Landkreis Waldshut
| Wappen | Deutschlandkarte |
|---|---|
![]() |
|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Region: | Hochrhein-Bodensee |
| Verwaltungssitz: | Waldshut-Tiengen |
| Fläche: | 1.131,19 km² |
| Einwohner: |
166.034 (31. Dez. 2011)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 147 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | WT |
| Kreisschlüssel: | 08 3 37 |
| NUTS: | DE13A |
| Kreisgliederung: | 32 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: |
Kaiserstraße 110 79761 Waldshut-Tiengen |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Tilman Bollacher (CDU) |
| Lage des Landkreises Waldshut in Baden-Württemberg | |
Der Landkreis Waldshut (alemannisch: Waldshuet) ist einer der südlichsten Landkreise in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Hochrhein-Bodensee im Regierungsbezirk Freiburg. Er grenzt im Westen an den Landkreis Lörrach, im Norden an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, im Nordosten an den Schwarzwald-Baar-Kreis, im Osten an den Schweizer Kanton Schaffhausen, im Südosten an den Kanton Zürich und im Süden an den Kanton Aargau. Im Süden bildet der Rhein die Staatsgrenze.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Der Landkreis Waldshut umfasst landschaftlich Teile des Südschwarzwalds einschließlich des Hotzenwalds, aber auch Teile des Hochrheins und den Klettgau, durch den die Wutach fließt.
Die Liste der Orte im Landkreis Waldshut enthält die ungefähr 549 Orte (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Wohnplätze) des Landkreises Waldshut im geographischen Sinne.
Geschichte [Bearbeiten]
Vor 1803 gehörte der größte Teil des heutigen Landkreises zu Vorderösterreich. Daneben gab es die Landgrafschaft Klettgau, die zuletzt den Fürsten von Schwarzenberg gehörte, und die Landgrafschaft Stühlingen, die zuletzt den Fürsten von Fürstenberg gehörte. Die Grafschaft Bonndorf und die Herrschaft Blumegg waren reichsunmittelbar, gehörten aber dem Kloster St. Blasien, während das Kloster selbst zu Vorderösterreich gehörte. Am Rhein gab es um Hohentengen die Obervogtei Rötteln, die dem Hochstift Konstanz gehörte. Zwischen 1803 und 1806 kam das gesamte heutige Kreisgebiet zu Baden, 1945 zu Südbaden, mit diesem 1952 zum Land Baden-Württemberg. Dort wurden im heutigen Kreisgebiet zunächst (1809) die Ämter Waldshut, Bettmaringen, Bonndorf, Klein-Laufenburg, Jestetten, Nollendorf, St. Blasien, Säckingen, Stühlingen, Schopfheim, Tiengen und Wehr geschaffen. Die westlichen Ämter gehörten zum Wiesenkreis mit Sitz in Lörrach, seit 1815 zum Dreisamkreis mit Sitz in Freiburg, seit 1832 zum Oberrheinkreis. Die östlichen Ämter gehörten ab 1813 zum Seekreis mit Sitz in Konstanz. Die Ämtereinteilung wechselte in der Folge oft. 1813 wurde das Amt Wehr aufgelöst, Laufenburg und Tiengen 1819, Stühlingen und Jestetten 1856. St. Blasien verlor seinen Amtsstatus 1924, Schopfheim 1936. Übrig blieben im heutigen Kreisgebiet 1936 nur noch die Ämter Neustadt im Schwarzwald, Säckingen und Waldshut. 1939 wurde die badische Ämterordnung in das reichsweite System von Landkreisen und Regierungsbezirken überführt. Somit entstanden aus den drei noch verbliebenen Ämtern die Landkreise Säckingen (SÄK), Waldshut (WT) und Neustadt (NEU). Letzterer änderte 1956 seinen Namen in Landkreis Hochschwarzwald. Zunächst gehörte der Landkreis Waldshut zum Regierungsbezirk Südbaden.
