Pescosolido

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in der italienischen Region Latium. Zum italienischen Tennisspieler siehe Stefano Pescosolido.
Pescosolido
Wappen
Pescosolido (Italien)
Pescosolido
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Frosinone (FR)
Koordinaten: 41° 45′ N, 13° 39′ O41.74888888888913.657222222222630Koordinaten: 41° 44′ 56″ N, 13° 39′ 26″ O
Höhe: 630 m s.l.m.
Fläche: 17 km²
Einwohner: 1.566 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einw./km²
Postleitzahl: 03030
Vorwahl: 0776
ISTAT-Nummer: 060049
Volksbezeichnung: Pescosolidani
Schutzpatron: San Giovanni Battista
Website: Pescosolido

Pescosolido ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium mit 1566 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Sie liegt 117 km östlich von Rom und 36 km nordöstlich von Frosinone.

Geographie[Bearbeiten]

Pescosolido liegt am Rande der Ebene von Sora auf einem Ausläufer des Brecciosa (1890 m). Ein großer Teil des Gemeindegebiets gehört zum Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise. Es ist Mitglied der Comunità Montana Valle di Comino.

Die Nachbarorte sind Balsorano (AQ), Campoli Appennino, Sora und Villavallelonga (AQ)

Geschichte[Bearbeiten]

Obwohl es zahlreiche archäologische Funde aus der Antike gibt, wurde Pescosolido erstmals 1159 schriftlich erwähnt. 1229 wurde der Ort von Friedrich II. zerstört, da er sich auf die Seite des Papstes geschlagen hatte. Nach dem Wiederaufbau gehörte es der Familie Boncompagni bis es 1796 direkt an den König von Neapel fiel.

1915 verursachte ein Erdbeben starke Zerstörungen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 2.271 1.927 2.265 2.326 2.636 2.708 1.646 1.473 1.568

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Ferdinando Baglioni (Bürgerliste) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche Santi Giovanni Battista ed Evangelista wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Ihr heutiges Bild stammt aus dem Barock.
  • In der Kirche San Pantaleone sind Fresken aus dem 12. und 13. Jahrhundert erhalten.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.