Makassar

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Stadt Makassar
Kota Makassar
Makassar
Makassar (Sulawesi)
Makassar
Makassar
Koordinaten 5° 8′ S, 119° 25′ O-5.1347222222222119.4125Koordinaten: 5° 8′ S, 119° 25′ O
Symbole
Wappen
Wappen
Wahlspruch
„Sekali layar terkembang, pantang biduk surut ke pantai“
Sobald das Segel gehisst wird, kehrt man zuerst nicht zum Strand
Basisdaten
Staat Indonesien
Gemeinde Makassar

Geographische Einheit

Sulawesi
Provinz Sulawesi Selatan
Höhe 15 m
Fläche 175,7 km²
Metropolregion 2462 km²
Einwohner 1.338.663 (2010[1])
Metropolregion 2.750.000 (2010)
Dichte 7619 Ew./km²
Metropolregion 1117 Ew./km²
Gründung 9. November 1607Vorlage:Infobox Ort/Wartung/Datum
Webauftritt Kota Makassar (indonesisch)
Politik
Bürgermeister Mohammad Ramdhan Pomanto (2013)
Kultur
Partnerstädte
Wirtschaft
Wachstum des BIP 9,3 %
Makassar in der Nacht mit Blick auf der Halbinsel Tanjung Bunga
Makassar in der Nacht mit Blick auf der Halbinsel Tanjung Bunga

Makassar (auch auf makassarisch als Mangkasara bekannt, ehemals Ujung Pandang) ist die Hauptstadt der indonesischen Provinz Südsulawesi und liegt an der südwestlichen Küste der Insel Sulawesi. Die Stadt ist Teil der 2003 gegründeten Metropolregion Mamminasata, die die Gemeinde Makassar und die Regierungsbezirke (Kabupaten) Maros, Gowa und Takalar umfasst. In diesen Ballungsraum leben zusammen etwa 2,75 Millionen Einwohnern. Makassar ist das Handelszentrum und Haupteingang für den See- sowie Luftverkehr zum östlichen Teil Indonesiens sowie zum südlichen Teil Sulawesis. Durch den Handel verzeichnet Makassar seit Anfang des neuen Jahrtausends ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum und ist zu einer bedeutenden Kongress- beziehungsweise MICE-Stadt Indonesiens geworden. Mit dem Programm „Makassar - 2020“ bemüht sich die Stadtverwaltung den Ruf als Weltstadt zu etablieren und an die Bedeutung während der Zeiten des maritimen Gewürzhandels anzuschließen. Die enge Beziehung zum Meer wird mit dem Motto im Stadtwappen dargestellt: „Sobald das Segel gehisst wird, kehrt man zuerst nicht zum Strand zurück“ (indonesisch Sekali layar terkembang, pantang biduk surut ke pantai).

Name[Bearbeiten]

Im Zuge der Flächenerweiterung wurde die Stadt 1971 offiziell nach der bekannten Festung Ujung Pandang und 1999 wieder zurück auf ihren früheren Namen Makassar umbenannt. Die beiden Namen werden oft synonym verwendet und sind zugleich Namen von zwei Stadtteilen Makassars. Die Hafenstadt ist auch bekannt als „Kota Daeng“ (Stadt voller Daengs), weil die Erwachsenen einen Zusatznamen Daeng X bekommen oder als „Kota Anging Mamiri“ (Stadt der Brise) wegen der sanft wehenden Brise aus der gegenüberliegenden Straße von Makassar. Das für Möbelherstellung sehr geschätzte Makassar-Ebenholz erhielt den Namen von seinem Ausfuhrhafen.

Makassar ist mit 199,26 km² die flächenmäßig größte Stadt Ostindonesiens und mit derzeit über 1,6 Millionen Einwohner die fünftbevölkerungsreichste Stadt in gesamten Indonesien nach Jakarta, Surabaya, Bandung und Medan.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten]

Makassar (Indonesien)
Makassar
Makassar
Makassars Lage in Indonesien

Makassar ist mit 199,26 km² die flächenmäßig größte Stadt Ostindonesiens.[2] Die Stadt liegt im Zentrum Indonesiens an der südwestlichen Küste Sulawesis an der Straße von Makassar. Sie ist ein flacher Küstenstreifen mit einer variierten Höhe zwischen 1-25 Meter über dem Meeresspiegel und einer Neigung von 0-5 Grad gen Westen (Küste). Im Norden mündet der Fluss Tallo und im Süden der 70 Kilometer lange Jeneberang in die Meerenge. Nach der Straße von Makassar an der westlichen Grenze wird die Stadt von den drei Bezirken Pangkajene Kepulauan, Maros und Gowa im Uhrzeigersinn umgeben.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 175,77 Quadratkilometern und zusätzlich elf der Spermonde-Inseln in der Straße von Makassar. Es ist in 14 Stadtteile (Kecamatan) mit 143 Ortsteilen (Kelurahan) untergliedert und wird tabellarisch wie folgt dargestellt:

Vorwahl Kecamatan Einwohner
[2010][3]
Fläche
[km²]
Anteil
[%]
Kelurahan
[Anzahl]
010 Mariso ¹ 56.313 1,82 1,04 9
020 Mamajang 59.133 2,25 1,28 13
030 Tamalate ¹ 169.890 20,21 12,07 10
031 Rappocini 151.357 9,23 5,25 10
040 Makassar 81.901 2,52 1,43 14
050 Ujung Pandang 27.206 2,63 1,50 10
060 Wajo ¹ 29.670 1,99 1,13 8
070 Bontoala 54.268 2,10 1,19 12
080 Ujung Tanah ¹ 46.771 5,94 3,38 12
090 Tallo ¹ 133.815 5,83 3,32 15
100 Panakkukang 141.524 17,05 9,70 11
101 Manggala 117.303 24,14 13,73 6
110 Biringkanaya ¹ 167.843 48,22 27,43 7
111 Tamalanrea ¹ 101.669 31,84 18,11 6
7371 Makassar gesamt 1.338.663 175,77 100,00 143

¹ liegt an der Küste Makassars

Das zur Stadt gehörende Wassergebiet beträgt 100 Quadratkilometer.

Klima[Bearbeiten]

Da sich die Stadt in Äquatornähe befindet, wird sie zur tropischen Klimazone gerechnet, die im Allgemeinen heiß und schwül und von einer ausgeprägten Regen- und Trockenzeit charakterisiert ist. Die Temperaturen sind im ganzen Jahr gleichbleibend hoch, tägliche Schwankungen von sechs bis zwölf Grad Celsius können jedoch auftreten. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen zwischen 25 und 32 °C bei einer Luftfeuttigkeit zwischen 73 und 93 Prozent. Jährlich regnet es etwa an 149 Tagen mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von 2860 Millimeter. Mit dem Regen kommen oft Überschwemmungen, besonders im Einzugsgebiet des Flusses Jeneberang. Trockenster Monat ist der August mit einer Menge von durchschnittlich 11,4 Millimetern; im Januar fallen bis zu 660 Millimeter. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit beträgt 4,2 Knoten, wobei es dort wie in anderen Küstenregionen ein Land-See-Windsystem herrscht.