Bei der Kreisreform am 1. Januar 1973 entstand der heutige Landkreis Waldshut im neu umschriebenen Regierungsbezirk Freiburg. Damals wurden die Altkreise Säckingen und Hochschwarzwald aufgelöst und Teile hiervon dem Landkreis Waldshut zugeordnet. Die anderen Teile beider Altkreise wurden auf die Landkreise Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald aufgeteilt. Da viele kleine Gemeinden mit wenig Industrie und Gewerbe zum Landkreis Waldshut gehören, gilt er als einer der ärmeren Landkreise in Baden-Württemberg.
Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Waldshut 32 Gemeinden, darunter 7 Städte und hiervon wiederum 1 Große Kreisstadt, Waldshut-Tiengen, die gleichzeitig die größte Stadt des Kreises ist. Die kleinste Gemeinde ist Ibach.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).
|
|
Politik [Bearbeiten]
Kreistag [Bearbeiten]
Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab folgende Sitzverteilung (53 Sitze):
| Partei | Wahlergebnis | Sitze |
|---|---|---|
| CDU | 37,5 % | 20 Sitze |
| Freie Wähler | 25,3 % | 14 Sitze |
| SPD | 17,3 % | 9 Sitze |
| FDP | 9,5 % | 5 Sitze |
| GRÜNE | 8,8 % | 5 Sitze |
| ödp | 1,2 % | 0 Sitze |
| REP | 0,4 % | 0 Sitze |
Der Kreistag wählt den Landrat für eine Amtszeit von acht Jahren.
Landrat [Bearbeiten]
Der Landrat ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.
Die Landräte des Landkreises Säckingen 1945–1972:
- 1945–1949: Alfons Oswald
- 1949–1968: Otto Bischof
- 1968–1972: Otto Leible
Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Bezirksamts bzw. Landkreises Waldshut seit 1807:
- 1807–1819: Mathias Föhrenbach
- 1819–1834: Johann Baptist Schilling
- 1834–1846: Joseph Maximilian Dreyer
- 1846–1847: Alois Lang
- 1847–1850: Wilhelm Bulster
- 1850–1853: Anton Jüngling
- 1853–1860: Matthias Schmieder
- 1860–1867: Leopold Richter
- 1867–1871: Gustav Stösser
- 1871–1877: Karl Heinrich Baader
- 1877–1881: Rudolf Rüdt von Collenberg-Eberstadt
- 1881–1887: Richard Bensinger
- 1887–1889: Karl Heil
- 1890–1896: Robert Benckiser
- 1896–1902: Johann Wild
- 1902–1909: Franz Keim
- 1909–1912: Otto Seidenadel
- 1912–1920: Hermann Korn
- 1921–1931: Otto Schäfer
- 1932–1942: Camill Hofheinz
- 1942–1945: Waldemar Ernst
- 1945–1947: Joachim Straub
- 1947: Alfons Oswald (kommissarisch)
- 1947–1949: Georg Beck (kommissarisch)
- 1949–1954: Ludwig Seiterich
- 1954–1971: Wilfried Schäfer
- 1971–1979: Norbert Nothhelfer
- 1980–2006: Bernhard Wütz
- seit August 2006: Tilman Bollacher
Wappen [Bearbeiten]
Durch einen silbernen Wellenschrägbalken geteilt: oben in Grün ein schräg liegender, aus dem hinteren Schildrand wachsender goldener Abtsstab; unten in Blau ein goldenes Turbinenrad. Das Wappen wurde am 11. Dezember 1973 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen.
Das Turbinenrad steht für die bedeutende Rolle der elektrischen Energie für die wirtschaftliche Entwicklung des Hochrheins. Der Wellenbalken symbolisiert die Flüsse Rhein, Wehra, Murg, Alb, Schwarza, Schlücht, Steina und Wutach, die das Kreisgebiet durchziehen. Der Abtsstab verweist auf die klösterlichen Gründungen im Kreisgebiet.
Der frühere Landkreis Waldshut hatte vor der Kreisreform ein anderes Wappen. Es zeigte in von Silber und Rot gespaltenem Schild vorne auf grünem Dreiberg eine grüne Tanne mit goldenem Stamm, hinten ein silbernes Turbinenrad über silbernem Wellenbalken. Dieses Wappen war dem Landkreis Waldshut am 25. November 1957 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen worden. Die Wappenbilder sollten auf die wirtschaftlichen Hauptzweige im Kreisgebiet, den Waldreichtum und die Industrie hinweisen. Mit der Neubildung des Kreises bei der Kreisreform verlor es seine Gültigkeit.
Siehe auch: Liste der Wappen im Landkreis Waldshut
Kultur [Bearbeiten]
Am 30. Mai 2011 wurde ein dritter und vorläufig letzter Projektabschnitt fertig gestellt, in dem Bildende Künstler aus der Region – unter ihnen Cordula Güdemann und Kolibri – für insgesamt 32 Punkte an der Waldshuter Landkreisgrenze Flaggen gestaltet haben. [3][4][5]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Der Landkreis ist zum größten Teil von mittelständischen Betrieben geprägt. 85 % der Beschäftigen arbeiten in Betrieben mit weniger als 100 Mitarbeitern.
Im Dienstleistungssektor dominieren Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen, Handel, Tourismus, Logistik und Energieversorgung. Schwerpunkte im Produzierenden Gewerbe sind Metallbearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugbau, Chemie- und Textilindustrie sowie Holz- und Kunststoffverarbeitung. Das Handwerk stellt mit rund 2.000 Betrieben und 20.000 Beschäftigten eine starke Säule der Wirtschaft. Tourismus und Gesundheitswesen sind besonders im Hochschwarzwald und am Hochrhein wichtige Wirtschaftsfaktoren. Mit 433.446 Gästeankünften (2010) und 1,974 Mio. Übernachtungen gehört der Landkreis Waldshut zu den wichtigsten Tourismusdestinationen in Baden-Württemberg.
Zur umsatzstärksten Firma (2012) des Landkreises hat sich die STo AG entwickelt
Rund 12.600 Arbeitnehmer (Stand: 2011) sind Grenzgänger in die Schweiz, das sind knapp 18 % der Erwerbstätigen (2009: 70.400). Die Grenzgänger werden seit 2009 bei der Berechnung der Arbeitslosenquote berücksichtigt. Die Arbeitslosenquote lag im Juni 2011 bei 3,0 %.
Verkehr [Bearbeiten]
Am Hochrhein entlang verläuft die von der Badischen Staatsbahn erbaute Hochrheinbahn als Hauptstrecke von Basel nach Schaffhausen. Diese erreichte 1856 Waldshut, von wo 1859 eine Verbindungsbahn über den Rhein in das schweizerische Koblenz hinzukam, und 1863 Schaffhausen.
Da diese wichtige Linie durch das Staatsgebiet der neutralen Schweiz führt, verlängerte man die 1875/76 von Lauchringen über Stühlingen bis Weizen eröffnete Nebenbahn im Jahre 1890 mit aufwendigen Kunstbauten als eine strategische Bahn über Zollhaus-Blumberg ins Donautal. Im selben Jahr entstand ebenfalls aus militärischen Gründen die Strecke Bad Säckingen – Schopfheim.
Der Luftkurort Bonndorf erhielt 1907 einen Anschluss an die Höllentalbahn über den Bahnhof Kappel Gutachbrücke.
Eine Besonderheit stellt auch die 1897 von der Schweizerischen Nordostbahn in Betrieb genommene Hauptbahn Schaffhausen – Zürich dar, die heute den Schweizerischen Bundesbahnen gehört und im Kreisgebiet drei Bahnhöfe besitzt.
Dazu gehören folgende drei Gemeinden:
- Lottstetten
- Jestetten
- Altenburg
Von den 115 Kilometern Schienennetz wurden 31 Kilometer für den regulären Personenverkehr stillgelegt:
- 1955: Lausheim-Blumegg–Grimmelshofen (–Zollhaus-Blumberg) (9 km)
- 1966: (Kappel Gutachbrücke–) Gündelwangen–Bonndorf (7 km)
- 1971: Bad Säckingen–Wehr (–Schopfheim) 12 km und Weizen–Lausheim-Blumegg (3 km)
Durch das Kreisgebiet führen bislang nur ein kleines Teilstück der Bundesautobahn 98 Basel–Schaffhausen sowie mehrere Bundesstraßen, darunter die B 34 Lörrach–Waldshut-Tiengen-Singen über Schweizer Gebiet, die als Autobahnzubringer zur A 81 dienende B 314 Waldshut-Tiengen-Blumberg-Singen über deutsches Gebiet und die B 500 Schluchsee–Waldshut. Ferner erschließen mehrere Landes- und Kreisstraßen den Landkreis.
Grenze zur Schweiz [Bearbeiten]
Die Grenze zur Schweiz ist ein wesentlicher Bestandteil der Struktur des Landkreis Waldshut, sie hat ein lange Geschichte, die verbindet und trennt. Im Ersten Weltkrieg und im Zweiten Weltkrieg war sie besonders gesichert durch die Grenzbesetzung. Auch heute sind noch Grenzbefestigungen der Schweiz sichtbar.
Die Grenze zur Schweiz ist mit dem Beitritt der Schweiz zum Schengener Abkommen noch Staatsgrenze und Zollgrenze und wird auf Schweizer Seite durch das Grenzwachtkorps, auf deutscher Seite von der Bundespolizei überwacht. Der Grenzübertritt wird geregelt an den Grenzübergängen zumeist über die Rheinbrücken und durch die Verzollungsanlagen. Für den Kreis Waldshut relevant sind die Zollübergänge zwischen Waldshut-Tiengen – Koblenz, Bad Säckingen - Stein, Laufenburg (Baden) - Laufenburg (Schweiz), Hochrheinbrücke,[6] Rheinheim – Bad Zurzach, Erzingen – Trasadingen, Jestetten – Neuhausen, Lottstetten – Rafz und Stühlingen – Schleitheim.
Kreiseinrichtungen [Bearbeiten]
Der Landkreis Waldshut ist Träger folgender Beruflicher Schulen: Gewerbliche Schulen Bad Säckingen, Gewerbliche Schulen Waldshut-Tiengen, Rudolf-Eberle-Schule (Kaufmännische Schulen) Bad Säckingen, Kaufmännische Schulen Waldshut-Tiengen, Hauswirtschaftliche Schulen Bad Säckingen, Justus-von-Liebig-Schule (Hauswirtschaftliche Schulen) Waldshut-Tiengen, ferner folgender Förderschulen: Martin-Gerbert-Schule (Förderschule) Bonndorf, Rudolf-Graber-Schule (Förderschule) Bad Säckingen, Langenstein-Schule (Förderschule) Waldshut-Tiengen, Schule für Sprachbehinderte Waldshut-Tiengen, Waldtorschule (Förderschule) Waldshut-Tiengen, Laufenschule für Geistigbehinderte Laufenburg, Carl-Heinrich-Rösch-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Waldshut-Tiengen und Wutachschule für Körperbehinderte mit Schulkindergarten Waldshut-Tiengen.
Der Landkreis Waldshut ist Gesellschafter der Hegau-Bodensee-Hochrhein-Kliniken GmbH, die seit 1. Januar 2004 unter anderem die beiden ehemaligen Kreiskrankenhäuser Bad Säckingen und Loreto in Stühlingen betreibt. Der Landkreis Waldshut betreibt ferner seine beiden Pflegeheime Jestetten und Tiengen seit 2004 in der Form eines Eigenbetriebs.
Das Landratsamt Waldshut (inkl. Außenstellen und Eigenbetrieben) ist nach der Eingliederung der Sonderbehörden zum 1. Januar 2005 zum größten Arbeitgeber im Landkreis geworden.
Energie [Bearbeiten]
Im Landkreis befinden sich vier 380-kV-Umspannwerke in Tiengen, Gurtweil, Kühmoos und Schwörstadt und drei Pumpspeicherwerke in Waldshut, Witznau und Häusern.
Städte und Gemeinden [Bearbeiten]
(Einwohner am 31. Dezember 2011[7])
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände
|
|
Städte und Gemeinden vor der Kreisreform [Bearbeiten]
Vor der Kreisreform am 1. Januar 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Waldshut seit 1936 insgesamt 81 Gemeinden, darunter die drei Städte Stühlingen, Tiengen (Oberrhein) (ab 3. September 1964 Tiengen/Hochrhein) und Waldshut.
Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Waldshut machte die Gemeinde Immeneich, die sich am 1. Juli 1971 mit der Gemeinde Schlageten, Landkreis Säckingen, zur neuen Gemeinde Albtal vereinigte, die somit ganz zum Landkreis Waldshut gehörte, der sich dadurch entsprechend vergrößerte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Waldshut schließlich 1973 aufgelöst wurde bzw. im vergrößerten Landkreis Waldshut aufging.
Größte Gemeinde des alten Landkreises Waldshut war die Kreisstadt Waldshut, kleinste Gemeinde war Staufen.
Der alte Landkreis Waldshut umfasste zuletzt eine Fläche von 590 Quadratkilometer und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 71.975 Einwohner.
Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Waldshut bis 1970. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.
|
|
Die Gemeinden des alten Landkreises Waldshut vor der Gemeindereform. Alle Gemeinden gehören auch heute noch zum Landkreis Waldshut.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/KTabelle.asp?08337
- ↑ landkreis-waldshut.de Zu Flaggen-Projekt, Abschnitt 2009
- ↑ landkreis-waldshut.de Zu Flaggen-Projekt, Abschnitt 2010
- ↑ landkreis-waldshut.de Zu Flaggen-Projekt, Abschnitt 2011
- ↑ http://www.schleith.de/geschaeftsbereiche/tiefbau/zollanlage-laufenburg.html
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011
Literatur [Bearbeiten]
- Das Land Baden-Württemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band VI: Regierungsbezirk Freiburg; Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2
- Harald Huber: Wappenbuch des Landkreises Waldshut. Südkurier, Konstanz 1982, ISBN 3-87799-018-5.
Weblinks [Bearbeiten]
- Landkreis Waldshut
- Literatur von Landkreis Waldshut im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Links zum Thema Landkreis Waldshut im Open Directory Project
Alb-Donau-Kreis | Baden-Baden | Biberach | Bodenseekreis | Böblingen | Breisgau-Hochschwarzwald | Calw | Emmendingen | Enzkreis | Esslingen | Freiburg im Breisgau | Freudenstadt | Göppingen | Heidelberg | Heidenheim | Heilbronn (Land) | Heilbronn (Stadt) | Hohenlohekreis | Karlsruhe (Land) | Karlsruhe (Stadt) | Konstanz | Lörrach | Ludwigsburg | Main-Tauber-Kreis | Mannheim | Neckar-Odenwald-Kreis | Ortenaukreis | Ostalbkreis | Pforzheim | Rastatt | Ravensburg | Rems-Murr-Kreis | Reutlingen | Rhein-Neckar-Kreis | Rottweil | Schwäbisch Hall | Schwarzwald-Baar-Kreis | Sigmaringen | Stuttgart | Tübingen | Tuttlingen | Ulm | Waldshut | Zollernalbkreis
Aalen | Backnang | Baden-Baden | Balingen | Biberach | Böblingen | Bruchsal | Buchen | Bühl | Calw | Crailsheim | Donaueschingen | Ehingen | Emmendingen | Esslingen | Freiburg (Stadt) | Freiburg (Land) | Freudenstadt | Friedrichshafen | Göppingen | Hechingen | Heidelberg (Stadt) | Heidelberg (Land) | Heidenheim | Heilbronn (Stadt) | Heilbronn (Land) | Hochschwarzwald | Horb | Karlsruhe (Stadt) | Karlsruhe (Land) | Kehl | Konstanz (Stadt) | Konstanz (Land) | Künzelsau | Lahr | Leonberg | Lörrach | Ludwigsburg | Mannheim (Stadt) | Mannheim (Land) | Mergentheim | Mosbach | Müllheim | Münsingen | Neustadt/Schwarzwald | Nürtingen | Offenburg | Öhringen | Pforzheim (Stadt) | Pforzheim (Land) | Rastatt | Ravensburg | Reutlingen | Rottweil | Säckingen | Saulgau | Schwäbisch Gmünd | Schwäbisch Hall | Sigmaringen | Sinsheim | Stockach | Stuttgart | Tauberbischofsheim | Tettnang | Tübingen | Tuttlingen | Überlingen | Ulm (Stadt) | Ulm (Land) | Vaihingen | Villingen | Waiblingen | Waldshut | Wangen | Wolfach


