Liste von Veranstaltungsorten des Jazz

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Verzeichnet werden in dieser Liste von Veranstaltungsorten des Jazz vor allem historisch wichtige Orte, insbesondere Jazzclubs, aber keine Jazzfestivals. Größere allgemeine Veranstaltungsorte finden nur Aufnahme, falls sie durch Jazz-Aufnahmen bekannt geworden sind (zum Beispiel: Jazz at Massey Hall oder Gerry Mulligans Pleyel Concert). Auch einige aktuelle Jazzclubs sind aufgeführt, z. B. falls sie in Wikipedia Artikel haben oder bekanntere Jazzclubs in Metropolen sind.

Die Fassade der Preservation Hall (2001)
Le Hot Club du Portugal

USA[Bearbeiten]

Boston und Umgebung[Bearbeiten]

  • Connolly’s Star Dust Room, Whittier Street, 1950-60er Jahre
  • Hi-Hat, erster Club in Boston in dem Bebop gespielt wurde, Charlie Parker hatte hier Radioübertragungen die teilweise mitgeschnitten wurden, in den 1950ern geschlossen
  • Lennie’s on the Turnpike, Club nördlich von Boston, in dem neben Jazzmusikern auch Komiker wie Jay Leno und Cabaret-Künstler auftraten (1951-1972)
  • Lulu White´s, Boston, 1970er, Free Jazz, Bop
  • Ryles, 212 Hampshire Street, Cambridge
  • Storyville (Boston), 1950 bis 1960er
  • The Jazz Workshop, Boston, 733 Boylston Street, 1964 bis 1978. Hier traten unter anderem Rahsaan Roland Kirk, Charles Mingus, Miles Davis auf. Im selben Gebäude Paul´s Mall, das mehr Fusion, Jazz-Rock und Pop orientiert war. Anfang der 60er zunächst ein Hinterraum des Clubs The Spables in der Huntington Ave.[1]

Chicago[Bearbeiten]

Green Mill Cocktail Lounge
  • Athenia Cafe, hier spielten 1917 die Louisiana Five aus New Orleans
  • Apex Club, 1920er, 1928 geschlossen, nahe dem Sunset Cafe, hier spielte Jimmie Noone
  • The Beehive Lounge, 1948 eröffnet. Im folgenden Jahr spielte hier Lester Young. Charlie Parker hatte hier seinen letzten Auftritt in Chicago. Es gibt Live Aufnahmen vom Clifford Brown, Max Roach Quintett von 1955.
  • Blue Note, 1940er, 1950er, u. a. Muggsy Spanier, Sidney Bechet (1951). Count Basie spielte hier regelmäßig in den 1950ern.
  • Camel Gardens, 1920er
  • Club DeLisa, 1933 bis 1958
  • Coliseum, bekannt für zwei Battle of the Bands 1926, veranstaltet vom Label Okeh (u. a. Moten, Armstrong, Doc Cook, Clarence Williams, Carroll Dickerson, King Oliver, Erskine Tate).
  • Congress Hotel, hier spielten unter anderem Fletcher Henderson,Benny Goodman
  • The Crown Propeller Lounge, Anfang der 1940er und erneut 1950er Jahre
  • Dreamland Ballroom, hier spielte die Band von Doc Cook in den 1920ern
  • The Empty Bottle, Improvisationsmusik, Veranstaltungsreihe mit John Corbett und auch eigenes Festival
  • Friar´s Inn, einem Nachtclub und „gangster holdout“ in 343 Wabash, 1921 Gründungsort der New Orleans Rhythm Kings
  • Green Mill
  • The Hideout
  • The Jazz Showcase, gegründet 1947 von Joe Segal, präsentiert Nachwuchstalente, wechselnde Standorte, in den 1970ern im Blackstone Hotel, existiert noch.
  • Lincoln Gardens (ab 1921, vorher Royal Gardens, dort spielte 1918 die Original Creole Band), große Tanzhalle, 1922 bis 1924 King Oliver mit seiner Creole Jazz Band. Nach einem Feuer 1925 als New Charleston Café wieder eröffnet, dann als Café de Paris bekannt. 1927 nach Bombenanschlag geschlossen.
  • Mr Kelly's (oder:Mister Kelly's), 1950/60er
  • Offbeat (nahe Three Deuces), 1939 gegründet von Carl Cons (dem Downbeat Herausgeber)
  • Pekin Inn, schon vor 1910, Ragtime, in der South Side
  • Pershing Hotel, mit Pershing Lounge, Pershing Ballroom und Restaurant El Grotto, 1940er, 1950er, hier spielte Charlie Parker 1949/50 und in den 1940ern Ahmad Jamal. Auch Farbige waren zugelassen, nachdem das Hotel selbst in den Besitz von Farbigen Mitte der 1940er Jahre überging.
  • Plugged Nickel, 1321 North Wells Street, in den 1960er Jahren (in den 1970ern geschlossen), bekannte Aufnahmen 1956/66 mit Miles Davis. Comeback von Gene Ammons 1969. Der Name kommt von Kleingeld (Nickel, heute 5 Cent, früher 1 oder 3), von denen innen Metall ausgestanzt wurde in der Hoffnung dass der Ladenbesitzer dies nicht bemerkt.
  • Regal Theater, 4719 South Parkway Boulevard, ab 1928, bis in die 1960er, großes Variete, in orientalischem Stil dekoriert, hier spielten Josephine Baker, Armstrong, Ellington, Lunceford, Herman, Hampton, später Modern Jazz. Ab 1987 gab es in Chicago auch ein New Regal Theater.
  • Rhumboogie Café, Nachtclub, 343 East 55th Street, Chicago, bestand zwischen 1942 und 1947.
  • Savoy Ballroom, South Parkway Boulevard/East 47th Street, gegründet 1927, 1948 geschlossen. Während der großen Depression meist Sportveranstaltungen. In den 1920ern spielte hier die Band von Carroll Dickerson (mit Armstrong) und die von Fletcher Henderson. In den 1940ern Ellington, Hines, Basie, Kenton, Herman, Gillespie und viele andere.
  • Sunset Cafe, 1920er, 1930er, für farbiges und weißes Publikum (black and tan), hier spielte u. a. Louis Armstrong, nach Umbau 1937 in Grand Terrace umbenannt, in dem Earl Hines spielte (bis 1938) und der für seine Shows bekannt war. 1950 geschlossen.
  • Three Deuces, 222 North State Street, 1920er, 1930er (benannt in Parodie auf Four deuces, eines der größten Bordelle des Syndikats, nach Mezz Mezzrow Entstehungsort der „Jam Sessions“), in den 1930ern spielten hier Art Tatum, Roy Eldridge, Baby Dodds, Johnny Dodds, Zutty Singleton, Jimmy McPartland
  • Vendome Theater, hier spielte in den 1920ern Erskine Tate´s Band
  • Velvet Lounge, der Club von Fred Anderson, nach dessen Tod Neueröffnung in 67 E. Cermak Rd. (ab Januar 2012) Leitung: Bob Fioretti

Detroit[Bearbeiten]

Vanity Ballroom Building
  • Arcadia Ballroom, Detroit, 1920er
  • Baker’s Keyboard Lounge, gegr. 1934 (nennen sich deshalb worlds oldest jazz club) - 20510 Livernois Street
  • Bert’s Marketplace, 2728 Russell Street (Eastern Market), ab 1980er Jahre
  • Blue Bird Inn, 5021 Tireman Street, ab Ende der 1940er Jahre
  • Club Plantation, 1930er-40er Jahre, 550 East Adams Street im Detroiter Vergnügungsviertel Paradise Valley
  • Cobb’s Corner, 4201 Cass Avenue (Ecke W. Willis Street), um 1980
  • Klein’s Show Bar, 1950er-Jahre
  • Paradise Theater, 3711 Woodward Avenue, 1919 als Orchestra Hall eröffnet und ursprünglich für das Symphonieorchester der Stadt gedacht. In den 1940er und 1950er spielten hier unter anderem Earl Hines, Count Basie, Charlie Parker.
  • Rouge Lounge, 1950er-Jahre
  • Vanity Ballroom Building, 1024 Newport Street, an der Kreuzung zur Jefferson Avenue im Jefferson-Chalmers Historic Business District. Das Gebäude beinhaltet den letzte intakten Ballsaal der vielen Tanzpaläste, die in Detroit existierten und in denen von den 1930er bis in die 1950er Jahre Big Bands auftraten.

Indianapolis[Bearbeiten]

The Jazz Kitchen
  • Chatterbox–Jazz Club, Massachusetts Avenue im Arts and Theatre Cultural District von Indianapolis
  • The Jazz Kitchen, 1994 im früheren Club The Place to Start eröffnet, Ecke 54th Street und College Avenue, im Broad Ripple Village von Indianapolis.

Kansas City[Bearbeiten]

Gem Theatre (Kansas, 2005)

In den Pendergast-Jahren der 1930er Jahre mehrere hundert Nachtclubs, etwa 30 davon mit bedeutendem Jazz-Angebot:

  • Cherry Blossom, 12th Street Ecke Vine Street, ab 1933, Moten/George Lee spielten dort ab 1933, später Count Basie and his Cherry Blossom Orchestra. Berühmtes Duell (Cutting Contest) Dezember 1933 zwischen Coleman Hawkins, Ben Webster, Herschel Evans, Lester Young
  • Fairyland Park, im Tanzpavillon im Park spielten im Sommer viele bekannte Bands wie die von Moten, Andy Kirk, Jay McShann
  • Lucille´s Band Box, ab Ende 1920er Jahre, Inhaberin Miss Lucille, Moten´s Band Box Shuffle ist nach dem Lokal benannt
  • Reno Club, 1930er Jahre, 12th Street (zwischen Cherry und Locust Street), damals der führende Jazzclub, mit großer Band und Show, von „Papa“ Sol Epstein geführt, der zum Syndikat gehörte, sowohl für Schwarze als auch für Weiße (getrennt). Von Hier übertrug John Hammond 1936 die Aufnahmen des Count Basie Orchesters. 1938 wegen Steuerproblemen geschlossen.
  • Subway Club, 1930er Jahre, 18th Street Ecke Vine Street, von Piney Brown geleitet (gehörte Felix Payne). Bekannt für seine Jam Sessions und bei den Jazzmusikern für kostenlose Getränke und Verpflegung
  • Sunset (Sunset Crystal Palace), 12th Street Ecke Woodlawn Street, 1930er Jahre, bekannt für Jam Sessions, insbesondere von Saxophonisten. Von Piney Brown geleitet, einem Schwarzen (Besitzer war aber Felix Payne) mit Faible für Jazz. Big Joe Turner war Blues-Shouter und Barmann. Pete Johnson war am Klavier.

Los Angeles (Großraum)[Bearbeiten]

