Kamerunische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der kamerunischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Für das Team der Frauen siehe kamerunische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Republik Kamerun
République du Cameroun
Fédération Camerounaise de Football 2010.svg
Spitzname(n) Lions Indomptables
(Die unbezähmbaren Löwen)
Verband Fédération Camerounaise de Football
Konföderation CAF
Technischer Sponsor Puma
Trainer BelgienBelgien Hugo Broos
Kapitän Stéphane Mbia
Rekordtorschütze Samuel Eto’o (56)
Rekordspieler Rigobert Song (137)
Heimstadion Ahmadou-Ahidjo-Stadion
FIFA-Code CMR
FIFA-Rang 32. (811 Punkte)
(Stand: 1. Juni 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Kamerun 1957Kamerun Kamerun 9:2 Somalia SomaliaSomalia
Madagaskar; 13. April 1960
Höchster Sieg
Kamerun 1957Kamerun Kamerun 9:2 Somalia SomaliaSomalia
Madagaskar; 13. April 1960
Höchste Niederlagen
NorwegenNorwegen Norwegen 6:1 Kamerun KamerunKamerun
(Oslo, Norwegen; 31. Oktober 1990)
RusslandRussland Russland 6:1 Kamerun KamerunKamerun
(San Francisco, USA; 28. Juni 1994)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1982)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1990
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 18 (Erste: 1970)
Beste Ergebnisse Afrikameister 1984, 1988, 2000, 2002, 2017
(Stand: 5. Februar 2017)

Die kamerunische Fußballnationalmannschaft ist die offizielle Fußballauswahl des afrikanischen Landes Kamerun. Sie untersteht dem nationalen Verband Fédération Camerounaise de Football.

Kamerun konnte bereits fünfmal den Afrika-Cup gewinnen, zuletzt im Jahr 2017. Ein weiterer großer Erfolg war das Erreichen des Viertelfinals der Weltmeisterschaft 1990.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo bis 2010

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeblich brachte der Fotograf Georges Goethe aus Sierra Leone, der in der kamerunischen Stadt Douala lebte, das Fußballspiel 1923 nach Kamerun. Die Fußballnationalmannschaft von Kamerun wurde im Jahr 1950 gegründet, nach einer Reise, die Offizielle vom 13. September bis zum 21. Oktober 1950 nach Frankreich unternommen hatten. Das erste Spiel gegen den französischen Amateurverein OGC Nizza verlor die Auswahl Kameruns mit 2:3.

Seit dem 31. Oktober 1972 wird die Nationalmannschaft auch offiziell als die „Unbezähmbaren Löwen“ bezeichnet. Kamerun richtete 1972 die Afrikameisterschaft aus.

1980er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1982 erreichte Kamerun erstmals die WM-Endrunde. Mit dem legendären Thomas N’Kono im Tor erkämpfte sich die Mannschaft drei Remis gegen Peru, Polen und Italien, doch zum Weiterkommen reichte es nicht: Kamerun schied aufgrund weniger geschossener Tore gegenüber dem späteren Weltmeister Italien aus.

1984 wurde die Mannschaft durch einen 3:1-Sieg über Nigeria erstmals Afrikameister. Bei der Afrikameisterschaft 1986 erreichten die Kameruner ebenfalls das Finale, unterlagen aber dem Gastgeber aus Ägypten im Elfmeterschießen. Der zweite Titel wurde 1988 wiederum durch einen Sieg über Nigeria (1:0) errungen.

1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kamerunische Nationalmannschaft war das erste afrikanische Land, das ein Viertelfinale bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erreichte. Bei der WM 1990 verlor die Auswahl aus Kamerun erst in der Verlängerung gegen England. Schon beim Eröffnungsspiel gewann die Mannschaft überraschend 1:0 gegen den Titelverteidiger Argentinien.

Das Selbstbewusstsein der Kameruner erhielt einen Dämpfer, als überraschend die Teilnahme am Afrika-Cup 1994 verpasst wurde. Der Franzose Henri Michel wurde neuer Nationaltrainer und erreichte die Qualifikation zur Weltmeisterschaft.

