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Yannick Noah

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Yannick Noah Tennisspieler
Yannick Noah
Yannick Noah
Yannick Noah 2011 bei einem Konzert
Nation: Frankreich Frankreich
Geburtstag: 18. Mai 1960
Größe: 193 cm
1. Profisaison: 1977
Rücktritt: 1991
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 3.440.660 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 476:210
Karrieretitel: 23
Höchste Platzierung: 3 (7. Juli 1986)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 1
Australian Open HF (1990)
French Open S (1983)
Wimbledon 3R (1979, 1985)
US Open VF (1983, 1985, 1989)
Doppel
Karrierebilanz: 213:109
Karrieretitel: 16
Höchste Platzierung: 1 (25. August 1986)
Wochen als Nr. 1: 19
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 1
Australian Open 2R (1990)
French Open S (1984)
Wimbledon VF (1987)
US Open F (1985)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Yannick Noah (* 18. Mai 1960 in Sedan) ist ein ehemaliger französischer Tennisspieler und heutiger Popsänger mit kamerunischen Wurzeln.

Noah wuchs zwischen dem zweiten und zwölften Lebensjahr in Kamerun im Dorf Etoudi (heute ein Stadtteil von Yaoundé) auf,[1] ehe ihn seine Eltern nach Nizza schickten, um dort Schul- und Tennisausbildung zu verbinden.[2] Nach dem Tod seines Vaters wurde Noah 2017 als dessen Nachfolger[3] Dorfvorsteher von Etoudi.[4] Dort baute er das Village Noah (deutsch: Noah-Dorf) auf, das Urlaubs-, Freizeit-, Sport-, Kultureinrichtungen sowie eine in den 1960er Jahren von seiner Mutter gegründete Schule umfasst.[5] Im Rahmen eines Staatsbesuchs im Juli 2022 besuchte der französische Präsident Emmanuel Macron das Village Noah.[6]

Noah war von 1977 bis 1991 auf der Profitour unterwegs. Nachdem er bis Mitte 1982 bereits acht Turniere gewonnen hatte, erreichte er im August dieses Jahres durch seinen neunten Turniersieg in South Orange erstmals die Top 10 der Weltrangliste. Bei den French Open kam er in den Jahren 1981 und 1982 jeweils bis ins Viertelfinale. Zu einem seiner erfolgreichsten Jahre wurde das Jahr 1983: Zunächst gewann er im April und Mai die beiden Turniere von Madrid und Hamburg, ehe er Anfang Juni auch die French Open für sich entscheiden konnte. Lediglich im Viertelfinale gegen Ivan Lendl musste er dabei einen Satzverlust hinnehmen und gewann ansonsten alle seine Matches glatt in drei Sätzen – unter anderem das Finale gegen Mats Wilander. Damit ist er bei den Herren bis heute der letzte Franzose, dem ein Einzelsieg bei einem der vier Grand-Slam-Turniere gelang. Er kam dadurch bis auf Platz 4 der Weltrangliste nach vorne und erreichte auch bei den US Open erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale. Am Ende des Jahres wurde er von der Sportzeitung L’Équipe zu Frankreichs Sportler des Jahres („Champion des champions“) gewählt.

Etwas weniger erfolgreich verlief für Noah das Jahr 1984, wo er im Einzel kein Turnier gewinnen konnte und auch nur bei einem Turnier im Finale stand. Bei den French Open erreichte er das Viertelfinale im Einzel, gewann zusammen mit Henri Leconte aber das Turnier im Doppel. 1985 gewann er dann drei weitere Turniere im Einzel – unter anderem in Rom – und stand im Doppel gemeinsam mit Leconte bei den US Open im Finale. 1986 konnte Noah im Mai das Turnier von Forest Hills gewinnen und erreichte bei den French Open das Achtelfinale, das er jedoch verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Obwohl er daraufhin fast drei Monate pausieren musste, belegte er im Juli dann trotzdem zwei Wochen lang mit Platz 3 die höchste Platzierung seiner Karriere in der Einzel-Weltrangliste. Er konnte sich bis Oktober 1988 nahezu durchgängig in den Top 10 der Einzel-Weltrangliste behaupten und gewann weitere vier Turniere in dieser Zeit. Im Doppel spielte er zwischen 1986 und 1988 außerdem erfolgreich mit Guy Forget zusammen und belegte dabei insgesamt 19 Wochen die Spitzenposition der Weltrangliste – unter anderem durch das Finale 1987 bei den French Open und insgesamt neun Turniersiege.