  • Billy Bergs, Vine Street in Hollywood, besonders 1940er. Neben Modern Jazz (Charlie Parker, Dizzy Gillespie 1945) auch Swing, z. B. Lester Young 1941 und Benny Carter mit Band 1943
  • Montmartre Café, Hollywood Boulevard, 1920er, u. a. Paul Howards Quality Serenaders mit Lionel Hampton
  • Cadillac Cafe, hier spielte 1917 Jelly Roll Morton
  • California Club, Hollywood, 1950er
  • Casa Blanca, Central Avenue, geführt vom Gitarristen Stanley Morgan. Charlie Parker spielte hier.
  • Catalina Bar and Grill
  • Club Alabam, Central Avenue, Los Angeles von Curtis Mosby (Schlagzeug) in den 1920ern gegründet (als Apex Club), besonders in den 30ern und 40ern wichtiger Jazzclub
  • Crescendo, Hollywood, in den 1940er Jahren von Gene Norman gegründet.
  • Down Beat Club, nahe dem Club Alabam, hier spielte in den 1940ern die Bop-Band von Howard McGhee
  • Finale Club, 1940er
  • The Haig, Wilshire Boulevard, in den 1950ern, von John Bennett, musikal. Leiter Richard Bock (Mitgründer Pacific records), eher eine Art erweiterter Bungalow, nur kleine Combos, hier spielten unter anderem Red Norvo, Gerry Mulligan und viele West Coast Jazz Musiker
  • Hollywood Bowl, Open Air Arena, Jazz at the Philharmonic Konzerte fanden hier statt als Jazz at the Hollywood Bowl (u. a. 1956 Art Tatum). 1959/60 fand hier das Los Angeles Jazz Festival statt und auch die Playboy Jazz Festivals. Daneben häufig Jazz Veranstaltungen.
  • Jazz Bakery, Culver City
  • Kimballs's East, [1]
  • La Ve Lee. 10351 Ventura Boulevard, Studio City.
  • Lighthouse Cafe, Hermosa Beach, Bereich Los Angeles, 1948 bis 1970, aber heute weitergeführt. Mehrere Live Alben aus den 1950ern mit den Lighthouse All Stars. Geleitet von Howard Rumsey. Ein Zentrum des Westcoast Jazz.
  • Philharmonic Auditorium, 1944 bis 1946 Ort der ersten Jazz at the Philharmonic Konzerte von Norman Granz. Das Gebäude, 1906 gebaut und das erste große Stahlbetongebäude in Los Angeles (das auch die Temple Baptist Church beherbergte und bis 1964 Auftrittsort der Los Angeles Philharmonic Orchestra war), wurde 1985 abgerissen. Heute (2007) ist dort ein Parkplatz.
  • Palomar Ballroom, Los Angeles, Vermont Street, bekannt für Benny Goodman’s Auftritte, z. B. 1935. 1939 abgebrannt.
  • Plantation Club, Hollywood, in den 1940er Jahren Big Bands wie die von Count Basie.
  • Manne-Hole, von Shelly Manne in Hollywood, 1960-72 (bestand nach Umzug 1972 nur bis 1974), Manne selber spielte hier regelmäßig mit seiner Band
  • Shrine Auditorium, Los Angeles, 1947 fand hier eine der Just Jazz Konzerte von Gene Norman statt und auch Jazz at the Philharmonic Konzerte. Basie spielte hier 1952. Aufnahmen mit Getz 1954.
  • Suzy-Q, Ende 1930er, 1940er, u. a. Red Callender, Jimmy Witherspoon.
  • Tiffany Club, Hollywood (nahe The Haig), 1950er, u. a. Billie Holiday, Charlie Parker, Stan Getz, Chet Baker
  • Trade Winds, Inglewood, 1950er (Inhaber Harry Babasin)
  • Zardi’s oder Sardi’s, Hollywood Boulevard, Ende 1940er, 1950er

New Orleans[Bearbeiten]

Maple Leaf in der Oak Street 2007
  • Artisan Hall, Anfang des 20. Jahrhunderts, z. B. Sidney Bechet
  • Cadillac Club, dort spielten 1914/15 Willie Hightower und seine Band
  • Fewclothes Cabaret, 1902 eröffnet, Basin Street
  • Bienville Roof Gardens, auf dem Bienville Hotel, 1920er
  • Gypsy Tea Room, 1432 St. Anne Street, 1930er, z. B. Kid Rena´s Band. Nannte sich Largest Nightclub of the South.
  • Halfway House, Tanzhalle auf halbem Weg zwischen Lake Pontchartrain und der Stadt, hier spielten in den 1920ern die Band von Abbie Brunies, sowie Leon Roppolo. Jazz wurde hier nur bis 1930 gespielt.
  • Famous Door, ein früherer Dixieland Club, Ecke Bourbon und Conti Str., hier spielten lange die Dukes of Dixieland
  • Dixieland Hall, Bourbon Street 522, 1971 geschlossen. Hier nahmen unter anderem Sweet Emma Barrett und Papa French auf.
  • Donna´s, North Rampart Street
  • Eagle Saloon & Oddfellows Hall, Rampart Street/Ecke Perdido Street, noch erhaltenes Gebäude aus dem 19. Jh. unter Denkmalschutz, hier spielte die Eagle Band und Buddy Bolden.
  • Funky Butt, North Rampart Street, Modern Jazz, Benannt nach der Funky Butt Hall (Ende 19. Jh./Anfang 20.Jh.), in der z. B. Buddy Bolden spielte (später Kirche, dann abgerissen)
  • Louis Armstrong Park, Rampart Street, am Ort des früheren Congo Square aus dem 19. Jh., ehemaliger Treffpunkt der Sklaven in New Orleans
  • Lulu’s White Mahagony Hall, exklusives Bordell von Lulu White, Jelly Roll Morton spielte hier als Pianist, in den 1950ern abgerissen.
  • El Morocco, 200 Bourbon Street, Club des Dixieland Revival in den 1940er Jahren. George Lewis spielte dort 1949 bis 1951.
  • The Maple Leaf Bar, gegr. 1974
  • Paddock Lounge, ab Ende 1940er und Anfang 1950er, Bourbon Street
  • Pete Lala´s Cafe, Ecke Iberville und Marais Streets, Storyville, 1907 eröffnet von Clarence Williams, dort spielte Kid Ory mit King Oliver. 1916 nach dem Weggang von Williams in Manhattan Cafe umbenannt[2]
  • Preservation Hall, 726 St. Peter Street, French Quarter, seit 1961
  • Snug Harbor, Frenchmen Street, Modern Jazz
  • Tin Roof Café (oder Dance Hall). Genauer Standort umstritten. Als Jazz Spielstätte bis 1910, nach ihr ist der Tin Roof Blues benannt.

New York City[Bearbeiten]

Manhattan[Bearbeiten]

Apollo Theater in Harlem
Das Cornelia Street Cafe im Greenwich Village, New York City 2009
  • Algonquin Hotel, Oak Room
  • Ali's Alley, Rashied Alis Loft-Club in Greenwich Village (North Green Street), 1973 bis 1979. Neben Ali spielten hier auch unter anderem Archie Shepp, Gunter Hampel.
  • Apollo Theater, Harlem
  • Audubon Ballroom, Harlem
  • Baby Grand, 319 West 125th Street, Harlem, Mitte 1940er bis 1989. Cabaret, in dem auch Komiker auftraten. Hier trat unter anderem Joe Turner auf.
  • Band Box, 132. Straße, 1930er. Es gab auch 1953 einen gleichnamigen Club nahe dem Birdland am Broadway; der Club bestand zwar nur einige Monate, dort spielten aber u. a. Ellington, Tatum, Bechet, Hines, Machito und Basie.
  • Barron Wilkins’ Exclusive Club, 198 West 134th Street Ecke Seventh Avenue. Bestand von 1915 bis ≈1925
  • Basin Street, Broadway/51 Street, im Gebäude des Roseland Theater (das Gebäude steht nicht mehr), Anfang der 1950er bis 1959, betrieben von Ralph Watkins. Hier spielten u. a. Buck Clayton, Erroll Garner. 1959 schloss Watkins den Club und eröffnete den Basin Street East (zuerst Casa Cugat genannt), der bis in die 1960er bestand. Mainstream und Swing, u. a. Ellington, Basie, Hampton, Garner, Rex Stewart, Dicky Wells.
  • Birdland, Broadway, berühmtester Jazz Club der 1950er, in den 1960ern geschlossen, wurde aber mehrfach (an anderer Stelle) neu eröffnet
  • Blue Coronet, Brooklyn, 1950er
  • Blue Note (New York), Greenwich Village, 1981 gegründet
  • Boomer’s, 340 Bleecker Street, 1971 bis 1977, Bop und Soul Jazz. Cedar Walton nahm hier 1973 auf.
  • Bop City, Midtown, um 1950, Auftritte u.a. von Machito, Elliot Lawrence und Lionel Hampton (Mitschnitte), ferner von Charlie Barnet, Dizzy Gillespie, Jackie Cain, Gerry Mulligan.
  • Bradley’s, 70 University Place (an der 11th Street), von Bradley Cunningham 1977 bis 1988 geleitet, von Cunninghams Witwe noch bis Mitte der 90er jahre weitergeführt
  • Breezin Lounge, Ende der 1970er von George Benson in Harlem gegründet. Er spielte dort auch und rekrutierte Nachwuchstalente.
  • Cafe Bohemia, Greenwich Village, 1950er; bekannt durch Charles Mingus´ frühe LP Mingus at the Bohemia (1955)
  • Café Society, Sheridan Square ab 1938 bis 1948, berühmt für Billie Holidays Auftritte
  • Carnegie Hall
  • Capitol Palace, Lenox Avenue, zw. 139. und 140. Street
  • Clark Monroe's Uptown House, Harlem
  • Club Baron, Harlem, 1950er
  • Connie’s Inn, 131st Street, Harlem, 1920er, von Connie und George Immermann 1923 gegründet, war Konkurrenz zu Cotton Club. Bestand auch in den 1950er Jahren, war Treffpunkt von Jazzmusikern und lag direkt gegenüber Small´s Paradise.
  • Continental, Brooklyn, 1950er
  • Cookery, 21 University Place, 1970er, 1980er, Mary Lou Williams und Alberta Hunter traten hier in den 1970er Jahren auf
  • Cornelia Street Cafe, im Greenwich Village, 29 Cornelia Street, Tel 212-989/9319 (besteht seit 1977)
  • Cotton Club, Harlem, Lennox Avenue, um 1922 bis 1940
  • Count Basie’s, gehörte Count Basie, Harlem, 7th Avenue, Ecke 132nd Street, 1950er, 1960er, für die Basie Band allerdings zu klein (trat dort nie auf)
  • Eddie Condon’s, 47 West 3rd Street, bestand 1945 bis 1985 (von Condon bis 1967 geführt)
  • The Embers, East 54th Street, Ende 1940er bis 1960er. Unter anderem Mary Lou Williams, Roy Eldridge, Buck Clayton, Art Tatum, Stuff Smith. Später Earl Hines mit Eddie Heywood und in den 1960er Jonah Jones.
Die Scheffel Hall, in dem sich der Jazzclub Fat Tuesday's befand
Lincoln Center
Wilbur De Paris vor dem Onyx, Juli 1947
Das Roseland Ballroom in New York City
Vor dem Village Vanguard in New York City 2009
  • Village Vanguard, Greenwich Village, 7th Avenue, ältester noch bestehender Jazzclub in New York, 1935 von Max Gordon gegründet.
  • Visiones, Jazzclub in Greenwich Village in den 1980ern und 1990ern, hier trat 1993 bis 1998 die Bigband von Maria Schneider regelmäßig auf. Ende der 1990er Wechsel zu Funk/Rhythm and Blues.
  • Well’s (oder Well’s Chicken and Waffles), Harlem, 1950er

Brooklyn[Bearbeiten]

Großraum New York[Bearbeiten]

Philadelphia[Bearbeiten]

  • Blue Note, hier spielte Charlie Parker 1954
  • Earle, 1950er, Mainstream, Bop, heute abgerissen
  • Ortlieb’s Jazz Haus
  • Philadelphia Clef Club of Jazz and Performing Arts Philadelphia, Pennsylvania
  • Showboat, 1409 Lombard Street, führender Jazzclub in den 1950ern. In den 1990ern psychiatrische Klinik.

San Francisco[Bearbeiten]