Nach einem Unentschieden gegen Schweden und einer klaren Niederlage gegen Brasilien unterlag Kamerun auch im letzten Spiel gegen Russland. Der Russe Oleg Salenko schoss beim 6:1-Sieg seiner Mannschaft fünf Tore. Der zwischenzeitliche 1:3-Anschlusstreffer wurde vom eingewechselten Roger Milla geschossen, der damit einen Schlusspunkt unter seine Karriere setzte und gleichzeitig zum ältesten WM-Torschützen aller Zeiten wurde. Trotz des 6:1 schied Russland zusammen mit Kamerun aus dem Turnier aus.

Bei der Afrikameisterschaft 1996 kam Kamerun nicht über die Vorrunde hinaus. Auch bei der Weltmeisterschaft 1998 enttäuschte die Mannschaft und kam nicht über Unentschieden gegen Österreich und Chile hinaus.

2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 konnte Kamerun den Erfolg der Afrikameisterschaft zwei Jahre zuvor wiederholen: In Mali verteidigte die Mannschaft von Trainer Winfried Schäfer ihren Titel und blieb dabei in sechs Spielen ohne Gegentor. Patrick M’Boma und Salomon Olembé wurden mit jeweils drei Treffern Torschützenkönige des Turniers, wobei sie sich den Titel mit dem Nigerianer Aghahowa teilten, der ebenfalls drei Mal traf.

Bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea konnte Kamerun zum wiederholten Mal keinen Erfolg erringen: Obwohl die Mannschaft kurz zuvor noch zum „Team des Jahrhunderts“ gewählt worden war, gelang nur ein Sieg gegen Saudi-Arabien. Das 0:2 gegen den späteren Finalisten Deutschland bedeutete das Aus. Im Folgejahr erreichte Kamerun jedoch das Finale des Confed-Cups, nachdem man u. a. den amtierenden Weltmeister Brasilien geschlagen hatte und wurde erst durch ein Golden Goal von Frankreich auf Platz 2 verwiesen.

Kamerun gegen Deutschland 2004

2004 schied Kamerun im Viertelfinale des Afrika-Cups aus. Im November des Jahres trat Trainer Schäfer wegen Streitereien um Prämienzahlungen und auch wegen sportlicher Erfolglosigkeit von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger wurde Artur Jorge.

Die Qualifikation für die WM 2006 verpasste Kamerun aufgrund eines verschossenen Elfmeters des Spielers Pierre Womé im Spiel gegen Ägypten. Womé, dessen Haus in Mailand von Fans verwüstet wurde, trat daraufhin aus der Nationalmannschaft zurück. Trainer Artur Jorge wurde entlassen, sein Nachfolger wurde der Niederländer Arie Haan.

Beim Afrika-Cup 2006 scheiterte Kamerun erneut im Viertelfinale. In einem dramatischen Spiel gegen die Elfenbeinküste verschoss ausgerechnet Samuel Eto’o einen entscheidenden Elfmeter, und Kamerun unterlag mit 11:12 im Elfmeterschießen. Eto’o hatte in der Vorrunde noch fünf Tore geschossen. Obwohl er nur vier Spiele absolvierte, wurde er am Ende auch alleiniger Torschützenkönig des Turniers.

Beim Afrika-Cup 2008 steigerte sich Kamerun nach schwachem ersten Gruppenspiel in der Vorrunde gegen Ägypten (2:4 nach 0:3-Halbzeitrückstand) im Laufe des Turniers und erreichte das Endspiel. Dort traf die von dem Deutschen Otto Pfister trainierte Mannschaft erneut auf Ägypten und unterlag mit 0:1. Wie bereits zwei Jahre zuvor wurde Samuel Eto’o mit fünf ausschließlich in der Vorrunde erzielten Treffern alleiniger Torschützenkönig. (siehe auch: Fußball-Afrikameisterschaft 2008)

Beim Afrika-Cup 2010 verlor Kamerun das erste Spiel überraschend mit 0:1 gegen Gabun und auch im zweiten Spiel gegen Sambia geriet die Mannschaft früh in Rückstand. Nach einer Stunde gelang Geremi Njitap der Ausgleich und vier Minuten später Samuel Eto’o die 2:1-Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch einen Foulelfmeter konnte Mohamadou Idrissou in der 86. Minute den Sieg sichern. Im letzten Gruppenspiel konnten die Kameruner zweimal die Führung der Tunesier ausgleichen und erreichten so als Gruppenzweiter das Viertelfinale gegen Ägypten. In diesem Spiel steigerte Eto’o seinen Torrekord bei Afrikameisterschaften auf 18 Tore. Durch ein Eigentor von Ahmed Hassan, der eine Ecke von Achille Emana ins eigene Tor verlängerte, konnten sie in Führung gehen, mussten aber noch in der ersten Halbzeit den Ausgleich durch Hassan hinnehmen. In der zweiten Halbzeit fielen keine Tore, so dass das Spiel in der Verlängerung entschieden werden musste. Nach einem Rückpass von Geremi Njitap konnte der Ägypter Mohamed Nagy bereits in der 92. Minute das vorentscheidende Tor erzielen, ein Wembley-Tor von Ahmed Hassan zum 1:3 besiegelte das Ausscheiden Kameruns, das zu mehr als 20 Eckbällen aber keinem weiteren Tor kam. Das Ausscheiden im Viertelfinale hatte auch zur Folge, dass Kamerun in der FIFA-Rangliste im Februar 2010 seinen Platz als beste afrikanische Mannschaft an Ägypten verlor und in der Kontinentalwertung noch hinter Nigeria auf Rang 3 zurückfiel. Im April 2010 konnte Kamerun aber wieder an Nigeria vorbeiziehen.

2010er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika verlor Kamerun alle drei Gruppen-Spiele gegen Japan, Dänemark und die Niederlande und schied damit bereits in der Vorrunde aus. Auch bei der WM 2014 schied die Mannschaft nach drei verlorenen Spielen gegen Mexiko (0:1), Kroatien (0:4) und den Gastgeber Brasilien (1:4) bereits in der Vorrunde aus.

Trikot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nationalmannschaft von Kamerun erschien zum Afrika Cup 2004 in einem neu entworfenen, körperbetonenden Einteiler. Als Designelement waren über den Bauchmuskeln Spuren von Löwenklauen eingenäht. Die Fifa sah dies jedoch als Verstoß gegen die eigenen Regeln, wonach die Sportkleidung aus einem Trikot und einer Hose bestehen muss. Gegen Kamerun wurde eine Strafe von CHF 200.000 verhängt, und für die kommende Qualifikation zur WM 2006 zog man ihm sechs Punkte ab. Der Punktabzug wurde jedoch später von der Fifa wieder zurückgenommen. Zum Africa-Cup 2002, bei dem Kamerun den Titel holte, war die Mannschaft mit neuartigen, ärmellosen Trikots angetreten, die dann auch zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002 getragen werden sollten. Jedoch hatte die FIFA Einwände und Kamerun war letztlich gezwungen, auf die ärmellosen Jerseys zu verzichten. Als Kompromiss ließ man dann schwarze Ärmel aus dünnem Netzstoff einnähen, die optisch kaum zu sehen waren, aber eben den Vorschriften der FIFA offiziell Genüge taten.

Afrika Cup 2017: Zum gewonnenen Afrika Cup 2017 ging man wieder den klassischen Weg und arbeitete zusammen mit dem Hersteller Puma die Farben des Landes ein: das grüne Oberteil wurde angereichert mit roten Schultern und einem gelben Kragen. Die rote Hose mit gelben Spielernummern und gelben Stutzen runden das Bild des perfekten Trikots ab.[2]

Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahmen an Olympischen Spielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1900 bis 1964 nicht teilgenommen
1968 in Mexiko Stadt nicht qualifiziert
1972 in München nicht qualifiziert
1976 in Montreal nicht teilgenommen
1980 in Moskau nicht teilgenommen
1984 in Los Angeles Vorrunde
1988 in Seoul nicht qualifiziert

Nach 1988 hat die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teilgenommen. Die Olympiamannschaft konnte sich für die Spiele in Sydney qualifizieren und wurde als zweite afrikanische Mannschaft Olympiasieger. Dabei wurde erstmals das olympische Finale im Elfmeterschießen entschieden. 2008 schied die Olympiamannschaft im Viertelfinale gegen den späteren Dritten Brasilien aus.