Der Monsun prägt allgemein das Klima in Südostasien und somit auch in Makassar und anderen Teilen Indonesiens; in der Zeit des Nordsommers (Mai bis Oktober) bestimmt der Südostmonsun das Wettergeschehen mit dem aus dem australischen Kontinent in Richtung des asiatischen Kontinents wehenden Wind. Da dieser hauptsächlich durch die Wüste in Nord-Australien und nur kleinteil durch die Meerenge im südlichen Indonesiens passiert, ist Makassar in diesem Zeitraum relativ heiß und trocken. Im nordeuropäischen Winter hingegen beeinflusst der durch den Pazifischen Ozean und das Südchinesische Meer wehende, feuchtere Nordwestmonsun das Klima in Makassar. Dieser bringt im Zeitraum zwischen November und April viel Regen bei minimal niedrigeren Temperaturen. In dieser Regenzeit werden die ohne Bewässerungsanlage betriebenen Reisfelder wieder bewirtschaftet. Zwischen Nordwest- und Südostmonsun liegt die Intermonsunperiode, also die Übergangszeit der beiden Monsune.

Makassar
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
734
 
31
23
 
 
533
 
31
23
 
 
391
 
31
23
 
 
235
 
32
24
 
 
127
 
32
23
 
 
66
 
33
23
 
 
48
 
32
22
 
 
15
 
34
20
 
 
32
 
35
21
 
 
83
 
35
22
 
 
273
 
34
23
 
 
549
 
31
23
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: WMO
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Makassar
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 30,7 31,0 31,3 32,0 32,1 32,5 32,4 34,3 34,8 34,6 33,5 31,3 Ø 32,5
Min. Temperatur (°C) 23,2 22,7 23,3 23,6 23,4 22,9 21,7 20,1 21,2 21,7 22,7 23,0 Ø 22,5
Niederschlag (mm) 734 533 391 235 127 66 48 15 32 83 273 549 Σ 3.086
Regentage (d) 27 26 23 20 17 8 4 2 4 7 24 25 Σ 187
T
e
m
p
e
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a
t
u
r
30,7
23,2
31,0
22,7
31,3
23,3
32,0
23,6
32,1
23,4
32,5
22,9
32,4
21,7
34,3
20,1
34,8
21,2
34,6
21,7
33,5
22,7
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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48
15
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: WMO

Bevölkerung[Bearbeiten]

Makassar ist mit derzeit über 1,6 Millionen Einwohner die fünftbevölkerungsreichste Stadt in gesamten Indonesien nach Jakarta, Surabaya, Bandung und Medan.[2] Die Stadt wird vor allem von Buginesen und Makassaren aber auch von Torajas, Mandaresen, Butonesen, Javanern und Chinesen (Tionghoa) bewohnt. Obwohl die Buginesen und Makassaren in der Glaubensrichtung islamisch sind, bleibt eine tolerante Haltung in interreligiösen Beziehungen seit der Islamisierung Makassars in der Ära des Reiches Gowa-Tallo im Jahre 1607 aufrechterhalten.

Insgesamt gab es in der Stadt sieben Volkszählungen, wobei es in den vierzigern und fünfzigern Jahren aufgrund des Zweiten Weltkriegs und dessen Folge keine Volkszählung geben konnte. Die Einwohnerentwicklung Makassars von 1847 bis 2011 mit unterschiedlichen Registrierungsverfahren wird tabellarisch wie folgt dargestellt:[4]

Jahr/Datum Einwohner Registrierung
1847 24.000 Stadtregister
1852 33.512 Stadtregister
1861 43.717 Stadtregister
1930/07.10. 84.855 Volkszählung
1940 - 1950 - kein Register
1961/31.10. 384.159 Volkszählung
1965 415.826 Stadtregister
1970 432.242 Stadtregister
1971/24.9. 434.766 Volkszählung
1972 561.328 Stadtregister
1973 564.482 Stadtregister
1974 575.771 Stadtregister
1975 587.286 Stadtregister
1976 596.876 Stadtregister
1977 602.422 Stadtregister
1978 602.916 Stadtregister
1979 623.985 Stadtregister
1980/31.10. 708.465 Volkszählung
1981 712.219 Stadtregister
1982 717.585 Stadtregister
1983 736.159 Stadtregister
1984 748.611 Stadtregister
1985 753.362 Stadtregister
1986 775.361 Stadtregister
Jahr/Datum Einwohner Registrierung
1987 798.002 Stadtregister
1988/Dez. 821.957 Stadtregister
1989/Dez. 822.013 Stadtregister
1990/31.10. 944.372 Volkszählung
1991 971.947 Stadtregister
1992 1.000.328 Stadtregister
1993 1.019.948 Stadtregister
1994 1.048.201 Stadtregister
1995 1.077.445 Stadtregister
1996 1.107.267 Stadtregister
1998 1.109.267 Wahlregister
1999 1.191.456 Stadtregister
2000/30.06. 1.130.384 Volkszählung
2001 1.112.688 Stadtregister
2002 1.148.312 Stadtregister
2003 1.060.011 Stadtregister
2004 1.179.203 Stadtregister
2005 1.193.434 Stadtregister
2006 1.223.540 Stadtregister
2007 1.235.118 Stadtregister
2008 1.248.436 Stadtregister
2009 1.272.349 Stadtregister
2010/30.06. 1.338.663 Volkszählung
2011 1.557.771 Stadtregister

Geschichte[Bearbeiten]

Die beiden eng verwandten Völker, die indigenen Makassaren und die einsiedelnden Buginesen, spielten bei der Entstehung der heutigen Stadt Makassar die Hauptrolle. Mit ihren seegängigen Schiffen, den Pinisis, kontrollierten sie die Meerenge der Straße von Makassar. Ihre Handelsrouten erstreckten sich von den Aru-Inseln südwestlich von Neuguinea bis Nordaustralien, wo sie Seegurken, Muscheln, Vogelnester und Perlmutt gegen Messer und Salz bei den Aborigines tauschten. Die Stadt Pante Macassar („Strand der Makassaren“) auf Timor erhielt seinen Namen von Händlern aus dieser Stadt, die dort saisonal siedelten, während sie auf die richtigen Winde zur Rückkehr warteten. Die ersten Bewohner von Madagaskar wurden von manchen Historikern auf Grund linguistischer Ähnlichkeit aus Makassar vermutet. Mit der Diaspora der beiden Volksstämme, infolge der Kolonialisierung Makassars durch die Niederländer, entstanden weitere Orte mit ähnlichen Namen in Indonesien, Malaysia, Thailand und im südlichen Teil Afrikas, die historisch mit der ursprünglichen Stadt in Verbindung stehen.

