Alatri

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Alatri
Wappen
Alatri (Italien)
Alatri
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Frosinone (FR)
Koordinaten: 41° 44′ N, 13° 21′ O41.72638888888913.3425502Koordinaten: 41° 43′ 35″ N, 13° 20′ 33″ O
Höhe: 502 m s.l.m.
Fläche: 97 km²
Einwohner: 29.496 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 304 Einw./km²
Postleitzahl: 03011
Vorwahl: 0775
ISTAT-Nummer: 060003
Demonym: Alatresi, Alatrensi oder Alatrini
Schutzpatron: San Sisto
Website: Alatri

Alatri (sprich: Alátri) ist eine Stadt in der italienischen Provinz Frosinone in der Region Latium mit 29.496 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010). Sie liegt 84 km östlich von Rom und 13 km nördlich von Frosinone.

Alatri

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Alatri liegt in der Hügellandschaft der Ciociaria. Es ist Mitglied der Comunità Montana Monti Ernici

Die Nachbargemeinden sind Collepardo, Ferentino, Frosinone, Fumone, Guarcino, Morino (AQ), Trivigliano, Veroli und Vico nel Lazio.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Staatsstraße SS 155 verbindet Alatri mit den Orten Fiuggi und Frosinone sowie mit der A1, Autostrada del Sole.

[Bearbeiten] Geschichte

Alatri wurde vermutlich im 6. Jahrhundert v. Chr. von den Hernikern gegründet. Nachdem Alatri und andere Ortschaften am zweiten Samnitenkrieg teilgenommen hatten, wurden die Herniker 306 v. Chr. zu steuer- und dienstpflichtigen Untertanen Roms gemacht.

Alatri ist seit dem 5. Jahrhundert Bischofssitz, heute mit dem Bistum Anagni vereinigt.

[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1871 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 13.841 13.414 15.450 16.874 18.616 20.459 20.132 25.038 27.068

Quelle: ISTAT

[Bearbeiten] Politik

Giuseppe Morini (PD) wurde im Mai 2011 zum Bürgermeister gewählt. Er gewann die Wahl gegen seinen Vorgänger Costantino Magliocca (PdL) (2006 - 2011). Das Mitte-Links-Bündnis stellt auch mit 10 von 16 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat.[2]

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Die Stadtmauer und die Mauern der Akropolis aus Zyklopenmauerwerk stammt aus der Zeit der Herniker und gehört zu den am besten erhaltenen Italiens.
  • Auf dem Plateau der Akropolis und über den Resten eines Saturntempels wurde der Dom San Paolo errichtet.
  • Die romanische Kirche Santa Maria Maggiore stammt aus dem 13. Jahrhundert.

[Bearbeiten] Literatur

  • Christof Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= Dumont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont, Köln 2006, ISBN 3-7701-6031-2.
  • Anton Henze, Kunibert Bering, Gerhard Wiedmann: Kunstführer Rom. 5. neu bearbeitete Auflage. Philipp Reclam GmbH, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-010402-5.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Alatri – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
  2. Italienisches Innenministerium
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