Fußball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kamerun konnte sich von den afrikanischen Mannschaften am häufigsten (7-mal) für die WM-Endrunde qualifizieren. Bei der ersten Teilnahme 1982 schied die Mannschaft ungeschlagen nach der Vorrunde aus. Bei der zweiten Teilnahme 1990 gelang im Eröffnungsspiel ein Sieg gegen Weltmeister Argentinien und als erste afrikanische Mannschaft wurde das Viertelfinale erreicht. Danach wurde die Vorrunde aber nicht mehr überstanden.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[3] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1934 Italien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1938 Frankreich nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1950 Brasilien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1954 Schweiz nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1958 Schweden nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1962 Chile nicht teilgenommen Kein FIFA-Mitglied
1966 England zurückgezogen Alle 15 afrikanischen Mannschaften zogen sich aus der Qualifikation zurück, da die FIFA den Mannschaften aus Afrika, Asien und Ozeanien nur einen Endrundenplatz zugestand.
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an Nigeria gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde an Zaire gescheitert.
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an der Republik Kongo gescheitert, die sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1982 Spanien Vorrunde Peru, Polen, Italien 17. Jean Vincent Nach 3 Unentschieden auf Grund der weniger erzielten Tore als Gruppendritter ausgeschieden.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation im Viertelfinale an Sambia gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1990 Italien Viertelfinale England 7. Waleri Kusmitsch Nepomnjaschtschi Sieg im Eröffnungsspiel gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien, Kamerun erreicht als 1. afrikanische Mannschaft das Viertelfinale einer WM, verliert dort aber nach 2:1-Führung mit 2:3 n.V. gegen England.
1994 USA Vorrunde Schweden, Brasilien, Russland 22. Henri Michel Nach einem Remis gegen den späteren Dritten Schweden, sowie Niederlagen gegen den späteren Weltmeister Brasilien und Russland als Gruppenletzter ausgeschieden.
1998 Frankreich Vorrunde Österreich, Italien, Chile 25. Claude Le Roy Nach 2 Remis gegen Österreich und Chile und einer Niederlage gegen Italien als Gruppenletzter ausgeschieden.
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Irland, Saudi-Arabien, Deutschland 20. Winfried Schäfer Nach Remis gegen Irland, Sieg gegen Saudi-Arabien und Niederlage gegen den späteren Vizeweltmeister Deutschland als Gruppendritter ausgeschieden.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde an der Elfenbeinküste gescheitert.
2010 Südafrika Vorrunde Japan, Dänemark, Niederlande 31. Paul Le Guen Ohne Punkte als Gruppenletzter ausgeschieden.
2014 Brasilien Vorrunde Mexiko, Kroatien, Brasilien 32. Volker Finke Ohne Punkte als Gruppenletzter ausgeschieden.
2018 Russland In der Qualifikation steht Kamerun, nachdem sich die Mannschaft in der zweiten Runde gegen den Niger durchgesetzt hat, in der dritten Runde.
2022 Katar

Fußball-Afrikameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier Abschneiden
1957 im Sudan nicht teilgenommen
1959 in Ägypten nicht teilgenommen
1962 in Äthiopien nicht teilgenommen
1963 in Ghana nicht teilgenommen
1965 in Tunesien nicht teilgenommen
1968 in Äthiopien nicht qualifiziert
1970 im Sudan Vorrunde
1972 in Kamerun 3. Platz
1974 in Ägypten nicht qualifiziert
1976 in Äthiopien nicht qualifiziert
1978 in Ghana nicht qualifiziert
1980 in Nigeria nicht qualifiziert
1982 in Libyen Vorrunde
1984 in der Elfenbeinküste Sieger
1986 in Ägypten 2. Platz
1988 in Marokko Sieger
1990 in Algerien Vorrunde
1992 im Senegal 4. Platz
1994 in Tunesien nicht qualifiziert
1996 in Südafrika Vorrunde
1998 in Burkina Faso Viertelfinale
2000 in Ghana/Nigeria Sieger
2002 in Mali Sieger
2004 in Tunesien Viertelfinale
2006 in Ägypten Viertelfinale
2008 in Ghana 2. Platz
2010 in Angola Viertelfinale
2012 in Äquatorialguinea und Gabun nicht qualifiziert
2013 in Südafrika nicht qualifiziert
2015 in Äquatorialguinea Vorrunde
2017 in Gabun Sieger
2019 in Kamerun Als Veranstalter qualifiziert
2021 in der Elfenbeinküste
2023 in Guinea

Afrikanische Nationenmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: nicht qualifiziert
  • 2011: Viertelfinale
  • 2014: nicht qualifiziert
  • 2016: Viertelfinale

Kader der Afrikameisterschaft 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kameruns Trainer Hugo Broos berief am 12. Dezember 2016 insgesamt 35 Spieler in sein vorläufiges Aufgebot.[4] In den folgenden Tagen sagten mit Joel Matip, Allan Nyom, André Onana, Guy N’Dy Assembé, Maxime Poundjé, André Zambo Anguissa und Ibrahim Amadou eine Reihe von Spielern ab,[5] Anfang Januar entschloss sich auch Eric Maxim Choupo-Moting gegen eine Endrundenteilnahme.[6] Am 4. Januar strich Broos mit Aurélien Chedjou, Henri Bedimo, Anatole Abang und Franck Kom vier Spieler und reduzierte sein Aufgebot damit auf den endgültigen 23-Mann-Kader.[7]

Nr. Name Verein vor Turnierbeginn Geburtstag
Torhüter
16 Jules Goda FrankreichFrankreich AC Ajaccio 30. Mai 1989
23 Georges Mbokwe KamerunKamerun Cotonsport Garoua 14. Juli 1989
1 Fabrice Ondoa SpanienSpanien Sevilla Atlético 24. Dezember 1995
Abwehr
3 Nicolas N’Koulou FrankreichFrankreich Olympique Lyon 27. März 1990
6 Ambroise Oyongo KanadaKanada Montreal Impact 22. Juni 1991
21 Mohammed Djetei SpanienSpanien Gimnàstic de Tarragona 18. August 1994
19 Collins Fai BelgienBelgien Standard Lüttich 13. August 1992
5 Michael Ngadeu-Ngadjui TschechienTschechien Slavia Prag 23. November 1990
4 Adolphe Teikeu FrankreichFrankreich FC Sochaux 23. Juni 1990
22 Jonathan Ngwem AngolaAngola Progresso Associação do Sambizanga 20. Juli 1991
2 Ernest Mabouka SlowakeiSlowakei MŠK Žilina 16. Juni 1988
Mittelfeld
14 Georges Mandjeck FrankreichFrankreich FC Metz 9. Dezember 1988
15 Sébastien Siani BelgienBelgien KV Oostende 21. Dezember 1986
17 Arnaud Sutchuin Djoum SchottlandSchottland Heart of Midlothian 2. Mai 1989
12 Frank Boya KamerunKamerun APEJES Academy 1. Juli 1996
Angriff
10 Vincent Aboubakar TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 22. Januar 1992
8 Benjamin Moukandjo FrankreichFrankreich FC Lorient 12. November 1988
9 Jacques Zoua DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern 6. September 1991
11 Edgar Salli DeutschlandDeutschland 1. FC Nürnberg 17. August 1992
20 Karl Toko Ekambi FrankreichFrankreich SCO Angers 14. September 1992
18 Robert Ndip Tambe SlowakeiSlowakei FC Spartak Trnava 22. Februar 1994
7 Clinton N’Jie FrankreichFrankreich Olympique Marseille 15. August 1993
13 Christian Bassogog DanemarkDänemark Aalborg BK 18. Oktober 1995

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler
Spiele Spieler Position Zeitraum Tore
137 Rigobert Song Abwehr 1993–2010 5
118 Samuel Eto’o Angriff 1997–2014 56
118 Geremi Njitap Abwehr/Mittelfeld 1996–2010 13
102[8] Emmanuel Kundé Abwehr 1982–1990 17[9]
77[10] Roger Milla Angriff 1973–1994 43[11]
76[12] Jacques Songo’o Tor 1983–1976 0
75 Nicolas N’Koulou Abwehr seit 2008 2
73[13] François Omam-Biyik Angriff 1985–1998 26[14]
70 Carlos Kameni Tor seit 2001 0
69 Pierre Womé Abwehr 1995–2012 1
68 Jean Makoun Mittelfeld 2003–2014 5
68 Stéphane Mbia Abwehr/Mittelfeld seit 2006 5
68[15] Émile Mbouh Mittelfeld 1985–1994 3
67 Salomon Olembé Mittelfeld 1997–2007 6
66 Raymond Kalla Abwehr 1994–2006 2
66[16] Louis-Paul M’Fédé Mittelfeld 1984–1994 8[17]
63 Thomas N’Kono Tor 1975–1990 0
Rekordschützen
Tore Spieler Zeitraum Spiele
56 Samuel Eto’o 1997–2014 118
43[11] Roger Milla 1973–1994 77[10]
33 Patrick M’Boma 1995–2004 57
26[14] François Omam-Biyik 1985–1998 73[13]
19 Pierre Webó seit 2003 59
17[9] Emmanuel Kundé 1982–1990 102[8]
15 Vincent Aboubakar seit 2010 54
15[18] André Kana-Biyik 1985–1994 59[15]
13 Eric Maxim Choupo-Moting seit 2010 43
13 Geremi Njitap 1996–2010 118
12 Alphonse Tchami 1992–1998 41

Quelle: Cameroon – Record International Players (Stand: 5. Februar 2017)

Bekannte Spieler (nicht mehr aktiv)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitraum Trainer
1965–1970 FrankreichFrankreich Dominique Colonna
1970 Kamerun 1961Kamerun Raymond Fobete und
FrankreichFrankreich Dominique Colonna
1970–1973 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Peter Schnittger
1973–1975 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Vladimir Beara
1976–1979 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Ivan Ridanović
1980–1982 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Branko Žutić
1982 FrankreichFrankreich Jean Vincent
1982–1984 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Radivoje Ognjanović
1985–1988 FrankreichFrankreich Claude Le Roy
1988–1990 SowjetunionSowjetunion Valeri Nepomniachi
1991–1992 FrankreichFrankreich Philippe Redon
1993–1994 KamerunKamerun Jean Manga-Onguéné
1994 KamerunKamerun Léonard Nseké
1994 FrankreichFrankreich Henri Michel
1994–1996 KamerunKamerun Jules Nyongha
1996–1997 BelgienBelgien Henri Depireux
1997–1998 KamerunKamerun Jean Manga-Onguéné
1998 FrankreichFrankreich Claude Le Roy
1999–2001 FrankreichFrankreich Pierre Lechantre
2001 KamerunKamerun Jean-Paul Akono
2001–2004 DeutschlandDeutschland Winfried Schäfer
2004–2006 PortugalPortugal Artur Jorge
2006–2007 NiederlandeNiederlande Arie Haan
2007–2009 DeutschlandDeutschland Otto Pfister
2009 KamerunKamerun Thomas N’Kono
2009–2010 FrankreichFrankreich Paul Le Guen
2010–2011 SpanienSpanien Javier Clemente
2011–2012 FrankreichFrankreich Denis Lavagne
2012–2013 KamerunKamerun Jean-Paul Akono
2013–2015 DeutschlandDeutschland Volker Finke
2015–2016 KamerunKamerun Alexandre Belinga (interim)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 1. Juni 2017. Abgerufen am 5. Juni 2017
  2. Das Trikot 2017 von Kamerun. Abgerufen am 6. Februar 2017.
  3. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  4. africatopsports.com: Cameroun: Matip, Amadou et Anguissa dans la présélection pour la CAN 2017 (12. Dez. 2016)
  5. bbc.com: Africa Cup of Nations: Liverpool’s Joel Matip among seven to snub tournament (20. Dez. 2016)
  6. kicker.de: Schalke: Choupo-Moting erklärt Afrika-Cup-Absage (7. Jan. 2017)
  7. afrik-foot.com: Cameroun : Chedjou et Bedimo privés de CAN ! (4. Jan. 2017)
  8. a b Inkl. zwei Spielen bei den Olympischen Spielen 1984 und vier Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  9. a b Inkl. eines Tores bei den Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  10. a b Inkl. drei Spielen bei den Olympischen Spielen 1984 und zwei Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  11. a b Inkl. je einem Tor bei den Olympischen Spielen 1984 und den Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  12. Inkl. acht Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1984 und 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  13. a b Inkl. drei Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  14. a b Inkl. eines Tor bei den Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  15. a b Inkl. vier Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  16. Inkl. drei Spielen bei den Olympischen Spielen 1984 und vier Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  17. Inkl. eines Tor bei den Olympischen Spielen 1984, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.
  18. Inkl. zwei Toren bei den Qualifikationsspielen zu den Olympischen Spielen 1988, die von der FIFA nicht mitgezählt werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kamerunische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien