Worms-Ibersheim

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49.7219444444448.402222222222290Koordinaten: 49° 43′ 19″ N, 8° 24′ 8″ O

Ibersheim
Stadt Worms
Ehemaliges Gemeindewappen von Ibersheim
Höhe: 87–90 m
Fläche: 9,72 km²
Einwohner: 682 (31. Dez. 2012)[1]
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 67550
Vorwahl: 06246
Karte

Lage von Ibersheim in Worms

Worms in Metropolregion Rhein-Neckar

Ibersheim (im Dialekt ˈivɛʒəm) ist der am weitesten vom Stadtzentrum entfernte und bevölkerungsmäßig kleinste Stadtteil der Stadt Worms in Rheinland-Pfalz.

Der kleine Ort entstand im Fränkischen Reich, hat eine durchgehende 1500-jährige bedeutsame Geschichte, ist heute bekannt für eine mustergültige Landwirtschaft und liegt in einer geschützten Altrhein-Landschaft.

Name und Wappen[Bearbeiten]

Entstehung des Ortsnamens[Bearbeiten]

Der Ortsname von Ibersheim ist auf einen der ersten Siedler nach der Fränkischen Landnahme zurückzuführen.[2] Der Name war lange im Gebrauch bevor er erstmals schriftlich in Schenkungsurkunden vorkam. Damals wie heute ist die Schreibweise gleich, obwohl zwischenzeitlich Abwandlungen vorkamen. Der Namensgeber Eburin/Iburin schenkte 770 dem Kloster Lorsch einen Weinberg[3] und 773/774 drei Morgen Land.[4]

Beschreibung des Ortswappens und der Ortsfahne[Bearbeiten]

Blasonierung: Geviert; Feld 1 in Silber ein rotes Nagelkreuz, Feld 2 in Schwarz ein rot bewehrter, rot gezungter und rot gekrönter goldener Löwe, Feld 3 in Blau ein rot bewehrter und rot gezungter silberner Adler, Feld 4 in Silber ein schwarzes Tatzenkreuz.

Das Ortswappen wurde von Fritz Kehr (1908-1985), Ibersheim entworfen und am 24. Juli 1958 vom Ministerium des Innern genehmigt. In einem viergeteilten Schild sind die Wappen ehemaliger Ibersheimer Grundherren angeordnet, zwei kirchliche und zwei weltliche Würdenträger.

Die einzelnen Wappen werden aus der Sicht des Schildträgers, von hinten nach vorne, gesehen und beschrieben. Die in der traditionellen Wappenbeschreibung (Blasonierung) angegebenen Metalle Gold und Silber gibt man nach der heutigen Farbgebung (Tingierung), Sprache, Drucktechnik und Verwendung (Flagge) mit Gelb und Weiß an.

Zur 1225-Jahr-Feier 1992 wurde eine Ortsfahne gestaltet und genehmigt: Eine gespaltene oder geteilte Bannerfahne in den Farben weiß-rot trägt jetzt das Ortswappen. Die Fahnenfarben sind die gleichen, wie die von Worms, Rheinhessen und Hessen.

Geografie[Bearbeiten]

Rheinlauf um Ibersheim 1799
Rheinlauf um Ibersheim 1842
Rheinstrand bei Stromkilometer 454
Kolk 'Neues Loch’ mit Seerosen

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ibersheim gehört zum Wonnegau und grenzt an die Gemarkungen von Worms-Rheindürkheim, Osthofen, Eich (Rheinhessen) und Hamm am Rhein. Im Osten bildet der Rhein auf 5 km die natürliche Gemarkungs- und Landesgrenze (Stromkilometer 453,5 bis 458,4). Das Gebiet befindet sich in einem ehemaligen Überschwemmungsgebiet des Rheins innerhalb der Oberrheinischen Tiefebene. Mit einer Gemarkungsfläche von 972,1 Hektar ist Ibersheim der fünftgrößte von 13 Wormser Stadtteilen; er hat 8,9 % der städtischen Gesamtfläche.[5] Der niedrigste Punkt von Worms liegt auf dem Ibersheimer Wörth mit 86,5 Meter, die höchste Stelle im Ort ist mit 89,5 Meter am Friedhof.

Die Ibersheimer Gemarkung gehört seit 1977 zum Landschaftsschutzgebiet Rheinhessisches Rheingebiet.[6] Mit Hoch- und Niedrigwasser des Rheins muss gerechnet werden. Das Ibersheimer Wäldchen, in der Gewann Mittellache, Mittlach genannt, ist der Rest eines ehemaligen Auwalds und gilt als schutzwürdiges Biotop. Weitere schützenswerte Gebiete mit Vegetation für Stillgewässer und Vogelschutz sind noch auf dem Ibersheimer Wörth und am Neuloch vorhanden.

Wasser und Boden[Bearbeiten]

Die Gemarkung ist durch die Rheinaue und Altrheinläufe geprägt. Die Grenze verläuft zwischen dem Rhein im Südosten und einem ehemaligen Altlauf des Rheins im Nordwesten. Zwischen dem Ort und dem Rhein liegt eine Rheinaue der jüngeren Mäanderflächengeneration. Gegen den Sandhof und Eich ist der Grenzverlauf am Seegraben und dem Landbachgraben Richtung Hamm. Die Sedimentation dieses Altlaufs ist ca. 10.000 bis 12.000 Jahre alt, siehe Ausschnitt der Rheinlaufkarte von 1799.

Bei Dammbrüchen ist 1798 das Altloch (15 m tief) und 1824 das Neuloch (10 m tief) durch Ausspülung entstanden. Im November 1824 war der Wasserstand am Wormser Pegel bei 6,14 m. Der bisher höchste bekannte Stand war vom 29. Dezember 1882 bis 5. Januar 1883 bei 8,22 m und überschwemmte 84 % der Ibersheimer Gemarkung (808 ha von 961 ha). [1]Zwei Hochwasser-Marken befinden an einem Eckquader der Schafscheuern und sind mit "W" gekennzeichnet.

Die Ackerböden sind von unterschiedlicher Güte und erreichen teilweise die höchste Bodengüteklasse.

Das Grundwasser ist gut und reichlich bei schwankendem Wasserstand vorhanden (Wasserschutzgebiet III B). Es ist das größte noch nicht genutzte Reservoir im Stadtgebiet. (Das Wormser Wasser kommt von der rechtsrheinischen Seite bei Bürstadt.) Ibersheim wehrte sich 2008 bei Behörden und Verbänden vergeblich gegen eine Nassauskiesung über die Hammer Gemarkungsgrenze hinaus auf Ibersheimer Gebiet. Erfolgreich konnte jedoch in der Vergangenheit eine Verunreinigung dieses Bodenschatzes durch Polder oder Klärschlamm vermieden werden.[7]

Die Stadtwerke Mainz holen bereits seit Jahren ein Teil ihres Trinkwassers, mit einem eigenen Wasserwerk, aus dem angrenzenden Eicher Rheinbogen. Über eine 32 km lange Leitung wird zur Sicherstellung der Versorgung Wasser in ein Verbundleitungssystem gefördert.

Das Ibersheimer und Hammer Trinkwasser kommt seit 1960 aus dem Wasserwerk Eich an der Ibersheimer Straße. Am 1. Juli 2005 wurde eine neue Transportleitung zwischen dem Wasserwerk Osthofen und Eich eingeweiht. Damit wird Ibersheim mit Wasser niedriger Härte versorgt. Die Wasserförderung und Aufbereitung in Eich wurde aufgrund grenzwertiger Härte stillgelegt.

Die Abwässer gehen seit 1984 zur Kläranlage nach Worms. Bei der Verlegung der Abwasserrohre sind zum Teil erhebliche Gebäudeschäden entstanden.

Klima[Bearbeiten]

Der Ort liegt, wie ein Großteil Rheinhessens, in einer der trockensten Zonen Deutschlands. Die Jahresniederschläge betragen meistens unter 500 Millimeter. Die Landwirtschaft ist auf künstliche Bewässerung aus mehr als 70 Brunnen angewiesen.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittlere Bronzezeit[Bearbeiten]

(1600–1300 v. Chr.)

Zwei Skelette mit zwei 20 Zentimeter langen Radnadeln wurden 1903 entdeckt.[8] Zwei weitere Radnadeln stammen aus einem Gräberfeld am Seegraben.

Aus den danach folgenden Zeiträumen sind keine Funde aus Ibersheim bekannt:

Römische Zeit[Bearbeiten]

(1.–4. Jahrhundert)

Aus der Römischen Zeit wurden verschiedene Münzen und Fundamentreste entdeckt, als ab 1973 die neue Friedhofshalle errichtet wurde. An dieser höchstgelegenen Stelle im nahen Umkreis, stand über mehrere Jahrhunderte (1270–1736) die St.-Dionysius-Kapelle. - Ibersheim lag zur Römischen Zeit im Bereich der Civitas Vangionum mit Borbetomagus, der heutigen Stadt Worms, als Zentrum.

Völkerwanderungszeit[Bearbeiten]

(4.–6. Jahrhundert: Völkerwanderung)

Mit der Aufgabe des oberrheinischen Limes durch die Römer, wurde der Rhein vorübergehend die Grenze. Am Ende der Römer-Herrschaft drangen Germanenstämme weiter. Mit dem Rheinübergang von 406 kamen die Burgunden, um sich um Worms anzusiedeln. Mitte des 5. Jahrhunderts drangen die Alemannen in das südliche Rheinhessen. Von Norden kamen die Franken, besiegten 496/497 unter Chlodwig I. die Alemannen und drängten diese nach Süden ab. Mit der Fränkischen Landnahme wurde die Gegend besiedelt, erkennbar an dem Ortsnamen mit der Endung -heim.[9]

Frühmittelalter[Bearbeiten]

(6.–10. Jahrhundert: Fränkisches Reich, Merowinger, Karolinger)

Die erste Besiedlung durch Rheinfranken ist mit einem kleinen Gräberfeld aus der Zeit um 500 nach Christus belegt. In der heutigen Adolf Trieb-Straße fand man 1956 vier fränkische Gräber mit verschiedenen Beigaben. Den größten Teil davon konnte das Museum der Stadt Worms retten.[10]

Weitere frühmittelalterliche Funde aus der Zeit der Merowinger um 650 wurden in den 1990er Jahren in einem Vorgarten, In den Hütten, entdeckt:

  • Eine Lanzenspitze, weidenblattförmig, Eisen geschmiedet, 400 Millimeter Gesamtlänge, beidseitig mit leichtem Mittelgrat, geschlossener Tülle mit 20 Millimeter Innendurchmesser. Der Form nach, stammt der Fund aus der Merowingerzeit, dem 7. Jahrhundert.[11]
  • Zwei Nägel, Eisen geschmiedet, Köpfe viereckig (25 x 25 mm und 28 x 28 mm), Schaft rechteckig (68 mm und 60 mm Gesamtlänge), vermutlich zur Befestigung eines Schildbuckels
  • Ein Knopf, teilweise vergoldet, 18 Millimeter Durchmesser, Rand grob senkrecht geriffelt, mit französischer Lilie, Rückseite mit Öse.[12] - Der Merowinger König Chlodwig I. soll sich nach seiner Bekehrung zum Christentum Lilien als Wappenzier erwählt haben.[13]

In einer auf den 10. Februar 767 datierten Urkunde[14] erfolgte die erste Erwähnung anlässlich einer Schenkung der Baltsuind über einen Weinberg an das Kloster Lorsch. Zu dieser Zeit regierte Pippin der Jüngere, Vater Karls des Großen. Damit ist Ibersheim der viertälteste Vorort des uralten Worms und gleichaltrig wie Worms-Pfeddersheim 754, Worms-Horchheim 766 und Worms-Heppenheim 3. November 766. Insgesamt 27 Urkunden aus den Jahren 767 bis 829 zeigen Schenkungen von Ibersheimer Besitz an das Benediktiner-Kloster. In dieser Zeit heiratete Karl der Große im Oktober 783 Fastrada in Worms. Bis dahin hatten die Ibersheimer bereits 20 Weinberge dem Kloster Lorsch geschenkt.

Adeltrud, eine Vorfahrin mehrerer für die Geschichte von Worms wichtiger Personen, schenkte sechs Weinberge, fünf Rebpflanzungen und Ackerland zwischen 1. Juni 770 und 8. Juni 778. Sie war verheiratet mit Graf Eberhard, begütert um Mannheim:

  • Pilgrim von Passau, (* um 920; † 21. Mai 991 in Passau), Im Nibelungenlied wurde ihm ein literarisches Denkmal, als Oheim von Krimhild, gesetzt. Er ist über die Linie des fränkisch-bayerischen Adelsgeschlechtes der Sieghardinger mit Adeltrud und Eberhard verwandt.

Graf Egilolf von Bensheim († 4. April 783), ∞ Willigard (Tochter von Gerold von Anglachgau), schenkte mit seinem Sohn Gerold am 12. Juni 767 dem Kloster Lorsch sieben Morgen Ibersheimer Land.[16] Willigard war die Schwester von Hildegard, die mit Karl dem Großen verheiratet war, siehe Geroldonen.

Nach 793 wurden etwa 30 karolingische Münzen in einem Notversteck vergraben, die im Sommer 1880 am Rheinufer entdeckt wurden. Der Fund deutet als „das Vermögen eines friesischen Kaufmanns, der mit wohl gefüllter Börse nach günstigen Geschäftsabschlüssen in Italien sich auf der Heimfahrt stromab nach Dorestad (bei Wijk bij Duurstede) befunden haben muß.“[17] - Nach dem damaligen Fernhandel von Flandern nach Norditalien (Mailand, Genua) zu urteilen, müsste es ein flämischer Tuchhändler gewesen sein, der seine feinen Tuche über den Gotthardsaumweg transportieren ließ.[18] - Heute befindet sich ein Teil des Schatzfundes mit 12 Stück im Museum der Stadt Worms. Die Friesen hatten um 900 ein eigenes Stadtviertel in Worms und führten von dort Wein in Fässern aus.[19]

Vertrag mit Abtei Otterberg von 1173
Minnesänger Friedrich von Hausen
Minnesänger Friedrich von Leiningen
Ibersheimer Patronen am Eicher Hochaltar

Hochmittelalter[Bearbeiten]

(10.–13. Jahrhundert: Ottonen, Salier, Staufer) Die Besitzungen des Klosters Lorsch fielen nach dem allmählichen wirtschaftlichen Niedergang an das Bistum Worms und an die Abteikirche Otterberg. Um 1020 kam Ibersheim durch Burchard von Worms als Stifts- oder Fronhof an das 1002 errichtete Stift St. Paulus (Worms).

Um 1173 beurkundet Konrad Bischof von Worms, dass die Brüder zu Otterburg mit den Dorfgenossen von Ibersheim einen Vertrag eingegangen sind, wonach sie gegen einen jährlichen Zins von 40 solidi Wormser Währung eine jenen Dorfgenossen gehörige Weide in Besitz nehmen. Die Zeugenliste umfasst mehr als 40 Namen, darunter solche, die später im Nibelungenlied (um 1230 bis 1280) erscheinen, wie Nibelung, Gernot und Siegfried.[20]

Der Minnesänger Friedrich von Hausen (um 1150–1190)[21][22] hatte Besitz in Ibersheim. Sein Vater Walther (Herr zu Dienheim und Dolgesheim, † um 1184) und sein Bruder Heinrich (Herr zu Dolgesheim, † ca. 1240) waren hier Erb-Vögte. Ihre Stammburg stand im heutigen Mannheim, Burgstraße (Rheinhäuser Hof). Friedrich war Ministeriale des Staufer-Kaisers Friedrich I. Barbarossa und ist einen Monat vor seinem Kaiser auf dem Dritten Kreuzzug gefallen. In der Ibersheimer Urkunde von 1173 wird er mit seinem Vater Walther als Zeuge genannt.

Der Minnesänger Friedrich II. von Leiningen-Hardenburg († ca. 1237)[23] hatte als spätere Nachfolger Friedrich IV. und dessen Sohn Friedrich V. von Leiningen[24]. Diese verkauften 1285 dem Deutschen Orden die Vogtei und andere Berechtigungen für 200 Pfund Heller Wormser Währung in Ibersheim. Auch der Minnesänger Friedrich von Leiningen ist im Codex Manesse mit einer Miniatur abgebildet worden.

Der Deutsche Orden mit seiner Ballei Deutschherrenhaus Koblenz am Deutschen Eck unterhielt ab der Zeit um 1250 eine Kommende mit beträchtlichem Viehbestand in Ibersheim. Der übliche Wegzoll an den Rheinzollstellen, zwischen Ibersheim und Koblenz, wurde dem Orden in verschiedenen Privilegien, auch von Rudolf I., erlassen. Zur Erinnerung erhielt der Orden, als einer von vier Grundherren im Ortswappen, den Straßennamen Deutschherrnstraße.[25]

Spätmittelalter[Bearbeiten]

(13.–15. Jahrhundert)

1270 wird erstmals eine Pfarrkirche auf dem höchsten Gelände bei dem Friedhof erwähnt, die dem Heiligen Dionysius von Paris geweiht war. Die Steine der verfallenen Kirche wurden 1736 für den Bau der katholischen Kirche in Eich verwendet.[26] Bei der Errichtung der neuen Friedhofshalle zwischen 1973 und 1975 wurden römische Münzen entdeckt.

Schon im Jahr 1282 hatte Simon von Schöneck, ehe er Bischof von Worms geworden war, eine Korngülte von 140 Maltern (Getreidemaß) in Ibersheim Ludwig dem Strengen überlassen.[27]

Der Altrheinarm Bachert war in Urkunden zwischen 1285 und 1418 bei Eigentumsübertragungen als Salmengrund stets besonders erwähnt worden. Es ist ein Ablaich- und Fangplatz, des damals und heute bekannten Edelfisches Lachs gewesen. Als Wanderfisch wurde er beim Aufstieg in den Rhein Salm und nach dem Ablaichen beim Abstieg zum Meer Lachs genannt.

Ständige Konflikte zwischen St. Paul und dem Deutschen Orden, veranlassten Papst Bonifatius VIII., einen Schlichter zu berufen. Er überträgt dem Dechant des Stifts zu Xanten (am 7. Januar 1299) die Entscheidung in der Streitsache zwischen dem Deutschen Haus zu Coblenz (Ballei der Kommende Ibersheim) und dem Sanct Paul-Stift zu Worms.[28] - Zur Hintergrundinformation: Besitz aus Guntersblum kam im frühen Mittelalter durch Schenkung an das Erzbistum Köln und von dort an deren Dekanat Xanten als Pfründe. Das Stift Xanten hatte am 15. Januar 1237 sein Patronatsrecht und seinen Besitz an das Domstift Worms, unter Bischof Landolf von Hoheneck verkauft. Im Nibelungenlied kam Siegfried aus Xanten. - Die Nibelungenliedforschung hat auf die Zusammenhänge zwischen Xanten, Guntersblum und Worms noch keine endgültige Erklärung gefunden. [29]

Das Wormser Paulsstift im Bistum Worms gestattete am 22. August 1417 dem Pfalzgrafen Ludwig III., ein Schloss (kurfürstliches Amtshaus) zu bauen. Dies ist heute trotz Umbauten im Wesentlichen erhalten. Von 1285 bis 1468 hatten die Leininger Grafen hier Besitz und von 1513 bis 1522 Franz von Sickingen.

Das Weistum des Hubgerichts (Niedere Gerichtsbarkeit) von 1358 zusammen mit Eich (Rheinhessen) und von 1486 für das eigene Dorfgericht sind noch im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt vorhanden.[30] Der Dechant, Stiftsnotar von St. Paul zu Worms, Dietherus vom Stein (von Oberstein), war maßgeblich am Ibersheimer Weistum von 1486 beteiligt.[31]

Ein Teil der Ibersheimer Gemarkung war auf der anderen Rheinseite in der Nähe der Burg Stein an der Mündung der Weschnitz gelegen:

Der Deutsche Orden im Deutschordensstaat geriet nach der verlorenen Schlacht bei Tannenberg (1410), nach einer Agrarkrise und durch den Dreizehnjährigen Krieg in eine Finanzkrise, sodass die Ballei Koblenz gezwungen war, ihre Kommende Ibersheim aus Geldnot zu verkaufen. Daraufhin konnten zunächst im Januar 1463 die rechtsrheinischen 40 Morgen Wiesen an Nordheimer Bürger gegen 200 Gulden übereignet werden. Dem Komtur der Ballei Koblenz Werner Overstolz ist es später gelungen, einen kapitalkräftigen Käufer zu finden und mit Genehmigung des Hochmeisters des Ordens Ludwig von Erlichshausen, den restlichen Besitz seiner Kommende Ibersheim zu veräußern. Am 22. Juli 1465 unterschrieben Landgraf Hesso von Leiningen und seine Gemahlin Pfalzgräfin Elisabeth von Bayern (* um 1406) einen entsprechenden Revers.[32] Die Deutschherrenkommende wird damit, nach mehr als 200 Jahren, in Ibersheim aufgehoben.

Am 8. März 1467 starb Hesso von Leiningen-Dagsburg in München und wurde in Kloster Höningen (Pfalz) beigesetzt.[33] Er konnte den Kauf in Ibersheim nicht mehr bezahlen. Am 14. Juli 1468 belehnte Bischof Reinhard von Worms, aufgrund des Heimfallrechts, den Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (der Siegreiche) mit dem halben Gericht (Vogtei mit hoher Gerichtsbarkeit) und anderen bischöflichen Lehen zu Ibersheim. - Nach dem Tod der Pfalzgräfin Elisabeth am 5. März 1468, ein Jahr nach ihrem Gemahl, erbte Hessos Schwester Margarethe (1423–1470), vermählt mit Reinhart III. (Herr von Westerburg, † 1449), die Ibersheimer Schulden. Mit ihrem Hartenburger Vetter Emich VII. († 1452) entstand jedoch ein langwieriger Erbstreit, sodass sich Margarethe hilfesuchend an Kurfürst Friedrich I. wandte und ihm fast die halbe Grafschaft dafür versprach.[34] Am 8. Mai 1481 kam es zu einem gütlichen Entscheid vor dem Kammergericht Kaisers Friedrich III. unter Vorsitz von Kurfürst Johann II. von Baden.[35] Die streitenden Parteien waren:

  • die Deutschordenskommende Koblenz, die immer noch kein Geld aus dem Verkauf an Hesso von Leiningen hatten,
  • von kurpfälzischer Seite Philipp (Pfalz) und
  • auf leiningerischer Seite Graf Reinhard III. zu Leiningen, Herrn zu Westerburg.

Die Entscheidung lautete, dass der Kurfürst Philipp (Pfalz), Nachfolger von Friedrich I., Ibersheim erhält und dem Deutschen Orden 4000 Gulden zahlen muss.[36] Im selben Jahr wurde bedungen, dass der Ibersheimer Hof der Kurpfalz alleine verbleiben und dem Deutschen Orden weitere 4600 Gulden bezahlen solle. - Daneben bestand noch ein zweites grundherrliches, dem St. Paulsstift zustehende Gericht, das geistliche oder Schultheißengericht. Vogtei und Hubgerichtsbarkeit waren dadurch nicht berührt worden, diese bleiben nach wie vor in Händen des St. Paulsstifts, das ja die Vogteirechte mit der Kurpfalz geteilt hatte. 1486 hielt das Stift das Hubgericht ab.[37]

Johann von Dalberg ließ in seiner Wormser Diözese Prüfungen durchführen. In dem Visitationsbericht Wormser Synodale von 1496 wird in der Beschreibung von Ibersheim das Schloss und die Schutzpatronen der Kapellen genannt: die Heilige Elisabeth von Thüringen für die Schlosskapelle und für die frühmittelalterliche Friedhofskapelle der Heilige Dionysius von Paris. 1911 wurden die Ibersheimer Schutzpatronen am Hochaltar der katholischen Kirche in Eich verewigt.[38]

Ehem. Ortsbefestigung Nordwest-Ecke

Von 1449 bis 1476 regierte Friedrich I., der Siegreiche, der das Schloss erweiterte und den Ort befestigen ließ. Fundamentreste der ehemaligen Ortsbefestigung befinden sich noch im Keller Menno-Simons-Straße 15 (Haus Kühn, letzte Postagentur) mit einer Wandstärke von ungefähr 70 cm und im Haus Menno-Simons-Straße 16 (Haus Dietz) im Erdgeschoss zur Rheinseite mit ungefähr 60 cm. Ein Turmstumpf steht hinter Haus Menno-Simons-Straße 12 (Haus Nischwitz), in der Verlängerung vom Schloss zum Rhein hin. Die ehemalige Befestigungsmauer ist auf einigen Metern, hinter dem Heimatmuseum, deutlich sichtbar, renoviert worden. An dieser Südwest-Ecke wurde das heutige Museum 1788 außerhalb der Mauer an ein früher erbautes Häuschen (im Privatbesitz, mit Torbogenrest) angebaut.

Der befestigte Ort hatte zwei Tore und eine Straße dazwischen. Am Ausgang zu den Nachbarorten war ein Falltor, das vermutlich als leicht schräg gestelltes Zauntor befestigt war und von selbst wieder zufallen konnte. Am ehemaligen Beschließerhaus (heute Im Fuchseck 2, gegenüber dem früheren Boxheimer Hof) markiert noch ein Begrenzungsstein diese Stelle.

Die Bauanlage und die Funktion der beiden mittelalterlichen Höfe von Ibersheim und des ca. zweieinhalb Kilometer entfernten Sandhofes sind gleich. Beide wurden zur gleichen Zeit befestigt und erweitert von der gleichen kurpfälzischen Herrschaft. Auch die Umfassungsmauern sind mit ca. 60 Zentimeter gleich stark. Dies soll den königlichen Fronhöfen ähneln.[39] Mit dieser Erkenntnis ist vorstellbar, wie die beiden Tore in Ibersheim einmal ausgesehen haben.

Neuzeit[Bearbeiten]

(16.–18. Jahrhundert: Frühe Neuzeit, Absolutismus und Aufklärung)

Burg Stein vor 1631 von Matthäus Merian

Ab 1603 hatte das St. Paulsstift zu Worms, nach fast 600 Jahren, keinen Besitz mehr in Ibersheim, weil die wenigen Äcker gegen kurpfälzische in Eicher Gemarkung getauscht wurden. Jetzt war der Ibersheimer Hof gänzlich in kurpfälzischem Besitz.

1621 eroberten die spanischen Truppen der kaiserlich-katholischen Liga unter ihrem Kommandeur Gonzalo Fernández de Córdoba die Burg Stein und errichteten ihr Lager zwischen Ibersheim und Rheindürkheim. 1631 beim Herannahen der Schweden unter Gustav II. Adolf (Schweden) wurde die Burg und die Pontonbrücke von den Besetzern in Brand gesteckt. – Matthäus Merian hat die Burg noch während der spanischen Besatzung und vor der schwedischen Zerstörung darstellen können. In der Topographia Germaniae erfolgte die Veröffentlichung mit einer guten Darstellung für die Zukunft.

Die Burg Stein wurde 1957 bei einer Erdölbohrung (Wattenheim 6)[40] zufällig wiederentdeckt und von 1970–1972 archäologisch untersucht. In den Ruinen wird heute mit Schautafeln die Geschichte, bis zu den Römern zurück, dargestellt.

Das ehemals mittelalterliche Pfarrdorf war nach dem Dreißigjährigen Krieg nur noch ein Hof gewesen.[41] Heinrich von Mauderich (Henrick van Maurick) aus dem Gelderland (Niederlande) pachtete die kurpfälzische Domäne. Bis dahin hatten die Kurfürsten Ihren Besitz in Eigenverwaltung mit einem Verwalter bewirtschaftet. Der wohledle, gestrenge und ehrenfeste Herr Henricius von Mauderich, gebürtig aus dem Dorfe Mauderich in der Niederbettau im Gelderland lebte ungefähr zwischen 1651 und 1661 mit seiner wohledlen Gemahlin Frau Anne Gertrude im Schloss, in dem am 7. Oktober 1656 seine Tochter Marie getauft wurde. Mauderich ist das heutige Dorf Maurik in der Gemeinde Buren (Gelderland). Dort kann die Familie über viele Generationen bis zu Ritter Safatin van Maurik zurückverfolgt werden, der in der Schlacht bei Worringen am 5. Juni 1288 umgekommen ist.[42]

Der Edelmann hatte es schwer, mit seinen Bediensteten aus verschiedenen Landesteilen, das verwüstete Land wieder nutzbringend herzurichten. Er verschaffte sich zusätzliche Einnahmen als Raubritter mit den Steinern (Burg Stein/Zullestein) zusammen auf der anderen Rheinseite durch eine illegale Zollstelle. Neben dem Ibersheimer Schloss war ein Wartturm (Wach- und Flaggenturm mit Schießscharten), von dem über die Baumwipfel Signale zur Burg auf der anderen Rheinseite (2 km weiter) geben werden konnten. Die Erwartungen des Kurfürsten, der sein zerstörtes Land aufzubauen hatte, konnte der Junker aus dem Gelderland wahrscheinlich nicht erfüllen.

Schema genealogicum von 1769.jpg

1661 schloss der pfälzische Kurfürst Karl-Ludwig mit Einwanderern aus der Region Zürich (Mennoniten (Täufer) und Reformierten) einen Temporalvertrag ab, weil diese sein verwüstetes Land erfolgreicher bewirtschaften konnten. (Zu dieser Zeit hatte Worms wegen der langen Kriegszeit nur 3000 Einwohner gehabt.) Dieser Vertrag wurde 1683 unter Karl II. (Pfalz) in einen Erbpachtvertrag mit zehn Familien umgewandelt.

Bei den Mennoniten galt nicht die hier übliche Realerbteilung, sondern das Anerbenrecht (Primogenitur), nach der der Erstgeborene männliche Nachfolger den Hof ungeteilt erhält, wie in der Großindustrie oder Aristokratie üblich. Deshalb kann Ibersheim heute große Dreiecks- und Viereckhöfe vorweisen.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurden im März 1689 der Wormser Dom zerstört und die Dörfer der Umgebung von den Truppen des französischen Königs Ludwig XIV., unter General Ezéchiel de Mélac, fast gänzlich in Asche gelegt.[43]. Daraufhin waren die Ibersheimer Familien gezwungen zu flüchten. Die Mennoniten hatten sich zu einem Treck mit zwölf Familien zusammengeschlossen und konnten im Oktober 1693 zu ihren Glaubensbrüdern ins Exil nach Friedrichstadt ziehen. Am Ende des Krieges kamen sie im April 1698 wieder nach Ibersheim zurück.[44] und waren danach die einzige Glaubensgemeinschaft im Ort, weil von den Reformierten jede Spur fehlte.

Johann Georg Bachmann (1686–1753) war Sekretär von William Penn in England, vor der endgültigen großen Überfahrt nach Amerika. Der Gouverneur von Pennsylvania hatte ihm für seine Dienste zwei Stadtteile in den jungen Kolonien, Upper Saucon und Lower Saucon, im heutigen BezirkLehigh County, Pennsylvania zugesprochen. Hans Jörgli Bachmann ist am 1. Mai 1686 in Richterswil bei Zürich geboren, heiratete 1715 in Ibersheim, die dort am 12. April 1698 geborene Anna Maria Schnebeli († 4. November 1776 in Upper Saucon). Mit ihrem ersten Sohn Heinrich (* 1717 Ibersheim) sind sie ausgewandert. Sie hatten elf Kinder und errichteten zwischen 1745 und 1750 in Coopersburg, Pennsylvania das erste Gasthaus Der Siebenstern. 1829 übernahm Daniel Cooper, nachdem die Stadt 1879 benannt wurde, das Haus.[45]

Hohe Abgaben mussten in den späteren Kriegen erbracht werden:

Ibersheim gehörte bis dahin mehr als 300 Jahre zur Kurpfalz, ausgenommen das Lehen von 1513 bis 1522 an die Sickinger. Die kurpfälzische Regierung erfolgte vom Heidelberger Schloss und ab 1731 von Schloss Mannheim aus, über Oberamt Alzey und Amt Dirmstein.

Von Kurfürst Karl Theodor erhielten 23 Ibersheimer Erbbeständer am 6. Oktober 1753 einen Erbbestandsbrief über den rechtsrheinisch gelegenen Rosengarten mit 187 Morgen. Dieses Gelände kam am 20. März 1780 an Hamm am Rhein, heute Teil der Hammer Aue und am 15. Juni 1802 an Gernsheim in Hessen.

Ibersheim war kurpfälzischer Hauptfronort, in dem auf Anweisung des Amtmanns ungefähr 100 Fronleute aus sieben Nachbarorten Fronarbeiten verrichten mussten. Die Ibersheimer selbst waren nicht frondienstpflichtig gewesen. Gegen Entschädigungen wurden Ende des 18. Jahrhunderts diese Dienste erlassen oder neu geregelt: mit Hamm 1777, mit Eich 1785, mit den Orten Gimbsheim, Alsheim, Osthofen und Westhofen 1792, mit Rheindürkheim generell im Laufe der Französischen Revolutionskriege.

Heimatmuseum: 1788 als Nachtlager für Arbeiter erbaut

Auf der Gegenseite zum Rhein hin, konnte der Heimatverein ein historisches Gebäudeensemble erhalten, denkmalgerecht restaurieren lassen und mit einem stilvollen Pflaster ein gemeinsames Gepräge geben:

  • Das Heimatmuseum Ammeheisje wurde 1788 außerhalb der Ortsbefestigung als kleines Fachwerkhäuschen, im Anschluss an ein bestehendes fast gleiches Häuschen, errichtet. Es war als Nachtlager für nicht-mennonitische Arbeiter gebaut worden, damit sie nach Feierabend nicht nach Hause laufen mussten. In kurfürstlicher Zeit wurden die Mennoniten gezwungen, sich nachts mit den Ortstoren einzuschließen (Ghetto), damit eine Missionierung nicht möglich war. Kurze Zeit später, ab der Französischen Revolution, diente das Häuschen sozialen Zwecken und um 1900 war es die Wohnung der Hebamme Klara Bauer. Dieses Ammeheisje, wie es mundartlich genannt wird, ist heute denkmalgeschütztes Heimatmuseum und beliebtes Ortsmotiv.
  • Das fast gleich große ältere verputzte Häuschen (im Privatbesitz) daneben war Teil der Ortsbefestigung und enthält in seiner Außenmauer noch heute ein Teil eines Torgewandes aus Sandstein. Zwischen den beiden Häuschen beginnt dahinter eine restaurierte Mauer als ehemalige Ortsbefestigung, die nach einigen Häusern, wieder in der Killenfeldstrasse sichtbar wird.
  • Das daneben liegende Schweineställchen konnte zur Abrundung des historischen Ortsendes gekauft und in das geschlossene Gesamtgefüge eingebracht werden.


(19. Jahrhundert: Nationalstaaten, Industrialisierung)

Nach der Französischen Revolution wurde das linksrheinische Gebiet 1796 besetzt und gehörte von 1802 bis 1814 zum Département du Mont-Tonnerre (Donnersberg). Im Rahmen der Proklamation der Generaldirektion der eroberten Länder vom 23. Juni 1796 wurden auch Ibersheim und der Sandhof, heute ein Ortsteil von Eich (Rheinhessen) zu einer Gemeinde ernannt, im Kanton Oppenheim.[46]

1789 ist das bisherige Kammergut der Staatsdomäne des Maximilian I. Joseph (Bayern) zum Nationalgut des Französischen Staates erklärt und allmählich an die Ibersheimer Erbbeständer billig verkauft worden.[47]

Die Mennoniten konnten nach einem Gutachten des Regierungspracticanten am Mannheimer Hofgericht, Joseph Adolph von Schweickhardt, vom 29. Oktober 1800, durch Reskript vom 28. März 1801 des Maximilian I. Joseph das Bürgerrecht erwerben, wenn sie dazu die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen könnten und die bürgerlichen Lasten übernehmen wollten. Die vollen Bürgerrechte erlangten sie jedoch erst nach der Französischen Revolution durch den Code civil.[48]

Der Rhein wurde damals Staatsgrenze und die Gemarkungsgrenzen änderten sich damit ebenfalls.[49] Das bedeutete:

  • Die Wiesen im Rosengarten (187 ½ Morgen im Erbbestand auf der rechtsrheinischen Hammer Au) sind von Kurpfalz an Großherzogtum Hessen übergegangen und wurden von den Ibersheimer Erbbeständern 1810 gekauft.
  • Das Holz- und Weiderecht im Busch konnte von der Hessischen Regierung, nach längeren Prozessen, erst in den 1840er Jahren von Ibersheim gekauft werden.

1816 übernahm das Großherzogtum Hessen das Gebiet und nannte es Rheinhessen. Bechtheim war der erste zuständige Kantonsort, ab 1822 Osthofen. 1835 wurden zur kommunalen Verwaltung Kreise eingeführt. Ibersheim gehörte danach zum Kreis Worms. 1852 erfolgte eine weitere Änderung, ab 1938 nannte sich diese Verwaltungseinheit Landkreis Worms.[50]

Ibersheim erhielt 1822 eine eigene Gemeindeverwaltung (vorher mit Hamm zusammen) und war damals eine der reichsten Altrheingemeinden. Aufgrund der hohen Steuerzahlungen (mindestens 25 Gulden/Jahr) waren acht Ibersheimer als Höchstbesteuerte berechtigt, Bevollmächtigte im Wahlbezirk Osthofen zu wählen. (1866 waren es neun.) Nach dem Zensuswahlrecht wurden in einer indirekten Wahl Wahlmänner gewählt, die danach die Abgeordneten für die zweite Kammer des Hessischen Landtages wählen durften. (Landstände des Großherzogtums Hessen) Ein Vergleich mit den Nachbargemeinden macht den Reichtum in diesem kleinen Ort deutlich: Hamm und Rheindürkheim hatten keine Wahlberechtigten, Mückenhäuser Hof einen, Eich vier und Osthofen 13.[51] Der erste Ratssaal war in der heutigen Hinterhofstraße 8 und wurde 1806 an der ehemaligen Ortsbefestigung errichtet.[52]

Der wirtschaftliche Aufschwung der folgenden Jahre zeigt sich im Bau der Mennonitenkirche 1836 und den Landstraßen nach Rheindürkheim 1856 und nach Eich ab 1905.

Verschiedene Familien hatten zusätzlich zu ihrem bestehenden Gutshof noch einen weiteren vor dem Tor errichtet, um aus der Enge des Dorfes herauszukommen. Diese Ortserweiterung Mitte des 19. Jahrhunderts mit Dreiseithöfen gibt heute der Ortseinfahrt aus Worms bzw. Rheindürkheim ein stattliches Gepräge. Auch die bekannte Wormser Familie Heyl/von Heyl hatte hier zusätzlich zu ihrem Gutshof Im Fuchseck (Daniel Cornelius Heyl) noch einen weiteren in der Rheindürkheimer Straße (Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim) bauen lassen.

Die ländliche Genossenschaft für Geld- und Warenverkehr, Spar- und Darlehnskasse eGmbH, wurde 1903 gegründet. Nach der Verschmelzung mit den beiden Hammer Genossenschaften 1970, kam 2009 die Auflösung.

Ehem. Gasthaus Rheinischer Hof

Am 11. April 1907 verkaufte Johann Stauffer VI. an die bürgerliche Gemeinde:

Damit wurden Liegenschaften für ein gut funktionierendes Gemeinwesen erworben.

Neueste Geschichte[Bearbeiten]

(seit 20. Jahrhundert)

Der technische Fortschritt war am 4. August 1908 am Himmel zu sehen, als erstmals ein Luftschiff (Zeppelin LZ 4) um 15 Uhr Ibersheim überquerte. Es war auf der Fernfahrt von Friedrichshafen nach Mainz unterwegs.[54]

Um 1910 gab es folgende Vereine:

  • Männergesangverein – 1902 gegründet, zur Pflege der Sangeslust
  • Soldatenverein – zur Erhaltung und Pflege der Vaterlandsliebe
  • Konsumverein – zur Hebung der land- und hauswirtschaftlichen Interessen

Ein Radfahrverein wurde später gegründet.

Adolf Trieb war von 1902 bis 1903 Lehrer in Ibersheim und hatte „angeregt durch die interesssanten Urkunden des Gemeindearchivs“ 1911 das bisher einzige Geschichtsbuch herausgegeben: Ibersheim am Rhein. Geschichte des Ortes seit den frühesten Zeiten, mit besonderer Berücksichtigung der Mennonitengemeinde. Er wurde dabei gefördert von Botschaftssekretär Erwin Freiherr v. Heyl zu Herrnsheim (Sohn des Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim) und von Stadtarchivar August Weckerling.

Seit 7. März 1936 existiert offiziell die Freiwillige Feuerwehr Ibersheim. Eine Pflichtfeuerwehr bestand bereits seit 1928 mit dem Kommandanten Ernst Forrer.

1938/39 wurde ein Reichsarbeitsdienstlager mit neun reichsgenormten Holzhäusern für mehr als 200 Personen errichtet. Das Lager unterstand der Abteilung 4 (im Heyl'schen Schlösschen). Es war die Gruppe 252 mit der Bezeichnung Dankwart. Lagerleiter ist Oberfeldmeister Georg Rosenstock von Rhöneck gewesen, der im Boxheimer Hof wohnte. Der spätere Schriftsteller Ludwig Harig wurde in das Ibersheimer RAD-Lager dienstverpflichtet. Er beschreibt in seinem Roman Weh dem, der aus der Reihe tanzt[55] seine schrecklichen Erlebnisse zwischen Dezember 1944 bis Januar 1945 und wiederholte dies in seinem Beitrag Die Finger im Spiel. - Nach Kriegsende sind Ausgebombte aus Worms für einige Jahre hier eingewiesen worden. Nach dem Abräumen des Lagers entstand in den 1950er Jahren das Baugebiet um die Banatstraße für Flüchtlinge aus dieser Gegend.

Am 1. Mai 1939 errichtet die bürgerliche Gemeinde einen Kindergarten in den Räumen der Mennoniten-Kirchengemeinde im hinteren Teil der Kirche. Heute ist dies der älteste kommunale Kindergarten in Worms.

Am 21. März 1945 um 12 Uhr war der Zweite Weltkrieg für Ibersheim durch den Einmarsch der Amerikaner zu Ende. Am 26. März überquerte ein Teil der 7. US-Armee, unter General Alexander M. Patch mit der 45. Division und dem Infanterie-Regiment 179 den Rhein auf Ibersheimer Gemarkung. Das Regiment 180 setzte bei Rheindürkheim über.

Friedhofshalle mit Glockenturm
Hochwasserschutz mit neuem Rheinhauptdeich

Dieser Krieg forderte von dem kleinen Ort 22 Gefallene oder Vermisste. Am 16. April 1945 kamen die beiden Kinder Erwin Küll (* 1934) und Werner Heusner (* 1936) durch Fundmunition auf dem Wörth ums Leben.

Am 5. Juni 1945 übernahmen die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges mit der Berliner Erklärung (Alliierte) die oberste Regierungsgewalt. Infolgedessen trat ein Wechsel in der Besatzung bei uns ein. Am 10. Juli 1945 gingen die Amerikaner und die Franzosen kamen und richteten die Französische Besatzungszone ein. Die wenigen Kraftfahrzeuge, zum Teil mit Holzvergaser, erhielten die Kennzeichnung FR (Französische Zone Rheinland).

Die Umgangssprache der Ibersheimer ist ein Rheinhessischer Dialekt. Nach dem Krieg konnten die Fahrgäste auf der Bahnstrecke Osthofen–Rheindürkheim–Guntersblum unterscheiden, aus welchen Wohnorten sie kommen, weil sie ortstypische Aussprachen oder Redewendungen gebrauchten. Die Zuzügler sprachen eher die geschriebene Sprache, was im Laufe der Zeit zu einer Abflachung der Mundart führte. Gesellschaftlich unterschiedliche Strukturen sind in den örtlich verschiedenen Anreden erkennbar: Im großbäuerlich geprägten Ibersheim herrscht das distanzierende Sie vor, in den Nachbarorten das vertrauliche Du.

Rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954 stand im Gasthaus Ritscher das erste Fernsehgerät im Wormser Altrheingebiet. Es war ein SABA Schauinsland mit einem schwarz-weiß Bild von nur 36 cm in der Diagonale. Den damaligen hohen Preis von 1100 DM konnte man sich nur bei gewerblicher Nutzung leisten. Zu den Vorrundenspielen und erstrecht zum später gewonnenen Endspiel, das man das Wunder von Bern nannte, kamen auch Gäste mit ihren Fahrrädern aus den Nachbardörfern.

Am 17. Januar 1955 entging Ibersheim und die Umgebung knapp einer Katastrophe, als infolge des Jahrhunderthochwassers (Wasserstand Pegel Worms: 7,46 m) der Rheinhauptdeich zu brechen drohte. Bereits 1798 ist das Alte Loch und 1824 das Neue Loch durch einen Dammbruch mit Ausspülung (Kolk) entstanden.

Am 10. Juni 1960 wurde ein Zweckverband für die Wasserversorgung der Gemeinden Eich, Hamm und Ibersheim gegründet. Danach wurde mit dem Bau eines gemeinsamen Wasserwerkes in Eich an der Ibersheimer Straße begonnen. Ab 1965 befasste man sich mit der Planung der Ortskanalisation.

Die Eingemeindung in das Stadtgebiet von Worms erfolgte am 7. Juni 1969.[56] Der damals auf der hessischen Rheinseite geplante Nuklearpark, machte den fünf Kilometer langen Ibersheimer Rheinstrand als möglichen Wirtschaftsstandort wertvoll und erleichterte die Eingemeindung. Der Vertragstext von Ibersheim lag als erster von den sechs neuen Gemeinden vor. Bei den Verwaltungsjuristen fand er Beachtung und Anerkennung. Die klare Rechtsbasis wurde gelobt. Man beabsichtigte, den Text sogar als Grundlage für andere Auseinandersetzungen dieser Art in Rheinland-Pfalz heranzuziehen.[57] Als CDU-Kreisvorsitzender hat Johann Heinrich Schäfer II. bereits Mitte November 1968 elf Gemeinden Gespräche für einen Anschluss an die Stadt Worms zur Kreisreform empfohlen. Zuvor hatte er sich die Zustimmung bei dem damaligen CDU-Landesvorsitzenden Helmut Kohl eingeholt.[58]

Auf der rechtsrheinischen Seite, ungefähr einen Kilometer von Ibersheim entfernt, wurde Anfang der 1970er Jahre eines der größten Kernkraftwerke Deutschlands errichtet. Dort entstand das Kernkraftwerk Biblis mit den Blöcken A und B, als Nuklearpark war zusätzlich C und D geplant gewesen.

Eine weitere Ortserweiterung entstand ab den 1970er Jahren um die Bertha-Karrillon-Straße und dem Eicher Pfad, nach dem Flächennutzungsplan Worms-Nord und dem Bebauungsplan IB 2 von Gerhard Ritscher.

Die neue Friedhofshalle, erbaut von 1973 bis 1975, ist eine großzügige Gemeinschaftsleistung von vielen Ibersheimern: Der Entwurf stammt von Architekt Heinrich Schönmehl. Fritz Kehr übernahm die künstlerische Ausgestaltung mit einem Totentanz-Gemälde.[59] Kehr hatte vorher das Gelände erforscht und auf einer Tafel konnte festgehalten werden: Hier stand bis 1690 eine Wehrkirche auf römischen Grundmauern.

In den 1970er bis 1990er Jahren wurden viele Ortswettbewerbe gewonnen: Unser Dorf soll schöner werden!, Unser Vorort soll schöner werden! Initiator auch für diese Verschönerungswettbewerbe war wieder der Ibersheimer Heimatforscher Fritz Kehr. Ein Wandgemälde an der Außenfassade des Beschließerhauses zeigte den Zustand am Eicher Tor. Der damalige Eigentümer hat dies jedoch nach einiger Zeit überstrichen.

(21. Jahrhundert)

Von 2003 bis 2005 wurde der Rheinhauptdeich als Hochwasserschutzmaßnahme zwischen Rheindürkheim und Hamm auf einer Länge von 4,19 km erhöht, verbreitet und teilweise verlegt. Der neue landseitige Bermenweg (zur Deichverteidigung) wird seitdem als Radwanderweg über den Rheinradweg stark genutzt. Ein markanter Stein mit einer Tafel weist auf die 7,4 Millionen € teuere Investition zum Schutze der Bevölkerung hin.

Als wichtige Infrastrukturmaßnahme in der modernen Informationsgesellschaft und im ländlichen Raum, erhält Ibersheim am 10. September 2010 eine schnelle Internetverbindung mit breitbandigen DSL-Anschlüssen (Digital Subscriber Line).

Nach einem schweren Erdbeben an der Ostküste Japans hat ein zehn Meter hoher Tsunami die Küste überrollt und an vier Kernkraftwerken eine nukleare Katastrophe ausgelöst. Als Reaktion hieraus sah sich die deutsche Regierung genötigt, die sieben ältesten Kernkraftwerke in Deutschland am 15. März 2011 abschalten zu lassen. Darunter befindet sich das Kernkraftwerk Biblis, mit den Blöcken A und B, auf der anderen Rheinseite von Ibersheim, im Abstand von ungefähr einem Kilometer. Bis zu diesem Zeitpunkt musste die Bevölkerung 30 Jahre lang hoffen und bangen, dass die gefährliche Atomanlage sicher bleibt.[60]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Datum Einwohner
1933 277[61]
1939 519[61]
1968 504[56]
2012 682[1]

Religionen[Bearbeiten]

Verschiedene christliche Glaubensrichtungen beeinflussten das dörfliche kulturelle Leben im Laufe der Jahrhunderte:

  • Seit dem 8. Jahrhundert gab es eine (katholische) Kirchengemeinde unter den Herrschaften von Kloster Lorsch, der Stiftskirche St. Paul in Worms, dem Deutschen Orden, den Grafen von Leiningen (Adelsgeschlecht), den Grafen von Sickingen und der Kurpfalz. 829 schenkte Gerhelm, der Geistliche, als letzter dem Kloster Lorsch, alles was ich hier (in Ibersheim) besessen habe.
  • Ab 1556 mussten die Untertanen die Religion ihres Landesfürsten annehmen, die evangelisch-lutherische Religion von Kurfürst Ottheinrich. Danach gab es verschiedene Konfessionswechsel in der Kurpfalz[62]
  • Ab etwa 1650 waren hier Reformierte aus dem Gelderland, Glaubensflüchtlinge aus dem Erzherzogtum Innsbruck, dem Königreich Böhmen, der Freigrafschaft von Waldeck sowie kurmainzischen und gräflich hanauischen Herrschaften.[63]
  • 1661 im Frühjahr wanderten Schweizer Wirtschafts- und Glaubensflüchtlinge, in einer großen Einwanderungswelle aus der Zürcher Gegend ein und wurden von dem Kurfürsten angesiedelt.[64]
  • 1671 trafen in einer Massenauswanderung Mennoniten aus der Berner Gegend ein. Von den weltweit verteilten Mennoniten haben ungefähr 10 % ihren Ursprung aus dieser Gegend.
  • 1671 wird eine Reformierte Kirche genannt mit einer Reformierten Gemeinde aus 50 Gliedern.[65]
  • Im Oktober 1693 zogen zwölf mennonitische Familien darunter drei Erbbeständer, in das Exil nach Friedrichstadt (Schleswig-Holstein), wo eine Täufer-Niederlassung bestand. Erst Ende des Pfälzischen Erbfolgekrieges im April 1698 kamen sie wieder zurück nach Ibersheim.[66][67][68][69]
  • Seit etwa 1900 ist der überwiegende Bevölkerungsanteil evangelischen Glaubens.[70]
Verteilung der Einwohner nach Religionen/Konfessionen
Jahr Evangelisch Katholisch Mennonitisch Jüdisch Freiprotest. gesamt
1816 108 33 211 0 0 352
1824 116 32 208 0 0 356
1834 92 57 206 60 0 415
1900 134 25 102 0 2 263
1910 164 13 78 0 3 258

Die 1834 genannten Juden waren Wandermaurer, die verschiedene Gehöfte errichteten.

Von 1933 auf 1939 erhöhte sich die Einwohnerzahl von 277 auf 519 durch die Arbeitsmänner im Lager des Reichsarbeitsdienstes (RAD-Lager).

Kirchengemeinden[Bearbeiten]

  • Die Katholiken hatten bereits seit 1270 eine eigene Kirche mit einem Pfarrer (Pfarrkirche). Heute werden die wenigen Gläubigen von der Eicher Gemeinde betreut. Für Gottesdienste steht eine Kirche in Hamm zur Verfügung.
  • Die seit 1661 bestehende Ibersheimer Mennoniten-Gemeinde[71] gehört zur Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden (ASM), Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland. Zu dieser Gemeinde gehörten 1936 auch Gemeindeglieder aus Darmstadt, Frankfurt, Mainz und Wiesbaden.[72]. Durch die verschiedenen Wanderungsbewegungen ist sie national und international mit anderen Gemeinden vernetzt.[73]
  • Die Ibersheimer evangelische Kirchengemeinde ist mit Hamm seit 1857 pfarramtlich verbunden. Die Gottesdienste finden regelmäßig in Hamm statt, in Ibersheim ca. einmal im Monat.[74]

Sakralbauten[Bearbeiten]

Folgende religiöse Bauwerke sind aus der langen Ortsgeschichte bekannt:

  • Kirche St. Dionysius auf dem Friedhof: 1252 erstmals erwähnt; Das Kirchenpatronat hatte St. Paul zu Worms. Nach dem Verfall wurden 1736 die Fundamentreste für den Bau der katholischen Kirche in Eich verwendet.
  • Kapelle St. Elisabeth im Schloss: 1496 im Wormser Synodale erwähnt; In der katholischen Kirche in Eich sind die beiden Ibersheimer Schutzpatronen auf dem Hochaltar (1911) verewigt.
  • Reformierte Kirche: 1671 erstmals erwähnt für 50 Gemeindeglieder
  • Mennonitenkirche Ibersheim: 1836 errichtet für die seit 1661 bestehende Gemeinde; heute eine der bekanntesten Mennonitenkirchen Deutschlands
Deutsch-französische Freundschaft

Politik[Bearbeiten]

Seit der rheinland-pfälzischen Kommunalreform von 1969 gehört die ehemals selbständige Gemeinde Ibersheim zur Stadt Worms. Sie ist damit der nördlichste und nach Einwohnern mit Abstand kleinste Vorort geworden. 1986 waren dort 542 Einwohner und 2005 692 oder 0,8 % der gesamten Einwohnerzahl der Stadt Worms gemeldet.[5]

Ibersheim liegt im äußersten Norden der 2005 gegründeten europäischen Metropolregion Rhein-Neckar.

Freundschaftliche Beziehungen gibt es auf kommunaler Ebene seit 1986 zu dem französischen Ort Chemellier, südlich von Angers, in der Nähe der Loire. 2006 ist die Verschwisterung vertraglich geregelt worden.

Ortsvorstände[Bearbeiten]

Bürgermeister von 1822 bis 1969 (eigene Gemeindeverwaltung)[75]
Amtszeit Name Partei
1822–1837 Johann Forrer
1837–? Rudolf Forrer
1849-? Rudolf Forrer III.
? Rudolf Laisé
1852–1863 Abraham Hiestand
1864–1886 Abraham Stauffer
1886–1905 Rudolf Heinrich Forrer
1905–1925 Heinrich Jakob Forrer
1925–? Jakob Rudolf Forrer
1933–? Johann Heinrich Schäfer II. NSDAP
000?–1945 Heinrich Käge NSDAP
1946–1949 Johann Heinrich Schäfer I. parteilos
1949–1954 Rudolf Knies SPD
1954–1969 Otto Feldmann parteilos
Ortsvorsteher seit der Eingemeindung 1969
Amtszeit Name Partei
1969–1974 Karl Maier SPD
1974–1989 Rudolf Forrer FWG
1989–1990 Richard Brehm SPD
1990–1997 Richard Sobottka SPD
1997–2014 Karin Sobottka parteilos 2014–  ?

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss vom Schlosshof aus gesehen
Ältester Bauernhof von 1717
Mennonitenkirche von 1836
Geburtshaus von Bertha Laisé

Bauwerke[Bearbeiten]

Unter Denkmalschutz stehen folgende Gebäude:[76]

  • Mennonitenkirche (Kirchplatz 1): 1836, damals einzige Mennonitenkirche in Deutschland mit Glockenturm
  • Armen-/Ammenhäuschen („Ammeheisje“) (Killenfeldstraße 6): Fachwerkhaus von 1788, heute Heimatmuseum mit Geldschisser und Deichschließe
  • Schafscheuern: um 1800, fünf Scheunen, davon eine im Jahr 1992 zum Feuerwehrhaus ausgebaut

In der Denkmalzone mit Ensemleschutz liegt der gesamte historische befestigte Ortskern und die unmittelbar daran anschließenden Straßen.

  • Schloss (kurpfälz. Amtshaus) (Schlosshof/Menno-Simons-Straße 10): Bauerlaubnis des St. Paulstifts zu Worms von 1417 an Ludwig III. (Pfalz), Um- und Ausbau 1469, 1481 und nach 1550, dort vermutlich Großbäckerei für napoleonische Truppen, heute ältestes der vier Schlösser von Worms
  • ehemaliges Brückentor zum Schloss mit Wach- und Signalturm mit Schießscharten (Menno-Simons-Straße 12): 1771 von Daniel und Heinrich Stauffer renoviert
  • Eckhaus im Südosten der Ortsbefestigung, 1661 erste Unterkunft für Schweizer Siedler aus dem Zürcher Gebiet[77], Hausinschrift heute: 1713 JB (Jakob Brubacher)
  • Am ehemaligen nördlichen Tor (Falltor) mit Beschließerhäuschen[78](Im Fuchseck 2) ist heute noch ein Begrenzungsstein in rotem Sandstein erhalten. Dem gegenüber liegt der stattliche Boxheimer Hof.
  • 1716 wurden drei Scheunen als Ortsbefestigung errichtet von Hans Jacob Forrer, Peter Opmann und Henrich Naef. - Eine der drei kulturhistorisch wertvollen 300-jährigen Scheunen ist an der markanten Nordostecke der ehemaligen Ortsbefestigung nach 2000 für gewerbliche Zwecke aus- und umgebaut worden. Bei dieser Maßnahme wurden 17 Dachfenster in zwei verschiedenen Größen auf beiden Dachflächen eingebaut und die Außenwände weiß gestrichen. Aus Mangel an kulturellem Verständnis des Eigentümers und fachlicher Beratung der Denkmalschutzbehörde ist Kulturfrevel entstanden, der wahrscheinlich als Kulturschande erhalten bleiben wird.[79],[80]
  • Den heute ältesten Bauernhof (Im Fuchseck 3) erbaute Peter Opmann: die Scheune 1716 und das Wohnhaus 1717. Dort war, bis zur Fertigstellung der Mennoniten-Kirche 1836, der Versammlungsraum der Mennoniten. Die alte Dorfschmiede, die üblicherweise verpachtet wurde, blieb bis in die 1950er Jahre dort erhalten. - Der Eigentümer bewahrt mit seiner Familie, unter hohem eigenen Aufwand, kulturelles Erbe für die Dorfgemeinschaft.
  • Dorfbefestigung mit Häuserring: ehemals mit zwei Toren, zwei Durchgängen und einer Pforte
  • Häuser und Hofanlagen im alten Ortskern (Denkmalzone): um 1800
  • ehemalige Brennerei (Menno-Simons-Str. 8): (eine von 27 um 1850), erbaut 1811 von Abraham Forrer und Elisabeth Bergtold
  • Drei-/Vierseitenhöfe an der Wormser /Rheindürkheimer Straße: um 1830–50 erbaut
  • Gasthaus „Rheinischer Hof“ (Menno-Simons-Str. 19): um 1848 erbaut, Die dazugehörige Kegelbahn war links von der Dammauffahrt, parallel zum Damm, gewesen. 1907 verkaufte Johann Stauffer VI. seinen Besitz an die Gemeinde
  • Geburtshaus von Bertha Laisé (heute Hammer Straße 2), verheiratet mit Adam Karrillon
  • Gemeinde-/Ortsverwaltung, Kindergarten, Übungsraum des Sportclubs: mit Ortswappen von Fritz Kehr, erbaut 1958/59 nach Plänen von Heinrich Schönmehl.
  • Friedhofshalle mit Totentanz-Gemälde von Fritz Kehr, erbaut 1973–75 nach Plänen von Heinrich Schönmehl; Glockenturm 1999 erstellt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Worms-Ibersheim

Sport[Bearbeiten]

Der 1953 gegründete Sportclub Ibersheim (SCI) bietet ein vielfältiges Angebot mit Tischtennis, Fußball, Gymnastik, Ju-Jutsu, Radfahren und Singen. Tischtennis wird vorrangig betrieben, weil in den ersten Jahrzehnten kein Bolzplatz, für Sport in der freien Natur, zur Verfügung stand. Nach wenigen Jahren errang 1961/62 den Rheinhessen-Pokal mit der Herrenmannschaft. - Der Verein ist Träger kultureller Veranstaltungen.

Organisationen[Bearbeiten]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Kirchweih ist an Maria Himmelfahrt (15. August) oder am darauf folgenden Wochenende. Das kirchliche Fest (in katholischen Ländern und Gegenden gesetzlich) hat als Iwerschemer Kerb überwiegend weltliche Prägung. Seit der Eingemeindung wird auf die Nachkerb verzichtet, weil an diesem Wochenende das große Backfischfest in Worms beginnt. Mit der Kerb ist hier die Getreideernte abgeschlossen und der Hochsommer vorbei.

Bis zum Zweiten Weltkrieg ist der dritte Weihnachtsfeiertag (27. Dezember) Gesindetermin gewesen. In der Landwirtschaft war dies der Tag für Personalwechsel. In dieser Zeit stellten die örtlichen Handwerker den Hofbesitzern auch ihre Jahresrechnung.

Die engen traditionellen Bindungen zwischen Ibersheim und Hamm werden von den älteren Bewohnern gepflegt. Einmal im Jahr treffen sich die verschiedenen Jahrgänge abwechselnd in einem privaten Garten und zu Beerdigungen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Bevölkerung hat überwiegend Eigenheime und pendelt zur Arbeit in die nahen Städte.

Die ländliche Genossenschaftsbank sorgte bis zur Auflösung fast 100 Jahre für den Geld- und Warenverkehr. Auch die danach zeitweise besetzte Zweigstelle der Volksbank Raiffeisenbank wurde geschlossen. Die Sparkasse Worms bediente ihre Kunden zu bestimmten Zeiten in einem Bus, einer fahrbaren Zweigstelle, die ebenfalls eingestellt wurde. 1994 ist die Poststelle geschlossen worden.

Für den täglichen Bedarf sorgt heute eine Bäckerei-Filiale. Weiterhin gibt es noch ein Fachgeschäft für Raumausstattung im Ort.

Ibersheim hat eine schöne Kindertagesstätte, einen Dorfgemeinschaftsraum für Gruppen und eine Dorfgemeinschaftshalle für vielfältigen Sport und für kulturelle Veranstaltungen.

Seit September 2010 besitzt Ibersheim einen schnellen DSL-Anschluss. Die Deutsche Telekom garantiert eine Bandbreite von mindestens 6 Mbit/s, bis zu 16 Mbit/s sind möglich. Hierzu wurden in ein vorhandenes Leerrohr zwischen Ibersheim, Hamm am Rhein und Eich (Ortsvermittlungsstelle) ein Glasfaserkabel verlegt und zwei Outdoor-DSLAMs errichtet. Ibersheim ging als erster unterversorgte Stadtteil von Worms, noch vor Abenheim, Rheindürkheim und Heppenheim, ans schnelle Datennetz.

Landwirtschaft und Weinbau[Bearbeiten]

Ibersheimer Schnapskunde in Mannheim
Villa des Edelobstzüchters Otto Dahlem

In Ibersheim wurde, wie allgemein im Weinland Rheinhessen, 1200 Jahre lang Weinbau betrieben. Der Weinbedarf war im Mittelalter hoch. Wein ist haltbar und wird als Genussmittel und in der Liturgie verwendet, damals auch als Arznei. Nach den Schenkungsurkunden wurden 27 Weinberge dem Kloster Lorsch zwischen 767 und 829 geschenkt. An Land waren es insgesamt 58 Morgen. Im 13. Jahrhundert hatte Ibersheim eine wichtige Funktion für den Deutschen Orden in Koblenz als Zulieferer von Wein und Weinfässern. Die Weinbaustatistik von 1910 nennt 17 ha Weinanbaufläche mit 800 hl Ertrag, davon 90 % Ruländer, Rest Portugieser. 1925 waren es 2,5 ha und 1939 nur noch 0,5 ha. Die letzten Rebflächen hatte Johann Heinrich Schäfer 1943 im Killenfeld (2154 + 2232 m²) und Anfang der 1960er Jahre an der heutigen Deutschherrnstraße.

Die Ibersheimer Landwirtschaft ist seit dem Ende des 17. Jahrhunderts mennonitisch geprägt und gilt seit dieser Zeit als musterhaft. Die Gründe hierfür sind:

  • eine Vorweggenommene Erbfolge auf den ältesten Sohn (Anerbenrecht). Dies hatte den Vorteil, dass die Betriebsgröße stets erhalten blieb und infolgedessen unternehmerisch bewirtschaftet werden konnte. Die Geschwister wurden meist ausbezahlt oder erhielten ein Studium finanziert. Diese Regelung ist bei den Schweizer Vorfahren, in Norddeutschland und dem Hoch- und Indstrieadel üblich. Im Gegensatz hierzu gilt allgemein die Realteilung, mit einer gerechten Aufteilung der landwirtschaftlichen Fläche auf die Anzahl der erbenden Kinder.

In der napoleonischen Zeit war der Rhein eine Grenze für Absatzmärkte (Kontinentalsperre). Deshalb wurden Kartoffeln und in manchen JahrenZwetschen zu Schnaps veredelt. Um 1850 betrug die Jahresproduktion aus 27 Brennereien bis zu 1500 Ohm = 240.000 Liter. Damit war Ibersheim in Hessen einer der größten Produktionsstandorte. - Die Spezialität Mannheimer Wasser hatte als Grundlage Ibersheimer Kartoffelschnaps. Im heute noch bestehenden Gasthaus Zum großen Hirsch in Mannheim wurde er zu Anisschnaps verfeinert und ausgeschenkt.

1856 kauften drei größere Grundbesitzer Zuchtvieh in der Schweiz ein. Danach erzielten sie hier auf landwirtschaftlichen Ausstellungen zahlreiche Preise. Auf dem Gelände zwischen dem großen Damm und dem Rhein wurde von 1850 und 1950 auf 700 Morgen ehemaligem Schlickboden Obstbau betrieben. Die Äpfel-Hochstämme standen teilweise auf Pflanzhügeln, Käs genannt.

Otto Dahlem unterhielt um 1900 eine musterhafte Spalierobstanlage mit 2200 Bäumen, die bewässert werden konnte. Er war Hoflieferant für Äpfel an den Großherzoglichen Hof des Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt, Großherzog) in Darmstadt. Seine Erzeugnisse zeigte er zwischen 1902 und 1907 auf internationalen Gartenbau-Ausstellungen (mit einer Fotografie seiner modernen Obstbaumanlage). Er züchtete den Ibersheimer Prinzenapfel.

Bereits im August 1949 konnte einer von drei Mähdreschern in Rheinland-Pfalz von Fritz Kehr in Ibersheim erworben werden. In der ersten Zeit wurde diese landwirtschaftliche Maschine auf den Getreidefeldern als Sensation bestaunt.

In der Landwirtschaft gab es um 1990 noch 10 Vollerwerbsbetriebe mit zum Teil sehr großen Anbauflächen bis zu 80 ha. Ein Drittel liegt im Überflutungsbereich. Es werden hauptsächlich Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln angebaut. Der Gemüsespargelanbau wird seit wenigen Jahren angebaut. Die Milchviehwirtschaft ist aufgegeben worden.

Vier Großbetriebe schlossen sich 2004 zu einer Betriebsgemeinschaft zusammen, um sich dem europäischen Markt noch wirkungsvoller stellen zu können. Dies ist die erste Kooperation dieser Art in Rheinhessen gewesen. Parallel dazu wurde ein Agrarservice gegründet. Überwiegend werden Zwiebeln, Zuckerrüben, Kartoffeln und Getreide angebaut und vermarktet.

Gewerbe[Bearbeiten]

In der Zeit zwischen 1850 bis 1900 gab es auf dem Ibersheimer Wörth Backsteinbrennereien, die für die damalige rege Bautätigkeit günstig Material liefern konnten. Von Heinrich Volz ist heute noch ein Weiher vorhanden, der durch Ausbaggern entstanden ist (Volze Loch). Eine verfallene Wohnhütte, die Blaue Hütte (Bloo Hütt) wurde von dem Eigentümer wieder schön hergerichtet.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof von 1900 bis 1969

Ab 1900 hatte Ibersheim einen Bahnhof für den Personen- und Güterverkehr auf der Bahnstrecke Osthofen–Rheindürkheim–Guntersblum. Ein fast baugleicher Zug fährt heute noch als Kuckucksbähnel zwischen Neustadt (Weinstraße) und Elmstein. Auch bei der Fernsehserie Eisenbahn-Romantik, mit den bekannten Eingangslied, sieht man eine solche Bahn und erhält eine gute Vorstellung von damals.

1969 ist der Reisezugverkehr der Altrheinbahn durch Busse nach Worms und Guntersblum ersetzt worden. Der nächste DB-Bahnhof befindet sich heute in Osthofen.

Ibersheim ist durch zwei Kreisstraßen mit seinen Nachbarorten Hamm, Eich und Rheindürkheim verbunden.

Der Rhein bildet nach Hessen hin ein bedeutendes Verkehrshindernis. Er kann am nächsten bei Hamm mit der Rheinfähre nach Gernsheim und in Worms über die Nibelungenbrücke überquert werden.

Die nächsten Autobahn-Anschlüsse sind: Worms-Nord an der A 61 und Gernsheim an der A 67.

Bildung[Bearbeiten]

Die Ibersheimer Grundschüler gehören zum Schulbezirk Eich. Für die Realschüler gibt es, je nach Aufnahmefähigkeit, Wahlmöglichkeiten zwischen Eich, Osthofen, Worms oder Gernsheim. Schulbusse verkehren zwischen Ibersheim, Hamm und Eich. Weiterführende allgemeinbildende Schulen sind drei Gymnasien in Worms.

Ortsverwaltung und Kindergarten

Kommunale Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Ibersheimer Ortsverwaltung, für verschiedene kommunale Dienstleistungen vor Ort
  • Städtische Kindertagesstätte Zwergenvilla, als Kindergarten am 1. Mai 1939 gegründet, heute ältester kommunaler Kindergarten in Worms. Im August 2011 wurde der Kindergarten zu einer Kindertagesstätte, mit gutem Zuspruch, erweitert.

Ortsführungen[Bearbeiten]

Überwiegend Mennoniten aus aller Welt, besonders aus den USA (Pennsylvanien), besuchen den Auswanderungsort ihrer Vorväter und werden von ihren Glaubensbrüdern hier entsprechend empfangen.

Zitat über Ibersheim[Bearbeiten]

„Dort wo meine Wiege stand, ich die Jugendzeit mit ihren schönen Erinnerungen durchlebte, wie könnte ich den geweihten Ort vergessen, Ibersheim ist sein Name.“

Bertha Laisé: verheiratet mit Adam Karrillon. In Ibersheim wurde sie mit dem Straßennamen Bertha-Karrillon-Straße geehrt. Bundespräsident Theodor Heuß war Gast beim Empfang, der in Bonn zu ihrem hundertsten Geburtstag gegeben wurde. Sie war zeitweise die älteste Frau Deutschlands und erreichte ein Alter von 107 Jahren.[81]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

  • Bertha Laisé (* 27. September 1854 Ibersheim; † 22. März 1962 Weinheim), Ehefrau des Arztes und Dichters Adam Karrillon (1. Träger des Georg-Büchner-Preises)
  • Abraham Karl Stauffer, (* 27. Mai 1870; † 28. April 1930 Bodolz bei Lindau, beerdigt Konstanz), einer der Großen unter den homöopathischen Ärzten, Praxis in München, behandelte Adlige und wohlhabende Patienten[82]
  • Johannes Dahlem, Frauenarzt in München, Promotion 1886 über Die Ätiologie der Beckenendlage
  • Abraham Christoph, (* 1847), Jurist, Promotionsschrift (Marburg): Über die Geistesstörung als Ehescheidungsgrund von juristisch-psychiatrischem Standpunkte, Amtsrichter in Markirch (Elsass, heute Sainte-Marie-aux-Mines); führte in Heidelberg ein fürstliches Leben; Dez. 1885 in Mannheim zu drei Jahren Gefängnis wegen Betrugs und Bankrotts verurteilt; 60 Zeugen geladen
  • Heinrich Volz (* 4. Oktober 1865; † 13. November 1947 Ibersheim), Backstein- und Ziegelfabrikant auf dem Ibersheimer Wörth
  • Jakob Seitz, Telegraphendirektor in Mainz, mit 7 Telegraphen-Betriebsstellen von 1909 bis 1921
  • Klara Bauer, Hebamme, für 25 Jahre im Beruf am 25. November 1912 Silberne Verdienstmedaille des Ludwigsordens des Hess. Großherzogs
  • Otto Dahlem (* 16. Februar 1872 Ibersheim; ∞ 10. Jan. 1920 in Ibersheim Margarethe Heyl), international bekannter Edelobstzüchter (Ibersheimer Prinzenapfel), musterhafte, bewässerte Spalierobstanlage, Hoflieferant für Tafelobst an Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt.
  • Johann Heinrich Schäfer II. (* 1. Dez. 1909; † 8. Juni 1976 Mainz); Landwirt, Kreisvorsitzender der CDU, Motor für Eingemeindungen 1969, Stadtrat in Worms
  • Dieter Grüning (* 1938 Ibersheim; † 27. April 2012 Mainz); Richter am Oberlandesgericht Koblenz
  • Karl Heinz Grüning (* 1942 Ibersheim), Ingenieur für Licht- und Elektrotechnik in Vellmar, Initiator und Organisator für Treffen ehemaliger Ibersheimer[83]
  • Hartmut Schäfer (* 1945 Ibersheim), Landwirt auf ältestem Bauernhof (1716/17), Feuerwehrobmann, Hauptbrandmeister, Kommunalpolitiker, 2010 Ehrung für seine Verdienste um Ibersheim[84].
  • Gerhard Ritscher, (* 1948 Worms), Stadt- und Regionalplaner, Stadtrat in Worms; Hauptabteilungsleiter Mobilität, Dresden; Leiter der Geschäftsstelle Metropolregion Mitteldeutschland; Mitglied in Fachkommissionen Deutscher Städtetag
  • Walter Ellenberger (* Ibersheim), Vorstandsmitglied der Mennonitengemeinde Worms-Ibersheim
  • Werner Ellenberger (* 1951 Ibersheim), Landwirt in Ibersheimer Höfe KG, Altpräsident des Fachverbandes Deutsche Speisezwiebel,[85]
  • Bernhard Jost (* 1960 Worms), Repräsentant deutscher Firmen in China
  • Christian Lang, (* 1964 Ibersheim), Geschäftsführer des Verbandes der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer e. V., Worms, Vorsitzender des Heimatvereins Ibersheim e. V.

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Adeltrud (* um 730), ∞ Graf Eberhard (* um 720), schenkte viermal Ibersheimer Güter (sechs Weinberge, fünf Rebpflanzungen) zwischen 770 und 778 dem Kloster Lorsch. Ihre Kinder hießen: Engilger, Engiltrud ∞ mit Werner I. (Salier), Sigihart (Sieghardinger) und Ratolt
  • Werner I. (Präfekt des Ostlandes) (* um 760/65; † ermordet in Kaiserpfalz Aachen 814), Schwiegersohn Adeltruds, schenkte am 21. Okt. 812 dem Kloster Lorsch eine Hofreite in Rheindürkheim.
  • Eburin oder Iburin, Namensgeber von Ibersheim. schenkte dem Kloster Lorsch 1. Aug. 770 ein Weinberg und 773/774 drei Morgen Land.
  • Friedrich von Hausen (Minnesänger), (* um 1150–1160; verunglückte am 6. Mai 1190 beim 3. Kreuzzug mit Friedrich I.) Barbarossa, hatte Besitz in Ibersheim, Vater Walther und Bruder Heinrich waren Erbvögte von Ibersheim. Stammburg in Mannheim, Burgstr. (Rheinhäuser Hof)
  • Friedrich (II.) von Leiningen-Hardenburg, Minnesänger [2], dessen Nachfolger Friedrich IV. (Leiningen-Dagsburg) [3] und Sohn Friedrich V. [4] verpfändeten 1285 Teil ihres Lehens in Ibersheim an Deutschen Orden.
  • Henricius von Mauderich (Henrick van Mauderick) (* um 1615 Maurik, Gelderland, NL), Edelmann, „Raubritter“ in Zusammenarbeit mit Burg Stein; erster Pächter des kurpfälzischen Hofes von um 1651 bis 1661, Tochter Marie 7. Okt. 1656 in Ibersheim getauft
  • Johann Georg Bachmann (1686–1753), ∞ 1715 in Ibersheim Anna Maria Schnebeli (1698–1776), wird Sekretär von William Penn in England. Dafür erhielt er zwei Stadtgemeinden: Upper and Lower Sacheny in den jungen Kolonien (Pennsylvanien)
  • Adolf Trieb (* 27. Mai 1874 Landstuhl; † 4. Dez. 1950 Eppelsheim), Lehrer in Ibersheim 1902–03, Verfasser der Ortsgeschichte, 1911
  • Abraham Jakob Braun (* 10. Mai 1882 Alexanderwohl, Kolonie Molotschna; † 12. Okt. 1970), Pfarrer der Mennonitengemeinde 1928–1956, gründete 1951 das Europäische Mennonitische Evangelisationskomitee (EMEK)
  • Heinrich Schönmehl (* 1904; † 1981), Architekt, plante Ortsverwaltung und Friedhofshalle ∞ Katharina, geb. Heckmann (* 1902; † 1972).
  • Otto Feldmann (* 1905; † 1979 Ibersheim), Landwirt und Händler, 16 Jahre Ortsbürgermeister in der Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • Fritz Kehr (* 21. April 1908; † 10. Sept. 1985 Ibersheim), Holzbildhauer, Landwirt, Jäger, regionaler und Ibersheimer Kultur- und Kunstschaffender.
  • Daniel Habegger (* 1926 Schweiz); Pfarrer der Mennonitengemeinde Ibersheim 1952 – 1986.
  • Ruth Taube (* ), Gemeindeschwester, Leiterin des Kindergartens 1953 - 1978, Bundesverdienstkreuz.
  • Werner Licharz (* 1938), Evang. Theologe, Lehrvikariat 1963 bei Lehrer Kießig Ibersheim und Trainer im Sport Club Ibersheim (SCI).
  • Bruno Piehl (* 1939 bei Konin; † 12. Juni 2011 Worms) überregional bekannter Tischtennis-Organisator (mit zwei Deutschen Pokalmeisterschaften in Worms)[5] [6]
  • Helmut Esau, Sprachwissenschaftler (* 1942 Elbing, Polen; verunglückte 23. Dez. 1981 in Bryan, Texas, USA, bei einem Zusammenstoß mit einem Lastkraftwagen). Er untersuchte die Watergate-Affäre des Richard Nixon auf Tonbändern und stand kurz vor einem spektakulären Erfolg. Der „Helmut Esau Award“ wird zum Andenken jährlich für die beste Abschlussarbeit bei LASSO (The Linguistic Association of the Southwest) vergeben.[86].
  • Ernst Piehl (* 1943 bei Konin, Polen), Politologe, hoher europäischer Beamter, 1994–1996 Leiter des Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland in Berlin, 1996–bis zum Ruhestand 2001 Hauptverwaltungsrat bei der Europäischen Kommission in Brüssel.
  • Herbert Glasauer (* 22. Juli 1948 Tschechien; † 3. Sept. 2012 Kassel), Soziologe, Stadt- und Regionalsoziologie Universität Kassel, Migrationsforschung [7].
  • Petra Fluhr (*), Oboistin an der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Kinesiologin.
  • Horst Pirschel (*), 2012 Ehrung um seine Verdienste im sozialen und kulturellen Bereich[87].

Quellen[Bearbeiten]

Bayerisches Staatsarchiv Würzburg

Codex Laureshamensis (Lorscher Codex), 27 Schenkungsurkunden von Ibersheim (767–829), Bildschirmmaske für Urkunden-Nummern:[88]

  • Urkunde 859 – Folio 78r
  • Urkunden 1404,1478,1402 – Folio 110r
  • Urkunden 1482,1485,1403,1483,1489,1486,1484,1480,1479,1490,1481,1488,1487 – Folio 114
  • Urkunden 1496,1494,1493,1500,1491,1495,1497,1499,1498,1492 – Folio 114r
  • Urkunde 370: Schenkung der Engiltrud zum Seelenheil ihrer Eltern Eberhard und Adeltrud
Universitätsbibliothek Heidelberg
  • Friedrich von Hausen (6. Mai 1190 verunglückt), Folio 116 v, 41,[89]
  • Friedrich von Leiningen (1201–1237 bezeugt), Folio 26 r, 13,[90]
  • Wormser Synodale von 1496 (Heid. Hs. 131): Ibersheim, S. 39–40,[91]
  • Urkundenbuch der Stadt Worms, Band 1: 627–1300, Urkunde von 1173, Übersetzung[92]
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt

40 Urkunden zu Ibersheim, davon:

  • Urkunde um 1173, A2 96/1, Vertrag des Bischofs von Worms (Bistum Worms) mit den Dorfgenossen von Ibersheim und den Brüdern der Abteikirche Otterberg; Die Zeugenliste umfasst mehr als 40 Namen.
  • Urkunde vom 22. August 1417, A2 96/20, Das St. Paulsstift zu Worms gestattet Pfalzgraf Ludwig III. ein Schloss in Ibersheim zu bauen.
  • Urkunde vom 22. Juli 1465, A2 96/27, Werner Overstolz (Overstolzen) und die Brüder der Ballei des Deutschen Ordens zu Koblenz verkaufen Hesso, Landgraf von Leiningen, und Frau Elisabeth, Pfalzgräfin bei Rhein, ihr Haus und Hof zu Ibersheimer Mark.
  • Urkunde vom 8. Mai 1481, A2 96/30, Schiedsspruch des Erzbischof von Trier Johann II. von Baden, Kommissar Königliches Kammergericht, im Streit wegen einer Hofhälfte von Ibersheim zwischen der Deutschordensballei zu Koblenz und Reinhard I., Graf zu Leiningen-Westerburg.
  • Urkunde vom 4. April 1486, A2 96/31, Weistum des Hubgerichts (Hofgericht) zu Ibersheim
  • Urkunde vom 11. Juni 1683, A2 96/39–40, Erbbestandsbrief, der den Ibersheimer Mennoniten verliehenen kurpfälzischen Erbbestandshof
Landeshauptarchiv Koblenz

Erste Erwähnung einer Kommende des Deutschen Ordens in Ibersheim: Königliche Anweisung Rudolf von Habsburg an die Städte Oppenheim, Mainz, Oberwesel und Boppard, dass man die Deutschen Herren ihre Erntefrüchte von Ibersheim ungestört nach Koblenz schiffen lasse.

  • Zollprivileg des Königs Rudolf I. (HRR) von Habsburg vom 20. Februar 1282, Bestand A.01, 55 A 2, Nr. 24; (9052)
Historisches Archiv der Stadt Köln

Die Deutschordenskommende Ibersheim des Deutschen Ordens hat zwischen 1402 - 1412 ein Zins- und Pachtbuch angelegt. Im Laufe der Zeit sind dort 12 Orte vermerkt worden, z. B. der Nachbarort Hame (Hamm am Rhein), Gültze (Koblenz-Güls) oder Freimersheim (Pfalz).

  • Zins- und Pachtbuch der Kommende Ibersheim; Bestand 330, Nr. 371

Bei dem Einsturz des Gebäudes am 3. März 2009 wurden 90 % des Archivgutes verschüttet. Mit der Bestellung einer digitalen Reproduktion des Zins- und Pachtbuches konnte ein Monat vorher wertvolles Kulturgut für Ibersheim erhalten werden.

Staatsarchiv des Kantons Zürich

Ausstellung zum Deutschen Genealogentag 2000 in Zürich:

  • Fremdes Brot in deutschen Landen: Wanderungsbeziehungen zwischen dem Kanton Zürich und Deutschland 1648–1800, darin: Die Täufer, eine kleine wichtige Auswanderergruppe, mit fünf Bildern von Ibersheim, Broschüre: ISBN 3-907859-00-6
  • Schema genealogicum von 1769 (StAZ A 187.6 Nr. 246)
Genealogische Gesellschaft von Utah
Stadt Worms, Stadtplanungsamt
  • Ortsentwicklung und Ortserneuerung in Worms-Ibersheim, Erläuterungsbericht, 09/1987

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann von Dalberg: Wormser Synodale von 1496, Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 49–50
  • Friedrich Zorn (1528–1610): Wormser Chronik, Mauerbauordnung, Stuttgart 1857, S. 39.
  • Johann Friedrich Schannat: Historia episcopatus Wormatiensis. Frankfurt 1734, S. 32–33.
  • Christoph Jacob Kremer: Urkunden zur Geschichte des Kurfürsten Friedrichs des Ersten, von der Pfalz (Friedrich I.). 4. Buch, Frankfurt und Leipzig 1765, S. 396, 411.
  • Andreas Lamey: Pagi Wormatiensis, qualis sub Carolingis maxime regibus fuit, descriptio. In: Acta Academiae Theodoro-Palatinae, Bd. 1, Mannheim 1766, S. 243–300; Ibersheim S. 255.
  • Stephan Alexander Würdtwein:
    • Monasticon Wormatiense III, 1780, Blatt 82.
    • Subsidia diplomatica ad selecta juris ecclesiastici Germaniae, Heidelberg 1782, S. 249–250.
    • Monasticon Palatinum I, Mannheim 1783, S. 10.
  • Johann Goswin Widder: Versuch einer vollständigen Geograph.-Histor. Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine. III., Leipzig 1787, S. 84–86.
  • Philipp August Pauli: Die römischen und deutschen Alterthümer am Rhein. 1. Abt. Rheinhessen, Mainz 1820, S. 79–80.
  • Johann Andreas Demian: Beschreibung oder Statistik und Topographie des Großherzogthums Hessen, 1. Abt. Mainz 1824, S. 98 [93].
  • Georg Wilhelm Justin Wagner [8] [9]: Statist.-topograph.-histor. Beschreibung des Großherzogtums Hessen. Bd 2. Provinz Rheinhessen. Darmstadt 1830, S. 45.
  • Wilhelm Heße: Rheinhessen in seiner Entwicklung von 1798 bis Ende 1834. Mainz 1835, S. 14, 34, 35, 266, 268, 319.
  • Johann Heinrich Hennes: Codex diplomaticus Ordinis sanctae Mariae Theutonicorum, Urkundenbuch zur Geschichte des Deutschen Ordens, insbes. der Ballei Coblenz. Mainz 1845.
    • Urk. 299: Friedrich Graf von Leiningen und Friedrich sein Sohn verkaufen dem deutschen Haus… die Vogtei…von Ibersheim.
    • Urk. 342: Papst Bonifaz VIII. überträgt dem Dechant zu Xanten die Entscheidung in der Streitsache zwischen D. O. zu Coblenz : Sanct Paul-Stift zu Worms. Im Lateran, 1299 ian.7.
    • Urk. 343 und 344: Der offizial von Sanct Paul zu Worms befiehlt dem Pfarrer von Ibersheim …
    • Urk. 345: Der Offizial von Sanct Paul zu Worms transsumirt ein klaglibell … von Ibersheim …
    • Urk. 398: Winrich von Basweiler comthur des deutschen Hauses von Coblenz … ihre Streitigkeiten mit dem Paulstift zu Worms
  • Julius Wiggers: Die Taufgesinnten in der Pfalz. In: Christian Wilhelm Niedner: Zeitschr. f.d. histor. Theologie. Leipzig 1848, 507.
  • Karl Anton Schaab: Die Geschichte der Großherzogl. Hess. Rheinprovinz. In: Geschichte der Stadt Mainz. Bd 4, 2. Abt., Mz 1851, 213.
  • Heinrich Eduard Scriba: Regesten zur Landes- und Ortsgesch. des Grossherzogth. Hessen, 3. Abt. Prov. Rheinhessen; Darmstadt 1851, Ortsregister mit Ibersheim S. 352.
  • Ludwig Häusser: Geschichte der Rheinischen Pfalz. Bd 2, 2. Auflage. 1856, unveränd. Nachdruck Pirmasens 1970.
  • Wilhelm Christoph Friedrich Arnold: Wormser Chronik von Friedrich Zorn. Stuttgart 1857, S. 39.
  • Ludwig Baur: Archiv für Hessische Geschichte und Alterthumskunde. Bd 8, Darmstadt 1860–1873, S. 51.
  • Franz Josef Mone: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Bd 13, Karlsruhe 1861, S. 146–147.
  • Jacob Grimm: Weisthümer. 4. Theil, Weisthum zu Ibersheim von 1486, Göttingen 1863, S. 630–633.
  • Gemeindeordnung für die Mennoniten-Gemeinde Ibersheim. L. Röther, 1874.
  • Heinrich Boos: Urkundenbuch der Stadt Worms. Bd 1, S. 69–70, 192, 223–224, 312–313, 705.
  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Gießen 1905, S. 232–234.
  • Konferenz der süddeutschen Mennoniten: Wie die Väter in’s Land kamen. In: Christlicher Gemeindekalender 1908. S. 53–80.
  • Mennonitisches Lexikon. Frankfurt/M. - Weiherhof:
    • Band 1 (1913): 1995-1999, Richard Warren Davis, S. 19.
    • Band 2 (1937): Friedrichstadt, S. 5; Ibersheim, S. 398.
  • Adolf Trieb
    • Geschichte des Dorfes Ibersheim. In: Luginsland. 6./20. Februar 1904.
    • Ibersheim am Rhein, Geschichte des Ortes. Worms/Eppelsheim 1911.
    • Ibersheim als Wohnsitz von Niederländern. In: Vom Rhein. April–Mai 1912.
    • Archiv der Gemeinde Ibersheim, Inventare Kreis Worms, LA Speyer, S. 102.
  • Wilhelm Müller: Rheinhessisches Heimatbuch. 2. Teil, In: Hessische Volksbücher. Nr. 52-54, Darmstadt 1924. Schinderhannes S. 114.
  • Hessischer Weinbau Verband (Hrsg.): Die Rheinweine Hessens. 2. Auflage. Mainz 1927, Ibersheim S. 51 und 144.
  • Arbeitsgemeinschaft für Geschichte (mit Adolf Trieb): Aus der Geschichte der Stadt Worms. Worms 1932, Ibersheim, S. 67, 71, 93, 178.
  • Adressbücher:
    • Einwohnerbuch für Stadt und Kreis Worms 1927. Eugen Kranzbühler, Worms, S. 102–103.[94]
    • Einwohnerbuch (Adressbuch) für Stadt und Kreis Worms 1939. Reichsverband des Adress- u. Anzeigen-Buchverlags-Gewerbes
    • Adressbuch für die Stadt Worms 1972/1973. Adressbuchverleger-Verband E.V.
  • Wilhelm Martin Becker, Hessisches Staatsarchiv: Inventare der Gemeindearchive des Kreises Worms. Worms 1937, S. 416 ff.
  • Wilhelm Faatz: Das Holzhaus-Lager im Arbeitsgau XXV, Entwicklung und Ausgestaltung 1932–39. Leipzig 1939, RAD-Lager Ibersheim S. 93, 119.
  • Edmund Kunz (Vors.): Sportclub Ibersheim 1953. Jubiläumsschrift, Ibersheim 3.–9. Juni 1963.
  • Michael Mitterauer: Karolingische Markgrafen im Südosten, 8. Die ält. Sighardinger. Böhlau 1963, Bd. 123, S. 212–227, 65–66.
  • Hans Hermann Völkers: Karolingische Münzfunde der Frühzeit (751–800): Schatzfund bei Ibersheim. Gött. 1965, S. 110, 186 ff.
  • Frederick S. Ealer: People – A History of the Ealer Family. Tampa, Florida (USA) 1968, S. 10, Secretary Bachmann.
  • Wormser Zeitung:
    • Ibersheim will über Jagdpacht selbst entscheiden, Entwurf zum Auseinendersetzungsvertrag, 28./29. Dezember 1968
    • Großzügiges Angebot der Stadt, Auseinandersetzungsvertrag. 21. Januar 1969
  • Hans Limburg: Die Hochmeister des Deutschen Ordens u.die Ballei Koblenz. Gesch. des Dt. Ordens, Bd 8, Bad Godesbg 1969.
  • Henning Kaufmann: Rheinhessische Ortsnamen. München 1976, S. 112–113.
  • Ralph Deschler: Karrillon-Biographie. Stadt Weinheim 1978.
  • Hans Heiberger: Die Grafen zu Leiningen-Westerburg. Grünstadt 1983, ISBN 3-924386-00-5.
  • Georg Dehio, Dehio-Handbuch: Rheinland–Pfalz, Saarland, München 1984, S. 393.
  • Heinz Leiwig: Finale 1945 Rhein-Main. Düsseldorf 1985, ISBN 3-7700-0675-5, S. 49, 90, 92-93.
  • Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Ibersheim 1936–1986. Worms 1986.
  • Walter Ellenberger: 325 Jahre Mennonitische Gemeinde 1661–1986, 150 Jahre Mennonit. Kirche 1836–1986. Worms 1986.
  • Johanna Peik: 50 Jahre Kindergarten Worms-Ibersheim. 11. Juni 1989.
  • Ludwig Harig
    • Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Carl Hanser Verlag, 1990 ISBN 3-446-16038-8, S. 218–226.
    • Die Finger im Spiel. In: Argonautenschiff. Jahrbuch der Anna Seghers-Gesellschaft 8 (1999), ISBN 3-351-02299-9, S. 38.
  • Sigrid Schmitt: Territorialstaat und Gemeinde im kurpfälzischen Oberamt Alzey. Stuttgart 1992, ISBN 3-515-06069-3, S. 193, 205, 206, 214.
  • Hans Steinebrei: Das Zisterzienserkloster Otterberg in der Pfalz. Otterbach 1993, ISBN 3-87022-173-9, S. 14, 19, 26.
  • Wim Morel van Mourik: Van Mauderick 1270–1695. Ansen (NL) 1990, ISBN 90-90-03679-2.
  • Klaus van Eickels: Die Deutschordensballei Koblenz u. ihre wirtschaftl. Entwicklg im Spätmittelalter. 1995, ISBN 3-7708-1054-6.
  • Irene Spille: Worms-Ibersheim. Köln 1994, ISBN 3-88094-758-9.
  • Jürgen Breuer
    • Die politische Orientierung von Ministerialität und Niederadel des Wormser Raumes im Spätmittelalter. Darmst/Marburg 1997
    • Die Familie der Nibelungen im Wormser Raum: Herkunft, Wohnsitze und Amtsfunktionen im Hochmittelalter. Festvortrag beim 59. Deutschen Genealogentag 2007 in Ludwigshafen. Degener, Insingen, 2008, ISBN 978-3-7686-3083-2. S. 243–264
    • Die Nibelungen als Kreuzfahrer, S. 12
  • Dieter Breuer, Jürgen Breuer: Mit spaeher rede. Polit. Gesch. im Nibelungenlied, München 1998, ISBN 3-7705-2972-3, 68,70.
  • Irmgard Hörner-Braun: Abraham Braun. In: Mennonitisches Jahrbuch 1998. S. 83–88.
  • Richard Sobottka: 50 Jahre Sport-Club Ibersheim. Jubiläumsfestschrift, 2003.
  • Volker Gallé: Rheinhessen, Hamm am Rhein 2004, ISBN 3-935651-00-7, S. 128.
  • Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz[95]
  • Stefan Grathoff: Pfälz. Burgenlexikon. Bd 3, 2005, ISBN 3-927754-54-4, S. 50–54.
  • Wolf Engelen: Unser Lindenhof oder die Leute am Fluss: Die Zollburg Husen. Mannheim.
  • Hansjörg Probst: Mannheim vor der Stadtgründung. Regensburg 2006, ISBN 3-7917-2019-8, S. 104–105.
  • Hans Ulrich Pfister
    • Die Täufer, eine kleine, wichtige Auswanderergruppe. In: Fremdes Brot in deutschen Landen, Wanderungsbeziehungen zwischen dem Kanton Zürich und Deutschland 1648–1800, Staatsarchiv des Kantons Zürich, 2001, ISBN 3-907859-00-6, S. 10–11
    • Der kurpfälzische Hof Ibersheim. In: Die Zürcher Täufer 1525 – 1700, Zürich 2007, ISBN 978-3-290-17426-2, S. 264–273.
  • Peter Haupt u. a.: Mainzer Archäologie Online 9. Kommentierte Bibliographie zur Archäologie Rheinhessens. Mainz 2009, 104.
  • Edmund Ritscher
    • 1200 Jahre Weinbau in Ibersheim. Heimatjahrbuch, Stadt Worms 2008, ISBN 978-3-936118-18-6, S. 145–148.
    • William Penns Ibersheimer Sekretär. Heimatjahrbuch, Stadt Worms 2009, ISBN 978-3-936118-19-3, S. 140.
    • Der Rhein als Zonengrenze. Heimatjahrbuch, Stadt Worms 2010, ISBN 978-3-936118-20-9, S. 52–55.
    • Worms-Ibersheim – Zeittafel zur 1500-jährigen Geschichte. Faltblatt, Mannheim 2009.
    • Worms-Ibersheim – Ein Schatzkästchen voller Geschichte und Natur, Broschüre, Mannheim 2013.
    • Ritscher – Die ältesten Namensträger im Wormser Altrheingebiet, Broschüre, Mannheim 2013.
    • Mennoniten – Religionsgemeinschaft am Beginn der Reformation entstanden, Broschüre, Mannheim 2013.

Karten[Bearbeiten]

  • Gerard Mercator: Palatinatus Reni, 1585 - Älteste Karte mit Ibersheim eingezeichnet.[96]
  • Gerard de Jode, Cornelis de Jode: Palatinatus Rheni et circumiacentes regiones, 1593 – basiert auf der Mercator-Karte
  • Willem Blaeu: Rhenus Fluviorum Europae celeberrimus.., um 1600 - barocke Rheinlaufkarte mit Ibersheim in der Mitte des Rheinlaufs
  • Conrad Lautenbach, Pseudonym Jacobus Francus: Relationis Historiae Semestrales Continuatio, Wahrhaffter vnd Eygentlicher Abriß, beyder der Vnion, und Marchquiso Spinola Läger, bei J. G. Schönwetter 1620 - Lager der Spanier im 30-jährigen Krieg im Wormser Altrheingebiet; in: Landkarten der Pfalz am Rhein, Bad Kreuznach 1984, ISBN 3-923714-01-7, S. 92–93.
  • Petrus Isselburg (1568–1630): Eigentliche Entwerfung, Deßn Marqvis Spinolae Lägern bei Maintz und Oppenheim. Deßgleichen der Vnirten Fürsten Läger bey Wombs, so dises 1620. Jahrs bede theil geschlagen und Auffgeworffen, 1620 - Das Lager der vereinigten Fürsten ist zwischen Ibersheim und der Pfrimm-Mündung eingezeichnet, in: Landkarten der Pfalz am Rhein, Bad Kreuznach 1984, ISBN 3-923714-01-7, S. 96–97.
  • Johann Heinrich Haas (1788–1813): Militärische Situationskarte, um 1799 - Ibersheim mit Ortsbefestigung
  • Friedrich Wilhelm Delkeskamp: Neues Panorama des Rheins und seiner nächsten Umgebungen von Speyer bis Mainz, 1842 - Ibersheim mit Ibersheimer Wörth
  • Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, Wiesbaden: Topographische Karte 1:25000, 6216 Gernsheim
  • Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden: Geologische Karte 1:25000, 6216 Gernsheim

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Rheinhessen – Quellen und Volltexte
 Commons: Worms-Ibersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Einwohner der Stadt Worms nach Wohnart (PDF; 14 kB), Einwohner mit Hauptwohnsitz, Bestandsstatistik zum 31.12.2012 mit den Bestandsdaten vom 03.01.2013 des Einwohnermelderegisters
  2. Ernst Förstemann: Altdeutsches Namenbuch, 2. Bd. Ortsnamen, Nachtrag zur Erstausgabe von 1859
  3. Lorscher Codex, Urkunde 1483
  4. Lorscher Codex, Urkunde 1490
  5. a b Stadtverwaltung Worms, Abt. 1.01 – Statistik, 2008
  6. Gebietsname: Rheinhessisches Rheingebiet, Gebietsnr.: LSG 3.002_2
  7. Votum gegen Kiesabbau, Wormser Zeitung 11. Oktober 2008; Kiesabbau wird genehmigt, Wormser Zeitung 15. Oktober 2008
  8. Museum der Stadt Worms, Inventar-Nr. BE 36
  9. Sigrid Bingenheimer: Die Flurnamen der Gemeinden um den Wissberg in Rheinhessen, Stuttgart 1996
  10. Mathilde Grünewald, Ursula Koch: Zwischen Römerzeit und Karl dem Grossen, Lindenberg 2009, S. 322-327, ISBN 978-3-89870-568-4
  11. Jörg Drauschke, Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz, 6. Juni 2012
  12. Klaus Wirth, Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, 20. April 2012
  13. Antike Knöpfe von Antik-Group, 24. Januar 2010
  14. Lorscher Codex, Urkunde 1496
  15. Lorscher Codex, Urkunde 1003, mit dem Zusatz: gelegen am Rheinstrom, damit Rhein-Dürkheim zuzuordnen
  16. http://wwperson.informatik.uni-erlangen.de/cgi-bin/urkunde/NO=1493/BASE=Lorsch
  17. Hans Hermann Völckers: Karolingische Münzfunde der Frühzeit (751–800), „Schatzfund bei Ibersheim“, Göttingen 1965, S. 110, 186 f.
  18. De Bont - Vermaseren: Atlas der Algemene en Vaderlandse Geschiedenis, Groningen 1960, S. 22.
  19. Heiko Steuer: Der Handel der Wikingerzeit zwischen Nord- und Westeuropa aufgrund archäologischer Zeugnisse, 1987.
  20. Heinrich Boos: Urkundenbuch der Stadt Worms, Bd. I (627-1300), Berlin 1886, Nr. 84, S. 69 und Ludwig Baur: Hess. Urkunden, Bd. II, Darmstadt 1862, Nr. 11, S. 22f.
  21. Günther Jungbluth, Ursula Aarburg: Friedrich von Hausen. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 599 (Digitalisat).
  22. Wilhelm Wilmanns: Hausen, Herr Friedrich von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 11, Duncker & Humblot, Leipzig 1880, S. 86 f.
  23. Manfred Günter Scholz: Leiningen, Friedrich II. zu. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 14, Duncker & Humblot, Berlin 1985, ISBN 3-428-00195-8, S. 145 (Digitalisat).
  24. http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/5055
  25. Vorschlag von Edmund Ritscher, Schreiben an Stadtverwaltung Worms, 26. Januar 1971
  26. Adolf Trieb: Ibersheim am Rhein, 1911, S. 78 und Aus der Geschichte der katholischen Pfarrei in Eich. In: 1200 Jahre Eich, 1981, S. 290.
  27. K. A. Schaab: Rheinprovinz, Mainz 1851, S. 214, → Chlingsperg act. comp. 91.
  28. Johann Heinrich Hennes: Urkundenbuch zur Geschichte des Deutschen Ordens, Mainz 1845, Urkunde 342 vom 7. Januar 1299
  29. http://www.worms.de/deutsch/kultur/wussten_sies/Siegfried.php Siegfried kam nicht zufällig aus Xanten
  30. Hess. Staatsarchiv Darmstadt, Urkunden A2 96/13 und A2 96/31
  31. P. Josef kleine Bornhorst OP: St. Paulus Worms 1002-2002, Mainz 2002, S. 218, ISBN 3-929135-36-1 und Grimm: Weistümer IV 630-Ibersheim.
  32. Hess. Staatsarchiv Darmstadt, Urkunde A 2 Nr. 96/28
  33. Hans Heiberger: Die Grafen zu Leiningen-Westerburg, 1983
  34. Hans Heiberger: Die Grafen zu Leiningen-Westerburg, 1983, S. 28.
  35. HStA Darmstadt: Urkunde A2 Nr. 96/30
  36. StA Ludwigsburg: JL 425 Bd 29 Qu. 125
  37. Adolf Trieb: Ibersheim am Rhein, 1911, S. 50–51; Alzeyer Kopialbuch, F 77 b, Darmstadt; HStA Darmstadt: Urkunde A 2 Nr. 96/31
  38. 1200 Jahre Eich: Aus der Geschichte der katholischen Pfarrei in Eich, 1981, S. 298–299
  39. Stefan Grathoff: Burgenlexikon, Sandhof; Dipl.-Ing. Helga Eicher, Katharina Kothe: Zur Geschichte des Sandhofes, aus: 1200 Jahre Eich, S. 281-285; E. Götzinger: Fronhöfe, 1885: http://www.zeno.org/nid/20002772027
  40. Prüfprotokoll des Fördermeisters Karl-Heinz Kreuschner, Biebesheim
  41. Walther Tuckermann: Das altpfälzische Oberrheingebiet, Köln 1936, S. 85, 112, 119,
  42. Wim H. Morel van Mourik: "Van Mauderick 1270 – 1695", Ansen, NL 1990 und "Maud Rick 1270 – 1694 – Maurik Forschung"
  43. Oscar Canstatt: Drangsale der Stadt Worms und ihre Zerstörung durch die Franzosen am 31. Mai 1689, Worms 1889, S. 34
  44. Mennonitisches Lexikon, Bd. 2, S. 5, Artikel Friedrichstadt
  45. Staatsarchiv Zürich: vier Quellen von Richterswil; Frederick S. Ealer: People - A History of the Ealer Family, Tampa Florida 1968, S. 10 und Kelly Ann Butterbaugh: Upper Saucon Township and Coopersburg, by Arcadia 2010, ISBN 978-0-7385-7229-1, S. 8 und 13.
  46. Adolf Trieb: Ibersheim am Rhein, 1911, S. 121–122
  47. Adolf Trieb: Ibersheim am Rhein, 1911, S. 138
  48. Gary Waltner: Mennonitische Forschungsstelle Bolanden-Weierhof. In: Rheinpfalz Online, 16. November 2002
  49. Adolf Trieb: Ibersheim am Rhein. 1911, S. 143–145
  50. Susanne Karkosch, Karin Müller: Die Rheinhessischen Kreise. Darmstadt/Marburg 1973
  51. Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Hessen vom 17. Dezember 1820, Artikel 53 ff.; Großherzogl. Hess. Regierungsblatt Nr. 20 vom 27. Februar 1834, S. 81–155
  52. Helmut Jost: Bericht und Besichtigung, 2009
  53. Hans Ulrich Pfister und Daniel Habegger: Kille = Chile, bedeutet im Zürcher Dialekt Kirche und ist ein Sprachzeuge für die Zürcher Herkunft der Einwanderer
  54. Rudolf Wolf: Maybach-Motoren und Automobile im Rhein-Neckar-Dreieck und der Pfalz. Books on Demand, Norderstedt 2008, S. 1 (4. August 1908) und S. 82 (28. November 1916), ISBN 978-3-8334-8938-9.
  55. Ludwig Harig: Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Fischer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-12119-1
  56. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 201 (PDF; 2,6 MB)
  57. Wormser Zeitung: Ibersheim will über Jagdpacht selbst entscheiden, 28./29. Dezember 1968 und Vertragstext für Ibersheim liegt vor, 16. Mai 1969
  58. Wormser Zeitung vom 16./17. November 1968: Großer Vertrauensbeweis für Schäfer und CDU empfiehlt Anschluß an die Stadt Worms
  59. totentanz-online.de
  60. FOCUS Online - Nachrichten, 15. März 2011.
  61. a b Der Landkreis Worms auf www.verwaltungsgeschichte.de
  62. Armin Kohnle: Die Kurpfalz – Asyl für Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert. In: Armin Kohnle: Kleine Geschichte der Kurpfalz. Karlsruhe 2006, ISBN 3-7650-8329-1.
  63. Adolf Trieb: Ibersheim als Wohnsitz von Niederländern. In: Vom Rhein. April/Mai 1912.
  64. Adolf Trieb: Ibersheim am Rhein. 1911
  65. Adolf Trieb: Ibersheim am Rhein. 1911; S. 70.
  66. Mennonitisches Lexikon. Frankfurt/M. - Weiherhof: Band 2 (1937): Friedrichstadt, S. 5.
  67. Sem Chr. Sutter: Pfälzische Mennoniten in Schleswig-Holstein 1693 bis 1698. In: Die Gesellschaft für Friedrichstädter Stadtgeschichte (PDF; 772 kB), Heft 17 Herbst 1980 S. 159-167.
  68. Mennonit Archiv, Friedrichstadt: Brieven aan die Gemeente van 1623-1782, und Ledeemaatenboek 1632-1704 No. B5 folio 57-58
  69. Hans Ulrich Pfister: Der kurpfälzische Hof Ibersheim. In: Die Zürcher Täufer 1525 – 1700, Zürich 2007, ISBN 978-3-290-17426-2, S. 272.
  70. Einwohnermelderegister der Stadt Worms
  71. Mennonitengemeinde Worms-Ibersheim
  72. Mennonitisches Adreßbuch 1936, Karlsruhe, S. 105–107
  73. Christlicher Gemeinde-Kalender 1911, Kaiserslautern, S. 167–179
  74. Die Entstehung der Pfarrei Hamm. In: Gemeindebrief der evang. Kirchengemeinden Hamm und Ibersheim. 2/2006, S. 21.
  75. Hess. Staatsarchiv Darmstadt, Datensammlung zu Ortsvorstandspersonen von Frieder Boss, Bestand G 15, Kreisamt Worms
  76. Generaldirektion Kulturelles Erbe, Mainz: Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreisfreie Stadt Worms, Worms-Ibersheim
  77. Christlicher Gemeindekalender 1908, S. 70
  78. Christian Lang: Führung für ehemalige Ibersheimer am 16. August 2008
  79. Schriftwechsel 2010/11 von E. Ritscher mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Mainz
  80. Google-Maps: Worms-Ibersheim - aus dem Weltall erkennbar
  81. Zitat gebrauchte Fritz Kehr als Einleitung zu Vorträgen; Ralph Deschler: Karrillon-Biographie, Weinheim 1978, S. 281.
  82. Fritz D. Schroers: Lexikon der deutschsprachigen Homöopathen, Stuttgart 2006, S. 137.
  83. Literaturführer Nordhessen
  84. Wormser Zeitung vom 16. Januar 2010: Höhen und Tiefen miterlebt
  85. Fachverband Deutsche Speisezwiebel e. V.Fachverband Deutsche Speisezwiebel e. V.
  86. Mary Jane Hurst: What Is LASSO?
  87. Wormser Zeitung vom 21. Januar 2012, vgl. http://www.wormser-zeitung.de/region/worms/stadtteile/ibersheim/11587390.htm
  88. Urkunden des Klosters Lorsch
  89. Cod. Pal. germ. 848; Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse); Zürich, ca. 1300 bis ca. 1340
  90. Cod. Pal. germ. 848; Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse); Zürich, ca. 1300 bis ca. 1340
  91. Heid. Hs. 131; Wormser Synodale (Registrum synodale omnium et singularum ecclesiarum ruralium Wormatiensis dioecesis); Heidelberg (?), 16.-18. Jh.; Seite: 39
  92. Boos, Heinrich [Hrsg.; Urkundenbuch der Stadt Worms (Band 1): 627–1300; Berlin 1886, S. 69]
  93. http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fsl/object/display/bsb10018856_00120.html
  94. Adressbuch Worms 1927
  95. Beschreibung der Ibersheimer Baudenkmäler
  96. Datei:Mercator Rheinpfalz 189v.jpg