte Griffiths beim Hong Kong Masters direkt das Finale und verlor dort gegen Doug Mountjoy, ehe er nach zwei Auftaktniederlagen das Halbfinale der International Open erreichte und dort mit 8:9 Cliff Thorburn unterlag. Nachdem er kurz darauf im Achtelfinale des Professional Players Tournament an Eugene Hughes gescheitert war, zog er bei der UK Championship ins Halbfinale ein, wo er nach Siegen über Dave Martin, Mike Hallett und Joe Johnson an Alex Higgins scheiterte. Im neuen Jahr erreichte er mit Siegen über Doug Mountjoy, Silvino Francisco und Willie Thorne das Finale des Pot Black Cups, wo er mit 2:1 John Spencer besiegen konnte. Kurz darauf verlor er im Viertelfinale des Classics gegen Steve Davis, ehe er beim Masters mit Siegen über Bill Werbeniuk, John Spencer und Tony Knowles das Finale erreichte und dort mit 5:9 an Jimmy White unterlag. Nach einem Ausscheiden in der Halbfinalgruppe des International Masters und einer Halbfinalniederlage bei der walisischen Profimeisterschaft zog er beim Irish Masters ins Finale ein, verlor allerdings mit 1:9 gegen Steve Davis. Im Rahmen der Snookerweltmeisterschaft gelangen ihm Siege über Paul Mifsud und Bill Werbeniuk, ehe er im Viertelfinale an Steve Davis scheiterte. Griffiths beendete die Saison mit einer Auftaktniederlage gegen Willie Thorne beim Pontins Professional[22] und konnte sich auf der Weltrangliste um einen Platz verbessern.[12] Außerdem erreichte Griffiths zum letzten Mal mit dem walisischen Team das Finale des World Cups, wo sie mit 2:4 dem englischen Team unterlagen.[15]

Die folgende Saison begann für Griffiths mit einer 3:4-Niederlage gegen Jimmy White im Finale des Thailand Masters, ehe er die beiden Ligen Malaysian Masters und Singapore Masters gewann. Nach zwei Auftaktniederlagen bei zwei Einladungsturnieren erreichte er bei den International Open das Achtelfinale, ehe er bei den zwei folgenden Ranglistenturnieren ebenfalls seine Auftaktspiele verlor. Zum Jahresbeginn 1985 zog er mit Siegen über Patsy Fagan und Rex Williams ins Viertelfinale des Classic ein, um anschließend nach einer dortigen Niederlage gegen Cliff Thorburn beim Masters nach Siegen über Bill Werbeniuk und Alex Higgins im Halbfinale an Doug Mountjoy scheiterte. Es folgte eine Zweitrundenniederlage gegen Steve Newbury bei den British Open, bevor er sein Auftaktspiel gegen Alex Higgins beim Irish Masters verlor. Schließlich gelangen ihm in der Hauptrunde der Snookerweltmeisterschaft Siege über Rex Williams und Alex Higgins, ehe er im Viertelfinale dem späteren Finalisten Steve Davis unterlag. Griffiths beendete die Saison mit dem Gewinn der Welsh Professional Championship, wo er nach Siegen über Tony Chappel und Ray Reardon im Finale Doug Mountjoy besiegte, sowie dem Gewinn des Pontins Professional, bei dem ihm nach Siegen über Cliff Wilson und Willie Thorne im Finale ein 9:7-Triumph über John Spencer gelang.[23] Auf der Weltrangliste konnte er seinen achten Platz halten.[12]

Aufstieg auf den fünften Weltranglistenplatz und Teilnahme am WM-Finale 1988[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 1985/86 begann für Griffiths mit einer Viertelfinalniederlage beim Pot Black, ehe er sowohl beim Thailand Masters als auch beim Singapore Masters im Finale an Dennis Taylor beziehungsweise Steve Davis scheiterte. Erst bei seiner dritten Finalteilnahme in Folge gelang ihm ein Sieg, beim Hong Kong Masters besiegte er mit 4:2 Steve Davis. Anschließend erreichte er erst das Achtelfinale der Matchroom Trophy, ehe er sowohl beim Grand Prix als auch bei der UK Championship das Viertelfinale erreichte. Nachdem er schon zwischen den beiden letzten Turnieren sein Auftaktspiel beim Canadian Masters verloren hatte, verlor er kurz darauf im Halbfinale der KitKat Break for World Champions gegen Dennis Taylor. Anschließend verlor er sein Auftaktspiel beim Classics, ehe er mit einem 9:7-Sieg über Kirk Stevens beim Belgian Classic siegte. Danach verlor er im Halbfinale des Masters gegen Cliff Thorburn, ehe er mithilfe eines 9:3-Sieges über Doug Mountjoy seinen Titel bei der Welsh Professional Championship verteidigen konnte. Kurz darauf zog er ins Viertelfinale der British Open ein, wo er nach Siegen über George Scott, Neal Foulds und Murdo MacLeod an Willie Thorne scheiterte. Nach einer folgenden Auftaktniederlagen beim Irish Masters erreichte er bei der Snookerweltmeisterschaft ebenfalls das Viertelfinale, in dem er dem späteren Weltmeister Joe Johnson unterlag. Griffiths beendete die Saison mit dem Gewinn des Pontins Professional, als er nach Siegen über John Spencer und Cliff Wilson im Finale Willie Thorne besiegte.[24] Auf der Weltrangliste rutschte er leicht ab, sodass er in der folgenden Saison den zehnten Weltranglistenplatz belegte.[12]

Die nächste Saison begann für Griffiths mit einer Halbfinalteilnahme beim Australian Masters, ehe er sowohl beim Thailand Masters (gegen Lokalmatador James Wattana) als auch beim China Masters (gegen Steve Davis) im Endspiel verlor. Anschließend verlor er sein Auftaktspiel beim Malaysian Masters, bevor er sowohl beim Hong Kong Masters als auch bei der Matchroom Trophy im Halbfinale ausschied. Anschließend schied er sowohl bei den International Open als auch beim Grand Prix sowie bei der UK Championship im Achtelfinale aus, ehe er sein Auftaktspiel beim Pot Black verlor und relativ erfolglos an der Matchroom League teilnahm. Anschließend erreichte er das Viertelfinale des Classics, bevor er beim Masters sein Auftaktspiel verlor und bei der Welsh Professional Championship im Halbfinale an Steve Newbury scheiterte. Nachdem er im Anschluss daran das Achtelfinale der British Open erreicht hatte, verlor er erst sein Auftaktspiel beim Kent Cup und schließlich im Halbfinale des Irish Masters gegen Steve Davis. Im Rahmen der Snookerweltmeisterschaft gelangen ihm Siege über Jim Wych und Alex Higgins, bis er im Viertelfinale an Steve Davis scheiterte, der am Turnierende zum vierten Mal Weltmeister wurde. Griffiths beendete die Saison mit einem Halbfinalaus gegen Neal Foulds beim Pontins Professional.[25] In der kommenden Saison wurde er auf dem sechsten Weltranglistenplatz gelistet.[12]

Die Saison 1987/88 begann für Griffiths mit einer 3:6-Niederlage gegen Dennis Taylor im Finale des Tokyo Masters, bevor er nach einer Halbfinalteilnahme beim Hong Kong Masters im Finale des Scottish Masters dem Engländer Joe Johnson unterlag. Nach einer Zweitrundenniederlage bei den International Open und einer Auftaktniederlage bei der Matchroom Trophy erreichte er das Achtelfinale des Grand Prix, ehe er nach einer Auftaktniederlage beim Canadian Masters mit Siegen über Gary Wilkinson, Ray Edmonds und Silvino Francisco das Viertelfinale der UK Championship erreichte, was er beim Classic wiederholte. Nach einer erfolglosen Teilnahme an der Matchroom League und einer Viertelfinalniederlage beim Masters besiegte Griffiths im Finale der Welsh Professional Championship mit 9:3 Wayne Jones. Nachdem er kurz darauf bei den British Open eine Zweitrundenniederlage hatte einstecken müssen, erreichte er beim Irish Masters das Halbfinale. Jedoch beendete Griffiths die Saison mit einem großen Erfolg: Mit Siegen über Steve Longworth, Willie Thorne, Neal Foulds und Jimmy White zog er in das Finale der Snookerweltmeisterschaft ein, welches er jedoch mit 11:18 gegen Steve Davis, der damit seinen fünften WM-Titel gewann, verlor.[26] Damit verbesserte er sich in der Weltrangliste um einen Platz auf den fünften Platz.[12]

Abstieg auf den elften Weltranglistenplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem verhaltenen Start in die Saison 1988/89 mit zahlreichen frühen Niederlagen erreichte Griffiths mithilfe von Siegen über Mike Watterson, Barry West und Eugene Hughes beim Grand Prix das Viertelfinale, was er beim Canadian Masters wiederholte. Bei der UK Championship zog er schließlich noch ins Halbfinale ein, ehe er bei der World Matchplay im Viertelfinale und beim Norwich Union Grand Prix im Halbfinale ausschied. Nachdem er nach Siegen über Warren King und Tony Drago im Achtelfinale des Classics an Willie Thorne gescheitert war, besiegte er bei der Welsh Professional Championship Darren Morgan und Steve Newbury, ehe er im Finale mit 6:9 Doug Mountjoy unterlag. Anschließend nahm er erfolglos an der Matchroom League teil, ehe er beim Masters nach einem Sieg über Silvino Francisco an Stephen Hendry scheiterte. Kurz darauf zog er nach Siegen über Jack McLaughlin, Tony Chappel, Alain Robidoux, Martin Clark und Jimmy White ins Finale der European Open. ein, in dem er mit einem knappen 8:9 an John Parrott scheiterte. Nachdem er kurz darauf sein Auftaktspiel bei den British Open gegen Mark Johnston-Allen verloren hatte, schied er beim Irish Masters nach einem Sieg über Jack McLaughlin im Viertelfinale aus. Griffiths beendete die Saison mit dem Einzug in das Viertelfinale der Snookerweltmeisterschaft, wo er mit 5:13 an Stephen Hendry scheiterte.[27] Auf der Weltrangliste schaffte er es, seinen fünften Platz zu halten.[12]

Nach einer Zweitrundenniederlage bei den Hong Kong Open zum Auftakt in die nächste Saison erreichte Griffiths bei den Asian Open das Halbfinale, wo er mit 0:5 James Wattana unterlag. Kurz darauf zog er ins Finale des Scottish Masters ein, jedoch verlor er mit 1:10 gegen Stephen Hendry. Nach zwei verhaltenen Ergebnissen erreichte er im Folgenden nach Siegen über Warren King, Tony Jones, Tony Knowles und Alain Robidoux das Halbfinale der UK Championship, wo er sich allerdings erneut Stephen Hendry geschlagen geben musste. Nachdem er auch im Viertelfinale der World Matchplay gegen Hendry verloren hatte und im Anschluss daran erfolglos an der Matchroom International League teilgenommen hatte, folgten drei Auftaktniederlagen in Folge, ehe er bei den British Open den Engländer Gary Wilkinson besiegte und anschließend gegen Peter Francisco ausschied. Nach einer weiteren Auftaktniederlage erreichte er das Halbfinale des Irish Masters, ehe er mit einer Niederlage gegen Jimmy White im Viertelfinale der Snookerweltmeisterschaft die Saison beendete.[28] Auf der Weltrangliste verlor Griffiths einen Platz.[12]

Nach zwei Auftaktniederlagen zum Start in die Saison 1990/91 erreichte Griffiths erneut das Finale des Scottish Masters, das er erneut gegen Stephen Hendry verlor. Nachdem er mehrere mäßige Ergebnisse erspielt hatte, erreichte er beim Dubai Classic das Viertelfinale und verlor dort gegen Steve Davis. Nachdem er bei der UK Championship in der zweiten Runde ausgeschieden war, erreichte er beim World Matchplay nach Siegen über Steve James und John Parrott das Halbfinale und unterlag dort Jimmy White, ehe er beim Classic einer weitere Auftaktniederlage einstecken musste. Beim anschließenden Männereinzelwettbewerb des World Masters gelangen ihm Siege über Bjørn L’Orange, Jason Whittaker, Nick Dyson und Willie Thorne, ehe er im Viertelfinale gegen Tony Drago im Decider verlor. Kurz darauf erreichte er das Halbfinale des Masters und verlor dort gegen Mike Hallett. Bei der Welsh Professional Championship verlor er schon beim Auftakt, aber bei den British Open erreichte er nach Siegen über Joe Grech und Robert Marshall das Achtelfinale, in dem er Jimmy White unterlag. Anschließend verlor er in der Runde der letzten 32 der European Open gegen den Iren Ken Doherty, ehe er beim Irish Masters gegen Nigel Bond eine weitere Auftaktniederlage einstecken musste. Griffiths beendete die Saison mit Siegen über Barry Pinches und Alan McManus, ehe er im Viertelfinale der Snookerweltmeisterschaft am späteren Sieger John Parrott scheiterte.[29] Auf der Weltrangliste rutschte er nach acht Jahren erstmals wieder aus den besten zehn Plätzen, da er in der kommenden Saison den elften Rang belegte.[12]

Letzte Jahre in den Top 10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 1991/92 begann für Griffiths mit mehreren frühen Niederlagen, ehe er bei der World Seniors Championship mit Siegen über Fred Davis und Murdo MacLeod das Halbfinale erreichte und dort am späteren Sieger Cliff Wilson scheiterte. Nachdem er anschließend die Runde der letzten 32 des Dubai Classics erreichte, zog er beim Grand Prix ins Viertelfinale ein und verlor dort gegen Stephen Hendry. Anschließend zog er bei der UK Championship ins Achtelfinale ein, ehe er bei zwei Einladungsturnieren das Viertelfinale erreichte. Kurz darauf erreichte er beim Classic ebenfalls das Achtelfinale, er musste jedoch danach zwei Auftaktniederlagen erleiden, ehe er bei den Welsh Open zwei Spiele gewann und im Achtelfinale Stephen Hendry unterlag. Anschließend zog er ins Viertelfinale der British Open ein, bevor er nach einer Zweitrundenniederlage bei den Strachan Open bei den European Open das Halbfinale erreichte und dort an Jimmy White scheiterte. Nach einer Auftaktniederlage beim Irish Masters besiegte er zum Saisonabschluss im Rahmen der Snookerweltmeisterschaft den Kanadier Bob Chaperon und die Engländer Neal Foulds und Peter Ebdon, ehe er im Halbfinale mit 4:16 an Stephen Hendry scheiterte.[30] Auf der Weltrangliste konnte er sich auf den sechsten Rang verbessern.[12]

Mit der nächsten Saison reduzierte Griffiths seine Spielanzahl deutlich, was vor allem an den deutlich zahlreicheren Auftaktniederlagen lag. Er begann die Saison mit einer Halbfinalteilnahme beim Kent Classic, ehe er nach einer Auftaktniederlage beim Scottish Masters beim Dubai Classic das Viertelfinale erreichte. Noch besser schnitt er beim Grand Prix mit einer Teilnahme am Halbfinale ab, ehe er wieder Auftaktspiele in Folge verlor. Bei den Welsh Open und bei den European Open erreichte er immerhin die Runde der letzten 32, dazwischen jedoch verlor er sein Auftaktspiel beim Masters. In Folge der British Open verlor er wieder drei Auftaktspiele, bis er bei den International Open mit Siegen über Jamie Burnett und Tony Knowles das Achtelfinale erreichte. Er beendete die Saison mit einem Sieg über David Roe bei der Snookerweltmeisterschaft, ehe er im Achtelfinale an Dennis Taylor scheiterte.[31] Auf der Weltrangliste verschlechterte er sich leicht, sodass er in der kommenden Saison nur noch den achten Platz belegte.[12]

In der Saison 1993/94 begrenzte Griffiths auch die Anzahl der Turniere, bei denen er mitspielte. Er begann die Saison mit einer Viertelfinalteilnahme beim Pot Black, ehe er beim Dubai Classic das Achtelfinale erreichte. Nach einer Auftaktniederlage zog er dann bei der UK Championship ins Viertelfinale ein, ehe er nach drei Auftaktniederlagen sowohl bei den International Open als auch bei den Thailand Open das Achtelfinale erreichte. Erneut musste er zwei Auftaktniederlagen einstecken, bevor er zum Saisonende im Rahmen der Snookerweltmeisterschaft Mark Davis besiegte, ehe er im Achtelfinale an Nigel Bond scheiterte.[32] Auf der Weltrangliste rutschte er erneut aus den besten zehn Plätzen heraus, sodass er in der kommenden Saison den 14. Platz belegte.[12]

Letzte Profijahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Start in die Saison 1994/95 erreichte Griffiths zwei Mal in Folge die für ihn zweite Runde, ehe er bei der UK Championship das Achtelfinale erreichte und dort Ronnie O’Sullivan unterlag. Anschließend erreichte er bei den European Open das Viertelfinale, ehe er bei der Charity Challenge im Halbfinale Dennis Taylor unterlag, der später bei seiner letzten Finalteilnahme an Stephen Hendry scheiterte. Nach einer Auftaktniederlage bei den Welsh Open und einer Viertelfinalteilnahme beim Masters zog er bei den International Open mit Siegen über Tai Pichit und Jim Wych ins Achtelfinale ein und verlor dort gegen Euan Henderson, ehe er zwei weitere Auftaktniederlage einstecken musste. Er beendete die Saison mit der Teilnahme an der Snookerweltmeisterschaft, wo er nach einem Sieg über Alain Robidoux im Achtelfinale Gary Wilkinson unterlag.[33] Auf der Weltrangliste verlor er einen Platz und hielt sich mit dem 15. Rang knapp in den Top 16.[12]

Die nächste Saison begann für Griffiths mit einer Teilnahme am Viertelfinale des Thailand Classics, ehe er nach einer Auftaktniederlage bei der UK Championship die Runde der letzten 32 erreichte. Nach zwei Auftaktniederlagen erreichte er auch bei den Welsh Open ebenjene Runde, ehe er zwei weitere Auftaktniederlagen einstecken musste. Schließlich erreichte er bei den European Open das Achtelfinale, bevor er nochmals zwei Auftaktniederlagen erlitt. Er beendete die Saison mit einem 10:9-Sieg über Jamie Burnett, ehe er anschließend im Achtelfinale der Snookerweltmeisterschaft an Steve Davis scheiterte.[34] Auf der Weltrangliste flog er aus den Top 16, als er in der nächsten Saison den 23. Platz belegte.[12]

In der Saison 1996/97 nahm Griffiths nur noch an zwei Turnieren teil und läutete damit unübersehbar das Ende seiner Profikarriere ein. Seine erste Turnierteilnahme erfolgte beim Seniors Pot Black, einem Sonderformat des Pot Black Cups, wo er Ray Reardon und Graham Miles besiegte, aber im Finale Joe Johnson unterlag. Dies ist besonders bemerkenswert, weil Griffiths damit sowohl bei seinem zweiten Profiturnier überhaupt – der Snookerweltmeisterschaft 1979 – als auch bei seinem vorletzten Turnier das Finale erreichte, auch wenn er bei letzterem nicht gewann. Zum Saisonende musste sich Griffiths erstmals für die Hauptrunde der Snookerweltmeisterschaft qualifizieren, was ihm mit einem 10:4-Sieg über Alfie Burden gelang. Das folgende Match wurde schließlich das letzte Profimatch seiner Karriere. Er verlor gegen seinen Landsmann und später dreifachen Weltmeister Mark Williams mit 9:10[35] und legte – abgestürzt auf den 95. Rang der Weltrangliste – nach exakt 999 im Crucible Theatre gespielten Frames seinen Profistatus nieder.[1][12][36]

Weiteres Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Terry Griffiths Matchroom in Llanelli

Griffiths wurde im Anschluss an seine Profikarriere zum einen Snookerkommentator für die BBC und zum anderen Snookertrainer und arbeitete bislang für zahlreiche Spieler der Weltspitze wie Ding Junhui, Barry Hawkins und Mark Allen.[37] Als einer der gefragtesten Trainer coachte er alleine in der Saison 2015/16 mit Ding Junhui, Barry Hawkins, Mark Allen, Mark Davis, Michael Holt und Jack Lisowski gleichzeitig sechs Spieler.[38] Zeitweise bekleidete er gar das Amt des WPBSA Director of Coaching.

Ferner ist Griffiths mit dem Terry Griffiths Matchroom Inhaber eines Snookerclubs in seinem Heimatort. Der Club wurde 1987 gegründet und galt vor allem in den 1990er-Jahren dadurch, dass es dort wöchentliche Pro-Am-Events gab, als Trainingsort für junge walisische Talente wie Matthew Stevens, Darren Morgan und nicht zuletzt Mark Williams.[2][3][39] Seit 1997 gibt es in dem Club eine von Griffiths initiierte Welsh Junior Snooker Academy.[40] Außerdem arbeitete Griffiths als Berater für Stephen Hendry und Mark Williams.

Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griffiths, der als einer der leidenschaftlichsten und begabtesten Spieler galt,[37] war bekannt für seine langsame und bedachte Spielweise.[2] Außerdem galt Griffiths als nervenstarker Spieler, der auch mit seiner Handhabung mit dem Queue brillieren konnte. Griffiths wurde auch für seine sehr gute Taktik und sein gutes Safetyspiel gelobt,[41] des Weiteren riskierte Griffiths nur selten einen unsicheren Stoß.[42]

Beliebtheit und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn Griffiths teilweise für seine Spielweise verspottet wurde, galt er als einer der beliebtesten Profispieler, was beispielsweise an dem von ihm ausgestrahlten Charme und seiner Besonnenheit im Rahmen der Snookerweltmeisterschaft 1979 lag,[2] jedoch auch an Griffiths’ trockenem Humor und seiner Gelassenheit.[41] Griffiths wurde des Weiteren durch seine Handhabung mit dem Queue und seiner Gabe, die Menschen unterhalten zu können, zwei Mal Weltmeister im Trickshot.[36]

Griffiths wurde im Rahmen der Queen’s Birthday Honours 2007 mit dem Officer of the Order of the British Empire geehrt.[2] Außerdem wurde er 2013 in die Snooker Hall of Fame aufgenommen.[43][44]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griffiths gilt als Familienmensch, sodass es ihm schwerfiel, wegen des normalen Turnierkalenders, Exhibitions oder anderen Verpflichtungen von zu Hause entfernt zu sein. Dort hatte er mit seiner Frau Annette und seinen zwei Kindern eine eigene Familie.[36] Des Weiteren ist Griffiths mit Dennis Taylor, der nach dem verlorenen WM-Finale 1979 im Jahr 1985 Weltmeister wurde, eng befreundet. Die Freundschaft ging auch auf die WM 1979 zurück, als Griffiths nach seinem WM-Sieg 1979 immer noch kein eigenes Auto hatte und so Taylor fragte, ob er die WM-Trophäe nicht in seinen Kofferraum legen könne. Taylor stimmte zu und konnte im Nachhinein selbst nicht fassen, dass er die WM-Trophäe als Unterlegener im WM-Finale in seinem Kofferraum hatte.[3]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgang Jahr Turnier Finalgegner Ergebnis
Amateurturniere
Zweiter 1972 Walisische Snooker-Meisterschaft WalesFlag of Wales (1959–present).svg Geoff Thomas 2:6
Sieger 1975 Walisische Snooker-Meisterschaft WalesFlag of Wales (1959–present).svg Geoff Thomas 8:7
Sieger 1977 English Professional Championship – South WalesFlag of Wales (1959–present).svg Clive Everton 8:1
Sieger 1977 English Amateur Championship EnglandEngland Sid Hood 13:3
Sieger 1978 English Professional Championship – South WalesFlag of Wales (1959–present).svg Cliff Wilson 8:2
Sieger 1978 English Amateur Championship EnglandEngland Joe Johnson 13:5
Pro/Am-Turniere
Zweiter 1977 Pontins Spring Open NordirlandNordirland Alex Higgins 4:7
Sieger 1983 Pontins Spring Open WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ray Reardon 7:3
Ligen
Sieger 1984 Malaysian Masters Liga
Sieger 1984 Singapore Masters
Teamwettbewerbe
Sieger 1979 World Cup
mit WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ray Reardon
und WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy
EnglandEngland Fred Davis
EnglandEngland John Spencer
EnglandEngland Graham Miles
14:3
Sieger 1980 World Cup
mit WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ray Reardon
und WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy
KanadaKanada Cliff Thorburn
KanadaKanada Kirk Stevens
KanadaKanada Bill Werbeniuk
8:5
Zweiter 1981 World Cup
mit WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ray Reardon
und WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy
EnglandEngland Steve Davis
EnglandEngland John Spencer
EnglandEngland David Taylor
3:4
Zweiter 1982 World Doubles Championship
mit WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy
EnglandEngland Steve Davis
EnglandEngland Tony Meo
2:13
Zweiter 1983 World Cup
mit WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ray Reardon
und WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy
EnglandEngland Steve Davis
EnglandEngland Tony Knowles
EnglandEngland Tony Meo
2:4
Non-ranking-Turniere
Zweiter 1979 Canadian Open KanadaKanada Cliff Thorburn 16:17
Zweiter 1979 UK Championship EnglandEngland John Virgo 13:14
Zweiter 1980 Canadian Open KanadaKanada Cliff Thorburn 10:17
Sieger 1981 Pontins Professional EnglandEngland Willie Thorne 9:8
Zweiter 1981 UK Championship EnglandEngland Steve Davis 3:16
Zweiter 1982 Welsh Professional Championship WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy 8:9
Zweiter 1982 International Masters EnglandEngland Steve Davis 7:9
Sieger 1982 UK Championship NordirlandNordirland Alex Higgins 16:15
Zweiter 1984 Thailand Masters EnglandEngland Jimmy White 3:4
Sieger 1985 Welsh Professional Championship WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy 9:4
Sieger 1985 Pontins Professional EnglandEngland John Spencer 9:7
Zweiter 1985 Thailand Masters NordirlandNordirland Dennis Taylor 0:4
Sieger 1986 Welsh Professional Championship WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy 9:3
Sieger 1986 Pontins Professional EnglandEngland Willie Thorne 9:6
Sieger 1988 Welsh Professional Championship WalesFlag of Wales (1959–present).svg Wayne Jones 9:3
Zweiter 1989 Welsh Professional Championship WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy 6:9
Einladungsturniere
Sieger 1980 Masters NordirlandNordirland Alex Higgins 9:5
Sieger 1980 Irish Masters WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy 10:9
Zweiter 1981 Masters NordirlandNordirland Alex Higgins 6:9
Sieger 1981 Irish Masters WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ray Reardon 9:7
Sieger 1982 Classic EnglandEngland Steve Davis 9:8
Zweiter 1982 Masters EnglandEngland Steve Davis 5:9
Sieger 1982 Irish Masters EnglandEngland Steve Davis 9:5
Zweiter 1983 Tolly Cobbold Classic EnglandEngland Steve Davis 5:7
Zweiter 1983 Hong Kong Masters WalesFlag of Wales (1959–present).svg Doug Mountjoy 3:4
Sieger 1984 Pot Black EnglandEngland John Spencer 2:1
Zweiter 1984 Masters EnglandEngland Jimmy White 5:9
Zweiter 1984 Irish Masters EnglandEngland Steve Davis 1:9
Zweiter 1985 Singapore Masters EnglandEngland Steve Davis 2:4
Sieger 1985 Hong Kong Masters EnglandEngland Steve Davis 4:2
Sieger 1986 Belgian Classic KanadaKanada Kirk Stevens 9:7
Zweiter 1986 Thailand Masters ThailandThailand James Wattana 1:2
Zweiter 1986 China Masters EnglandEngland Steve Davis 0:3
Zweiter 1987 Tokyo Masters NordirlandNordirland Dennis Taylor 3:6
Zweiter 1987 Scottish Masters EnglandEngland Joe Johnson 7:9
Zweiter 1989 Scottish Masters SchottlandSchottland Stephen Hendry 1:10
Zweiter 1990 Scottish Masters SchottlandSchottland Stephen Hendry 6:10
Zweiter 1997 Seniors Pot Black EnglandEngland Joe Johnson 0:2
Ranglistenturniere
Sieger 1979 Snookerweltmeisterschaft NordirlandNordirland Dennis Taylor 24:16
Zweiter 1988 Snookerweltmeisterschaft EnglandEngland Steve Davis 11:18
Zweiter 1989 European Open EnglandEngland John Parrott 8:9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Ron Florax: Career Total Statistics For Terry Griffiths - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 21. Mai 2019 (englisch).
  2. a b c d e f Chris Turner: Player Profile: Terry Griffiths OBE. Chris Turner’s Snooker Archive, 2009, archiviert vom Original am 1. November 2011; abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  3. a b c d e World Championship: Title win was the pinnacle of my career - Terry Griffiths. British Broadcasting Corporation, 28. April 2019, abgerufen am 26. Mai 2019 (englisch).
  4. Tinker, tailor ... snooker player? World Snooker, 31. Mai 2019, abgerufen am 3. Juni 2019 (englisch).
  5. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1971-1972 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 21. Mai 2019 (englisch).
  6. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1973-1974 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 21. Mai 2019 (englisch).
  7. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1974-1975 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 21. Mai 2019 (englisch).
  8. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1975-1976 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 21. Mai 2019 (englisch).
  9. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1976-1977 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 21. Mai 2019 (englisch).
  10. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1977-1978 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 21. Mai 2019 (englisch).
  11. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1978-1979 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 22. Mai 2019 (englisch).
  12. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s Ron Florax: Ranking History For Terry Griffiths. CueTracker.net, abgerufen am 22. Mai 2019 (englisch).
  13. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1979-1980 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 22. Mai 2019 (englisch).
  14. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1979-1980 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 22. Mai 2019 (englisch).
  15. a b c d Chris Turner: World Cup / World Team Classic / Nations Cup – Team Events. Chris Turner’s Snooker Archive, 2011, archiviert vom Original am 21. November 2011; abgerufen am 26. Mai 2019 (englisch).
  16. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1980-1981 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 22. Mai 2019 (englisch).
  17. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1980-1981 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 22. Mai 2019 (englisch).
  18. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1981-1982 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 23. Mai 2019 (englisch).
  19. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1982-1983 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 23. Mai 2019 (englisch).
  20. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1982-1983 - Non-professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 23. Mai 2019 (englisch).
  21. Chris Turner: World Doubles Championship – Non Ranking Event. Chris Turner’s Snooker Archive, 2008, archiviert vom Original am 21. November 2011; abgerufen am 26. Mai 2019 (englisch).
  22. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1983-1984 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 23. Mai 2019 (englisch).
  23. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1984-1985 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 24. Mai 2019 (englisch).
  24. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1985-1986 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 24. Mai 2019 (englisch).
  25. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1986-1987 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 24. Mai 2019 (englisch).
  26. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1987-1988 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 24. Mai 2019 (englisch).
  27. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1988-1989 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 24. Mai 2019 (englisch).
  28. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1989-1990 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 24. Mai 2019 (englisch).
  29. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1990-1991 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 24. Mai 2019 (englisch).
  30. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1991-1992 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  31. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1992-1993 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  32. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1993-1994 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  33. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1994-1995 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  34. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1995-1996 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  35. Ron Florax: Terry Griffiths - Season 1996-1997 - Professional Results. CueTracker.net, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  36. a b c Hugo Kastner: Terry Griffiths. Dezember 2009, abgerufen am 26. Mai 2019 (englisch).
  37. a b Terry Griffiths. World Snooker, 11. Januar 2015, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  38. Griffiths to soach six players. World Snooker, 18. Juni 2015, abgerufen am 7. Juni 2019 (englisch).
  39. Matchroom History. Website von Terry Griffiths, abgerufen am 26. Mai 2019 (englisch).
  40. Chris Turner, Jamie Watkins: Past Master Profile: Terry Griffiths. Global Snooker Centre, 2004, archiviert vom Original am 3. Juni 2004; abgerufen am 26. Mai 2019 (englisch).
  41. a b Hector Nunn: The Crucible’s Greastest Matches – Forty Years of Snooker’s World Championship in Sheffield. Pitch Publishing, Worthing 2017, ISBN 978-1-78531-284-7, S. 56–66.
  42. Ronnie O’Sullivan, Simon Hattenstone: Running. 3. Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2017, ISBN 978-3-7679-1167-3, S. 79 (englisch: Running. London 2013. Übersetzt von Johannes Kratzsch).
  43. Selby named Player of the Year. World Snooker, 9. Mai 2013, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
  44. World Snooker Awards: Mark Selby ist Spieler des Jahres. SnookerPro, 10. Mai 2013, abgerufen am 25. Mai 2019 (englisch).
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