Zum Ende seiner Karriere gewann Noah in Sydney Anfang 1990 sein 23. und letztes Turnier im Einzel. Bei den Australian Open erreichte er dann noch einmal das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers, das er gegen den damaligen Weltranglistenersten und späteren Turniersieger Ivan Lendl verlor. Im Achtelfinale hatte Noah den damals 18-jährigen Pete Sampras in vier Sätzen besiegt, der im gleichen Jahr später die US Open gewann. In Nizza gewann Noah im April gemeinsam mit Alberto Mancini seinen letzten Doppeltitel und beendete nach der Saison 1991 – abgesehen von einem kurzzeitigen Comeback bei vier Turnieren in den Jahren 1995 und 1996 – seine Karriere.

Als Teamchef der französischen Tennisnationalmannschaft gewann Noah mit den Herren dreimal den Davis Cup (1991, 1996 und 2017) und mit den Damen einmal den Fed Cup (1997).

2017 erhielt er den Davis Cup Award of Excellence. Dieser Award wird bei Davis-Cup-Finale immer einem Spieler verliehen, der sich für das Gastgeberland verdient gemacht hat und der die Ideale und den Geist des Davis Cups repräsentiert.

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series
ATP Challenger Tour
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz
Sand
Rasen
Teppich
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 20. November 1978  Manila Sand (i)  Peter Feigl 7:6, 6:0
2. 27. November 1978  Kalkutta Teppich (i)  Pascal Portes 6:3, 6:2
3. 19. März 1979  Nancy Hartplatz (i)  Jean-Louis Haillet 6:2, 5:7, 6:1, 7:5
4. 24. September 1979  Madrid (1) Sand  Manuel Orantes 6:3, 6:7, 6:3: 6:2
5. 1. Oktober 1979  Bordeaux Sand  Harold Solomon 6:0, 6:7, 6:1, 1:6, 6:4
6. 2. Februar 1981  Richmond Teppich (i)  Ivan Lendl 6:1, 3:1 aufgg.
7. 6. April 1981  Nizza Sand  Mario Martínez 6:4, 6:2
8. 15. Februar 1982  La Quinta Hartplatz  Ivan Lendl 6:4, 2:6, 7:5
9. 26. Juli 1982  South Orange Sand  Raúl Ramírez 6:3, 7:6
10. 11. Oktober 1982  Basel (1) Hartplatz (i)  Mats Wilander 6:4, 6:2, 6:3
11. 6. Dezember 1982  Toulouse (1) Hartplatz (i)  Tomáš Šmíd 6:3, 6:2
12. 25. April 1983 Madrid (2) Sand  Henrik Sundström 3:6, 6:0, 6:2, 6:4
13. 9. Mai 1983  Hamburg Sand  José Higueras 3:6, 7:5, 6:2, 6:0
14. 23. Mai 1983  French Open Sand  Mats Wilander 6:2, 7:5, 7:6
15. 13. Mai 1985  Rom Sand  Miloslav Mečíř 6:3, 3:6, 6:2, 7:6
16. 15. Juli 1985  Washington Sand  Martín Jaite 6:4, 6:3
17. 7. Oktober 1985 Frankreich Toulouse (2) Hartplatz (i)  Tomáš Šmíd 6:4, 6:4
18. 5. Mai 1986  Forest Hills Sand  Guillermo Vilas 7:6, 6:0
19. 10. November 1986  Wembley Teppich (i)  Jonas Svensson 6:2, 6:3, 6:7, 4:6, 7:5
20. 2. Februar 1987  Lyon Teppich (i)  Joakim Nyström 6:4, 7:5
21. 5. Oktober 1987 Basel (2) Hartplatz (i)  Ronald Agénor 7:6, 6:4, 6:4
22. 15. Februar 1988  Mailand Teppich (i)  Jimmy Connors 4:4 aufgg.
23. 8. Januar 1988  Sydney Hartplatz  Carl-Uwe Steeb 5:7, 6:3, 6:4

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 17. April 1978  Nizza (1) Sand  José Higueras 3:6, 4:6, 4:6
2. 19. Mai 1980  Rom Sand  Guillermo Vilas 0:6, 4:6, 4:6
3. 6. Juli 1981  Gstaad Sand  Wojciech Fibak 1:6, 6:7
4. 29. März 1982 Frankreich Nizza (2) Sand  Balázs Taróczy 2:6, 6:3, 11:13
5. 4. April 1983  Lissabon Sand  Mats Wilander 6:2, 6:7, 4:6
6. 13. Februar 1984  La Quinta (1) Hartplatz  Jimmy Connors 2:6, 7:6, 3:6
7. 28. Januar 1985  Memphis Teppich (i)  Stefan Edberg 1:6, 0:6
8. 14. Oktober 1985  Basel (1) Hartplatz (i)  Stefan Edberg 7:6, 4:6, 6:7, 1:6
9. 24. Februar 1986 Vereinigte Staaten La Quinta (2) Hartplatz  Joakim Nyström 1:6, 3:6, 2:6
10. 21. April 1986  Monte Carlo Sand  Joakim Nyström 3:6, 2:6
11. 13. Oktober 1986 Basel (2) Hartplatz (i)  Stefan Edberg 6:7, 2:6, 7:6, 6:7
12. 4. Mai 1987  Forest Hills Sand  Andrés Gómez 4:6, 6:7, 6:7
13. 13. März 1989  Indian Wells Hartplatz  Miloslav Mečíř 6:3, 6:2, 1:6, 2:6, 3:6
Nr. Datum Turnier Belag Doppelpartner Finalgegner Ergebnis
1. 6. April 1981  Nizza (1) Sand  Pascal Portes  Chris Lewis
 Pavel Složil
4:6, 6:3, 6:4
2. 26. Oktober 1981  Paris Hartplatz (i)  Ilie Năstase  Andrew Jarrett
 Jonathan Smith
6:4, 6:4
3. 29. März 1982 Frankreich Nizza (2) Sand  Henri Leconte  Paul McNamee
 Balázs Taróczy
5:7, 6:4, 6:3
4. 11. Oktober 1982  Basel Hartplatz Frankreich Henri Leconte  Fritz Buehning
 Pavel Složil
6:2, 6:2
5. 28. Mai 1984  French Open Sand Frankreich Henri Leconte  Pavel Složil
 Tomáš Šmíd
6:4, 2:6, 3:6, 6:3, 6:2
6. 7. April 1985  Chicago Teppich (i)  Johan Kriek  Ken Flach
 Robert Seguso
3:6, 4:6, 7:5, 6:1, 6:4
7. 27. April 1986  Monte Carlo Sand  Guy Forget  Joakim Nyström
 Mats Wilander
6:4, 3:6, 6:4
8. 18. Mai 1986  Rome Sand Frankreich Guy Forget  Mark Edmondson
 Sherwood Stewart
7:6, 6:2
9. 19. Oktober 1986  Basel Hartplatz (i) Frankreich Guy Forget  Jan Gunnarsson
 Tomáš Šmíd
7:6, 6:4
10. 8. Februar 1987  Lyon Teppich (i) Frankreich Guy Forget  Kelly Jones
 David Pate
4:6, 6:3, 6:4
11. 22. Februar 1987  Indian Wells Hartplatz Frankreich Guy Forget  Boris Becker
 Eric Jelen
6:4, 7:6
12. 10. Mai 1987  Forest Hills Sand Frankreich Guy Forget  Gary Donnelly
 Peter Fleming
4:6, 6:4, 6:1
13. 17. Mai 1987  Rome Sand Frankreich Guy Forget  Miloslav Mečíř
 Tomáš Šmíd
6:2, 6:7, 6:3
14. 14. Juni 1987  Queen’s Club Rasen Frankreich Guy Forget  Rick Leach
 Tim Pawsat
6:4, 6:4
15. 13. März 1988  Orlando Hartplatz Frankreich Guy Forget  Sherwood Stewart
 Kim Warwick
6:4, 6:4
16. 22. April 1990  Nizza Sand  Alberto Mancini  Marcelo Filippini
 Horst Skoff
6:4, 7:6

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Doppelpartner Finalgegner Ergebnis
1. 27. November 1978  Kalkutta Teppich (i)  Gilles Moretton  Sashi Menon
 Sherwood Stewart
6:7, 4:6
2. 6. Dezember 1982  Toulouse (1) Hartplatz (i)  Jean-Louis Haillet  Pavel Složil
 Tomáš Šmíd
4:6, 4:6
3. 28. März 1983  Monte Carlo Sand  Henri Leconte  Heinz Günthardt
 Balázs Taróczy
2:6, 4:6
4. 23. Januar 1984  Philadelphia Teppich (i) Frankreich Henri Leconte  Peter Fleming
 John McEnroe
2:6, 3:6
5. 26. August 1985  US Open Hartplatz Frankreich Henri Leconte  Ken Flach
 Robert Seguso
7:6, 6:7, 6:7, 0:6
6. 23. Januar 1984  La Quinta Hartplatz  Sherwood Stewart  Peter Fleming
 Guy Forget
4:6, 3:6
7. 7. Dezember 1986  Masters Teppich (i)  Guy Forget  Stefan Edberg
 Anders Järryd
3:6, 6:7, 3:6
8. 7. Juni 1987  French Open Sand Frankreich Guy Forget  Anders Järryd
 Robert Seguso
7:6, 7:6, 3:6, 4:6, 2:6
9. 16. Oktober 1988 Frankreich Toulouse (2) Hartplatz (i)  Mansour Bahrami  Tom Nijssen
 Ricki Osterthun
3:6, 4:6

Karriere als Sänger

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Erfolgreich war Noah als Sänger insbesondere mit den Chansons Aux arbres citoyens, das den ersten Platz in der französischen Hitparade erreichte, Saga Africa und Métisse(s). Für sein Album Charango erhielt er 2006 eine Goldene Schallplatte. Am 2. Juli 2005 trat er bei Live 8 in Paris auf.

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[7]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 CH  FR  BEW
1991 Black & What!
Welcome (CD)
— FR—
Gold
Gold
FR
—
Erstveröffentlichung: 1991
1993 Urban Tribu
Welcome (CD)
— — —
Erstveröffentlichung: 1. März 1993
2000 Yannick Noah
Saint George (Sony)
CH26
Gold
Gold

(45 Wo.)CH
FR1
Diamant
Diamant

(106 Wo.)FR
BEW2
Platin
Platin

(65 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 19. September 2000
2002 Live
Saint George (Sony)
CH82
(2 Wo.)CH
FR16
Gold
Gold

(19 Wo.)FR
BEW40
(3 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2002
2003 Pokhara
Saint George (Sony)
CH23
Gold
Gold

(41 Wo.)CH
FR1
Diamant
Diamant

(105 Wo.)FR
BEW2
Gold
Gold

(87 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 25. August 2003
2004 Yannick Noah / Live
Saint George (Sony)
— FR134
(6 Wo.)FR
—
Erstveröffentlichung: 17. Oktober 2004
Boxset
2005 Métisse(s)
Saint George (Sony)
CH28
(13 Wo.)CH
FR2
Platin
Platin

(69 Wo.)FR
BEW4
Gold
Gold

(32 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2005
2006 Charango
Saint George (Sony BMG)
CH7
Gold
Gold