Das Reich Gowa-Tallo[Bearbeiten]

Etwa im 13. Jahrhundert bildete sich in der Region um die Flussmündung Tallo das kleine indisch-hinduistische Tallo der hier siedelnden Makassaren und Buginesen. Im südlichen Gebiet um die Flussmündung Jeneberang war bereits das überwiegend makassarische Königreich Gowa entstanden. Die Entstehung der Königreiche um Makassar wurde im Jahre 1364 in dem Lyrik 14 (4) und (5) des Gedichtbuchs (Kakawin) Nagarakretagama des Königreichs Majapahit auf Java erzählt, die mit der Regierungszeit des Königs Gowa II Tumasalangga Baraya (1345-1370) zusammenfiel. Die Regierungszentrale befand sich bis zur Amtszeit von König Gowa VIII I-Ri Pakere Tunijallo Passukki Tau (1460-1510) auf einem Hügel namens Takka'bassia, dessen Namen später ins Tamalate geändert wurde. Die beiden Söhne von König Gowa VI Tunatangka Lopi (1445-1460) übernahmen jeweils im Jahre 1460 die Regierung des Königreichs Gowa als König von Gowa VII genannt Tuniwanga Ri Paralekkanna und die Regierung von Tallo als König Tallo I genannt Karaeng Loe Ri Sero.

Zunächst war Tallo unter der Kontrolle von dem nordliegenden Siang, einem Königreich im heutigen Regierungsbezirk Pangkajene. Anfang des 16. Jahrhunderts vereinigten sich unter der Führung von König Gowa IX. Karaeng Tumapa'risi' Kallonna die beiden Königreiche Tallo und Gowa zum Zwillingskönigreich Gowa-Tallo, mit Zentrum an der Flussmündung Jeneberang. Die benachbarten Königreiche Siang und Bone wurden besiegt und der König ließ die größte Festung des Königreichs in Stadtzentrum Somba Opu, eine zweitwichtigste Festung in Ujung Pandang, einem Ort vieler Pandangewächse zwischen den beiden Flüssen, und 13 weitere Festungen aus Lehm erbauen und sie zur Verteidigung mit Geschützen versehen. Mit seiner Genehmigung ließen sich dort Malayen mit ihrem Führer Kapitän Bonang nieder und unter seinem Schutz wurde der portugiesische Handelsposten 1532 gegründet. Der Nachfolger König Gowa X. Karaeng Tunipalangga Ulaweng ließ die Festungen mit Backsteinen und Bindemitteln aus Eiweiß verstärken. Unter der Herrschaft von König Gowa XIV. Sultan Alauddin und König Tallo VII. Karaeng Katangka genannt Sultan Awalul Islam als der Streitkraftführer (indonesisch Mangkubumi) entwickelte sich das Königreich zum führenden Handelszentrum des östlichen Indonesiens. Die beiden Herrscher des Königreichs verfolgten eine Politik des freien Handels und erlaubten allen europäischen Handelsmächten, Niederlassungen zu errichten. 1603 folgte dem bereits etablierten portugiesischen Handelsposten die Gründung des holländischen, 1613 des englischen, 1615 des spanischen, 1618 des dänischen und des chinesischen Handelspostens. Damit hatte sich das Königreich endgültig als Drehscheibe des Gewürzhandels etabliert. In den 1620er Jahren lebten bereits rund 500 portugiesische Händler ständig in Makassar, deshalb gestattete der König im Jahre 1633 den Bau einer katholischen Kirche für die Portugiesen, die später mit der Zerstörung des Stadtzentrums durch Holländer verschwand.[5] Die Stadt Makassar selbst hatte bereits durch die Konvertierung der beiden Herrscher in September 1607 Islam als offizielle Religion genommen.[6] Die beiden muslimischen Herrscher ließen sich gerne auf religiöse Diskussionen mit den katholischen Missionaren ein, worauf die interreligiöse tolerante Haltung der Stadt zurückzuführen ist.[7] Im August 1634 ließen die Herrscher die Festung Ujung Pandang mit einer Steinmauer aus Karstgestein aus dem Vorort Maros verstärken und im Juni 1635 die zweite Steinmauer, so dass die ursprünglich viereckige Festung mit ihren neuen fünf Bastionen die Form einer Meeresschildkröte annahm. Diese symbolisierte die Orientierungsänderung des Königreichs von einem agrarischen zu einem maritimen Land. Die Herrscher der Stadt besaßen hierfür eine bedeutende Sammlung europäischer Karten in ihrer Bibliothek.[8] Die Stadt wurde in Übersee unter den Seefahrern und Handelsleuten noch bekannter, allerdings nicht unter dem Namen des Königreichs sondern dem der Haupteinwohner, der Makassars. Die Portugiesen verzeichneten auf einer Karte nach einer Erkundungsfahrt alle wichtigen Orte an der Straße von Makassar mit dem Beinamen Makassar (portugiesisch Macáçar), so beispielsweise die Stadthäfen an der Westküste von Sulawesi Siang-Makassar, Bacukiki-Makassar, Suppa-Makassar, Sidenreng-Makassar, Napo-Makassar und Tallo-Makassar. Die Insel Sulawesi und die umgebenden kleinen Inseln erhielten den Namen „makassarische Inseln“ (portugiesisch Ilhas dos Macáçar) und Borneo nannten sie „die große makassarische Insel” (portugiesisch Gramdos ilha de Macáçar).[9][10]

Siehe auch: Königreich Gowa

Der Makassarkrieg[Bearbeiten]

Da das Reich Gowa-Tallo beziehungsweise Makassar nautisch auf der kürzesten Route von Europa zu den Molukken liegt und zugleich die letzte Zwischenstation war, galt es in der Zeit als Schlüssel zu den Gewürzinseln. Im Jahre 1633 verhängte die Vereinigte Ostindische Kompanie (VOC) eine Seeblockade (1. VOC Ekspedition) gegen Makassar, nachdem es ihren Antrag auf das Handelsmonopol zu Lasten anderer europäischen Händler abgelehnt hatte. Die Blockade wurde aber durch die überlegene Seemacht des Königreichs durchbrochen. Darauf folgend wurde am 26. Juni 1637 ein Friedensvertrag zwischen Sultan Alauddin und Generalgouverneur Antonio van Diemen geschlossen, der unter anderen regelte, dass Makassar mit den Feinden VOCs nicht handeln dürfte und VOC im Gegenzug keinen Handelsposten mehr in Makassar gründen dürfte.[11] Als die Portugiesen 1641 Malakka an die Niederländer verloren hatten, wuchs die Bedeutung von Makassar für sie als Handelszentrum für Seide, Sandelholz und Diamanten. 1660 stieg die Anzahl der in Makassar lebenden Portugiesen auf etwa 2000 und zuletzt, vor dem Ausbruch des Makassarkrieges, rund 4000 und damit war die Stadt zwischenzeitlich quasi das Zentrum der Dominikaner beziehungsweise Katholiken in Südostasien.[12] Die Stadt Makassar selbst hatte zu dieser Zeit insgesamt etwa 100.000 Einwohner, fast doppelt so viel wie die 60.000 Einwohner von Amsterdam, dem Hauptsitz der VOC.[13] König Gowa XV Sultan Malikul Said und sein geschäftstüchtiger Streitkraftführer König Tallo VIII. Karaeng Patingalloang, genannt Sultan Mahmud, (1639–1654) teilten sich mit dem portugiesischen Seefahrer Francisco Vieira de Figueiredo[14] und dem spanischen Handelskonsul Pedero La Matta eine Handelsgesellschaft im Stadtzentrum Makassars, Somba Opu. Sultan Mahmud sprach lateinisch, griechisch, italienisch, französisch, holländisch, portugiesisch, dänisch und arabisch und besaß darüber hinaus eine Leidenschaft für Astronomie, weshalb er 1652 von der VOC einen Globus geschenkt bekam.[15] Dennoch ließ er zur Verteidigung Makassars gegen einen weiteren möglichen Angriff von der VOC 500 Schiffe und ein berühmtes sechs Meter langes Geschütz mit 41,5 cm Kaliber bauen, genannt „Kindes Makassars“ (indonesisch Meriam Anak Makassar). Johann Wilhelm Vogel schrieb über das 9,5 Tonnen schwere Meriam Anak Makassar in seinem 1690 erschienenen Buch „Oost-Indianische Reisebeschreibung”: „das Geschütz ist so groß, dass der grosste Mensch gar fueglich hineinkriechen und sich verbergen kann". Der zeitgenossische Dichter der Niederlande Joost van den Vondel widmete Sultan Mahmud für sein wissenschaftliches Talent sein Gedicht „Pantagoule, Prinz van Makazar:...Wiens aldoorsnuffelende brein; Een gansche wereld valt te klein...“ (Pattingaloang, Prinz von Makassar:...Dessen allzeit schnüffelndes Gehirn; Eine ganze Welt wird zu klein...).[16] Im Jahre 1654, dem Todesjahr von Sultan Mahmud, wurde eine starke Flotte (2. VOC Ekspedition) zum Angriff auf Makassar aus Batavia entsandt, die ebenfalls zurückgeschlagen wurde. In der Folge baute das Königreich Schutzkanäle entlang der Stadtmauer und der Festungen, was teilweise von Zwangsarbeitern aus den benachbarten Königreichen Bone und Soppeng ausgeführt wurde. Während des Friedensvertrags auf Java griff 1666 eine Flotte aus 21 Schiffen mit 600 Seetruppen (3. VOC Ekspedition) unter der Führung von Cornelis Speelman gemeinsam mit ihren Verbündeten aus Buton und Ternate unter Kapitän Jonker von der Seeseite und gleichzeitig Arung Palakka für die Befreiung Bones von der Landseite über Soppeng die Stadt Makassar an, während die anderen Bugi-Königreiche Luwu und Wajo Makassar unterstützten. Es begann dann der langwierigste Krieg für die VOC in ihrer Geschichte, wobei Admiral Speelman zwischenzeitlich seine Kriegsschiffe nach Buton bewegte, um Verstärkung aus Batavia abzuwarten. Nach langen Kämpfen, bei denen die Festung Panakkukang gestürmt und die Festung Ujung Pandang von der VOC eingenommen worden war und Makassar große Verluste erlitten hatte, unterschrieb König Gowa XVI Sultan Hasanuddin am 18. November 1667 den für Makassar sehr nachteiligen Vertrag von Bongaja, der unter anderem die Ausweisung ihrer langjährigen Handelspartner, Portugiesen und Briten, verlangte und wesentliche Einschränkungen ihrer freien Handelspolitik verhängte.[17] Sultan Hasanuddin kämpfte weiter zur Aufrechterhaltung seiner Handelspolitik gegen die VOC, doch dann verließen die letzten Portugiesen um Bruder Antonio de Torres in 1668 die Stadt Richtung Solor und Lifau auf Timor.[18]

Siehe auch: Königreich Gowa

Niederländische Kolonialzeit[Bearbeiten]

Am 24. Juni 1669 übernahm die VOC nach einem dreijährigen Krieg endgültig die Kontrolle über die Stadt. Die tagelang eingekesselte Festung Somba Opu wurde eingenommen und samt dem umliegenden Stadtzentrum zwei Jahre später von der VOC vollständig zerstört. Nach der Kapitulation dankte Sultan Hasanuddin ab und übergab seinem Sohne Sultan Amir Hamzah die königliche Führung. Er zog sich gemeinsam mit seinen Führungskräften ins ländliche Tamalate zurück. Er verstarb dort ein Jahr später am 12. Juni 1670 und wurde in der königlichen Grabanlage, in Katangka, Gowa bestattet. Die VOC vollzog den anderen Punkt des Vertrags von Bongaja, nämlich die Vernichtung aller Festungen bis auf die Ujung Pandang. Die einzig verbliebene Festung wurde nach dem Geburtsort von Speelman in Fort Rotterdam umbenannt und um 1673 gründlich umgebaut. Die Steinmauer wurde sieben Meter hoch und zwei Meter dick verstärkt und im Innenhof wurden das Speelmanhaus und eine evangelische Kirche sowie ein Gewürzlager gebaut. Das Fort diente als militärisches und administratives Zentrum für Süd-Sulawesi. Dort wurde auch später Prinz Diponegoro (1785-1855) von Yogyakarta bis zu seinem Tod inhaftiert. Nördlich der Festung, wo der heutige Stadtteil Ujung Pandang (Altstadt) samt Hafen und Fischereihafen Paotere liegt, wurde nach der Vorstellung von Speelman eine neue, viel kleinere Stadt namens Vlaardingen errichtet, ähnlich zum Verhältnis der kleinen Stadt Vlaardingen zu der benachbarten, größeren Rotterdam in der Niederlande. Die inhaftierten Makassarkämpfer sind von Niederländern nach ihren anderen Kolonialgebieten zum Exil gebracht, so beispielsweise in 1686 der Kapitän Daeng Matara nach Batavia zu einem Ort namens Kampung Makasar gebracht, wo der heutige Stadtteil Makasar in Ost-Jakarta liegt.[19] Der islamische Gelehrte Scheikh Yusuf Tuanta Salamaka wurde gemeinsam mit seinem Anhänger 1694 nach Kapstadt, Südafrika, zu einer kleinen Küstenstadt nah zum Bezirk Somerset West gebracht, die er später nach seiner Heimat Macassar nannte.[20] Die anderen Makassarsbürgern, die nicht unter der niederländischen Kolonialmacht leben wollten, hatten die Stadt verlassen, um anderswo ein freies Leben zu erlangen. Diese große Umsiedlung im 17. Jahrhundert ist bekannt als die bugische oder makassarische Diaspora und führte zu ihrem Eintritt in die Politik der Insel Java, Sumatra und der Halbinsel Malaya (Malaysia), besonders in deren Südspitze - Johor, bis nach Ayutthaya in Siam (im heutigen Thailand), wo sie eine blütige Revolte gegen die Franzosen leisteten.[21]

Der danach beginnende Niedergang Makassars durch den Handelsverbot endete erst im 19. Jahrhundert, als die niederländische Kolonialregierung, die die bankrotte VOC übernahm, die Stadt erneut zum Wirtschafts- und Verwaltungszentrum des südlichen Sulawesi aufbaute. Der lange Zeit gültige Vertrag von Bongaja wurde 1824 durch das „Bongajaische Abkommen zu Ujung Pandang“ (niederländisch Het Bongaaisch Contract te Oedjoeng Pandang) ersetzt, um Handelsbeziehung mit den Makassaren wieder aufzubauen und Nutzpflanzen anzubauen, deren Erträge vor allem der Finanzierung der niederländischen Kriegsbeteiligung in Europa dienten.[22][23] Darauffolgend erhielt Makassar im Jahre 1846 wieder seinen Status als Freihafen und 1906 den Status Gemeinde, deren Charme und Sauberkeit über die gesamten Niederländisch-Indien von Joseph Conrad in seinem Buch gelobt wurde.[24] Im Jahre 1891 genehmigte die niederländische Kolonialregierung die Niederlassung der katholischen Missionaren und damit gab es wieder Katholiken in der Stadt nach etwa 250 Jahren. Darauffolgend wurde im Juni 1914 die älteste katholische Kirche der Stadt gebaut und im April 1937 das Erzbistum Makassar ausgerufen.[25] Im Zweiten Weltkrieg war Makassar trotz einer Verteidigung von tausend KNIL-Truppen durch Japan von 9. Februar 1942 bis zu dessen Kapitulation am 15. August 1945 besetzt.[26]

Indonesische Unabhängigkeit[Bearbeiten]

Eingangstor zum Parlamentsgebäude des Staates Ostindonesien um 1948
Beleuchtetes KNIL-Hauptquartier in Makassar zum Koninginnedag um 1948

Nach der Proklamation der indonesischen Unabhängigkeit im August 1945 erklärte sich Makassar zum Teil der neu gegründeten Republik. Während des indonesischen Unabhängigkeitskrieges kämpften die Nationalisten dort, wie auch in anderen Teilen Indonesiens, gegen die Rückgabe des Landes an die niederländische Kolonialregierung. Zwischen Dezember 1946 und Februar 1947 richtete das Depot der Eliteeinheit (niederländisch Depot Speciale Troepen, DST) der KNIL, unter Hauptmann Raymond Westerling ein Massaker in Makassar und den umgebenden Städten Südsulawesis mit geschätzten 40.000 Opfern unter den Zivilisten an. Makassar war auch die Hauptstadt des von Generalgouverneur Van Mook durch die Malino-Konferenz am 25. Juli 1946 gegründeten Marionettenstaates Ostindonesien, der am 17. August 1950 mit anderen Teilen der Vereinigten Staaten von Indonesien zu der Republik Indonesien verschmolz. Als Folge war die Stadt das Schlachtfeld zwischen den Föderalisten unter Hauptmann Abdul Azis und den Republikanern unter Oberst Sunkono während des sogenannten „Makassar-Aufstand“s (indonesisch Pemberontakan Makassar).[27] In dieser Zeit wurden viele historischen Gebäude durch zeitgemäße moderne Einrichtungen ersetzt.

Im August 1971 trafen sich die Bürgermeister von Makassar, Maros und Gowa, um die Flächenvergrößerung der Stadt Makassar zu besprechen. Danach vergrößerte sich die Fläche Makassars von 21 km² auf 175,77 km², was etwa dem früheren Gebiet des Königreichs Gowa-Tallo entspricht. Infolgedessen wurde der Stadtname Makassar am 31. August 1971 gemäß der Regierungsverordnung Nr. 51 zu Ujung Pandang geändert, da die beiden anderen Bürgermeister diese Namensänderung als Kompensation für ihre verlorene Distriktsfläche verlangten. Damit wollte man verhindern, dass der alte Konflikt zwischen Buginesen (Bone) und Makassaren (Gowa-Tallo) während des Makassarkrieges im 17. Jahrhundert durch die Flächenähnlichkeit des neuen und alten Makassars wieder in Erinnerung kommt. Diese Namensänderung stieß jedoch auf heftige Kritik unter Akademikern der Stadt, weil Ujung Pandang nur ein Stadtteil bzw. Kecamatan von Makassar war/ist. Aus diesem Grund wurde der Name Makassar am 13. Oktober 1999 durch die von dem bugischen Präsidenten Bacharuddin Jusuf Habibie erlassene Regierungsverordnung Nr. 86 vom Jahr 1999 zurückgesetzt. Die Fläche von Makassar erweitert sich einschließlich Gewässer auf 275,77 km². Damit wurde der Stadtname Ujung Pandang Geschichte, obgleich er (dialektisch: Jumpandang oder Juppandang) von den Leuten aus den Ortschaften um Makassar, besonders von Buginesen, noch oft verwendet wird. Weiterhin wurde durch die Verordnung der Provinzregierung Nr. 1 vom Jahr 2000 der Gründungstag vom Makassar am 9. November 1607 festgelegt, an jenem Freitag, in dem das erste Freitagsgebet in Zentrummosche von Tallo verrichtet wurde.[28]

Am 6. November 1973 wurde Sultan Hasanuddin, der einst von den Holländern als Haantje van het Oosten (Rooster des östlichen Kontinents) respektiert wurde, durch die Regierungsverordnung Nr. 87/TK/1973 als indonesischer Nationalheld ernannt. Viele Einrichtungen der Stadt Makassar, darunter die erste staatliche Universität und der Flughafen, werden zur Erinnerung an seine Tapferkeit nach ihm benannt.

im Jahre 1980 wurden die Überreste der Festung Somba Opu beziehungsweise das frühere Stadtzentrum Makassars von Archäologen entdeckt und 1990 teilweise restauriert, darunter die Bastion „Buluwara Agung“ (Großes Bollwerk), wo früher das Geschützt Anak Makassar installiert wurde. Die Festung liegt infolge der fast vierhundert Jahre dauernden Sedimentation im Mündungsdelta des Flusses Jeneberang nicht mehr direkt am Strand, wie sie auf den historischen Zeichnungen Makassars aus dem 17. Jahrhundert steht.

Vor der Jahrtausendwende entwickelte sich Makassar zu einer Millionenmetropole mit einem stabilen und überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum. 2013 hatte die Stadt bereits über 1,6 Millionen Einwohner, etwa doppelt so viel wieder wie die des ehemaligen Hauptsitzes der VOC - Amsterdam. Allerdings ist die Hauptstadt der Niederlande nun mehr internationaler als die der Südsulawesi, andersherum vor 350 Jahren, als viele Portugiesen in der hiesigen Stadt vor dem Ausbruch des Makassarkriegs in 1660 lebten.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Rathaus der Gemeinde Makassar (heute:Museum Makassar in Balaikota-Straße) um 1924
Das Gerichtsgebäude in Makassar (heute:Oberstes Zivilgericht Makassars in Kartini-Straße) um 1924
Der erste indonesische Bürgermeister Makassars, Abdoel Hamid (1946)

Seit der Ernennung Makassars als Gemeinde haben Bürgermeister aus drei unterschiedlichen Nationen (Niederland, Japan und Indonesien) die Stadt regiert:[29]

Niederländische Kolonialregierung[Bearbeiten]

  • J. E. Dambrink (1918-1927)
  • J. H. de Groot (1927-1931)
  • G. H. J. Beikenkamp (1931-1932)
  • F. C. van Lier (1932-1933)
  • Ch. H. ter Laag (1933-1934)
  • J. Leewis (1934-1936)
  • H. F. Brune (1936-1942)

Japanische Besatzung[Bearbeiten]

  • Yamasaki (1942–1945)
  • Nadjamuddin Daeng Malewa (1945)

Holländische Übergangsverwaltung (NICA)[Bearbeiten]

  • H. F. Brune (1945)
  • D. M. van Zwieten (1945–1946)

Vereinigte Staaten von Indonesien[Bearbeiten]

Die Bürgermeister wurden nicht gewählt, sondern von dem damaligen Ost-Indonesischen Präsidenten, Soekawati, direkt ernannt.

  • Abdoel Hamid Daeng Magassing (1946-1947)
  • I. M. Qaemuddin (1950–1951)
  • J. Mewengkang (1951)

Republik Indonesien[Bearbeiten]

  • Sampara Daeng Lili (1951–1952)
  • Achmad Dara Syachruddin (1952–1957)
  • Mohammad Junus Daeng Mile (1957–1959)
  • Latif Daeng Massikki (1959–1962)
  • H. Arupala (1962–1965)
  • Oberst H. Muhammad Daeng Patompo (1962–1976)
  • Oberst Abustam (1976–1982)
  • Oberst Jancy Raib (1982–1988)
  • Oberst Suwahyo (1988–1993)
  • H. A. Malik B. Masry, SE, MSi (1994–1999)
  • Drs. H. B. Amiruddin Maula, SH, MSi (1999–2004)
  • Ir. H. Ilham Arief Sirajuddin, MM (2004–2008)
  • Ir. H. Andi Herry Iskandar, MSi (2008–2009)
  • Ir. H. Ilham Arief Sirajuddin, MM (2009-2013)
  • Ir. H. Mohammad Ramdhan Pomanto (2013-bis jetzt)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Makassar ist für sein kulinarisches Essen und großes Angebot an Meeresfrüchten bekannt. Fisch wird meist gegrillt oder gebraten und mit Reis und Gemüse gegessen. Eine typische Vorspeise ist Otak-Otak, eine aus Fisch hergestellte Rolle, eingewickelt in ein Bananenblatt, die zusammen mit verschiedenen Soßen serviert wird. Die Rindfleischgerichte Coto Makassar und Sop Konro sind eine Spezialitäten der Region und werden meist zusammen mit der in einem Beutel aus pflänzlichen Blättern festgekochten Reisspeise Ketupat oder Burasa gegessen. Als Nachspeise bzw. Kuchen (makassarisch: Kanrejawa) werden angeboten: Kue Tori', Cucur Bayao, Barongko, Pallu Butung, Pisang Ijo, Pisang Epe und weitere. In einigen Stadtteilen findet man Dangke, die einzige Käse Indonesiens, die durch Beimengung von Papayalatex in die Kuhmilch hergestellt wird[32].

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Filiale der Bank Rakyat Indonesia und ein vorbei fahrender Pete-pete
Indoor-Freizeitpark Trans Studio

Makassar besitzt einen der größten Häfen Indonesiens und ist ein wichtiger Handels- und Warenumschlagplatz. Exportiert werden unter anderem Kaffee, Teak, Gewürze, Gummi und Rattan. Wichtigste Industriezweige sind die Zementindustrie und der Schiffbau. Die im Oktober 1977 von indonesischer Regierung gegründete PT. Industri Kapal Indonesia (IKI) ist die größte Werft in Ost-Indonesien.

Während der Kolonialzeit war die Stadt wegen des in großen Mengen exportierten, nach ihr benannten Makassar-Öls berühmt, das als spezielle Haarwaschmittel bzw. Haarpflege Verwendung fand[33]. Das auf der ganzen Welt sehr geschätzte Makassar-Ebenholz (Diospyros celebica) erhielt seinen Namen ebenfalls von diesem Hauptausfuhrhafen.

Heutzutage hängt die Wirtschaft der Stadt stark von dem Dienstleistungsbereich mit rund 70 Prozent des gesamten Betrags ab. Restaurant und Hotel-Service (Gastronomie) sind die größten Beitragszahler (29,14 %) davon, gefolgt von Transport und Kommunikation (14,86 %), Handel (14.86 %), Finanzen (10,58 %). Der Beitrag der Industrie folgt hinter der Dienstleistung mit 21,34 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Nicht zu vernachlässigen ist die gute Bildungsinfrastruktur der Stadt.

Als Handelszentrum und verkehrsreichste Stadt des Ostindonesiens wächst die Bedeutung Makassars seit 1998 im Bereich Geschäftstourismus (MICE), dessen Aktivitäten stetig zwischen 30 und 70 Prozent jährlich gestiegen haben. Im Jahr 2006 wurde die Stadt als Gastgeber für die internationale Massentourismus Veranstaltung des Travel Industry Markt Expo (TIME) geehrt. Im Einklang mit dieser neuen Wachstumsbranche werden die dazu erforderlichen Einrichtungen, wie neue Hotels und Kongresscentren, ständig weiter ausgebaut. Die Stadt hat jetzt mehr als zehn Sterne-Hotels und ein Kongresscentrum, das 6000 m² große, in dem strategischen Stadtviertel Tanjung Bunga liegende Celebes Convention Center (CCC).

Universitäten[Bearbeiten]

In der Stadt befinden sich sämtliche große Universitäten der Insel:

Einkaufszentren[Bearbeiten]

Die modernen Einkaufszentren sind in der letzten Dekade entstanden:

Verkehr[Bearbeiten]

Makassars See- sowie Flughafen sind die offiziellen Eingangshäfen Indonesiens für Personen- und Güterverkehr, die die Position der Hafenstadt als Handelszentrum in Ostindonesien bekräftigen. Dennoch fehlt es dort, wie auch in anderen Teilen Sulawesis, ein Schienenverkehrsnetz, das die Mobilität des Personen- und Güterverkehrs landseitig verbessern kann. Ein Masterplan für den Bau eines entsprechenden Schienenverkehrsnetzes wurde von den Gouverneuren Sulawesis bereits genehmigt und soll von chinesischen Investoren durchgeführt werden. Danach soll in der ersten Phase ein etwa 700 km langes Schienennetz zwischen Makassar, Pare-Pare und Palopo gebaut werden.

Landtransport[Bearbeiten]

Von Juli 1922 bis 1930 gab es eine Bahnverbindung nach Takalar. Diese wurde in der Weltwirtschaftskrise unrentabel und stillgelegt. Ursprünglich war eine Verlängerung nach Norden über Tanette und Parepare bis Singkang geplant.

Makassar hat ein öffentliches Transportsystem namens Pete-pete. Ein Pete-pete (indonesisch : Angkot) ist ein modifizierter Kleinbus, so dass es in der Mitte einen kleinen Gang zum Ein- und Aussteigen gibt. Die Route von Pete-petes wird durch den entsprechenden Buchstaben auf der Windschutzscheibe gekennzeichnet. Makassar ist für ihre Fahrradrikscha (indonesisch Becak) bekannt, die etwas kleiner als die auf der Insel Java ist. Die schätzungsweise 1500 Einheiten Becaks dürfen nur noch in den touristischen Stadtbereichen Makassars operieren. Die Fahrkosten sind mit dem Fahrer oder Daeng Becak vor der Fahrt zu verhandeln. Daneben gibt es Ojek, Taxi, Stadtbusse und große Busse für den Regionalverkehr, u.a. Busverbindungen ins Hochland Toraja und zum weißen Strand von Tanjung Bira.

Eine etwa 35 km lange Einschienenbahnstrecke (Monorail) durch die Städte Makassar, Maros, Sungguminasa und Takalar (bekannt als Ballungsraum Mamminasata) soll 2014 fertiggestellt werden. Die Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding) mit vorhergesagten Kosten von 4 Billionen indonesische Rupiah (350 Millionen Euro) wurde am 25. Juli 2011 von entsprechenden Bezirksleitern Makassar, Maros und Gowa unterzeichnet. Das Projekt soll von der Firma PT Bukaka Teknik Utama durchgeführt werden, die dem ehemaligen Vizepräzidenten Indonesiens Muhammad Jusuf Kalla gehört.

Schifffahrt[Bearbeiten]

Der Seehafen Soekarno-Hatta von Makassar liegt nördlich der Losari-Küste (Pantai Losari) und ist durch die Insel Laelae und Wellenbrecher vor der Brandung geschützt. Der von PT Pelindo IV verwaltete Hafen dient sowohl als Passagier- als auch Containerhafen. Das Makassar Container Terminal wurde am 21. Juli 2001 eingeweiht und wird derzeit vergrößert. Passagierschiffe von und nach Ostindonesien nutzen den Hafen als Zwischenstation. Im nördlichen Ende des Hafens beginnt die rund 3 km lange, autobahnähnliche Schnellstraße (Toll Reformasi), die das Hafengebiet mit der Innenstadt verbindet. Die gebührenfreie Autobahn wird von der PT Nusantara Infrastructure Tbk einer Tochtergesellschaft des lokalen Großunternehmens Bosowa Tbk verwaltet.

Luftverkehr[Bearbeiten]

Das neue Fluggastgebäude des Flughafens Sultan Hasanuddin
Übersichtskarte des alten und neuen Flughafengeländes

Der internationale Flughafen Sultan Hasanuddin (indonesisch Bandara Internasional Sultan Hasanuddin, IATA: UPG, ICAO: WAAA), auch Mandai genannt, liegt rund 20 Kilometer nordöstlich von Makassar. In etwa 15 Minuten (17 km) erreicht man ihn über die mautpflichtige Schnellstraße und in etwa 25 Minuten (23 km) über die vielspurige Landstraße. Der flächenmäßig zweitgrößte Flughafen Indonesiens wird von dem staatlichen Flughafenbetreiber, PT Angkasa Pura I, verwaltet und befindet sich täglich 24 Stunden in Betrieb. Im Zuge der Flughafenerweiterung bekam er ein relativ neues Fluggastgebäude mit einer Größe von 51.000 m² beziehungsweise einer Kapazität für 7 Millionen Passagiere und eine neue, längere Landebahn und somit ist er der einzige Flughafen Indonesiens mit zwei gekreuzten Landebahnen. Auf dem neuen Flughafengelände befindet sich einer der beiden Tower der indonesischen Flugsicherungszentrale (engl. Area Control Center (ACC)) mit dem Namen Makassar Air Traffic Service Center (MATSC), welcher etwa 2/3 des oberen Luftraums im mittleren und östlichen Teil Indonesiens kontrolliert. MATSC ist eine Verschmelzung der vorherigen ACCs von dem Fluginformationsgebiet (FIR) Makassars und Balis. Der restliche 1/3 des oberen Luftraums (westlich) wird von Jakarta Automated Air Traffic Service (JAATS) überwacht.

Flughafen Sultan Hasanuddin wird von vielen indonesischen Fluggesellschaften, darunter Garuda Indonesia, Merpati Nusantara Airlines und Lion Air, angeflogen und gilt als der offizielle zweite Eingangsflughafen Indonesiens nach Soekarno Hatta, Jakarta (CGK). Im internationalen Verkehr fliegt Garuda Indonesia täglich nach Singapur und AirAsia viermal wöchentlich nach Kuala Lumpur. In naher Zukunft sollen außerdem Ziele in Australien, auf den Philippinen, Brunei, Malaysia angeboten werden. Während der muslimischen Pilgerfahrt bzw. Haddsch-Saison soll es Flüge nach Dschiddah (Saudi-Arabien) geben, da der Flughafen seit 1981 als Ein-/Ausgangsflughafen für den Haddsch erklärt wurde.

Militär[Bearbeiten]

Makassar ist ein wichtiger Standort der Streitkräfte Indonesiens. Hier befinden sich das Hauptquartier des Kodam Wirabuana, aber auch ein Stützpunkt der Indonesische Luftstreitkräfte. Aufgrund seiner zentralen Lage werden die schon lange im Dienst befindlichen Kampfflugzeuge des Typs Douglas A-4 (Skyhawk) dort stationiert zusammen mit den von Russland neuen beschaffenen Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-27 und Suchoi Su-30. Während der militärischen Operation Mandala zur Zurückeroberung von West Papua und Operation Seroja zur Integration von Osttimor galt Makassar bzw. seiner Vorort Maros als Kommandozentrale.