Innenhalle des Yoshi's in San Francisco 2009
Innenhalle des Yoshi's in San Francisco 2009
  • Basin Street West, 401 Broadway, bestand bis 1973, zunächst Jazzclub mit Auftritten von Anita O’Day, Woody Herman, Duke Ellington, Ramsey Lewis und noch 1971 Don Ellis, später vermehrt Rockmusik, R&B und Soul (Smokey Robinson and the Miracles, Ike and Tina Turner und Otis Redding)
  • Black Hawk, 1949-1963. Ecke Turk Street und Hyde Street in San Francisco's Tenderloin District. Besitzer Guido Cacianti, mit Johnny und Helen Noga. Hauptsächlich Bop. Miles Davis nahm hier 1961 auf. Art Tatum spielte hier 1955.
  • Blue Mirror, 1930/40er Jahre
  • Bop City, bestand 1950-1965. 1690 Post Street im Fillmore/Western Addition-Viertel. Hier spielten Charlie Parker, Chet Baker, John Coltrane.
  • Both And Jazz Club, 350 Divisidero Street. Bestand von 1965 bis 1972. Bop und Free Jazz, u. a. Dexter Gordon, Ornette Coleman, Miles Davis, John McLaughlin und Wes Montgomery
  • Can-Do Club (1915 Fillmore), ab 1940. Hieß ab Ende der 1960er Jahre Minnie's Can-Do und bestand bis 1975
  • Club Alabam (1820-A Post Street) 1930/40er Jahre
  • Club Hangover, 729 Bush Street, 1940er bis 1960er. Dixieland Revival (unter anderem Kid Ory, George Lewis), Earl Hines, Muggsy Spanier, Jimmy Rushing, Joe Darensbourg.
  • Elbo Room, Valencia Street, Mission District (Acid Jazz, Latin, Funk)
  • Elsie’s Breakfast Club, 1930/40er Jahre
  • Favor, 1930/40er Jahre
  • Great American Music Hall, 859 O´Farrill Street. 1970er, 1980er. 1987 mit eigenem Label für Live-Aufnahmen im Club.
  • Half Note (628 Divisadero), Jazz und Funk, 1970er Jahre. Der Club wechselte Ende der 1980er zu Alternativer Musik und nannte sich VIS Club, dann Kennel Club und Justice League.
  • The Jazz Workshop, Broadway, einer der wichtigsten Clubs für Modern Jazz an Westküste in den 1950er und 1960er Jahren. Hier spielte John Coltrane 1965; Cannonball Adderley nahm hier Cannonball Adderley Quintet in San Francisco (1959) auf.
  • Jack’s Tavern (1931 Sutter St.), im Fillmore-Viertel, ab 1933, Auftritte der Saunders King Band
  • Jazz at Pearl´s, Columbus Avenue, Montags Bigband, sonst lokale Musiker
  • Jupiter, im Fillmore-Viertel, 1940er Jahre
  • Keystone Korner, San Francisco, Vallejo Street Ecke Stockton Street, 1970 bis 1980er. Gegründet 1972. Art Blakey und Tete Montoliou nahmen hier auf. Neujahrskonzerte wurden im Radio übertragen. Bill Evans gab hier eines seiner letzten Konzerte. Nach dem Club benannte sich das Keystone Trio von John Hicks.
  • Long Bar, 1930/40er Jahre, Auftritte u. a. von Ella Fitzgerald
  • New Orleans Swing Club, 1930/40er Jahre
  • Pal’s Rendezvous (298 Divisadero), 1970er Jahre
  • Purcell’s, im Fillmore-Viertel, 1940er Jahre
  • Saint John Coltrane African Orthodox Church, 1330 Fillmore Street, Ecke Divisadero St., im Western Addition District
  • Texas Playhouse, 1940er Jahre
  • Webster, Post Street, 1940er Jahre
  • Yoshi’s, Oakland, Jack London Square, mit benachbartem japanischen Restaurant, einer der bekanntesten Jazz-Clubs in der Bay Area; seit 2007 mit "Zweigstelle" in S.F., Fillmore St. (gegründet ca. 1977 von Kaz Kajimura, zusammen mit seiner Frau Yoshi Akiba)

→ Zur Geschichte der Clubs in San Francisco.[3]

St. Louis[Bearbeiten]

Blues Alley (Washington, D.C.) Eingang von der Strasse
  • Arcadia Ballroom, St. Louis, 1920er
  • Barrelhouse (oder:Barrel), 1940/50er, St. Louis
  • Jazzclubs im Unterhaltungsbezirk Gaslight Square in den 1950er und 1960er Jahren: Traditional Jazz im Peacock Alley, Opera House, Bustles and Bows, Tiger's Den. Modern jazz im The Dark Side, The Other Side, Jogie's Hip Intertainment (im Adams Hotel)
  • Jazz at the Bistro. 3536 Washington Avenue
  • Sheldon Concert Hall

Washington D. C.[Bearbeiten]

  • Blues Alley, Washington D.C.; Wynton Marsalis nahm hier 1986 Live at Blues Alley auf.
  • The Bohemian Caverns, gegründet 1926 Restaurant und Jazz-Nightclub, 11th and U Steets, NW
  • The Cellar Door, 1965-1981
  • Kavakos, in der Prohibitionszeit eröffnet, mit Tanz, Vaudeville und Strippern, dann Bar und Grill (727 H Street NE) gegenüber dem Football-Stadium. 1952 brauchte man aber Gäste als die lokale Mannschaft schlecht spielte und man organisierte Konzerte, u. a. mit Charlie Parker 1953, Bud Powell 1953, Dizzy Gillespie (One night in Washington 1955). Leiter des speziell dafür zusammengestellten Orchesters war der Schlagzeuger Joe Timer. Bald nach dem Gillespie Auftritt 1955 schloss das Kavakos.
  • Howard Theatre, 1910 als Vaudeville Spielstätte gebaut, im Black Broadway Viertel, Ecke 7th und T-Street NW, hier traten Duke Ellington, Ella Fitzgerald, Marvin Gaye, The Supremes und viele andere farbige Entertainer auf, Opfer des Niedergangs des Viertels und 1980 geschlossen. Seit 1974 auf Denkmalschutzliste. Nach Restaurierung 2012 von der Blue Note Group wieder eröffnet.

Sonstige Veranstaltungsorte in den USA[Bearbeiten]

The Jazz Kitchen
  • Maybeck Recital Hall, Berkeley, 1914 speziell für eine Klavierlehrerin gebaut mit guter Akustik, in den 1990ern regelmäßige Jazzkonzerte, eine Reihe von Piano-Aufnahmen für das Label Concord Jazz
  • The Penthouse (Seattle), im Erdgeschoss des Kenneth Hotel in 701 1st Avenue, bestand 1962-1969
  • Sportsmen Lounge, Baltimore, Höhepunkt in den 1950er und 1960er Jahren, als es dem farbigen Football Star Lenny Moore gehörte
  • Jazz Club CJ's Lounge, Pittsburgh, Penn Ave. / 29th Street im Strip District
  • Dimitriou´s Jazz Alley, Seattle, 1979 gegründet
  • Firehouse 12, New Haven (Connecticut), ca. 2005 gegründet (siehe auch Firehouse 12 Records)

Australien[Bearbeiten]

  • Sydney Jazz Club, ab 1953

Belgien[Bearbeiten]

  • Sounds Jazz Club. Tulpstraat/ Rue de la Tulipe, 28 1050 Brussels. gegr. 1986 von Sergio Duvalloni und Rosy Merlini

Deutschland[Bearbeiten]

Süddeutschland[Bearbeiten]

München[Bearbeiten]

Stuttgart[Bearbeiten]

  • BIX Jazzclub Stuttgart
  • Atlantic Jazzclub in Stuttgart, 60er Jahre
  • Altes Schützenhaus in Stuttgart-Heslach, heute Buddha Lounge
  • Jazzclub Villingen, Villingen/Schwarzwald, seit 1961

Andere Städte und Regionen[Bearbeiten]

  • Jazzclub Karlsruhe
  • Jazz-Club Ettlingen
  • Cave 61, Heilbronn
  • Jazzclub NW im Steinhäuser Hof, Neustadt an der Weinstraße
  • Jazzhaus, Freiburg im Breisgau
  • Jazzstudio Nürnberg, 1954 gegründet, war Mitorganisator des Jazz Ost-West Festivals.
  • Birdland, Neuburg an der Donau
  • Blue Note, Fürth
  • Club W71, Weikersheim
  • Jazzclub Lindau
  • Jazzclub Konstanz
  • Jazzclub Singen
Jazzkeller Frankfurt: Thomas Heidepriem und Martin Standke vom Natalia Karmanzin Trio

Westen und Mitte Deutschlands[Bearbeiten]

Hessen, Thüringen[Bearbeiten]

Jazz im Palmengarten: Älteste Jazz-Open-Air-Reihe der Welt

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten]

Ostdeutschland[Bearbeiten]

Tonne in Dresden (1981)

Sachsen[Bearbeiten]

  • Jazzclub Tonne, Dresden, seit 1990
  • Blue Note Jazzclub & Bar, Dresden, seit 1997, fast jeden Tag Konzerte

Berlin und Umgebung[Bearbeiten]

Neben allgemeinen Veranstaltungscentern wie Tempodrom, Haus der Kulturen der Welt, ICC:

Norddeutschland[Bearbeiten]

Hamburg[Bearbeiten]

Der Jazzclub Hannover befindet sich im Keller
  • Barrett, Hamburg, 50er, 60er, Unter den Kolonnaden, hier spielten u. a. Wolfgang Schlüter, Michael Naura
  • Galerie Zwo Vier, Hamburg, Mittelweg, 50er[6], 60er, hier spielte z. B. Attila Zoller
  • Cotton-Club, Großneumarkt, Hamburg, seit 1959, Hochburg des Dixieland, auch Blues, Swing
  • Birdland, Gärtnerstraße, Hamburg, zwischen 1985 und 2013
  • Mojo Club

Andere Städte und Regionen[Bearbeiten]

  • Jazz Club Hannover, Lindener Berg, seit 1966
  • Lila Eule, Bremen, seit 1959 (heute nur noch gelegentlich Jazz)
  • Jazz Club Minden, heute Bildungszentrum Weingarten, seit 1953
  • Riverboat, Lübeck, ab 1956, gebaut 1942 in Holland als Schiff aus Stahlbeton für die Invasion Englands, danach Getreidelager, Flüchtlingsunterkunft u. a, bevor es am Liegeplatz an der Puppenbrücke Jazzclub wurde, seit 1978 mit Unterbrechungen Diskothek, erst an der Holstentorbrücke, später verlegt in den Klughafen.
  • Jazzclub Nienburg von 1957 e. V.

Frankreich[Bearbeiten]

Sunset/Sunside (Paris, 2008)
Duc des Lombards (Paris)
Le Caveau de la Huchette 2011

Paris[Bearbeiten]

  • Les Ambassadeurs, Paris, Avenue Gabriel 1, 1920er, 1930er, neben Jazz auch andere populäre Musik und Revuen. Jetset Treffpunkt. Sam Wooding, Paul Whiteman, Noble Sissle spielten hier.
  • Le Baiser Salé, rue de Lombards, gegründet 1983
  • Blue Note (Paris), Rue d´Artois 27, 1958 bis 1968, Leitung Ben Benjamin
  • Le Boeuf sur le Toit, Paris, 1920er bis 1950er, zog mehrfach im 7. und 8. Arrondissement um. 1921 von Louis Moyses gegründet. Treffpunkt von Künstlern wie Jean Cocteau, Maurice Ravel, Erik Satie. In den 1930ern spielten hier Benny Carter und Django Reinhardt.
  • Bricktop’s, Paris, 1930er, von der Sängerin Ada Smith (genannt Bricktop) geleitet. Ada Smith gründete unter demselben Namen auch Nightclubs in Biarritz (nur 1932), New York, Rom (1951, geschlossen 1964) und Mexico City.
  • Club St.Germain, Paris, ab 1948, Rue St.Benoit 13, u. a. Django Reinhardt, Stephane Grappelli, Miles Davis, Kenny Clarke, bekannt aus der Existentialisten-Szene der 1940er, 1950er.
  • Embassy Club, Champs-Elysées, Paris, 1920er (Sam Wooding, Paul Whiteman), 1930er.
  • Le Chat qui Pèche, Paris, 1950er bis 1970er, Kellerlokal in gleichnamiger Straße, gehörte Madame Ricard.
  • Le Vieux Colombier, ab 1951 bis in die 1970er
  • Les Trois Mailletz, ab 1953
  • Salle Pleyel, Paris
  • Olympia, Paris, Boulevard des Capucines, Auftrittsort von Main Acts, u. a. Armstrong, Bechet.
  • Le Caveau de la Huchette, Paris, Quartier Latin, gegr. 1946
  • New Morning, Paris, Petits Ecuries, größter Club, 500 Plätze, auch Weltmusik, Latin Music und anderes, ab 1980er
  • Le Duc des Lombards, Paris, rue de Lombards, gegr. 1984
  • Petit Opportun, Paris
  • Sunset/Sunside, Rue des Lombards, Paris, gegr. 1983
  • Le Baiser salé, Rue de Lombards
  • Jazz Club Étoile, Hotel Méridien Étoile, Boulevard Gouvion-Saint Cyr, 1976 von dem Jazzschlagzeuger und Komödianten Moustache (1929-1987) gegründet, hiess früher Jazz Club Lionel Hampton

Swingbars in Paris[Bearbeiten]

Mit Gypsy Jazz (Jazz Manouche)

  • La Chope des Puces (Espace Django Reinhardt), 122 rue Rosiers, 93400 Saint Ouen; nahe dem Flohmarkt. Django Reinhardt hatte früher nicht weit von hier seinen Wohnwagen.
  • Bouquet du Nord (nahe Gare du Nord), 85, rue de Maubeuge; Stephane Grappelli wohnte früher gegenüber.
  • La Chope de Château Rouge, Montmartre, 40 rue de Clignancourt, 75018 Paris;
  • La Locandiera, 145 rue Oberkampf, 75011 Paris.
  • L’atelier Charonne, eröffnet 2008 im Bastille-Viertel, 21 rue Charonne, 75011 Paris
  • Clarion de Chasseurs, Montmartre. 3 Place de Tertre, 75018 Paris

Großbritannien[Bearbeiten]

London[Bearbeiten]

100 Club
Ronnie Scott's (2005)
  • Cafe Oto
  • Club Eleven, Windmill Street (damals Carnaby Street), London, er bestand 1948-1950, hier spielten Ronnie Scott und John Dankworth frühen britischen Bebop. Empfänger der Blue Plaque auf dem Brecon Jazz Festival 2009 als historische Spielstätte des Jazz in England.
  • Buckingham Palace: Zwischen 1919 und 1932 als Auftrittsort für Jazzmusiker relevant; zuerst spielte dort die Original Dixieland Jazz Band (ODJB) und es spielten auch Sidney Bechet und Louis Armstrong für königliches Publikum. Empfänger der Blue Plaque.
  • 100 Club oder 100 Oxford Street, Oxford Street, ab 1942 (vorher war dort eine Tanzhalle), damals Feldman Swing Club. Zunächst wurde der Keller von Joseph Feldman als Auftrittsort für seine Jazz-spielenden Söhne gemietet und spielte Swing-Musik bis 1954. Ab Anfang der 1950er auch Sessions des London Jazz Club (bestand bis 1958) und des Humphrey Lyttelton Club. Ab 1958 "The 100" genannt. 1959 Jazzshows Jazz Club von Ted Morton. Ab 1964 100 Club (mit eigenem Newsletter). Dann Öffnung zum Blues und auch zum Modern Jazz, dann auch (seit Mitte der 1970er vorrangig) Rockmusik. Erhielt Blue Plaque
  • Kit Kat Club, Haymarket, In den 1920er und 1930ern. Ellington, Eubie Blake, Cab Calloway (1934) spielten hier.
  • Marquee Club, ab 1958. Oxford Street, ab 1964 Wardour Street. Traditioneller und Mainstream Jazz, auch Blues (Alexis Korner u. a.) und in zweiter Hälfte 1960er kaum noch Jazz, sondern Rock und Blues.
  • Klooks Kleek von 1961 bis 1970. Zunächst mittwochs Modern Jazz; vor allem für den Bluesrock interessant.
  • Ronnie Scott’s Jazz Club, seit 1959 in Soho, heute 47 Frith Street. Erhielt Blue Plaque.
  • The Bull’s Head, London, Lonsdale Road, ab 1960 unter Albert Tolley, Modern Jazz, Empfänger der Blue Plaque.
  • Hippodrome, Ecke Charing Cross Road und Leicester Square. Erhielt Blue Plaque. Zahlreiche Auftritte von Künstlern seit Charlie Chaplin. 1919 erste Jazzmusik in Großbritannien mit der ODJB.
  • Jazz Cafe, Parkway, Camden Town, London, gegründet 1992
  • Vortex Jazz Club, London
  • Pizza Express Jazz Club, Dean Street, Soho
  • 606 Club, Chelsea
  • Hammersmith Palais, bestand 1919 bis 2007. Bekannt vor allem durch Rock- und Popmusiker-Konzerte. Erhielt Blue Plaque.

Sonst[Bearbeiten]

  • Band on the Wall in Manchester, Swan Street, George and Dragon Pub aus dem 19. Jahrhundert, 1975 in einen Jazzclub umgewandelt, dort spielten Ende der 1970er und in den 1980ern auch viele Punk Bands. 2009 nach Renovierung neu eröffnet als Jazzclub. Empfänger der Blue Plaque.
  • The Perch in Binsey, Pub in 800 Jahre altem Gebäude, von 1928 bis 1948 Ort für Jazzveranstaltungen für Studenten aus Oxford, nach Schäden durch Feuer 2008 als Pub neu eröffnet. Empfänger der Blue Plaque.
  • The Old Duke, King´s Street in Bristol, Pub aus dem Jahr 1775, Spielstätte von New Orleans Jazz, Blues und anderem. Einer der Empfänger der Blue Plaque.
  • Concorde Club, in Eastleigh, Stoneham Lane, 1957 gegründet und damit ältester noch in ursprünglicher Hand befindlicher und noch aktiver Jazzclub in Großbritannien (gegründet vom Jazzschlagzeuger Cole Mathiesen). Damals war es im Bassett Hotel-Pub in Southampton. Hier spielten auch Manfred Mann, Eric Clapton und andere Anfang der 1960er, als sie noch unbekannt waren, und Jazzmusiker wie Coleman Hawkins. Am heutigen Ort seit 1970. Empfänger der Blue Plaque.
  • Four Bars Inn, 1987 von Jed Williams (dem Gründer des Brecon Jazz Festival) gegründeter Jazzclub in Cardiff. Heute Dempsey´s. Erhielt Blue Plaque.

Italien[Bearbeiten]

  • Casa del Jazz, Rom
  • Jazz Club Firenze, Florenz
  • Blue Note, Mailand
  • Alexanderplatz, Rom, Via Ostia, nennt sich ältester Jazzclub Italiens und veranstaltet jährlich ein Roma Jazz Festival
  • La Palma, Rom
  • Cantina Bentivoglio, Bologna
  • La Salumeria della Musica, Mailand
Shinjuku Pit Inn

Japan[Bearbeiten]

  • Alfie Jazz House, Tokio, Stadtteil Roppongo
  • Blue Note, Tokio, Osaka, Nagoya
  • Tokyo TUC, Tokyo Uniform Center
  • Blues Alley, Tokio
  • Cygnus, Tokio
  • Diamond Club, Tokio
  • Satin Doll, Tokio
  • Shinjuku Pit Inn, Tokio
  • Sonoka, Tokio
  • Valentine, Tokio

Kanada[Bearbeiten]

Ehemalige Colonia Tavern, Toronto

Niederlande[Bearbeiten]

Musikgebäude am IJ mit Bimhuis

Österreich[Bearbeiten]

