Viernheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Viernheim
Viernheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Viernheim hervorgehoben
49.5379861111118.579236111111198Koordinaten: 49° 32′ N, 8° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Bergstraße
Höhe: 98 m ü. NHN
Fläche: 48,41 km²
Einwohner: 33.120 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 684 Einwohner je km²
Postleitzahl: 68519
Vorwahl: 06204
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 020
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kettelerstraße 3
68519 Viernheim
Webpräsenz: www.viernheim.de
Bürgermeister: Matthias Baaß (SPD)
Lage der Stadt Viernheim im Kreis Bergstraße
Groß-Rohrheim Zwingenberg (Bergstraße) Biblis Viernheim Lampertheim Bürstadt Einhausen (Hessen) Lorsch Bensheim Lautertal (Odenwald) Lindenfels Heppenheim (Bergstraße) Heppenheim (Bergstraße) Fürth (Odenwald) Grasellenbach Rimbach (Odenwald) Mörlenbach Wald-Michelbach Birkenau (Odenwald) Abtsteinach Gorxheimertal Hirschhorn (Neckar) Neckarsteinach Michelbuch (gemeindefreies Gebiet) Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Kreis Groß-Gerau Landkreis Darmstadt-Dieburg OdenwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Viernheim [ˈfɪʁn-] (mundartlich: Verne[2]) ist eine mittlere Industriestadt am Stadtrand von Mannheim im Wirtschafts- und Ballungsraum Metropolregion Rhein-Neckar. Sie ist die zweitgrößte Stadt im Kreis Bergstraße. Seit 1994 trägt sie auch den Titel Brundtlandstadt, da sie an einem Modellprojekt zur Energieeinsparung teilnimmt.

Geografie[Bearbeiten]

Viernheim liegt in der Oberrheinischen Tiefebene. Viernheim liegt in Hessen, grenzt aber im Westen, im Süden und im Osten an Baden-Württemberg an. Nördlich des Viernheimer Walds, in Lampertheim, beginnt das Hessische Ried. Östlich von Viernheim liegt die Stadt Weinheim. Dort liegt die Bergstraße sowie der Anfang des Odenwalds.

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag liegt bei 726 mm und ist damit vergleichsweise normal, da er in das mittlere Drittel der in Deutschland erfassten Werte fällt. An 46 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen zweimal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren stark. An 72 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Viernheim grenzt im Norden an den Stadtteil Hüttenfeld der Stadt Lampertheim (in Hessen), im Nordosten an die Stadt Hemsbach, im Osten an die Stadt Weinheim, im Süden an die Gemeinde Heddesheim (alle drei im Rhein-Neckar-Kreis) sowie im Westen an den Stadtkreis Mannheim (alle Baden-Württemberg).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Viernheim wird in mehrere Stadtgebiete unterteilt. Die meisten Einteilungen Viernheims ergeben sich durch den Volksmund bzw. neu erschlossene Bebauungsgebiete, die Stadterweiterungen. Ihre Grenzen sind deshalb nicht genau festgelegt. Der Stadtkern wird von der Innenstadt und der um sie herum liegenden „Altstadt“ gebildet. Zu den Gebieten gehören außerdem: Die Nordweststadt (nördlich der Nibelungenstraße/Wormser Straße bzw. westlich der Straße Am Stockfeld), die Oststadt (östlich der August-Bebel-Straße), die Weststadt (westlich der Kreuzstraße/Am Königsacker), das Tivoli (im Süden am Rhein-Neckar-Zentrum), Hinter den Zäunen (südlich der OEG-Schienen), das Industriegebiet, Gewerbegebiet Eins (im Nordosten nördlich der Friedrich-Ebert-Straße und östlich der Lorscher Straße) sowie das in den letzten Jahren neu entstandene Neubaugebiet Bannholzgraben östlich der Janusz-Korczak-Allee (L 3111). Zudem gibt es noch das Sportgebiet West (westlich der A 6), die beiden jeweils eine Straße umfassenden Außensiedlungen Neuzenlache und Ziegelhütte (südlich der A 659) sowie die Aussiedlerhöfe nordöstlich der Stadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Geschichte Viernheims[Bearbeiten]

Viernheim hat sich aus einem karolingischen Königshof entwickelt. Im Jahr 777 war die erste urkundliche Erwähnung „Viernheims“ im Lorscher Codex, dem Urkundenbuch des Klosters Lorsch. Durch Schenkungen gelangte es 1165 dann in den Besitz des Klosters Lorsch. Die Besitzungen des Klosters wurden 1232 an die Erzbischöfe von Mainz übergeben, Viernheim jedoch gelangte erst 1308 in Mainzer Besitz. 1439 erfolgte dann eine Verpfändung an die Abtei Schönau, die es 1533 wiederum an die Kurpfalz verkaufte. Nach dem dreißigjährigen Krieg kam der Ort nach dem Bergsträßer Rezess 1650 wieder an Kurmainz und ging im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses 1803 an das Großherzogtum Hessen über, aus dem 1918 der Volksstaat Hessen wurde. Dort wurde man zunächst der Amtsvogtei Lorsch zugeordnet. Als 1821 Landratsbezirke geschaffen wurden, wurde Viernheim Heppenheim zugeordnet. Von 1832 bis 1839 erfolgte ein Intermezzo unter Bensheimer Zugehörigkeit. Ab 1848 gehörte man dann zum Landkreis Heppenheim, der 1938 mit Bensheim zum heutigen Kreis Bergstraße zusammengelegt wurde. 1948 wurden der Gemeinde durch das neu gegründete Land Hessen die Stadtrechte verliehen.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Viernheim ein Bauerndorf. Missernten und Hungersnöte im Jahr 1852 ließen in diesem Jahr 458 Menschen nach Nordamerika auswandern. Mit der Industrialisierung und der Eröffnung der Oberrheinischen Eisenbahn 1887 wandelte sich der Ort dann zu einer Arbeiterwohngemeinde, da viele Einwohner Arbeit in den Fabriken der Nachbarstädte Mannheim und Weinheim fanden. Jedoch blieben viele Arbeiter weiterhin nebenerwerblich Bauern. Die Ansiedelung von Industrie in Viernheim selbst begann mit der Eröffnung der Bahnstrecke Weinheim-Worms 1905, verstärkte sich jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter, wodurch die Bevölkerung stark anwuchs. Auch durch die gute Verkehrslage an drei Autobahnen entwickelte man sich so zu einer mittleren Industriestadt. 1994 erfolgte die Ernennung zur Brundtlandstadt, der Teilnahme an einem Modellprojekt zur Energieeinsparung.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1609 800
1655 <200
1666 206
1703 500
1806 1.900
1818 1.818
1832 2.800
1845 3.135
Jahr Einwohner
1850 3.743
1860 3.350
1870 4.139
1880 5.254
1890 5.798
1900 6.816
1910 9.240
1920 10.250
Jahr Einwohner
1930 11.750
1940 12.778
1950 16.558
1960 20.068
1970 27.753
1980 29.590
1990 30.527
1995 31.616
Jahr Einwohner
1999 32.056
2000 32.427
2001 32.477
2002 32.488
2003 32.700
2004 32.737
2005 32.833
2006 32.593
Jahr Einwohner
2007 32.542
2008 32.502
2009 32.596
2010 32.601
2011 32.721

Gerichte ab 1821[Bearbeiten]

Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das Landgericht Lorsch im Landratsbezirk Heppenheim das Gericht erster Instanz. Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, wurden die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten. Dadurch kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Lorsch und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Darmstadt[3].

Am 1. Oktober 1934 wurde das Amtsgericht Lorsch aufgelöst und aus dem Bezirk des Amtsgerichts der Ort Hofheim dem Amtsgericht Worms, der Ort Bobstadt und die Stadt Bürstadt dem Amtsgericht Lampertheim und mit Viernheim die restlichen Orte dem Amtsgericht Bensheim zugeteilt.[4]

Religionen[Bearbeiten]

Apostelkirche

Viernheim gehörte lange zum Erzbistum Mainz. Durch wechselnde Herrschaften im 15. und 16. Jahrhundert mussten die Bürger aufgrund des Augsburger Religionsfriedens siebenmal die Religion wechseln. Mit der Rückkehr zu Kurmainz blieb die Konfession dann allerdings die römisch-katholische. Anfang des 20. Jahrhunderts bekamen die zugezogenen evangelischen Bürger erstmals ihre eigene Kirche in Viernheim.

Kirchen[Bearbeiten]

Heute gibt es in Viernheim die drei katholischen Kirchengemeinden Johannes XXIII., St. Michael, St. Hildegard, die zum Dekanat Bergstraße-West des Bistums Mainz gehören, und die beiden evangelischen Gemeinden der Auferstehungskirche und der Christuskirche, die zum Dekanat Bergstraße-Süd der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gehören.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Viernheim noch eine freie evangelische Gemeinde sowie Gemeinden der Evangeliumschristen-Baptisten, der Neuapostolischen Kirche und der Zeugen Jehovas.

Eine jüdische Gemeinde gibt es in Viernheim seit der Zeit des Nationalsozialismus nicht mehr. Die am 31. August 1827 eingeweihte Synagoge in der Hügelstraße wurde am 10. November 1938 im Rahmen der Novemberpogrome von der SA, unter Beteiligung eines Teils der Einwohner, zerstört.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[5]

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
44,3 %
38,4 %
12,9 %
3,7 %
0,7 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
+0,4 %p
-10,1 %p
+7,5 %p
+3,7 %p
+0,7 %p
-2,1 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 44,3 20 43,9 20 42,5 19
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 38,4 17 48,5 22 50,0 23
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 12,9 6 5,4 2 5,6 2
DIE LINKE Die Linke 3,7 2
FDP Freie Demokratische Partei 0,7 0
VL VIERNHEIMER LISTE 2,1 1 1,9 1
Gesamt 100 45 100 45 100 45
Wahlbeteiligung in Prozent 41,6 40,3 44,9

Bürgermeister[Bearbeiten]

Rathaus

An der Spitze der Stadt steht der Bürgermeister, der von der Bevölkerung in direkter Wahl für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt wird. Seit 1997 amtiert Bürgermeister Matthias Baaß (SPD), der am 7. Juni 2009 zu seiner dritten Amtsperiode 72,1 % der Wählerstimmen erhielt. Die nächste Bürgermeisterwahl ist für 2015 geplant.

Ihm zur Seite gestellt ist der Erste Stadtrat sowie elf ehrenamtliche Beigeordnete. Sie alle werden von der Stadtverordnetenversammlung für eine Amtszeit von sechs resp. fünf Jahren gewählt und spiegeln daher parteipolitisch die jeweiligen Mehrheitsverhältnisse zum Zeitpunkt der Wahl wider.

Der Bürgermeister, der Erste Stadtrat und die elf Beigeordneten bilden zusammen den Magistrat der Stadt.

Die Bürgermeister seit 1822 (von 1649–1822 sind insgesamt acht Schultheißen nachgewiesen):

  • 1822–1824: Joh. Jakob Georgi
  • 1825–1842: Johann Beikert
  • 1842–1847: Georg Kühner
  • 1848–1853: Peter Minnig
  • 1853–1862: Johann Kempf
  • 1862–1873: Michael Keller
  • 1873–1875: Johann Winkler 5.
  • 1875–1895: Johann Bläß 1.
  • 1895–1904: Georg Pfützer 2.
  • 1904–1913: Gg. Friedrich Kühlwein

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde 1926 eingeführt. Im oberen Feld ist der hessische Löwe zu sehen, der die Zugehörigkeit zum Land Hessen ausdrückt. Im linken unteren Feld ist das Mainzer Rad zu sehen, das für die lange Zugehörigkeit zu Kurmainz steht. Im rechten unteren Feld ist eine gotische Vier zu sehen – das alte Viernheimer Ortszeichen –, die als so genanntes „redendes Bild“ auf den ersten Teil des Ortsnamens Viernheim anspielt, obwohl sich der Ortsname nicht von der Zahl „Vier“, sondern möglicherweise vom althochdeutschen firni, „alt, aus der Vorzeit“, oder dem keltischen vernos, „Erle“, herleitet.[6]

Die Viernheimer Stadtfahne ist blau-weiß-rot.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Viernheim unterhält mit folgenden Städten und Gemeinden eine Städtepartnerschaft:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Viernheimer Stadtbus
OEG-Wagen am Rhein-Neckar-Zentrum

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Viernheim liegt an der A 659, welche direkt nach Mannheim und Weinheim führt, aber auch den direkten Zugang zu drei weiteren Autobahnen, der A 5, der A 6 und der A 67, bietet. Durch die beiden Autobahnkreuzungen Viernheimer Kreuz und Viernheimer Dreieck ist der Ortsname Viernheim vielen Autofahrern bekannt.

ÖPNV[Bearbeiten]

Viernheim ist durch eine Schmalspur-Eisenbahn und eine Buslinie an die umliegenden Städte angebunden. Die elektrisch betriebene Schmalspurbahn (Oberrheinische Eisenbahn, kurz OEG, heute als Linie 5 ausgewiesen) wird meist als Überlandstraßenbahn angesehen. Sie führt seit 1887 nach Mannheim und nach Weinheim, ein paar Jahre später erfolgte von dort auch eine Verlängerung nach Heidelberg. Sie wird von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) betrieben. Eine Regionalbus-Linie des Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) führte einst nach Weinheim sowie nach Lampertheim und Worms. Seit kurzem fährt diese Linie nur noch ab Viernheim nach Worms. Zudem gibt es zwei Stadtbus-Linien der Stadtwerke Viernheim, die von der RNV-Tochter V-Bus betrieben werden. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert.

Bahnverkehr[Bearbeiten]

Viernheim ist Endpunkt der 1905 eröffneten Bahnstrecke Weinheim–Viernheim, die ursprünglich weiter über Lampertheim nach Worms führte, um die Verbindung der Weschnitztalbahn nach Worms herzustellen. Wegen geringer Nachfrage dieser Verbindung wurden jedoch 1960 der Personenverkehr auf der gesamten Strecke eingestellt und durch Busbedienung ersetzt sowie die Gleisanlagen zwischen Viernheim und Lampertheim abgebaut (der Streckenverlauf ist heute noch als breite Schneise im Wald erkennbar). Lediglich der Güterverkehr zwischen Weinheim und Viernheim wurde bis Ende 2002 von der Deutschen Bahn fortgeführt, jedoch im Juli 2004 von der MVV-Tochter ConTrain reaktiviert. Der alte Bahnhof beherbergt heute eine kommunale Freizeit- und Begegnungsstätte, die den Namen Treff im Bahnhof (T.I.B.) trägt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Viernheim hat vier Industriegebiete mit vielen Betrieben des Mittelstand. Dort haben namhafte Firmen, wie Buderus ihr Vertriebszentrum, RF Systems Nachrichtentechnik, Plisch GmbH, Hommel Hercules Werkzeuge (HHW) und die Erdt Gruppe ihren Hauptfirmensitz. Überregional bekannt ist das 1972 eröffnete Einkaufszentrum Rhein-Neckar-Zentrum.

Medien[Bearbeiten]

Beim Rhein-Neckar-Zentrum ist ein großes Kinopolis-Kino mit 2.585 Plätzen

In Viernheim gibt es zwei regionale Tageszeitungen:

Die folgenden kostenlosen Anzeigenzeitungen werden in Viernheim wöchentlich verteilt:

  • Viernheimer Volksblatt
  • Wochenblatt Mannheim
  • Bergsträßer Anzeigen-Zeitung (BAZ)

Folgende regionale Medien sehen Viernheim als Teil ihres Empfangs- bzw. Verbreitungsgebiets:

Bildung[Bearbeiten]

Die Viernheimer Schullandschaft deckt die elementaren Bereiche der Allgemeinbildung ab.

  • Grundschulen:
    • Schillerschule
    • Goetheschule
    • Nibelungenschule
    • Friedrich-Fröbel-Schule
  • Grund-, Haupt- und Realschule:
    • Friedrich-Fröbel-Schule
  • Gesamtschule (Haupt-, Realschule und Gymnasium):
    • Alexander-von-Humboldt-Schule
  • Gymnasium:
    • Albertus-Magnus-Schule – Gymnasium in Trägerschaft des Bistum Mainz
  • Förderschule:
    • Albert-Schweitzer-Schule
  • Englischsprachige Schulen
    • MIS (Metropolitan International School)

Weitere Schulen mit spezifischeren Profilen sind in den Nachbarstädten zu finden.

Die nächsten Hochschulen und Universitäten befinden sich in der Nachbarstadt Mannheim und in Heidelberg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen und Galerien[Bearbeiten]

Gewässer[Bearbeiten]

  • Schwarzer Graben
  • Landgraben
  • Weschnitz (Anteil etwa 600 m Länge an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg).
  • Waldsee (im Volksmund „Anglersee“), künstlich angelegter größerer Teich im Naherholungsgebiet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Kriegerdenkmal in der Weinheimer Straße
  • evangelisch
    • Auferstehungskirche, Berliner Ring
    • Christuskirche, Saarlandstraße
    • Evangelische Friedenskirche
  • katholisch
    • Marienkirche Johannes XXIII.
    • Apostelkirche Johannes XXIII.
    • Kirche St. Michael
    • Kirche St. Hildegard
    • Kapelle St. Josef, Bürgermeister Neff-Straße 15 (Tridentinischer Messritus)
  • Neuapostolische Kirche, Maria-Mandel-Straße
  • Denkmäler
    • Kriegerdenkmal für die Soldaten des Preußisch-Österreichen Krieges 1866 und Deutsch-Französischer Krieges 1870/71; Ecke Weinheimer/Lorscher Straße, eingeweiht 1905
    • Kriegerdenkmal für die Soldaten des 1. Weltkrieges (1914 - 1918), später auch des 2. Weltkrieges, von Wilhelm Götze, Bildhauer Darmstadt, Friedhof Lorscher Straße, eingeweiht am 14. Dezember 1924
    • Georg-Büchner-Denkmal (17. Oktober 1813 - 19. Februar 1837) Dichter und Schriftsteller, Georg-Büchner-Straße.

Sport[Bearbeiten]

  • SG Viernheim
  • TSV Amicitia Viernheim
  • Turnverein von 1893 Viernheim (TV 1893)
  • Badminton Club Viernheim
  • Golf Club Mannheim-Viernheim
  • Bushido Viernheim- Shotokan-Karate
  • Viernheimer Billard – Club 1967
  • Ballettschule Heide Heidt
  • Viernheimer SV (Schwimmverein)
  • DLRG Viernheim
  • Ski Club Viernheim
  • ERC Viernheim (Rollkunstlauf)
  • 1.Viernheimer Karate Dojo
  • 1.Viernheimer Judo Club e.V.
  • TSC Viernheim (Tauchsportclub Viernheim)
  • KSV 1951 Viernheim (Kegelsportverein Viernheim)
  • TC Viernheim (Tennisclub Viernheim)
  • Reit und Fahrverein Viernheim e. V.
  • SC Viernheim 1934 e. V.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Weihnachtsmarkt Viernheim
  • Februar: Fastnachtsumzug oder Straßenfastnacht (im jährlichen Wechsel)
  • Mai: 1. Mai „Tag der Arbeit“: Maifeier des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Mai: Tanz in den Mai; Traditionelles Maifest bei der Freiwilligen Feuerwehr, Brundtlandfest
  • Juni: Brundtland Citylauf
  • August: Viernheimer Triathlon (1,5 / 46 / 10)
  • Juli: Erstes Wochenende traditionelles Siedlerfest der Siedlergemeinschaft Viernheim
  • Juli: CdG-Sommerfest in bayrischem Stil
  • Juli: Viernheimer Stadtfest (Alle 2 Jahre)
  • August: MGV- Gartenfest (erstes Wochenende im Aug.)
  • August: Tierschutzverein Viernheim Sommerfest am letzten Wochenende im August
  • September: Freiwilligentag (dritter Samstag im September)
  • September: Südhessische Akkordeontage
  • September: Innenstadtfest (1980–2010[7])
  • Oktober: Tag des Friedhofs
  • November: Kerwe
  • Dezember: Weihnachtsmarkt
  • Pfarrfeste der Viernheimer Gemeinden
  • 24-Stunden-Lauf der Gemeinde St. Michael
  • Seifenkistenrennen der Viernheimer Pfadfinder

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Viernheim gewirkt haben[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Viernheim hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • 1948: Ludwig Bergsträsser, Vorsitzender der 1. hessischen Nachkriegsregierung (1883–1960)
  • 1948: Hans Mayr, Rektor (1864–1958), Verfasser der „Chronik der Stadt Viernheim“
  • 1949: Karl Joseph Alter, Erzbischof von Cincinnati (1885–1977)
  • 1965: Nikolaus Hattemer, Dekan (1900–1970)
  • 1973: Anton Darmstadt, Pfarrer (1900–1981)
  • 1975: Hans Mandel, Bürgermeister (1917–2010)
  • 1975: Michael Bugert, Ehrenstadtrat (1905–1989)

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Loew: Festschrift zur Jahrhundertfeier des Synagogenbaues, Viernheim 1927
  • Franz Josef Haas, Adam Haas: Der Geländeraub in Viernheim 1934 (Wegnahme der Allmend), Denkschrift zur Frage der Wiederherstellung der Allmende in der Gemeinde Viernheim, Kommission zur Wiedergutmachung des Unrechts von 1934 (Hg.), verfasst von Franz Josef Haas 1. und Adam Haas 6., Viernheim 1948
  • Hans Knapp: Viernheimer Wörterbuch „Wie gered't sou gebabblt“. 1972
  • Hans Mayr: Chronik der Stadt Viernheim, Mannheim 1949
  • Max Liebster: Hoffnungsstrahl im Nazisturm – Geschichte eines Holocaustüberlebenden, Esch sur Alzette (Luxemburg) 2003, ISBN 2-87953-990-0
  • 1200 Jahre Viernheim 777 – 1977, Hg. Magistrat der Stadt Viernheim
  • Brigitte Perker: Viernheim zwischen Weimar und Bonn – Demokratie und Diktatur in einer deutschen Kleinstadt – 1918–1949. Hg. Magistrat der Stadt Viernheim. Viernheim, 1988.
  • Gisela Wittemann: Illustrierte Geschichte Stadt Viernheim, 160 S. Edition Quadrat Bernhard Wipfler, 1998. ISBN 3-923003-82-X
  • Werner Nägel u.a.: 100 Jahre Standesamt Viernheim, 1876–1976, 92 S., Viernheim 1976, Hg. Standesamt Viernheim
  • Klaus Giese: Viernheimer von Kopf bis Fuß. 1987 bei K. Brückmann, Fotos, Fragebogen, Gedichte, Viernheimer Persönlichkeiten.
  • Claudia Reinhardt: No Place like Home, Fotografien und Texte zu Viernheim, Verbrecher Verlag Berlin 2005, ISBN 3-87512-413-8
  • Rainald Fuhr (Herausgeber): 100 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Viernheim 1890–1990, Festbuch zum Jubiläum, Gernsheim, Selbstverlag der Ev. Kirchengemeinde 1990.
  • Käser, Bugert, Haas u.A.: 100 Jahre St. Aposteln, Menschen, Geschichten, Begegnungen. 240 Seiten, Viernheim St. Aposteln 1999
  • Gerd Schwetasch: Viernheim durch meine Linse, Ein Bildband, 144 Seiten, Waldkirch Verlag Mannheim 2010, ISBN 978-3-927455-80-1
  • Karl Müller, Horst Samstag: Familienbuch Viernheim, 2 Bände, Schriften der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung, Nr. 43 (Deutsche Ortssippenbücher, Reihe B, Band 351), Darmstadt 2005, ISBN 978-3-9810720-0-6
  • Herbert Kempf: Viernheim in alten Landkarten, Broschüre, Viernheim 2011
  • Heiberger,D. ; Mandel; Rieß: Viernheim - 50 Jahre Heimatmuseum, 1934 - 1984, Verlag Viernheimer Neue Volkszeitung, Friedrich Martin 1984
  • Gottlieb Heinrich Heer: Die Sage vom Glockenhügel; Linolschnitte von Reinhard Liess; Verlag Viernheim-Zürich 1959

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVerne – Woinem und zurück. MENSCHEN IN VIERNHEIM: „Celtic Songs“ – die ungewöhnliche Geschichte eines Projektchors / Samstag Konzert in St. Michael. Südhessen Morgen, 15.03.2013, abgerufen am 25. August 2013.
  3. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879 (Hess. Reg.Bl. S. 197-211)
  4. Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken vom 11. April 1934 (Hess. Reg.Bl. S. 63)
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  6. http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/8namen/1ort/sn05/orte/v/viernhei.htm
  7. [1]
  8. Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1930. Darmstadt, 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 68.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Viernheim – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Viernheim – in den Nachrichten
 Wiktionary: Viernheim – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen