Malala Yousafzai

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Malala Yousafzai, 2013
Malala während eines Treffens mit US-Präsident Barack Obama, Michelle Obama und deren Tochter Malia im Oval Office am 11. Oktober 2013

Malala Yousafzai [məˈlala jusəfˈzə͡i] (paschtunisch ‏ملاله یوسفزۍ‎, Urdu ‏ملالہ یوسف زئی‎‎; * 12. Juli 1997) ist eine Kinderrechtsaktivistin aus dem Swat-Tal in Pakistan. Sie war 2013 die bisher jüngste Kandidatin für den Friedensnobelpreis.

Name[Bearbeiten]

Malala Yousafzai wurde nach der Poetin und Volksheldin Malalai von Maiwand benannt, die die aufständischen Paschtunen in der Schlacht von Maiwand 1880 gegen die britischen Truppen anführte.[1] Ihr Nachname Yousafzai ist im Swat-Tal verbreitet und weist darauf hin, dass sie dem Stamm der Yousaf angehört. Dieser Stammesname ist eine Aussprache-Variante aus Paschtu und Urdu an der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan für den arabischen Namen Yusuf (Josef).[2] Die Endung -zai ist für die einzelnen paschtunischen Sippen sowohl in Afghanistan als auch in Pakistan typisch.

Internet-Tagebuch[Bearbeiten]

Ab Januar 2009, als sie elf Jahre alt war, berichtete Malala auf einer Webseite der BBC in einem Blog-Tagebuch unter dem Pseudonym Gul Makai über Gewalttaten der pakistanischen Taliban im Swat-Tal.[3] Diese Terrororganisation hatte seit 2004 im Swat-Tal Einfluss gewonnen und 2007 damit begonnen, Schulen für Mädchen zu zerstören und gegnerische Pakistaner zu ermorden. Sie verboten Mädchen den Schulbesuch, das Hören von Musik, das Tanzen und das unverschleierte Betreten öffentlicher Räume. Malala, deren Vater Lehrer an einer Mädchenschule war, begann eigenständig damit, die Öffentlichkeit per Internet über diese Lage zu informieren. Später trat sie auch in Filmdokumentationen auf. Malala wurde 2011 der erste Friedenspreis der pakistanischen Regierung verliehen, um ihren Einsatz für das Recht von Mädchen auf Bildung zu würdigen.

Attentat[Bearbeiten]

Nachdem sie ein ultimatives Verbot der Taliban zum Schulbesuch zusammen mit anderen Mädchen missachtet hatte, hielten einige Taliban am 9. Oktober 2012 ihren Schulbus auf der Heimfahrt an und fragten nach Malala. Ein Taliban schoss aus nächster Nähe auf sie.[4] Dabei wurde sie durch Schüsse in Kopf und Hals schwer verletzt und musste in einem Militärkrankenhaus in Peschawar operiert werden.[5]

Anlass für den Anschlag war einem Bekennerschreiben der Taliban zufolge der Einsatz des Mädchens für die schulische Bildung der weiblichen Bevölkerung.[6]

Medizinische Behandlung[Bearbeiten]

Am 12. Oktober 2012 wurde sie aus Behandlungsgründen von Peschawar nach Rawalpindi in der Nähe von Islamabad verlegt. Eine Behandlung im Ausland hatten die zuständigen Ärzte aufgrund möglicher Komplikationen während des Transports zunächst ausgeschlossen. Um die Täter mit Hilfe der Bevölkerung zu ergreifen, setzte die pakistanische Regierung eine Prämie von 10 Millionen Rupien (etwa 74.000 Euro) aus.[7] Am 15. Oktober 2012 wurde Malala zur weiteren Behandlung nach Großbritannien ausgeflogen[8] und ins Queen Elizabeth Hospital in Birmingham verlegt, wo sonst verwundete britische Soldaten behandelt werden. Die Abteilung, in der Malala lag, war erst kurz zuvor eröffnet worden und ist auf Schusswaffenverletzungen und Kopfwunden spezialisiert.[9]

Am 19. Oktober 2012 wurde vom Sprecher des behandelnden Krankenhauses bekanntgegeben, dass Malala erstmals das Krankenbett verlassen habe und (wegen des Luftröhrenschnittes noch am Sprechen gehindert) schriftlich einige Worte mit dem Krankenhauspersonal gewechselt habe. Das Projektil, das sie beim Anschlag verletzt habe, sei oberhalb von Malalas linkem Auge eingedrungen und habe Teile des Schläfenbeins sowie des Oberkiefers im Bereich der Unterschläfenfläche und des Oberkieferhockers sowie Teile des Unterkiefers im Bereich der Schrägen Linie zerstört. Das Geschoss sei im Bereich der sogenannten „Masseter-Rauhigkeit“ ausgetreten und anschließend in der linken Schulter über dem Schulterblatt wieder eingetreten. Das Projektil wurde bereits in Pakistan operativ entfernt.[10] Eine plastische Rekonstruktion des Schädels und des Gesichts wurde angekündigt.[11][10]

Weiteres Engagement[Bearbeiten]

Nachdem sie längere Zeit zum Teil ohne ihre Familie in England hatte verbringen müssen, kam diese 2013 für mindestens drei Jahre nach Großbritannien. Ihr Vater wurde als Attaché für Bildung zum pakistanischen Konsulat nach Birmingham entsandt.[12]

Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, inzwischen UN-Sonderbeauftragter für globale Bildung, initiierte eine Petition in Malalas Namen „zur Unterstützung dessen, wofür Malala gekämpft hat“.[9] Im Dezember 2012 wurde in Zusammenarbeit mit der UNESCO der Malala-Fonds gegründet, um weltweit das Recht von Kindern auf Bildung durchzusetzen. Verschiedene Initiativen forderten, Malala für den Friedensnobelpreis zu nominieren.[13] Das Magazin Time kürte sie nach Barack Obama zur zweitwichtigsten Person des Jahres 2012.[14] Die Nutzer von euronews wählten sie zum „Menschen des Jahres“ 2012,[15] CNN-Nutzer wählten sie hinter Obama zur „faszinierendsten Persönlichkeit des Jahres“ 2012.[16]

Am 7. Februar 2013 konnte Malala das Krankenhaus in Birmingham verlassen. Am 8. Februar wurde bekannt, dass sie offiziell für den Friedensnobelpreis in Oslo nominiert worden war. Ab 20. März besuchte sie die Edgbaston High School für Mädchen in Birmingham. Sie gab ihrem Wunsch Ausdruck, dass alle Mädchen auf der Welt die Möglichkeit zum Schulbesuch haben sollten.[17] Sie erhielt einen Vertrag über ihre Biografie beim britischen Verlag Weidenfeld & Nicolson in Höhe von zwei Millionen Pfund (rund 2,3 Millionen Euro).[18]

Am 12. Juli 2013, ihrem 16. Geburtstag, sprach sie vor der Jugendversammlung der UNO. Es war ihre erste öffentliche Rede seit dem Attentat. Dabei sagte sie:[19]

„Ich spreche – nicht für mich, sondern um denjenigen, die keine Stimme haben, Gehör zu verschaffen. […] Sie haben auch auf meine Freundinnen geschossen. Sie dachten, die Kugeln würden uns zum Schweigen bringen. Aber es ist ihnen nicht gelungen. Aus jenem Schweigen gingen tausende Stimmen hervor. […] Die Terroristen dachten, sie würden meine Bestrebungen ändern und meinen Absichten ein Ende machen, doch in meinem Leben hat sich nichts geändert, nur dies: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit sind gestorben. Stärke, Macht und Mut wurden geboren. Ich bin dieselbe Malala. […] ich bin gegen niemanden. Ich bin auch nicht hier, um aus persönlicher Rache die Stimme gegen die Taliban oder gegen irgendeine andere Terrorgruppe zu erheben. Ich bin hier, um für jedes Kind das Recht auf Bildung einzufordern. Ich möchte Bildung für die Söhne und Töchter der Taliban sowie aller Terroristen und Extremisten. […] Ich hasse auch den Taliban nicht, der auf mich geschossen hat. Selbst wenn er ein Gewehr in der Hand hätte und vor mir stünde: Ich würde nicht auf ihn schießen. Dies sind die Barmherzigkeit und das Mitgefühl, die ich von Mohammad, dem Propheten der Gnade, von Jesus Christus und von Buddha gelernt habe. Dies ist das Vermächtnis der Veränderung, das mir Martin Luther King, Nelson Mandela und Muhammad Ali Jinnah hinterlassen haben. Dies ist die Philosophie der Gewaltlosigkeit, die ich von Gandhi, Bach Khan und Mutter Teresa gelernt habe. Und dies ist die Vergebung, die ich von meinem Vater und meiner Mutter gelernt habe. Dies ist es, was meine Seele mir sagt: Sei friedlich und liebevoll und liebe alle und jeden. […] Das Sprichwort ‚Der Stift ist mächtiger als das Schwert‘ hat Recht. Die Extremisten hatten und haben Angst vor Büchern und Stiften. Sie fürchten sich vor der Macht der Bildung. Sie fürchten sich vor Frauen. […] Deshalb sprengen sie Tag für Tag Schulen in die Luft. Weil sie Angst vor Veränderung hatten und haben, Angst vor der Gleichberechtigung, die wir in unsere Gesellschaft hineinbringen werden. […] Die Terroristen missbrauchen den Islam und die paschtunische Gesellschaft zu ihrem eigenen persönlichen Vorteil. […] Der Islam spricht nicht nur vom Recht eines jeden Kindes auf Bildung, sondern sagt, dass Bildung seine Pflicht und seine Verantwortung ist. […] Es gab Zeiten, da baten sozialpolitische Aktivistinnen die Männer, sich für ihre Rechte starkzumachen. Diesmal jedoch stehen wir für uns selbst ein. […] Wir fordern die Führer der Welt dazu auf, mit sämtlichen Friedensabkommen die Rechte von Frauen und Kindern zu schützen. Ein Abkommen, das die Rechte der Frauen ignoriert, ist inakzeptabel. Wir fordern sämtliche Regierungen dazu auf, die verpflichtende, kostenfreie Schulbildung für jedes Kind auf der ganzen Welt einzuführen. […] Wir fordern alle unsere Schwestern auf der ganzen Welt dazu auf, Mut zu haben – ihre innere Stärke zu erkennen und das ihnen innewohnende Potenzial voll auszuschöpfen. […] Unsere Worte können die Welt verändern – wenn wir alle zusammenstehen, vereint im Kampf um Bildung. Lasst uns, um unser Ziel zu erreichen, zu den Waffen des Wissens greifen und uns schützen mit den Schilden der Geschlossenheit und des Miteinander. […] Lasst uns zu unseren Büchern und Stiften greifen. Das sind unsere mächtigsten Waffen. Ein Kind, ein Lehrer, ein Stift und ein Buch können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung. Bildung geht vor.“

Sie überreichte dem anwesenden UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Petition für die Bildung aller Kinder mit vier Millionen Unterschriften. Die UNO will dieses Ziel bis Ende 2015 erreichen.[20] Er kündigte an, dass die Uno den 10. November als „Malala Day“ feiern wird.[21]

Am 3. September 2013 weihte Malala die neue Library of Birmingham ein.[22] Am 10. Oktober wurde ihr der Sacharow-Preis des Europaparlaments zugesprochen.[23]

Im Oktober 2013 bereiste sie die USA zur Veröffentlichung ihrer Biografie und Werbung für den Malalafonds. Am 11. Oktober war sie Gast bei US-Präsident Barack Obama und seiner Familie im Weißen Haus. Bei dieser Gelegenheit dankte sie ihm einerseits für die Hilfe der USA für Pakistan und die Bildung von Mädchen, kritisierte andererseits aber Obamas Fortführung des Drohnenkrieges: „Ich habe auch meine Besorgnis ausgedrückt, dass Drohnenangriffe Terrorismus fördern. Durch diese Taten werden unschuldige Opfer getötet, und das führt zu Abscheu in der Bevölkerung Pakistans. Wenn wir unsere Bemühungen erneut auf Bildung fokussieren, wird das einen großen Einfluss haben.“[24]

Die für Ende Januar 2014 in ihrem Heimatland Pakistan vorgesehene Vorstellung der Biographie Ich bin Malala wurde von den Behörden kurzfristig abgesagt. Als Grund wurden „Sicherheitsbedenken“ genannt.[25]

Im Februar 2014 besuchte Malala in Jordanien das Zaatari-Lager für syrischen Flüchtlinge[26] und warnte angesichts der Zustände vor einer „verlorenen Generation“ syrischer Kinder.[27]

Auszeichnungen, Ehrungen, Preise[Bearbeiten]

2011:

  • Nationaler Malala-Friedenspreis, Pakistan

2012:

  • Mutter-Teresa-Gedächtnispreis für Soziale Gerechtigkeit, November 2012

2013:

Literatur[Bearbeiten]

  •  Malala Yousafzai: I am Malala: The Girl Who Stood Up for Education and Was Shot by the Taliban. Weidenfeld & Nicolson, London 2013, ISBN 978-0-297-87091-3.
  •  Rebecca Rowell: Malala Yousafzai: Education Activist (= Essential Lives). Essential Library, 2013, ISBN 978-1-61783-897-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Malala Yousafzai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Malalai oder Malala
  2. Malala Yousafzai Exclusive Interview 10 October 2012. www.pakdiscussion.com, abgerufen am 20. Oktober 2012 (paschtu).
  3. Malala Yousafzai Full Diary For BBC (Gul Makai)
  4. frontpage mag: Taliban Solution to Bad Press: Kill Journalists/
  5. 14-jährige Menschenrechtlerin auf Schulweg niedergeschossen. In: Süddeutsche.de. 9. Oktober 2012, abgerufen am 10. Oktober 2012.
  6. Taliban-Anschlag: 14-Jährige bleibt auf Intensivstation. In: diepresse.com. 12. Oktober 2012, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  7. Schwerverletzte Pakistanerin wird verlegt. In: derstandard.at. 11. Oktober 2012, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  8. Taliban-Opfer Malala Yousafzai in England eingetroffen. In: orf.at. 15. Oktober 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012.
  9. a b Malala Yousafzai, schoolgirl shot by Taliban, now in UK. In: bbc.co.uk. 15. Oktober 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012.
  10. a b Malala Yousafzai awake, has stood up, doctors say. In: cbsnews.com. 20. Oktober 2012, abgerufen am 20. Oktober 2012.
  11. Kinderaktivistin aus Pakistan auf dem Wege der Besserung. In: AFP.com. 19. Oktober 2012, abgerufen am 19. Oktober 2012.
  12. Vater von Taliban-Opfer Malala wird Botschafter
  13. Petition für die Nominierung
  14. TIME-Person des Jahres 2012: US-Präsident Barack Obama
  15. “Menschen des Jahres”: euronews-Nutzer wählen Malala aus Pakistan
  16. CNN-Fans ernennen Obama zur „faszinierendsten Persönlichkeit des Jahres“
  17. Die Welt, 20. März 2013: Taliban-Opfer Malala geht wieder zur Schule
  18. [1]
  19. Malala Yousafzai, Christina Lamb: Ich bin Malala: Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft. Droemer, 2013, S. 378-384
  20. Press TV, Juli 2013: Education can change the world: Malala
  21. [2]
  22. Taliban-Opfer eröffnet Bibliothek in Birmingham / Malala (16) hatte sich für Schulbildung von Mädchen eingesetzt. Nordwest-Zeitung. 4. September 2013. Abgerufen am 13. September 2013.
  23. Europaparlament: Sacharow-Preis: pakistanische Aktivistin Malala Yousafzai erhält Menschenrechtspreis 2013, 10. Oktober 2013; Europaparlament: Sacharow-Menschenrechtspreis: Snowden, Yousafzai und weißrussische politische Gefangene Finalisten 2013, 1. Oktober 2013
  24. Washington Post, 11. Oktober 2013: Malala Yousafzai meets with the Obamas in the Oval Office
  25. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVerbot der Regierung: Malalas Buch darf in ihrer Heimat nicht erscheinen. spiegel.de, 28. Januar 2014, abgerufen am 20. Februar 2014.
  26. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatCarol Kuruvilla: Malala Yousafzai meets with Syrian children at Jordan refugee camp. nydailynews.com, 19. Februar 2014, abgerufen am 20. Februar 2014 (englisch).
  27. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMick Krever: Malala tells CNN: World risks losing generation of Syrian children. cnn.com, 18. Februar 2014, abgerufen am 20. Februar 2014 (englisch).
  28. http://www.memmingen.de/389.html?&cHash=ff15187ca97e82891528b93cebd8d0d7&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3604
  29. http://www.all-in.de/nachrichten/lokales/Memminger-Freiheitspreis-an-Malala-Yousafzai-ueberreicht;art26090,1473641
  30. http://www.dw.de/malala-erh%C3%A4lt-internationalen-friedenspreis/a-17050122
  31. http://www.dw.de/preissegen-f%C3%BCr-malala-h%C3%A4lt-an/a-17136768
  32. http://www.rawinwar.org/
  33. http://www.srf.ch/news/international/politkowskaja-preis-geht-an-kinderrechtsaktivistin-malala
  34. http://www.tt.com/panorama/7271243-91/pakistanische-kinderrechtlerin-malala-erhielt-politkowskaja-preis.csp
  35. http://www.tt.com/home/7269917-91/pakistanische-kinderrechtlerin-malala-erhielt-politkowskaja-preis.csp
  36. http://www.welt.de/newsticker/news2/article120654692/Malala-mit-Anna-Politkowskaja-Preis-ausgezeichnet.html
  37. Frankfurter Allgemeine Politik vom 10. Oktober 2013: Malala Yousafzai erhält Sacharow-Preis, abgerufen am 10. Oktober 2013
  38. http://www.spiegel.de/politik/ausland/menschenrechte-friedensaktivistin-malala-erhaelt-sacharow-preis-a-927127.html