Zeena Parkins April 2008 im Jazzit Salzburg
  • Atrium, Wien
  • Cafe Landtmann, Wien, schon in den 1940er Jahren Jazz in dessen Keller
  • Gmoa Keller, Wien, hier spielten in den 1970ern Zawinul, Fatty George, Sitz des Hot Club de Vienne
  • Jazzatelier Ulrichsberg
  • Jazzland, Wien, 1972 gegründet
  • Josefinum, Wien, von der Österreichischen Jazzföderation gegründet.
  • Birdland, Wien, zwischen 2004 und 2008
  • Porgy & Bess, Wien
  • Royal Garden Jazzclub, Graz
  • Jazzclub Lustenau, Lustenau, 1975 gegründet
  • Jazzit, Salzburg
  • Riverboat, Wien
  • Tabarin, Wien, Annagasse 3 (ab 1963 in Tenne umbenannt), hier spielte Fatty George mit seiner Two Sounds Band in den 1950ern, in denen auch Karl Drewo und Zawinul 1956/7 (Hardbop) spielten[7]
Jazzclub Tygmont

Polen[Bearbeiten]

Portugal[Bearbeiten]

Im Hot Club du Portugal

Russland[Bearbeiten]

  • Molodeschnoe („Jugendcafe“), Moskau nahe Gorkistraße, Jazzcafé, gegründet 1961
  • Aelita, Jazzcafé, Moskau, in der Karetnyi riad, 1960er Jahre
  • Le Club, Moskau, 1999 gegründet. Geleitet vom Tenorsaxophonisten Igor Butman (* 1961), der auch das Moskauer Triumph of Jazz Festival seit 2000 organisiert.

Schweiz[Bearbeiten]

Mühle Hunziken: Aufnahmeort zahlreicher HatHut-Alben
  • Isebähnli (Baden)
  • The Bird’s Eye (Basel)
  • BeJazz (Bern)
  • Marians Jazzroom (Bern)
  • La Spirale (Fribourg)
  • AMR (Geneve)
  • Chorus (Lausanne)
  • Jazz in Bess (Lugano)
  • Jazz Club (Luzern), seit 1949
  • Mühle Hunziken (Rubigen)
  • Theater am Hechtplatz (Zürich, gelegentliche Jazzkonzerte seit 1963, insbesondere in der Ära Rogner)
  • Bazillus (Zürich)
  • Mehrspur Musikklub (ZHdK) (Zürich)
  • Moods (Zürich)
  • Rote Fabrik (Zürich)

Spanien[Bearbeiten]

  • Cafe Central, Madrid
  • Jambore, Barcelona, 50er und 60er Jahre
  • Harlem Jazz Club, Barcelona

Skandinavien[Bearbeiten]

  • Gyllene Cirkeln, Stockholm, 1962-1967
  • Jazzhus Montmartre, Kopenhagen, 1959 bzw. 1961 bis 1995. 2010 wurde ein Club gleichen Namens an alter Stelle (Store Regnegade) neu eröffnet.
  • Copenhagen Jazz House, Niels Hemmingsens Gade 10, seit 1991
  • Fasching, Kungsgatan 63, Stockholm, 1977 gegr.
  • Amalienborg Jazzhus (später Oslo Jazzhus), Oslo, ab 1973, bis 1996. Zuerst als Amalienborg Jazzhus im Musikhaus (Musikens Hus) in der Toftes Gate, dann Arbeidergata 2, im Volksmund Malla (1973-1984) genannt. Zog danach mehrfach um, 1994 ins Smuget (Kulturhaus), 1994 in die ehemalige Bergener Schokoladenfabrik im Stadtteil Rodeløkka. Ging dann aus finanziellen Gründen ein, wurde aber teilweise in der Klubszene Blau (Klubbscenen Blå) ab 1998 fortgesetzt.
  • Club 7, Oslo, 1963 bis 1985, alternatives Kulturzentrum, vom aus Ungarn stammenden Schauspieler Attila Horvath und Odd Schou gegründet. Zog mehrfach um, zuerst Drammesveien, dann Edderkoppen Theater, Restaurant Kongen, ab 1971 Oslo Konzerthaus.
  • Jazz Alive, Oslo, bestand in den 1980ern und war damals in der Jazzszene Ersatz für den eingegangenen Club 7, ab 1987 Rock Alive.
  • Penguin Club, Oslo, 1952 bis 1972, vom Vibraphonisten Terje Kjaer gegründet, hier debütierte Karin Krog 1955, Aufnahmen mit Sonny Clark 1954, Barney Kessel 1953. Ab 1960er Pop.
  • Kampenjazz, 2000 im Osloer Stadtteil Kampen gegründet, Teil des Oslo Jazzfestival, von Norsk Jazzforum und staatlicher Kulturförderung unterstützt.
  • Storyville Jazz Club, Molde, organisiert Molde Jazz Festival.
  • Blå, Oslo, Brennerieveien 9c, in ehemaliger Fabrik

Südafrika[Bearbeiten]

  • Green Dolphin, Kapstadt
  • Kippie’s, Johannesburg (nach dem Saxophonisten Kippie Moeketsi benannt)

Tschechien[Bearbeiten]

  • Reduta, Prag, 1958 gegründet
  • Divadlo 29 (Pardubice)
  • Jazz Club Solnice (Ceske Budejovice)
  • Divadlo Theatre (Louny)
  • Tangens Jazz Club (Pardubice)
  • RW Cafe (Pisek)
  • Stara Pekarna (Brno)
  • Divadlo Drak (Hradec Králové)
  • Jazz Tibet Club (Olomouc)
  • Kino Koruna (Břeclav)
  • Stolarna (Frýdek-Místek)
Vortex Jazz Club im Dalston Culture House, Oktober 2005
Die 39 in der Praça da Alegria (Aquarell von Elsa Canavarro)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gary Burton-Interview bei Jazzwax.com'
    • The Regattabar, Boston, im Charles Hotel, veranstalten im Sommer auch ein Jazzfestival
    • Wally's Cafe, Boston, gegründet 1947, an der Kreuzung Massachusetts und Columbus Avenue
    (abgerufen 28. Juli 2010)
  2. Lexikon historischer Jazz-Stätten in New Orleans, Hurricane Brass Band
  3. Swing the Fillmore - A look back at San Francisco's bebop era by The Fillmore's associate producer Elizabeth Pepin
  4. Ron Simmonds
  5. Ron Simmonds zu den Jazzclubs in Berlin um 1964
  6. Parasiten des Jazzkellers, aus: Hans-Heinrich Muchow Sexualreife und Sozialstruktur der Jugend, rororo 1959
  7. Historische Jazzclubs in Österreich