Sport[Bearbeiten]

Der Fußballverein PSM Makassar spielt der höchsten Liga des Landes, der Indonesia Super League.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Antweiler: Urbane Rationalität. Eine stadtethnologische Studie zu Ujung Pandang (Makassar), Indonesien. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-496-02692-8. (Kölner Ethnologische Mitteilungen, Band 12)
  • Christoph Antweiler: 2002 Makassar. In: Melvin Ember, Carol R. Ember (Hrsg.): Encyclopedia of Urban Cultures, Cities and Cultures around the World. Vol. 3. Grolier, Danbury, Conn., S. 101-109.
  • Maria Blechmann-Antweiler: Ohne uns geht es nicht – Ein Jahr bei Frauen in Indonesien. LIT-Verlag, Münster 2001, ISBN 3-8258-5645-3. (Der einjährige Aufenthalt in einer indonesischen Familie am Stadtrand von Makassar (Ujung Pandang) auf Sulawesi wird lebhaft beschrieben)
  • Jürgen G. Nagel: Der Schlüssel zu den Molukken – Makassar und die Handelsstrukturen des Malaiischen Archipels im 17. und 18. Jahrhundert – eine exemplarische Studie. Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2003, ISBN 3-8300-1081-8.
  • Jürgen G. Nagel: Vom Stadtstaat zum Kolonialstaat. In: Horst Gründer, Peter Johanek: „Kolonialstädte, Europäische Enklaven oder Schmelztiegel der Kulturen?“ LIT Verlag Münster 2001, ISBN 978-3-8258-3601-6, S. 109–143 (Auszug (Google))

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Makassar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Makassar – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Weltorganisation (UNO): [1] Eine Welt der Information
  2. a b c Innenministerium: Registerbuch für Ortskodierung und -data für 2013
  3. Biro Pusat Statistik, Jakarta, 2011.
  4. Die Einwohnerentwicklung Makassars von 1847 bis 2011 (Indonesisch)
  5. http://keuskupan.blogspot.de/2012_03_01_archive.html Die lange Geschichte des Erzbistums Makassar (indonesisch)
  6. http://enjoy-makassar.blogspot.de/2009/01/tomb-of-tallo-kings.html Grabstätte der Herrscher Tallos
  7. Jürgen G. Nagel: Vom Stadtstaat zur Kolonialstaat. In: Horst Gründer, Peter Johanek: „Kolonialstädte, Europäische Enklaven oder Schmelztiegel der Kulturen?“ LIT Verlag Münster 2001, ISBN 978-3-8258-3601-6, S. 113 (Auszug (Google))
  8. Jürgen G. Nagel: Vom Stadtstaat zur Kolonialstaat. In: Horst Gründer, Peter Johanek: „Kolonialstädte, Europäische Enklaven oder Schmelztiegel der Kulturen?“ LIT Verlag Münster 2001, ISBN 978-3-8258-3601-6, S. 113 (Auszug (Google))
  9. Rhodes of Viet Nam. The Travels and Missions of Father Alexander de Rhodes in China and Other Kingdoms of the Orient, Westminster/Maryland 1966 makassarische Beschreibung von Alexander de Rhodes
  10. http://www.makassarkota.go.id Geschichte der Stadt Makassar (indonesisch)
  11. Andaya, Leonard. "Makasar's Moment of Glory." Indonesian Heritage: Early Modern History. Vol. 3, ed. Anthony Reid, Sian Jay and T. Durairajoo. Singapore: Editions Didier Millet, 2001. 58–59.
  12. http://keuskupan.blogspot.de/2012_03_01_archive.html Die lange Geschichte des Erzbistums Makassar (indonesisch)
  13. Jürgen G. Nagel: Vom Stadtstaat zur Kolonialstaat. In: Horst Gründer, Peter Johanek: „Kolonialstädte, Europäische Enklaven oder Schmelztiegel der Kulturen?“ LIT Verlag Münster 2001, ISBN 978-3-8258-3601-6, S. 115 (Auszug (Google))
  14. A. Rodrigues Baptista: Francisco Vieira de Figueiredo (PDF) 13. Juli 2013. Abgerufen am 6. August 2014.
  15. Rhodes of Viet Nam. The Travels and Missions of Father Alexander de Rhodes in China and Other Kingdoms of the Orient, Westminster/Maryland 1966 makassarische Beschreibung von Alexander de Rhodes
  16. J. A. Alberdingk Thijm: Gedichte von Van den Vondel und ursprüngliche Prosaschriften in Verbund mit einigen Lebensbesonderheiten; Sechster Teil: 1648-1655; Seite 135, Leiden 1895 (PDF; 19,37 MB) Darstellung der makassarischen Revolte (englisch)
  17. Ross Marlay: Makassar. In: James Stuart Olson, Robert Shadle: Historical Dictionary of European Imperialism. Greenwood Publishing Group 1991, ISBN 978-0-313-26257-9, S. 381–382 (Auszug (Google))
  18. http://keuskupan.blogspot.de/2012_03_01_archive.html Die lange Geschichte des Erzbistums Makassar (indonesisch)
  19. F. de Haan, Oud Batavia Platenalbum (Bandung: A.C. Nix & Co., 1935)
  20. The Order of the Companions of O.R. Tambo 2005. In: Sheik Yusuf (1626– 1699 ). Abgerufen am 7. September 2014.
  21. Accounts of the Makassar Revolt, 1686 (PDF; 254 KB) Darstellung der makassarischen Revolte (englisch)
  22. Kolonien (PDF; 4,2 MB) Nieuwe Rotterdamsche Courant, 27. Februar 1859 (holländisch)
  23. 20. TAGUNG. -30 NOVEMBER 1899 73. Ansätze zur Änderung und Ergänzung des Gesetzes von 17. November 1872 und zur Festlegung der Modalitäten für die indischen Zölle und Einfuhrabgaben von Salz in Niederländisch-Indien (holländisch)
  24. Herrin der sieben Inseln (englisch)
  25. http://keuskupan.blogspot.de/2012_03_01_archive.html Die lange Geschichte des Erzbistums Makassar (indonesisch)
  26. Klemen L: The capture of Makassar, February 1942. In: Vergessener Krieg: Niederländisch-Ostindien Krieg 1941–1942 (englisch). 1999–2000.
  27. Westerling, R. P. Mes aventures en Indonesie. (Titel der deutschen Ausgabe: Ich war kein Rebell, Ullstein Verlag) Seite 210, 1953
  28. http://enjoy-makassar.blogspot.de/2009/01/tomb-of-tallo-kings.html Grabstätte der Herrscher Tallos
  29. Liste der Bürgermeister von Makassar (Indonesisch)
  30. Internetauftritt (indonesisch)
  31. Trans Studio Makassar (Englisch)
  32. Beschreibung von Dangke (Englisch)
  33. http://www.sensationpress.com/victorianmacassaroil.htm Werbung aus den Victorischen Zeiten
  34. http://www.mymakassar.com/en/guidance/shopping/item/390-pankkukang-mall das größte Einkaufszentrum Makassars
  35. http://www.mymakassar.com/en/guidance/shopping/item/391-ratu-indah-mall-mari das erste, moderne Einkaufszentrum Makassars
  36. http://www.mymakassar.com/en/guidance/shopping/item/386-makassar-trade-centre-mtc-karebosi das auf die IT spezialierte Einkaufszentrum Makassars
  37. http://www.mymakassar.com/en/guidance/shopping/item/385-karebosi-link das erste U-Einkaufszentrum Indonesiens
  38. http://www.mymakassar.com/en/guidance/shopping/item/387-trans-studio-mall das erste, thematische Einkaufszentrum Makassars