Bestensee

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bestensee
Bestensee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bestensee hervorgehoben
52.2513.6536Koordinaten: 52° 15′ N, 13° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Höhe: 36 m ü. NN
Fläche: 37,79 km²
Einwohner:

6.732 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15741
Vorwahl: 033763
Kfz-Kennzeichen: LDS
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 020
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Eichhornstr. 4-5
15741 Bestensee
Webpräsenz: www.bestensee.de
Bürgermeister: Klaus-Dieter Quasdorf (Wählervereinigung - Quasdorf für Bestensee e.V.)
Lage der Gemeinde Bestensee im Landkreis Dahme-Spreewald
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Über dieses Bild

Bestensee ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald im Land Brandenburg der Bundesrepublik Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde Bestensee liegt zwischen dem Mittenwalder Gebiet und den Dahmeseen circa 35 Kilometer südlich von Berlin. Der Ort ist umgeben von neun Seen, zwischen den Seen liegen ausgedehnte Mischwaldgebiete. Zwischen Bestensee und Mittenwalde liegt das Naturschutzgebiet des Sutschketales. Das Flüsschen Glunze fließt durch das Gemeindegebiet.

Im westlichen Teil der Gemeinde befindet sich der 48 m hohe Mühlenberg.

[Bearbeiten] Ausdehnung des Gemeindegebiets

Bestensee reicht von Königs Wusterhausen im Norden bis zum Pätzer Hintersee im Süden und von Mittenwalde im Westen bis Heidesee im Osten.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Norden die Stadt Königs Wusterhausen, im Osten die Gemeinde Heidesee, im Westen die Stadt Mittenwalde sowie im Süden an das Amt Schenkenländchen.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Im Jahr 1938 wurden die Ortsteile Klein Besten und Groß Besten zum Gemeindebezirk Bestensee. [2]. Seit der Gemeindegebietsreform am 26. Oktober 2003 ist Bestensee um den Ortsteil Pätz größer geworden.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort und sein Name lassen sich auf die slawische Siedlung „Bestwin“ zurückführen welche laut einer Urkunde 1375 gegründet wurde, was so viel wie „viel, guter Holunder“ bedeutet. Noch heute befinden sich Holundersträucher um Ufer des Klein Bestener Sees. Das heutige Bestensee entstand aus den beiden Dörfern Großbesten und Kleinbesten, deren alte Zentren (Dorfaue) noch deutlich zu erkennen sind.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Am 26. Oktober 2003 wurde Pätz eingemeindet.[3]

[Bearbeiten] Religion

In Bestensee gibt es eine evangelische Kirche, sowie eine Katholische Kapelle und eine kleine Neuapostolische Kirche. In Pätz befindet sich eine evangelische Kapelle mit Friedhof. Im westlichen Teil des Ortes liegt ein Friedhof, ein weiterer, im Jahr 1892 angelegter Friedhof befindet sich im Ortsteil Klein Besten[2].

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde besteht aus 18 Ratsfrauen und Ratsherren, mit dem hauptamtlichen Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Seit der Bürgermeisterwahl am 11. November 2001 ist Klaus-Dieter Quasdorf (Unabhängige Wählervereinigung - Quasdorf für Bestensee e.V) Bürgermeister der Gemeinde Bestensee. Bei der Bürgermeisterwahl am 27. September 2009 kandidiert er für die Wählervereinigung - Quasdorf für Bestensee e.V. gegen 3 Bürgermeisterkandidaten.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 1. September 1995 genehmigt.

Blasonierung: „Von Gold und Blau durch Schräglinkswellenschnitt geteilt; oben ein grünes Kastanienblatt, unten ein schräglinks gestürzter silberner Fisch.“[4]

Der goldene Teil symbolisiert den Märkischen Sand und der blaue die vielen Seen. Weil es viele (und alte) Kastanien in Bestensee gibt, ist ein Kastanienblatt vorhanden. Der silbern schräglinks gestürzte Fisch steht für die vielen Angelmöglichkeiten

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

[Bearbeiten] Partnerschaften

Die Gemeinde hat partnerschaftliche Beziehungen mit der Gemeinde Havixbeck in Nordrhein-Westfalen und der Gmina Przemęt im Powiat Wolsztyński (Polen).

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Kirche
Ehemalige Dorfschule in Bestensee
Ehemaliges Königliches Forstamt in Bestensee

In der Liste der Baudenkmale in Bestensee stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.

[Bearbeiten] Bauwerke

Die Feldsteinkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert [5].

Der Bahnhof wurde 1878 errichtet[5].

Die Landkost-Arena wurde 2007 errichtet. Hier werden die Heimspiele des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee ausgetragen.

[Bearbeiten] Parks

Am 27. April 2006 wurden die ersten Bäume für den Generationenwald gepflanzt.

Bestenseer können anlässlich verschiedener Jubiläen (runde Geburtstage, Hochzeiten, Geburten, aber auch zum Andenken an Personen) einen Baum im Wald der Generationen pflanzen.

[Bearbeiten] Naturdenkmäler

  • Sutschketal – gelegen zwischen Bestensee und Krummensee
  • Dubrow – großes Waldgebiet zwischen Bestensee und Gräbendorf

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Der Ort liegt am Schnittpunkt der Bundesstraßen 179 und 246, die sich im Ortsteil Glunzbusch kreuzen. Nach Königs Wusterhausen sind es etwa sieben Kilometer, nach Lübben 55 Kilometer, nach Storkow 22 Kilometer und nach Zossen 17 Kilometer. Berlin ist etwa 25 Kilometer entfernt.

Bestensee hat seit 2009[6] eine Anschlussstelle zur Bundesautobahn 13 (Berlin–Dresden), diese befindet sich an der Kreuzungsstelle der Autobahn mit der Bundesstraße 246. Der Berliner Ring (Bundesautobahn 10) ist etwa zehn Kilometer entfernt.

Bestensee verfügt über einen Bahnhof, wo die Regionalbahn der Linie RB 14 (Senftenberg – Flughafen Schönefeld - Berlin - Nauen) im Stundentakt hält. In den Abendstunden wird die Linie RB 14 durch den Regional-Express der Linie RE 2 (Cottbus – Berlin - Rathenow) ersetzt. Von Mai 2010 bis zum 1. September 2011 wurde ein Teilstück der Bahnstrecke Berlin–Görlitz zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau erneuert. Hierbei bekam auch der Bahnhof Bestensee neue, barrierefreie Bahnsteige[7].

[Bearbeiten] Bildung

Bestensee verfügt über zwei Kindergärten: Das Kinderdorf in der Zeesener Straße in Bestensee und den Waldkindergarten im Ortsteil Pätz.

Im Ort befindet sich eine Grundschule. Sie ist 2003 aus dem vormaligen Gesamtschulgebäude entstanden. Dabei wurde ein das eingeschossige Nebengebäude erweitert, das hauptsächlich von den Klassenstufen 1 und 2 genutzt wird. Es beherbergt auch die Mensa. Dieses Gebäude wurde mit Schuljahresbeginn 2010 um einen Hort erweitert, so dass die Hortkinder nicht mehr nach Unterrichtsschluss zum Hort im Kinderdorf laufen müssen.

Seit einiger Zeit gibt es eine Bibliothek, die sich im ehemaligen Grundschulgebäude in der Waldstraße befindet.[8]

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. a b http://www.mediapur.de - Ortschronik von Bestensee
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  4. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  5. a b Märkische Oderzeitung, 20. September 2005, S. 11
  6. maerkischeallgemeine.de: Autobahn: Eröffnung am 15. Juni
  7. Wieder Zugverkehr auf Bahnstrecke Berlin-Cottbus
  8. http://www.bestensee.de/index.php?id=444

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bestensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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