Schönefeld
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Dahme-Spreewald | |
| Höhe: | 44 m ü. NN | |
| Fläche: | 81,57 km² | |
| Einwohner: |
13.618 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 167 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 12529 | |
| Vorwahlen: | 030, 03379, 033762 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LDS | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 61 433 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hans-Grade-Allee 11 12529 Schönefeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Udo Haase ("Alle für Einen") | |
| Lage der Gemeinde Schönefeld im Landkreis Dahme-Spreewald | ||
Schönefeld ist eine Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald in Deutschland. Auf Gemeindegebiet befindet sich der Flughafen Berlin-Schönefeld.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt direkt an den Südosten Berlins mit dessen Ortsteilen Lichtenrade, Gropiusstadt, Buckow, Rudow, Altglienicke und Bohnsdorf.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Grenze zu Berlin im Norden bis zur Stadt Mittenwalde im Süden, von der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow im Westen bis zu den Gemeinden Schulzendorf und Zeuthen im Osten.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Schönefeld untergliedert sich in die folgenden sechs Ortsteile mit sieben bewohnten Gemeindeteilen[2]:
- Schönefeld
- Großziethen mit dem bewohnten Gemeindeteil Kleinziethen
- Kiekebusch mit dem bewohnten Gemeindeteil Karlshof
- Selchow
- Waltersdorf mit den bewohnten Gemeindeteilen Rotberg, Siedlung Hubertus, Siedlung Waltersdorf, Tollkrug und Vorwerk.
- Waßmannsdorf
Dazu kommen noch die Wohnplätze: Klärwerk und Thiekesiedlung[2].
Die Siedlung Kienberg (zu Waltersdorf gehörend) musste dem Neubau des Flughafens Berlin Brandenburg weichen.
Geschichte [Bearbeiten]
Schönefeld wurde 1242 das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Ort besitzt eine Kirche mit einem großen barocken Kanzelaltar.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 26. Oktober 2003 wurden die Orte Großziethen, Kiekebusch, Selchow, Waltersdorf und Waßmannsdorf nach Schönefeld eingemeindet.[3]
Am 29. Februar 2004 wurde die Gemeinde Diepensee aufgelöst. Ein Teil der ehemaligen Gemeindefläche wurde nach Schönefeld umgegliedert.[4]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung besteht aus 22 Gemeindevertreter/innen, und dem Bürgermeister als stimmberechtigtes Mitglied.
- Alle für Eine 5 Sitze
- CDU 7 Sitze
- SPD 3 Sitze
- Die Linke 2 Sitze
- Bürgerinitiative Schönefeld (BIS) 1 Sitz
- Pro Schönefeld 4 Sitze
(Stand: 8. November 2012)
Bürgermeister [Bearbeiten]
Seit 2003 ist Udo Haase Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld.
Wappen [Bearbeiten]
Das Gemeinde-Wappen wurde am 28. April 2005 genehmigt.
Blasonierung: „Von Rot und Silber zwölfmal geständert und belegt mit einer Windrose (eine silberne Scheibe belegt mit einem achtstrahligen gold-schwarz facettierten Stern, oben besteckt mit einer schwarz-gold gespaltenen Lilie).“[5]
Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.
Ortsteil Schönefeld
Blasonierung: „Von Rot und Silber geviert, überdeckt von zwei übereinander liegenden gold-schwarzen facettierten Sternen mit je vier Strahlen, wovon die unteren, schräggekreuzten verkürzt sind.“[6]
Erläuterung: Der am südlichen Rande Berlins liegende Ortsteil ist nach 1945 vor allem als Knotenpunkt von Schienen-, Straßen- und besonders dem Luftverkehr bekannt geworden. Der in seiner Form an eine Windrose erinnernde Doppelstern soll diese Funktion als Verkehrsverbindung in alle Himmelsrichtungen symbolisieren. Die rot-weiße Vierung verweist auf die Landesfarben.
Städtepartnerschaft [Bearbeiten]
Es besteht seit 1999 eine Partnerschaft mit Bajangol in der Mongolei, einem Distrikt (Düüreg) der Hauptstadt Ulaanbaatar. Eine weitere Partnerschaft zu dem polnischen Dorf Skórka in Krajenka ist geplant.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
- ÖPNV: Berliner S-Bahn und Buslinien der RVS nach Berlin und ins Umland
- auf dem Bahnhof Schönefeld halten Regionalzüge und die S-Bahnlinien S45 und S9, sowie vereinzelte Fernzüge
- ein S-Bahn-Haltepunkt in Waßmannsdorf (zwischen dem Bahnhof Schönefeld und dem zukünftigen Flughafen-Bahnhof); jedoch derzeit keine konkrete Planung zum Anschluss des Flughafen-Bahnhofs an den S-Bahnhof Mahlow (etwa 5 km entlang bestehender Bahnanlagen)
- Bundesautobahn: A 13, A 113 und nahe A 10 (Berliner Ring) sowie A 117
- Bundesstraße: B 96a, B 179
- Flughafen Berlin-Schönefeld (Ersatz durch Flughafen Berlin Brandenburg voraussichtlich ab 2014)
Unternehmen [Bearbeiten]
Die größte Einnahmequelle der Gemeinde ist das Airport-Center, ein Gewerbegebiet in dem Ortsteil Waltersdorf.
Ein weiterer wichtiger Einnahmefaktor des Ortes ist der Flughafen Berlin-Schönefeld, der voraussichtlich ab 2014 durch den im Bau befindlichen Flughafen Berlin Brandenburg ersetzt wird.
Schönefeld ist Sitz des Möbelhauses Höffner und dem dazu gehörenden Möbeldiscounter Sconto. Weiterhin hat sich der Logistikkonzern Dachser hier niedergelassen.
Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Liste der Baudenkmale in Schönefeld stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
Geschichtsdenkmale [Bearbeiten]
- Denkmal für 200 umgekommene Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof des Ortsteils Großziethen zwischen Karl-Marx-Straße und Dorfstraße. Sie mussten während des Zweiten Weltkriegs in einem Zwangsarbeiterlager in drei großen Baracken leben.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Die Theaterfotografin Rosemarie Clausen wurde 1907 im Ortsteil Großziethen geboren.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
- ↑ a b Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg - Gemeinde Schönefeld]
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
- ↑ Wappenbeschreibung auf dem Ortsportrait der Gemeindeseite
Literatur [Bearbeiten]
- Bernd Kuhlmann: Schönefeld bei Berlin. Ein Amt, ein Flughafen und elf Bahnhöfe. Verlag GVE, Berlin 1996, ISBN 3-89218-038-5 (Das Buch beschreibt die Geschichte, die – im Schatten der Luftfahrt – stets von strategischen, politischen, propagandistischen sowie von wirtschaftlichen Aspekten geprägt war.)
Weblinks [Bearbeiten]
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