(40 Wo.)CH
FR1
Diamant
Diamant

(129 Wo.)FR
BEW1
Platin
Platin

(85 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2006
2010 Frontières
Columbia Records (Sony)
CH4
(19 Wo.)CH
FR1
Diamant
Diamant

(94 Wo.)FR
BEW1
Platin
Platin

(60 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 23. August 2010
2012 Hommage
Columbia Records (Sony)
CH19
(8 Wo.)CH
FR1
Platin
Platin

(25 Wo.)FR
BEW1
(28 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2012
2014 Combats ordinaires
Columbia Records (Sony)
CH20
(13 Wo.)CH
FR1
Platin
Platin

(34 Wo.)FR
BEW2
(46 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2014
2019 Bonheur indigo
Columbia Records (Sony)
CH40
(6 Wo.)CH
FR5
(13 Wo.)FR
BEW6
(18 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 6. September 2019
2022 La marfée
TF1 Musique (Play Two)
CH69
(1 Wo.)CH
FR7
(11 Wo.)FR
BEW20
(10 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2022

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[7]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 CH  FR  BEW
1991 Saga Africa
Black And What !
— FR2
Gold
Gold

(22 Wo.)FR
—
Erstveröffentlichung: 1. Juni 1991
Don’t Stay (Far Away Baby)
Black And What !
— FR39
(9 Wo.)FR
—
Erstveröffentlichung: 30. November 1991
2000 Simon papa tara
Yannick Noah
— FR12
Gold
Gold

(33 Wo.)FR
BEW32
(5 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 26. August 2000
2001 La voix des sages (No More Fighting)
Yannick Noah
— FR3
Gold
Gold

(29 Wo.)FR
BEW16
(14 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 26. Mai 2001
2002 Les Lionnes
Yannick Noah
— FR16
(16 Wo.)FR
—
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2002
Jamafrica
Yannick Noah
— FR52
(9 Wo.)FR
—
Erstveröffentlichung: 22. Juni 2002
2003 Si tu savais
Pokhara
CH77
(3 Wo.)CH
FR22
(21 Wo.)FR
BEW31
(6 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 7. September 2003
2004 Ose
Pokhara
CH41
(14 Wo.)CH
FR13
(21 Wo.)FR
BEW19
(13 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 18. Januar 2004
Mon Eldorado (du soleil…)
Pokhara
CH59
(11 Wo.)CH
FR19
(20 Wo.)FR
BEW23
(12 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 27. Juni 2004
2005 Métis(se)
Métisse(s)
CH41
(10 Wo.)CH
FR11
Silber
Silber

(20 Wo.)FR
BEW22
(12 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 18. Juni 2005
mit Disiz la Peste
2006 Donne-moi une vie
Charango
CH46
(19 Wo.)CH
FR8
Silber
Silber

(29 Wo.)FR
BEW5
(27 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 23. September 2006
2007 Aux arbres citoyens
Charango
CH41
(13 Wo.)CH
FR1
Silber
Silber

(26 Wo.)FR
BEW2
(26 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 17. Februar 2007
Destination ailleurs
Charango
— FR8
(24 Wo.)FR
BEW19
(11 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2007
2010 Angela
Frontières
CH71
(3 Wo.)CH
— BEW8
(22 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2010
2011 Ça me regarde
Frontières
— FR80
(2 Wo.)FR
BEW34
(9 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 29. Januar 2011
2012 Redemption Song
Hommage
— FR48
(8 Wo.)FR
BEW33
(2 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 2. April 2012
2014 On court
Combats ordinaires
— FR47
(22 Wo.)FR
BEW42
(1 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2014
2019 Viens
Bonheur indigo
— — BEW17
(11 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 14. Juni 2019
2022 La vie c’est maintenant
La marfée
— — BEW49
(2 Wo.)BEW
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2022

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

  • 2004: Quand Vous Etes La (FR: DiamantDiamant)
  • 2007: Un Autre Voyage (FR: DiamantDiamant)
  • 2011: Yannick Noah Tour (FR: DiamantDiamant)

Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Platin-Schallplatte

  •  Europa
    • 2004: für das Album Yannick Noah
    • 2004: für das Album Pokhara

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Silber Gold Platin Diamant Ver­käu­fe Quel­len
 Belgien (BRMA)0! S— 2× Gold2 3× Platin30! D—110.000ultratop.be
 Europa (IFPI)0! S—0! G— 2× Platin20! D—(2.000.000)ifpi.org (Memento vom 1. Januar 2014 im Internet Archive)
 Frankreich (SNEP) 3× Silber3 5× Gold5 3× Platin3 7× Diamant75.310.000infodisc.fr snepmusique.com
 Schweiz (IFPI)0! S— 3× Gold30! P—0! D—60.000hitparade.ch
Insgesamt  3× Silber3  10× Gold10  8× Platin8  7× Diamant7

Neben seiner Karriere als Sänger arbeitete er als Berater für die kamerunische Fußballnationalmannschaft.[8] Er engagiert sich auch für französische Hilfsorganisationen wie Les Restos du Cœur und den von ihm gegründeten Verein Les enfants de la Terre. Zudem nimmt er regelmäßig am jährlichen Wohltätigkeitskonzert der Les Enfoirés, dem größten Medienereignis in der frankophonen Welt, teil.

1996 war er in der Vorbereitung auf das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger Mentaltrainer der Fußballmannschaft Paris Saint-Germain und trug auf diese Weise zum Gewinn des Wettbewerbs bei.[9]

Sein Vater Zacharie stammte aus Kamerun und war Profifußballer, seine französische Mutter Marie-Claire war Lehrerin. Aus Noahs erster Ehe mit dem schwedischen Fotomodell (Miss Schweden 1978) Cecilia Rodhe stammen seine ältesten Kinder Joakim und Yéléna. Joakim Noah war Basketball-Profi in der NBA und französischer Nationalspieler. Yéléna Noah arbeitet als Fotomodell.

2005 wurde er in einer Umfrage der französischen Sonntagszeitung Le Journal du Dimanche zum beliebtesten Franzosen gewählt. In einer Umfrage des Ifop-Instituts, die im Januar 2010 vorgestellt wurde, wurde Noah zum fünften Mal in Folge zur beliebtesten Persönlichkeit Frankreichs gewählt.[10]

  1. ↑ Que va faire Emmanuel Macron à Etoudi, le village dont Yannick Noah est le chef. In: La Depeche. Abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  2. ↑ La famille Noah, une success-story à la camerounaise. In: Jeune Afrique. 15. Februar 2017, abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  3. ↑ Quand Yannick Noah, chef de son village, accueille le président Emmanuel Macron au Cameroun. In: Le Figaro. 25. Juli 2022, abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  4. ↑ Sur TF1, Yannick Noah parle de son nouveau statut de « chef du village » au Cameroun. In: Paris-Normandie. 9. Mai 2022, abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  5. ↑ Quand Noah le chef accueille Macron le président dans son "village" du Cameroun. In: Journal L'Union. 25. Juli 2022, abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  6. ↑ Emmanuel Macron reçu par Yannick Noah dans son «village» du Cameroun. In: Paris Match. 27. Juli 2022, abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  7. 1 2 Chartquellen: CH FR BE (Wallonie)
  8. ↑ Beaufils Zambo: Le saviez-vous : Yannick Noah a travaillé pour les Lions Indomptables sans réclamer le moindre centime. In: Actu Cameroun. 18. September 2022, abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  9. ↑ PSG: Fernandez raconte le rôle de Yannick Noah dans le sacre en C2 de 1996. In: BFM TV. Abgerufen am 30. September 2022 (französisch).
  10. ↑ Yannick Noah ist beliebteste Persönlichkeit der Franzosen (Memento vom 4. Januar 2010 im Internet Archive)
Commons: Yannick Noah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien