Acquafondata

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Acquafondata
Wappen
Acquafondata (Italien)
Acquafondata
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Frosinone (FR)
Koordinaten: 41° 33′ N, 13° 57′ O41.54305555555613.952222222222926Koordinaten: 41° 32′ 35″ N, 13° 57′ 8″ O
Höhe: 926 m s.l.m.
Fläche: 25 km²
Einwohner: 272 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 11 Einw./km²
Postleitzahl: 03040
Vorwahl: 0776
ISTAT-Nummer: 060001
Volksbezeichnung: Acquafondatari
Schutzpatron: San Giovanni Battista

Acquafondata ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in der mittelitalienischen Region Latium mit 272 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Sie liegt 165 km südöstlich von Rom, 84 km östlich von Frosinone und 25 km nordöstlich von Cassino und ist die östlichste Gemeinde des Latium.

Geographie[Bearbeiten]

Acquafondata liegt auf einem Hügel am Rande der Monti della Meta. Es ist Mitglied der Comunità Montana Valle di Comino.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Casalcassinese und Serre.

Die Nachbargemeinden sind Filignano (IS), Pozzilli (IS), Vallerotonda und Viticuso.

Geschichte[Bearbeiten]

Acquafondata entstand in der unsicheren Zeit nach dem Untergang des Römischen Reichs, als die Bevölkerung die Ebenen verließ und befestigte Orte auf leichter zu verteidigenden Hügeln gründete. Die erste Erwähnung von Acquafondata erfolgte 1032, als die Grafen von Venafro den Ort der Abtei von Montecassino schenkten bei der es für lange Zeit blieb.

Im 19. Jahrhundert war der Ort ein Zentrum des Brigantismus. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Acquafondata schwere Schäden, da es auf der Gustav-Linie lag. 1806 kam der Ort zur Provinz Terra del Lavoro und 1927 zur neugegründeten Provinz Frosinone. Von 1806 bis 1902 war Acquafondata mit Viticuso in einer Gemeinde vereinigt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.124 1.377 1.676 1.351 909 872 458 371 316

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Antonio Di Meo (Bürgerliste) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Kirche San Giovanni Battista wurde 1182 zum ersten Mal erwähnt.
  • Die barocke Kirche San Rocco wurde 1692 erbaut.
  • Im mittelalterlichen Ortsteil Casalcassinese ist die Ruine der Burg zu sehen.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Jeden dritten Sonntag im August findet die Sagra degli Gnocchi (Fest der Gnocchi) statt.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.

Weblinks[Bearbeiten]